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Raum und Illusion in “The Prestige” und “The Illusionist”

Title: Raum und Illusion in “The Prestige” und “The Illusionist”

Term Paper , 2016 , 17 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Film Science

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Summary Excerpt Details

Es ist schon ein großer Zufall, wenn im selben Jahr (2006) zwei große Filmproduktionen erscheinen, die von Magiern zur Zeit um 1900 handeln. Noch größer ist der Zufall, wenn beide Filme das Thema Magie nicht nur inhaltlich verwenden und darstellen, sondern dieses außerdem auf einer Metaebene einweben, sodass der Zuschauer selbst Teil eines magischen Tricks wird.

“The Prestige” (Nolan 2006) und “The Illusionist (Burger 2006) haben noch etwas gemeinsam: Sie basieren auf literarischen Vorlagen. Im ersten Fall “Das Kabinett des Magiers” von Christopher Priest (1995), im zweiten Fall die Kurzgeschichte “Eisenheim the Illusionist” von Steven Millhauser (1990).

In der vorliegenden Arbeit werden dieser Fakt, sowie die einzelnen Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Text und Film ausgeklammert. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Arbeit der beiden Regisseure Christopher Nolan und Neil Burger. Denn, das gilt es zu zeigen, beide betätigen sich in den betreffenden Filmen gewissermaßen auch als Illusionisten.

Eine Analyse der Raumkonstellation zeigt dann, dass sich die Schauplätze beider Filme mit dem Bühnen-Raum als Fixpunkt lesen lassen: Auf der Bühne, hinter der Bühne, unter der Bühne, abseits der Bühne. Ein Teil der illusorischen Kraft der Filme basiert in der Folge darauf, dass die Regisseure die ​dargestellten Räume auf der Metaebene anders besetzen. So wähnt der Zuschauer Illusion und Wahrheit an Orten, wo sie manchmal gar nicht sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. “The Prestige” & “The Illusionist”: Inhalt und Motive

2.1 Christopher Nolan: The Prestige (2006)

2.2 Neil Burger: The Illusionist (2006)

2.3 Themen & Motive

2.4 Regie als Magie

3. Der Raum in verteilten Rollen

3.1 Geographisch-Historisch

3.2 Semantische Räume

3.2.1 Auf der Bühne

3.2.2 Hinter der Bühne und in der Werkstatt

3.2.3 Unter der Bühne

3.2.4 Nebenschauplätze und Öffentlichkeit?

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Filme „The Prestige“ (2006) von Christopher Nolan und „The Illusionist“ (2006) von Neil Burger im Hinblick auf ihre raumtheoretische Inszenierung und ihre metanarrative Struktur, wobei die Bühnenräume als zentrales Instrument der magischen Täuschung des Zuschauers analysiert werden.

  • Vergleichende Analyse der Regiestile als „magische“ Akte
  • Die Rolle von Raum und Ort als Fixpunkt der Illusion
  • Untersuchung semantischer Räume (Bühne, Hinterbühne, Werkstatt)
  • Historische Einbettung der Jahrhundertwende und des Spiritismus
  • Die Metaebene: Zuschauer als Teil der magischen Inszenierung

Auszug aus dem Buch

3.2.1. Auf der Bühne

Die Bühne ist der Ort der (dargestellten) Illusionen. Hier sind die Magier Magier und in ihren Illusionen gefangen. Für Angier und Borden sind es außerdem “die Bretter, die die Welt bedeuten”, der Schauplatz der Performance, für die sie alles zu opfern bereit sind: Borden riskiert für seine Darstellung nicht nur seine Ehe, sondern sogar sein Leben. Immerhin könnte er in der Vorstellung, in der Angier ihn mit der manipulierten Waffe bedroht, auch den Trick preisgeben und so die Gefahr abwenden oder zumindest sicherstellen, dass Angier den versuchten Mord nicht wie einen Unfall aussehen lassen kann. Angier seinerseits lässt später für jede Vorführung vom “wahren transportierten Mann” eine Version von sich ertrinken.

Für Eisenheim ist die Bühne auch ein “politischer” Ort. Er ist der unangefochtene Herr seiner Bühne und erreicht eine Öffentlichkeit, die ihm schier zu Füßen liegt. So kann er letztlich sogar den Kronprinzen in die Knie zwingen, indem er im Publikum und vor allem bei Uhl Zweifel an Leopolds Unschuld erweckt.

Für die Bordens – und je nach Interpretation auch für Eisenheim – lässt sich die Bühne als “Ort der Illusion” auf das ganze Leben ausdehnen. Sie sind in weiten Teilen des Geschehens immer in ihrer Rolle und können diese nur dann verlassen, wenn kein Dritter anwesend ist. Für den Zuschauer ist das zunächst nicht ersichtlich, er geht davon aus, dass die magischen Kunststücke nur auf der Bühne stattfinden.

Die Bühne als besonderer Raum konstituiert aber noch zwei andere Räume, die eigene Rollen spielen, aber ohne die Bühne selbst undenkbar sind: Hinter und unter der Bühne.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die beiden Filme vor, begründet das Interesse an der raumtheoretischen Analyse und legt den Fokus auf die Rolle der Regisseure als Illusionisten.

2. “The Prestige” & “The Illusionist”: Inhalt und Motive: Dieses Kapitel bietet eine inhaltliche Zusammenfassung beider Filme und analysiert zentrale Themen wie Elektrizität, Spiritismus sowie die metanarrative Ebene der Inszenierung.

3. Der Raum in verteilten Rollen: Das Hauptkapitel untersucht die Bedeutung geographischer und semantischer Räume (Bühne, Hinterbühne, Werkstatt) als entscheidende Elemente für die Struktur der filmischen Täuschung.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, wie die Regisseure durch geschicktes Lenken der Zuschaueraufmerksamkeit eine Illusion schaffen, die weit über die gezeigten Tricks hinausgeht.

Schlüsselwörter

The Prestige, The Illusionist, Raumtheorie, Magie, Illusion, Christopher Nolan, Neil Burger, Nikola Tesla, Spiritismus, Bühnenraum, Metanarrative, Filmphilologie, Jahrhundertwende, Täuschung, Semantische Räume.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert zwei 2006 erschienene Spielfilme über Magier und deren raumtheoretische sowie narrative Konstruktion.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Themen Illusion, Magie als Metapher für Regiearbeit, die Bedeutung von Räumen (Bühne vs. Hinterbühne) und die historische Aura um 1900.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Regisseure Christopher Nolan und Neil Burger den Raum als Fixpunkt für eine Meta-Illusion nutzen, die den Zuschauer selbst zum Bestandteil des magischen Tricks macht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Raumanalyse angewandt, die auf Juri M. Lotmans Konzept semantischer Räume basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die geografisch-historischen Schauplätze sowie die Unterteilung in spezifische semantische Räume wie Bühne, Werkstatt und Nebenschauplätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Illusion, Metaebene, Raumtheorie, Bühnenraum und Filmphilologie charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Hinterbühne bei den beiden Regisseuren?

Bei Nolan ist die Hinterbühne ein Ort technischer Intrigen und Fanatismus, während bei Burger der Protagonist Eisenheim sich dorthin zurückzieht, was den Regisseur als einen noch stärkeren Lenker der Zuschauerwahrnehmung erscheinen lässt.

Warum spielt das Ende der Filme eine so zentrale Rolle für die Analyse?

Das Ende dient als „Prestige“ im Sinne der Zauberkunst; es zwingt den Zuschauer, den gesamten Film rückwirkend neu zu bewerten, was die These der „Meta-Illusion“ stützt.

Excerpt out of 17 pages  - scroll top

Details

Title
Raum und Illusion in “The Prestige” und “The Illusionist”
College
LMU Munich  (Institut für deutsche Philologie)
Course
Topologien Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts in Literatur und Film
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
17
Catalog Number
V349129
ISBN (eBook)
9783668366879
ISBN (Book)
9783668366886
Language
German
Tags
The Prestige The Illusionist Christopher Nolan Magie im Film 1900 Jahrhundertwende Filmvergleich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Raum und Illusion in “The Prestige” und “The Illusionist”, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/349129
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