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Merkantilismus und Wirtschaftsleben in den Reichsstädten Ulm, Esslingen und Schwäbisch Hall vom 16. bis 18. Jahrhundert

Title: Merkantilismus und Wirtschaftsleben in den Reichsstädten Ulm, Esslingen und Schwäbisch Hall vom 16. bis 18. Jahrhundert

Term Paper , 2012 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Frage, ob das europäische Wirtschaftsleben im 16. bis 18. Jahrhundert vom Merkantilismus beherrscht wurde. Um diese Frage zu beantworten, soll anhand dreier verschiedener Reichsstädte untersucht werden, wie sie gehandelt haben, was die Handwerker gemacht haben, ob es Zünfte gab und wie das ganze Wirtschaftsleben der drei Städte Schwäbisch Hall, Esslingen und Ulm ausgesehen hat. Warum gerade diese drei Städte? Zum einen war Schwäbisch Hall eine der bedeutendsten und wichtigsten Städte dieser Zeit. Wenn man sich heute Hall anschaut, das weit weg von den anderen großen Handelsstädten gelegen ist, stellt sich die Frage: Was machte diese Stadt so besonders?

Esslingens Fläche war ungefähr so groß wie die von Schwäbisch Hall. Daher kann man die zwei Städte verhältnismäßig gut vergleichen. Esslingen ist heute noch eine bedeutende historische Stadt. Sie ist die einzige Stadt in Deutschland, in der die meisten alten Fachwerkhäuser noch erhalten geblieben sind. Die Altstadt lockt viele Touristen und Historiker an. Eine der berühmten Gassen mit vielen mittelalterlichen Häusern ist die Webergasse. Dort lebten die vielen Weber der Stadt. Angesichts dieser Tatsache stellt sich die Frage, ob die Textilwirtschaft in Esslingen wichtig und bedeutend für die Stadt gewesen ist.

Im Gegensatz zu Esslingen und Hall ist Ulm flächenmäßig eine doppelt so große Stadt und vermittelt uns so einen interessanten Einblick in das Leben einer Großstadt. Hier können wir sehen, ob in den großen und kleinen Städten die gleichen wirtschaftlichen Verhältnisse vorherrschten. Waren die kleinen Städte benachteiligt oder bevorzugt? Gab es überhaupt wirtschaftliche Beziehungen unter den drei Städten? Die Hauptfrage, die sich diese Arbeit stellen wird, ist: Wurde das europäische Wirtschaftsleben vom Merkantilismus beherrscht? In Kapitel 1 wird Esslingens Wirtschaftslage näher erläutert und auf die Handelsbeziehungen, den Handel, die wirtschaftlichen Einnahmequellen, Handwerker und Zünfte eingegangen. Anschließend wird die Wirtschaftslage Ulms näher betrachtet, um diese dann mit der Schwäbisch Halls zu vergleichen. Den Abschluss der Arbeit wird ein Fazit zur oben gestellten Frage bilden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Esslingen

3. Ulm

4. Schwäbisch Hall

5. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht kritisch die Rolle des Merkantilismus als beherrschendes Wirtschaftssystem zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert anhand einer vergleichenden Analyse der Reichsstädte Esslingen, Ulm und Schwäbisch Hall.

  • Analyse der wirtschaftlichen Strukturen und Exportgüter (Wein, Barchent, Salz) der drei Städte.
  • Untersuchung des Einflusses von Zünften und städtischen Regulierungen auf den Handel.
  • Vergleich der Auswirkungen merkantilistischer Wirtschaftspolitik auf das reale Wirtschaftsleben.
  • Erörterung der Ursachen für den wirtschaftlichen Niedergang der untersuchten Reichsstädte.

Auszug aus dem Buch

Die Wirtschaftspolitik des absolutistischen Staates

Die Wirtschaftspolitik des absolutistischen Staates Deutschland war vom 16. bis ins 18. Jahrhundert vom Merkantilsystem geprägt, präziser gesagt vom Kameralismus. Das Ziel der merkantilistischen Wirtschaftslehre war die nationale Machtstärkung durch eine positive Entwicklung der Wirtschaftskraft und die Steigerung des Landesreichtums. Diese Steigerung der Wirtschaftskraft war jedoch nur auf Kosten anderer Länder möglich. Durch eine aktive Handels- und Zahlungsbilanz sollte dies erreicht werden. Damit das Land nicht verarmen sollte, wurde sodann ein Ausfuhrüberschuss des Landes notwendig. Der Merkantilismus löste die Zunft- und Stadtwirtschaft ab und schuf die Volkswirtschaft des Territorialstaats. Im Mittelpunkt der merkantilistischen Wirtschaftspolitik stand die Förderung des Handels, vor allem des Außenhandels. Die Einfuhr von Fertigwaren und die Ausfuhr von Rohstoffen wurden möglichst gehemmt und so gut es ging verhindert. Die Einfuhr von Rohstoffen und die Ausfuhr von höherwertigen Fertigprodukten waren wichtige Instrumente. Mit der Politik des Ausfuhrüberschusses, die die Geldmenge im Inland vergrößern sollte, wurde das Ausfuhrgewerbe begünstigt. Die erforderlichen Dienstleistungen, darunter z. B. Transport, Kredite, Versicherungen usw., waren von inländischen Unternehmen zu erbringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen des Merkantilismus und definiert die Forschungsfrage, ob dieses System das europäische Wirtschaftsleben der Frühen Neuzeit tatsächlich dominierte.

2. Esslingen: Hier wird die wirtschaftliche Entwicklung Esslingens analysiert, wobei besonders der Weinhandel, die Bedeutung der Zünfte und der langfristige Niedergang im Schatten Württembergs beleuchtet werden.

3. Ulm: Das Kapitel untersucht Ulm als bedeutendes Handelszentrum, dessen Reichtum maßgeblich auf dem Textilgewerbe und der Barchentherstellung basierte, bevor kriegerische Konflikte den Niedergang einleiteten.

4. Schwäbisch Hall: Im Zentrum steht die Bedeutung des Salzhandels für die Stadt Schwäbisch Hall, die städtische Wirtschaftskontrolle und der Kampf gegen die Konkurrenz in einem schwierigen Marktumfeld.

5. Fazit: Das abschließende Kapitel führt die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Praxis der Reichsstädte nicht deckungsgleich mit den theoretischen Grundprinzipien des Merkantilismus war.

Schlüsselwörter

Merkantilismus, Kameralismus, Reichsstädte, Esslingen, Ulm, Schwäbisch Hall, Handelspolitik, Barchent, Salzhandel, Weinhandel, Zunftwesen, Wirtschaftsgeschichte, Frühe Neuzeit, Außenhandel, Wirtschaftsniedergang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, ob der Merkantilismus als Wirtschaftspolitik tatsächlich das europäische Wirtschaftsleben vom 16. bis zum 18. Jahrhundert vollständig beherrscht hat.

Welche Städte stehen im Mittelpunkt der Analyse?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die drei Reichsstädte Esslingen, Ulm und Schwäbisch Hall.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der merkantilistischen Wirtschaftstheorie und der praktischen Umsetzung in den Handelsstädten aufzuzeigen und die Gründe für deren wirtschaftlichen Wandel zu ergründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine vergleichende historische Analyse, die sich auf Literaturrecherchen und die Auswertung städtischer Wirtschaftsdaten stützt.

Was sind die thematischen Schwerpunkte der Arbeit?

Zu den Schwerpunkten zählen der Einfluss des Zunftwesens, die Bedeutung von Exportgütern wie Salz, Wein und Barchent sowie die Auswirkungen von Kriegen und territorialer Konkurrenz.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Merkantilismus, städtische Wirtschaft, Zunftordnung, Handelsbeziehungen und der Wandel von der Reichsstadtwirtschaft.

Warum spielt der Salzhandel für Schwäbisch Hall eine so zentrale Rolle?

Das Salz war das wichtigste Exportgut der Stadt, bildete die Basis des Wohlstands und bestimmte maßgeblich die städtische Wirtschafts- und Sozialstruktur.

Welche Rolle spielte der Barchenthandel für Ulm?

Der Barchenthandel war das Rückgrat der Ulmer Wirtschaft und machte die Stadt zu einem der bedeutendsten Handelszentren, dessen Produkte bis in den gesamten europäischen Raum exportiert wurden.

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Details

Title
Merkantilismus und Wirtschaftsleben in den Reichsstädten Ulm, Esslingen und Schwäbisch Hall vom 16. bis 18. Jahrhundert
College
University of Stuttgart
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2012
Pages
28
Catalog Number
V350001
ISBN (eBook)
9783668374867
ISBN (Book)
9783668374874
Language
German
Tags
merkantilismus wirtschaftsleben reichsstädten esslingen schwäbisch hall jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2012, Merkantilismus und Wirtschaftsleben in den Reichsstädten Ulm, Esslingen und Schwäbisch Hall vom 16. bis 18. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/350001
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