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Die sozial-kognitive Lerntheorie Albert Banduras

Wie funktioniert das Lernen am Modell?

Title: Die sozial-kognitive Lerntheorie Albert Banduras

Seminar Paper , 2015 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Maximilian Theobald (Author)

Psychology - Social Psychology

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Summary Excerpt Details

Diese Seminararbeit gibt Einblicke in die sozial kognitive Lerntheorie Albert Banduras, deren zentrale Aussagen als theoretische Grundlage der Arbeit dienen. Die Grundprinzipien, die Bandura annimmt, werden untersucht und analysiert. Einer der Hauptgedanken der Theorie ist das Lernen am Modell, also die Annahme, dass menschliches Lernen durch Beobachtung und Imitation anderer geschehen kann.

In der heutigen Individualgesellschaft wird Nachahmung häufig mit negativen Gedanken assoziiert. Allerdings ist das Nachahmungsverhalten im alltäglichen Leben von großer Bedeutung. So wird aggressives Verhalten, welches von Bandura ebenso untersucht wurde, häufig auf Modelllernen zurückgeführt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Person Albert Bandura

3 Die Theorie des sozial kognitiven Lernens

3.1 Lernen am Modell

4 Rezeption und Wirkung

5 Praxistransfer

6 Fazit

7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die sozial-kognitive Lerntheorie nach Albert Bandura zu analysieren, insbesondere das Konzept des Lernens am Modell. Dabei wird untersucht, wie Menschen durch Beobachtung und Imitation Verhaltensweisen erlernen und welche kognitiven sowie sozialen Faktoren diesen Prozess steuern.

  • Biografische Einordnung von Albert Bandura
  • Kognitive und behavioristische Grundlagen des sozialen Lernens
  • Der Prozess des Modelllernens (Aneignung und Ausführung)
  • Rolle von Verstärkung und Selbststeuerung
  • Anwendung der Theorie in betrieblichen Kontexten

Auszug aus dem Buch

3.1 Lernen am Modell

Der Kerngedanke der sozial kognitiven Lerntheorie, ist die Theorie des Lernens am Modell. Es wird angenommen, dass soziales Lernen überwiegend durch die Imitation anderer Individuen geschieht. Synonyme für diesen Begriff sind Modelllernen, Beobachtungslernen, Imitationslernen, Nachahmungslernen oder stellvertretendes Lernen. Nach Lefrancois (1994) ist die Definition eines Modells eine „jegliche Repräsentation eines Verhaltensmusters“ (S. 200). Das bedeutet jeder, der eine Verhaltensweise ausübt die vom Beobachter nachgeahmt werden kann, kann ein Modell sein. Hierbei gibt es unterschiedliche Rollenverhältnisse der Modelle zueinander. „Menschen dienen als Modelle für andere Menschen, Eltern dienen als Modelle für ihre Kinder, Kinder dienen als Modelle für andere Kinder und manchmal für Erwachsene, und Erwachsene imitieren einander fortwährend.“ (Lefrancois, 1994, S. 200). Diese Typen werden meist als reale Modelle bezeichnet, während Medien wie Fernsehen, Filme und Bücher zu den symbolischen Modellen zählen.

Modelllernen liegt vor, wenn zum einen ein Modell ein Verhalten ausführt und zum anderen ein Beobachter/Lernender das Verhalten nachahmt. Zwischen dem Modell und dem Beobachter liegt ein komplexer Prozess der Imitation vor, welcher vier unterschiedliche Effekte hervorbringen kann. Ein Kind eignet sich aufgrund des Vorbilds bisher unbekannte Verhaltensweisen, Vorurteile, Bedürfnisse, Gefühle und Einstellungen gegenüber Personen und Objekten an. Politische Gesinnung sowie Vorurteile gegenüber Minderheiten basieren ebenfalls auf dem modellierenden Effekt. Falls auf eine, eigentlich, negative Verhaltensweise wie Gewalt keine negative Reaktion wie Bestrafung/Verachtung folgt oder dieses Verhalten sogar belohnt wird, Verstärkt dies den Beobachter ein ähnliches Verhalten nachzuahmen. Man spricht hier von enthemmenden Effekten. Bsp.: Ein Held eines Videospiels erreicht durch Kriegszüge sein Ziel und wird deshalb positiv gefeiert. Gegensätzlich zu enthemmenden Effekten wirken die hemmenden Effekte. Die Nachahmung eines Verhaltens wird gehemmt, wenn es negative Konsequenzen zur Folge hat. Bsp.: Ein Jugendlicher verhält sich aufmüpfig gegenüber seiner Lehrer, was seine Freunde zuerst unterstützen, allerdings erhält der Schüler einen Verweis und Sozialdienst.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die sozial-kognitive Lerntheorie ein und definiert das Lernen am Modell als zentralen Bestandteil der Arbeit.

2 Zur Person Albert Bandura: Dieser Abschnitt bietet einen biografischen Abriss über Albert Bandura und seine akademische Laufbahn als einer der bedeutendsten Psychologen.

3 Die Theorie des sozial kognitiven Lernens: Es werden die theoretischen Grundlagen erläutert, die das Zusammenwirken von Individuum und Umwelt durch kognitive Prozesse erklären.

3.1 Lernen am Modell: Hier wird der Prozess der Imitation, die verschiedenen Modelltypen sowie hemmende und enthemmende Effekte im Detail beleuchtet.

4 Rezeption und Wirkung: Das Kapitel behandelt den Einfluss von Banduras Theorien auf die Persönlichkeitstherapie und die kontrollierte Verhaltensmodifikation.

5 Praxistransfer: Die Arbeit überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf ein praktisches Beispiel zur Arbeitssicherheit in Unternehmen.

6 Fazit: Das Fazit fasst die zentrale Bedeutung der sozialen Interaktion für menschliches Verhalten zusammen und bestätigt die Überlebenswichtigkeit des Modelllernens.

7 Literaturverzeichnis: Hier sind sämtliche im Text zitierten Quellen und Fachpublikationen aufgeführt.

Schlüsselwörter

Sozial-kognitive Lerntheorie, Albert Bandura, Modelllernen, Imitation, Beobachtungslernen, reziproker Determinismus, Selbststeuerung, Verhaltensmodifikation, Aneignungsphase, Ausführungsphase, soziale Interaktion, Verstärkung, Bobo-Doll-Experiment, Verhaltensmuster, psychologische Lerntheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sozial-kognitive Lerntheorie von Albert Bandura und deren Bedeutung für das menschliche Lernverhalten durch Beobachtung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf den Mechanismen des Modelllernens, der Rolle der kognitiven Prozesse bei der Imitation und den Auswirkungen von Verstärkungen auf das Verhalten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist es, die wissenschaftlichen Grundprinzipien von Banduras Theorie zu analysieren und deren Anwendbarkeit in der Praxis aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse sowie der Auswertung von Fallbeispielen, wie etwa dem Bobo-Doll-Experiment.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorie des sozialen Lernens, die detaillierte Analyse der Aneignungs- und Ausführungsphasen und einen Praxistransfer in den Unternehmenskontext.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Modelllernen, Imitation, reziproker Determinismus, Selbststeuerung und Verhaltensmodifikation.

Wie unterscheidet Bandura zwischen dem Lernen und dem Handeln?

Bandura trennt das Modelllernen in eine Aneignungsphase, in der Wissen erworben wird, und eine Ausführungsphase, in der das Verhalten tatsächlich motorisch reproduziert wird.

Was versteht man unter dem reziproken Determinismus?

Dieses Konzept besagt, dass sich das Individuum, das Verhalten und die Umwelt gegenseitig beeinflussen, statt dass das Individuum nur passiv durch die Umwelt determiniert wird.

Warum ist das Bobo-Doll-Experiment für die Theorie wichtig?

Das Experiment belegte empirisch den Einfluss von Modellen auf das Aggressionsverhalten von Kindern und zeigte, wie Konsequenzen das spätere Nachahmungsverhalten beeinflussen.

Wie lässt sich die Theorie auf die Arbeitssicherheit in Unternehmen übertragen?

Unternehmen können durch Vorgesetzte als Vorbilder und positive Bekräftigung (z.B. Belohnung für korrektes Verhalten) erwünschte Sicherheitsstandards bei Mitarbeitern etablieren.

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Details

Title
Die sozial-kognitive Lerntheorie Albert Banduras
Subtitle
Wie funktioniert das Lernen am Modell?
College
University of applied sciences, Munich
Grade
2,0
Author
Maximilian Theobald (Author)
Publication Year
2015
Pages
13
Catalog Number
V350746
ISBN (eBook)
9783668375048
ISBN (Book)
9783668375055
Language
German
Tags
See First Choose Primacy Effekt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Theobald (Author), 2015, Die sozial-kognitive Lerntheorie Albert Banduras, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/350746
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