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Zum Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und Medienskepsis

Titel: Zum Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und Medienskepsis

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 31 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Steffen Kutzner (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit der Frage, ob es einen Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit in der deutschen Bevölkerung und den im Zuge der Pegida-Bewegung wieder laut gewordenen "Lügenpresse"-Vorwürfen gibt. Sind jene, die sich im Rahmen der Flüchtlingskrise den Rechtspopulisten zuwenden auch jene, die sonst nicht wählen gehen und sich politisch nicht repräsentiert fühlen? Die Erkenntnisse werden der Grundfrage gegenüber gestellt, ob es eine Vertrauenskrise in die Massenmedien gibt und wie umfänglich sie ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Politikverdrossenheit und Medienskepsis

2.1 Politikverdrossenheit

2.1.1 Wahlbeteiligung

2.1.2 Mitgliederzahlen der Parteien

2.1.3 Vertrauen in Politiker und Parteien

2.1.4 Pegida

2.1.5 Zusammenfassung: Wer ist politikverdrossen?

2.2 Medienskepsis

2.2.1 Wer ist medienskeptisch?

2.2.2 Ursachen von Medienskepsis

3. Zusammenhang zwischen Medienskepsis und Politikverdrossenheit

3.1 Statistische Schnittmengen

3.2 Weitere Indikatoren für Korrelation

4. Weitere Entwicklung der Phänomene

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den potenziellen Zusammenhang zwischen der in der Bevölkerung beobachtbaren Politikverdrossenheit und der zunehmenden Medienskepsis, wobei insbesondere der Kontext der Pegida-Demonstrationen als Ausgangspunkt für die Analyse dient.

  • Analyse der Dimensionen von Politikverdrossenheit (Wahlbeteiligung, Parteimitgliedschaften, Vertrauen).
  • Untersuchung von Erscheinungsformen und Ursachen der Medienskepsis in Deutschland.
  • Vergleich statistischer Schnittmengen zwischen politikverdrossenen und medienskeptischen Bevölkerungsgruppen.
  • Kritische Reflexion der Rolle etablierter Medien als Akteure im politischen System.
  • Betrachtung zukünftiger Entwicklungen dieser Phänomene im Hinblick auf die politische Partizipation.

Auszug aus dem Buch

2.2 - Medienskepsis

Ein Hinweis auf eine steigende Medienskepsis in Deutschland sind die beim Deutschen Presserat eingehenden Beschwerden. In der Tat ist die Zahl der Beschwerden im Jahr 2014 sprunghaft angestiegen: Nachdem sich 2012 nur 1500 Personen an den Presserat wandten und diese Zahl 2013 auf 1347 gesunken war, gingen 2014 mehr als 2000 Meldungen ein.

In der in Kapitel 2.1.4 herangezogenen Umfrage, die die Universität Dresden bei einer Pegida-Demonstration 2015 durchgeführt hatte, gaben 20 % der 400 Befragten an, dass ihr Grund für die Teilnahme an der Demonstration „Kritik an Medien und Öffentlichkeit“ sei. Die Interviewer hakten nach und konnten erheben, dass 46 % der Befragten, die diesen Beweggrund angegeben hatten, unzufrieden mit der Medienberichterstattung waren, wobei besonders der Vorwurf der einseitigen und/oder tendenziösen Berichterstattung häufig gemacht wurde. Die angebliche Tendenzberichterstattung deckt sich mit dem Empfinden weiterer 39 % der Befragten, die diesen Beweggrund angegeben hatten: Sie protestierten gegen die empfundene Diffamierung von Pegida. Die verbleibenden 15 % wollten Kritik an einem wahrgenommenen Sprechverbot im gesellschaftlichen Diskurs üben.

Die Dresdener Studie ist nur eine von vielen, die in der jüngsten Vergangen untersuchte, für wie glaubwürdig die Medien von den Deutschen gehalten werden. Mitunter kommen die Studien zu sehr verschiedenen Ergebnissen: Eine Forsa-Umfrage des ‚Stern’ ergab, dass 44 % dem Vorwurf ‚Lügenpresse’ zustimmen würden; Infratest dimap kam für WDR 5 nur auf 20 %. Die ‚Zeit’ kam auf 60 %, die den Medien wenig oder gar nicht vertrauten. Oliver Quiring, Mainzer Professor des Instituts für Publizistik der dortigen Universität, führt diese Unterschiede auf die verschiedenen Fragestellungen und -techniken zurück, die mitunter sehr unpräzise seien und vielfältige Meinungen zusammenfassen würden: „unzutreffende Meldungen zu verbreiten ist etwas ganz anderes als die Unterstellung, bewusst zu lügen. Es schließt auch nicht-willentliche Falschmeldungen ein, zum Beispiel handwerkliche Fehler“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Vertrauensverlust im modernen Journalismus durch den Zeitdruck des digitalen Zeitalters und führt in die zentralen Themen der Arbeit ein.

2. Politikverdrossenheit und Medienskepsis: In diesem Kapitel werden die Begriffe definiert und die empirische Datenlage zu Politikverdrossenheit sowie Medienskepsis detailliert analysiert.

3. Zusammenhang zwischen Medienskepsis und Politikverdrossenheit: Dieses Kapitel prüft anhand von statistischen Daten und Indikatoren, ob eine Kausalität oder Korrelation zwischen den beiden untersuchten Phänomenen besteht.

4. Weitere Entwicklung der Phänomene: Das Kapitel betrachtet die zukünftige Entwicklung und diskutiert insbesondere die Rolle der Jugend und des Internets bei der politischen Repolitisierung.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, wonach zwar eine Korrelation erkennbar ist, ein kausaler Zusammenhang jedoch wissenschaftlich aufgrund der vorliegenden Studienlage nicht zweifelsfrei belegt werden kann.

Schlüsselwörter

Politikverdrossenheit, Medienskepsis, Lügenpresse, Pegida, Wahlbeteiligung, Vertrauensverlust, Journalismus, Medienethik, politische Partizipation, Demokratie, Nachrichtengeschwindigkeit, Parteibindung, Meinungsbildung, Berichterstattung, Internet.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den theoretischen und empirischen Zusammenhang zwischen der abnehmenden Bindung der Bürger an politische Prozesse (Politikverdrossenheit) und der wachsenden Skepsis gegenüber etablierten Medien (Medienskepsis).

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Felder sind die statistische Analyse von Wahlbeteiligung und Parteimitgliedschaften, die Wahrnehmung von Medienberichterstattung durch die Bevölkerung sowie die Rolle von rechtspopulistischen Bewegungen wie Pegida.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob ein direkter kausaler Zusammenhang existiert, durch den Medienskepsis Politikverdrossenheit fördert oder umgekehrt, und wie die Forschungsgrundlage diese These stützt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine Literatur- und Sekundärdatenanalyse durch, indem er vorhandene Umfragen, Statistiken und medienwissenschaftliche Studien auswertet, um Hypothesen zu prüfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Dimensionen von Politikverdrossenheit und Medienskepsis erläutert, gefolgt von einer Analyse statistischer Schnittmengen bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen und einer Diskussion von Ursachen wie Negativismus und Medienmonopolen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Politikverdrossenheit, Medienskepsis, Vertrauenskrise, Lügenpresse und demokratische Institutionen definieren.

Spielt die Herkunft der Bevölkerung eine Rolle für die Politikverdrossenheit?

Ja, die Arbeit identifiziert geografische Unterschiede, wobei sich Politikverdrossenheit und Medienskepsis in den neuen Bundesländern statistisch häufiger feststellen lassen.

Inwieweit beeinflusst das Einkommen das Vertrauen in Politik und Medien?

Die Daten zeigen, dass bei Haushalten mit geringerem Nettoeinkommen ein deutlich ausgeprägteres Misstrauen sowohl gegenüber politischen Instanzen als auch gegenüber den Medien besteht.

Welche Bedeutung hat die Pegida-Bewegung für die Argumentation?

Pegida dient als Fallbeispiel, da sich hier eine hohe Konzentration von Akteuren findet, die sowohl Unzufriedenheit mit der Politik als auch explizite Medienkritik artikulieren.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zum Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und Medienskepsis
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Veranstaltung
Die vierte Gewalt? - Zur Rolle der Medien als Berichterstatter und Akteur des politischen Systems
Note
1,3
Autor
Steffen Kutzner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
31
Katalognummer
V347170
ISBN (eBook)
9783668364882
ISBN (Buch)
9783668364899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Journalismus Medienskepsis AfD Flüchtlingskrise Rechtspopulismus Lügenpresse Politikverdrossenheit Pegida Wahlbeteiligung Massenmedien Medien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Steffen Kutzner (Autor:in), 2016, Zum Zusammenhang zwischen Politikverdrossenheit und Medienskepsis, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/347170
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Leseprobe aus  31  Seiten
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