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Improvisationstheater im Kontext der positiven Psychologie

Title: Improvisationstheater im Kontext der positiven Psychologie

Term Paper , 2015 , 17 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Heiko Bohlen (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology

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Die Positive Psychologie ist kurz gesagt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem glücklichen Leben. Es geht ihr in erster Linie nicht darum, wie Krankheiten entstehen und wie man sie behandelt, sondern darum, zu unterstützen und zu untersuchen, wie Menschen glücklicher werden. Bekannt wurde dieser Ansatz vor allem durch den US-amerikanischen Psychologen Martin Seligman Ende des letzten Jahrhunderts. Bis heute ist diese Strömung der Psychologie immer bedeutsamer geworden. Sie prägt beispielsweise die moderne psychologische Auseinandersetzung mit der Frage nach guter Unternehmensführung und führte zu neuen Therapieansätzen.

Ein weiterer Einflussfaktor der Positiven Psychologie ist mittlerweile die Schule. Das an ersten Schulen in Deutschland eingeführte Schulfach Glück geht in eine ähnliche Richtung und versucht wissenschaftliche Erkenntnisse der Positiven Psychologie in die Schule zu übertragen.

Eine zentrale Annahme bei Seligman und Ausgangspunkt für seine Theorie ist, dass Glück zu einem großen Anteil lernbar ist. Dieser Prozess wird mit Flourishing bezeichnet, d.h. dem Aufblühen einer Person und der damit verbundenen Steigerung des Wohlbefindens. Diese Ausarbeitung beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit dieses Flourishing durch eine spezielle Form des Theaterspiels, dem Improvisationstheater, unterstützt und gefördert werden kann.

Improvisationstheater unterscheidet sich vom klassischen Theater insofern, als dass es weder ein Skript noch festgelegte Rollen o.ä. gibt, sondern das gesamte Spiel durch freies, improvisiertes Spiel der Schauspieler spontan entsteht. Um die leitende Fragestellung zu beantworten wird zunächst die Positive Psychologie in ihren Grundzügen dargestellt. Dabei wird vor allem auf den wichtigsten Vertreter Seligman und seine Theorie des Wohlbefindens eingegangen. Eine weitere bedeutsame Arbeit innerhalb der Positiven Psychologie ist die von Fredrickson (2001) entwickelte Broaden- und Built-Theorie positiver Emotionen.

Aufgrund des Rahmens dieser Ausarbeitung und der zu untersuchenden Aspekte beim Improvisationstheater beschränkt sich die Analyse der Positiven Psychologie auf diese Autoren . Daran schließt sich eine genaue Betrachtung des Improvisationstheaters an. Es wird zum einen dargestellt, was das Improvisationstheater genau ist und zum anderen, inwiefern es sich vom klassischen Theater unterscheidet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Positive Psychologie

2.1. Ursprünge

2.2. Theorie des Wohlbefindens

2.3. Broaden- und Built-Theorie positiver Emotionen

3. Improvisations-Theater

4. Improvisationstheater im Kontext der positiven Psychologie

4.1. Improvisationstheater mit Kindern

4.2. Flourishing beim Improvisationstheater

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht, inwieweit das Improvisationstheater als kreative Form des Theaterspiels das Flourishing – das Aufblühen und die Steigerung des Wohlbefindens – bei Kindern fördern kann. Dabei wird die wissenschaftliche Basis der Positiven Psychologie nach Martin Seligman und Barbara Fredrickson mit theaterpädagogischen Ansätzen verknüpft, um zu prüfen, ob das improvisierte Spiel als ideale, praxisnahe Intervention zur Persönlichkeitsentwicklung im schulischen Kontext dienen kann.

  • Grundlagen der Positiven Psychologie und Theorie des Wohlbefindens
  • Mechanismen des Flow-Erlebens im Improvisationstheater
  • Vorteile des improvisierten Theaterspiels für die Entwicklung von Kindern
  • Förderung von Gruppendynamik, Selbstbewusstsein und positiven Emotionen
  • Integration in den Schulalltag und praktische Umsetzungsmöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

4.1. Improvisationstheater mit Kindern

Auch wenn das Improvisieren einer Szene anfänglich schwer erscheint und man als Zuschauer über die Kreativität der Schauspieler, die aus dem Stehgreif ganze Geschichten erzählen, staunt, so ist es genau diese Form des Theaters, die für jeden leicht zugänglich ist und die dem Begriff des Theaterspielens am nächsten kommt (vgl. Lemanczyk 2000 : 14). Die Kinder werden nicht in Rollen gezwängt und müssen keinen Text auswendig lernen. Sie können sich in verschiedenen Rollen ausprobieren, Handlungen ausführen, die sie im realen Leben aufgrund ihres Alters, ihres Wohnorts oder ihres Geschlechts nicht ausführen können und somit genau das tun, was sie in diesem Moment wollen. Beim klassischen Theater ist dies nicht der Fall. „Oft fehlt in diesem Moment der persönliche Bezug zum Geschehen“ (ebd. : 14), die Kinder fühlen sich nicht wirklich in die Rolle ein, sondern konzentrieren sich primär auf des fehlerfreie Aufsagen ihres Textes:

„Ein Kind, das seine Rolle wirklich spielt, das sich mit der Figur identifiziert und nicht an einem Text klebt, ist viel freier und fühlt sich sicherer.“ (ebd. : 15)

Improvisieren basiert auf Erfahrungen. Jeder kann lernen, seine Erfahrungen in Form von Improvisationstheater darzustellen und dabei neue Erfahrungen zu machen. „Das Spiel ist eine natürliche Gruppenform, die das Engagement und die persönliche Freiheit liefert, die für Erfahrungen notwendig sind“ (Spolin 2005 : 18). Auch professionelle Improvisationstheaterschauspieler üben regelmäßig ihre Form, widerholen dabei aber nicht den Inhalt ihrer Szenen. Geübt wird lediglich das Improvisieren, das spontane Assoziieren selbst (vgl. Bermant 2013).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Relevanz der Positiven Psychologie und Einführung in die Fragestellung, wie Improvisationstheater das Flourishing fördern kann.

2. Positive Psychologie: Darstellung der theoretischen Grundlagen nach Seligman und Fredrickson, insbesondere der Theorie des Wohlbefindens und der Broaden- und Built-Theorie.

3. Improvisations-Theater: Definition und Erläuterung der Merkmale des Improvisationstheaters sowie Abgrenzung gegenüber dem klassischen Theater.

4. Improvisationstheater im Kontext der positiven Psychologie: Übertragung der psychologischen Ansätze auf die theaterpädagogische Praxis mit Kindern unter Berücksichtigung von Flow-Erlebnissen und Persönlichkeitsentwicklung.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Empfehlung zur stärkeren Integration von Improvisationstheater in den schulischen Alltag.

Schlüsselwörter

Positive Psychologie, Flourishing, Wohlbefinden, Improvisationstheater, Flow, Persönlichkeitsentwicklung, Theaterpädagogik, Schüler, Gruppendynamik, Selbstvertrauen, Positive Emotionen, Bildung, Kreativität, Motivation, Aufblühen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verknüpfung von wissenschaftlichen Erkenntnissen der Positiven Psychologie mit der theaterpädagogischen Praxis des Improvisationstheaters.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Positive Psychologie, das Flourishing (Aufblühen des Menschen), Flow-Erlebnisse und die theaterpädagogische Arbeit mit Kindern.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, inwieweit Improvisationstheater als Mittel eingesetzt werden kann, um das Flourishing und das Wohlbefinden bei Kindern zu unterstützen und zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die bestehende psychologische Theorien (Seligman, Fredrickson) mit fachliterarischen Erkenntnissen zur Theaterpädagogik systematisch vergleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Konzepte, die Beschreibung des Improvisationstheaters als Prozess und die Analyse der Synergieeffekte zwischen beiden Feldern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Positive Psychologie, Flourishing, Improvisationstheater, Flow-Erlebnis und Persönlichkeitsentwicklung.

Warum ist das Improvisationstheater besonders für Kinder geeignet?

Da Kinder keinen starren Skripten folgen müssen, können sie sich in einer sehr freien und akzeptierenden Umgebung ausprobieren, was ihre Spontanität und Kreativität ohne Leistungsdruck stärkt.

Welche Rolle spielt die Gruppendynamik?

Die Gruppendynamik, auch „group mind“ genannt, fördert durch das gemeinsame Annehmen von Ideen ein Eins-werden mit der Gruppe, was ähnliche positive Effekte wie ein individuelles Flow-Erlebnis erzeugt.

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Details

Title
Improvisationstheater im Kontext der positiven Psychologie
College
University of Münster  (Institut für Erziehungswissenschaften)
Course
Lehrer-Schüler-Interaktion positiv gestalten
Grade
1,0
Author
Heiko Bohlen (Author)
Publication Year
2015
Pages
17
Catalog Number
V350531
ISBN (eBook)
9783668371132
ISBN (Book)
9783668371149
Language
German
Tags
improvisationstheater kontext psychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Heiko Bohlen (Author), 2015, Improvisationstheater im Kontext der positiven Psychologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/350531
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