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Der Literaturbetrieb und die Rolle der Literatur in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ von Gottfried Keller

Title: Der Literaturbetrieb und die Rolle der Literatur in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ von Gottfried Keller

Term Paper , 2016 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Tanja Zimmermann (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Rolle die Literatur in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ von Gottfried Keller hat. Außerdem wird der Literaturbetrieb in der Novelle kritisch begutachtet.

Die Arbeit soll Aufschluss darüber geben, ob und inwiefern Keller den Literaturbetrieb seiner Zeit in dieser Novelle karikiert. Zudem wird die potentielle sowie die verfälschte Literatur in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ dargestellt.

Um einen Überblick über die Novelle zu erhalten, wird der Inhalt im ersten Teil kurz dargestellt. Danach soll der Literaturbetrieb in den Fokus der Arbeit rücken. Dabei werden verschiedene Theorien vorgestellt und kritisch beurteilt.

Der zweite Teil beschäftigt sich dann mit der Literatur in der Novelle. Dazu wird ebenfalls Sekundärliteratur hinzugezogen um die Thematik abschließend unter kritischer Betrachtung der zuvor genannten Theorien subsumieren zu können.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhalt der Novelle

3. Der Literaturbetrieb in der Novelle

4. Die Rolle der Literatur

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Literatur in Gottfried Kellers Novelle „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ und analysiert kritisch, inwieweit der Autor darin den Literaturbetrieb seiner Zeit karikiert. Dabei werden die Konzepte von potenzieller versus verfälschter Literatur gegenübergestellt.

  • Kritische Analyse des zeitgenössischen Literaturbetriebs bei Keller
  • Gegenüberstellung von wahrer Literatur und literarischem Dilettantismus
  • Die Funktion des Briefwechsels als zentrales Motiv
  • Untersuchung der Figurencharakterisierung im Kontext des bürgerlichen Realismus

Auszug aus dem Buch

3. Der Literaturbetrieb in der Novelle

„Mit Verachtung und Ärger schaute Keller auf den Literaturbetrieb seiner Zeit, mit dessen Hauptvertretern er während seines Berliner Aufenthaltes in Berührung kam.“ Mit dem Dilettantismus konnte er sich nicht anfreunden. Die Eitelkeit und Schwärmerei der Dilettanten stellt er in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ satirisch dar. Viggi verkörpert eindeutig einen solchen Dilettanten. Verbissen kämpft er um Anerkennung und Ruhm für seine Essays. Weil er jedoch keine Anhänger findet und keinen Erfolg mit seinen Publikationen hat, beginnt er unter dem Namen „Kurt vom Walde“ Novellen zu schreiben. Alleine mit dem Namen begibt er sich in einen Kreis schlechter, erfolgloser Skribenten, wie Kunibert vom Meere, der „allerhand süßliche und nachgeahmte Sachen“ schreibt. Nach dem Entschluss dieser fragwürdigen Schriftsteller, eine neue Sturm- und Drangperiode zu begründen „und zwar mit planvoller Absicht und Ausführung, um diejenige Gärung künstlich zu erzeugen, aus der allein die Klassiker der neuen Zeit hervorgehen würden“, kehrt Viggi „ganz aufgebläht von Aussichten und Entwürfen in seine Heimat zurück.“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Fragestellung ein, welche Rolle die Literatur in der Novelle einnimmt und wie Keller den Literaturbetrieb seiner Zeit kritisch beleuchtet.

2. Inhalt der Novelle: Es erfolgt eine Zusammenfassung der Handlung, die den Kontrast zwischen den Figuren, die am gesellschaftlichen Leben teilhaben, und dem scheiternden Victor Störteler darstellt.

3. Der Literaturbetrieb in der Novelle: Dieses Kapitel analysiert Kellers satirische Darstellung des Dilettantismus und zeigt auf, wie der Autor den Literaturbetrieb seiner Zeit kritisiert.

4. Die Rolle der Literatur: Hier wird die Abgrenzung zwischen verfälschter, missbrauchter Literatur und wahrer literarischer Ausdrucksweise anhand der Briefwechsel untersucht.

5. Fazit: Die Arbeit resümiert, dass die Novelle eine notwendige Literaturkritik darstellt, die Kellers Haltung zum damaligen Literaturbetrieb und zum Wesen wahrer Literatur verdeutlicht.

Schlüsselwörter

Gottfried Keller, Die mißbrauchten Liebesbriefe, Literaturbetrieb, Literaturkritik, Dilettantismus, Realismus, Briefwechsel, Victor Störteler, Sturm und Drang, Satire, Schreibprozess, Identität, Briefliteratur, Bürgertum, Kunsttheorie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die satirische Auseinandersetzung Gottfried Kellers mit dem zeitgenössischen Literaturbetrieb in seiner Novelle „Die mißbrauchten Liebesbriefe“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung zwischen ernsthafter Literatur und dilettantischem Schwulst, die Rolle des Briefes als Medium sowie die gesellschaftliche Kritik an Schriftstellern, die in einer Scheinwelt leben.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Ziel ist es zu klären, ob und wie Keller den Literaturbetrieb seiner Zeit in der Novelle karikiert und wie er dabei das Verhältnis von authentischer und missbrauchter Literatur definiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse des Textes unter Einbeziehung von Sekundärliteratur zu Kellers Werk und zum bürgerlichen Realismus angewendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Figur des Victor Störteler als Repräsentanten des Dilettantismus und untersucht die verschiedenen Ebenen des Briefwechsels als Instrument der Charakter- und Literaturkritik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Literaturkritik, Dilettantismus, Realismus, Briefwechsel und satirische Darstellung definieren.

Welche Rolle spielt die Figur des Schulmeisters Wilhelm in der Analyse?

Wilhelm wird als Kontrastfigur zu Störteler gesehen; seine Briefe zeigen, dass wahre Literatur durch authentische Gefühle entsteht, im Gegensatz zum künstlichen Stil des „Kurt vom Walde“.

Wie bewertet die Autorin das Ende der Novelle?

Das Ende wird als märchenhaft charakterisiert, in dem die „Guten“ eine gemeinsame Zukunft finden, während die dilettantischen „Bösen“ am Ende ihrer künstlerischen und finanziellen Ambitionen scheitern.

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Details

Title
Der Literaturbetrieb und die Rolle der Literatur in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ von Gottfried Keller
Grade
1,7
Author
Tanja Zimmermann (Author)
Publication Year
2016
Pages
14
Catalog Number
V349893
ISBN (eBook)
9783668368439
ISBN (Book)
9783668368446
Language
German
Tags
Liebesbriefe Gottfried Keller Keller Die missbrauchten Liebesbriefe Hausarbeit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Zimmermann (Author), 2016, Der Literaturbetrieb und die Rolle der Literatur in „Die mißbrauchten Liebesbriefe“ von Gottfried Keller, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/349893
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