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Identitätsorientierter Deutschunterricht in der Unterrichtssequenz „Migration: Heimat und Fremde“ anhand moderner lyrischer Texte von K. I. Z. und Godehard Schramm

Migration als Thema im identitäts- und wertorientierten Deutschunterricht

Titel: Identitätsorientierter Deutschunterricht in der Unterrichtssequenz „Migration: Heimat und Fremde“ anhand moderner lyrischer Texte von K. I. Z. und Godehard Schramm

Hausarbeit , 2015 , 39 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Epochen hindurch war das Thema „Migration“ und die damit verbundenen Begriffe „Heimat und Fremde“ Gegenstand der deutschen Lyrik. Die Unterrichtssequenz „Migration: Heimat und Fremde“ befasst sich nun mit modernen lyrischen Texten aus unterschiedlichen Spektren zu einem teils brandaktuellen Thema, welches mit didaktischen Mitteln den identitätsorientierten Unterricht fördern soll. Dabei wird in dieser Arbeit zunächst der Unterrichtsgegenstand genauer beleuchtet, sein Nutzen für die Unterrichtssequenz erörtert, bevor der methodische Umgang im Zuge des identitätsorientierten Literaturunterrichts vorgestellt wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Kurze Geschichte der Migration in Deutschland seit dem Barock

2. Sachanalyse

2.1 Der Umgang mit dem Thema Migration im KIZ Song – Boom Boom Boom

2.2. Godehard Schramm: Die Stadt, in der ich wohne

2.2.1 Neue Subjektivität

2.2.2 Der Autor

2.2.3 Das Gedicht

3. Fachdidaktische Grundlegung

3.1 Identitätsorientierter Literaturunterricht

3.1.1 Identität nach Mead und Habermas

3.1.2 Chancen des identitätsorientierten Literaturunterrichts

3.1.3 Umsetzung des identitätsorientierten Literaturunterrichts nach Frederkings „3-Phasen-Modell“

3.2 Lerngruppe und Klassenzimmer

3.3. Didaktische Analyse nach Klafki

3.3.1 KIZ – „Boom Boom Boom“

3.3.2 Godehard Schramm – Die Stadt, in der ich wohne

3.4 Bezug zum Lehrplan

3.5 Lernziele

4. Unterrichtssequenz zum Thema „Migration: Heimat und Fremde“ im identitätsorientierten Literaturunterricht

4.1 Stunde 1 und 2: KIZ – Boom Boom Boom

4.2 Stunde 3 und 4: Godehard Schramm – Die Stadt, in der ich wohne

5. Ausblick

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht, wie moderne lyrische Texte von K.I.Z. und Godehard Schramm im Deutschunterricht genutzt werden können, um das Thema Migration und die damit verbundenen Konzepte von „Heimat und Fremde“ in einem identitätsorientierten Rahmen zu bearbeiten. Ziel ist es, durch die Analyse der Texte und die Einbettung in ein didaktisches 3-Phasen-Modell die Identitätsentwicklung von Schülern zu fördern, ihr Selbst- und Weltverhältnis zu hinterfragen und den Umgang mit gesellschaftlichen Gegensätzen zu schulen.

  • Identitätsbildung von Heranwachsenden im Literaturunterricht.
  • Analyse moderner Liedtexte und Gedichte im Kontext von Migration.
  • Anwendung des 3-Phasen-Modells nach Frederking.
  • Kreative und produktive Schreibaufgaben zur Identitätsstärkung.
  • Vermittlung von gesellschaftskritischen Themen und Werten.

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Das Gedicht

Das Gedicht hat mit 197 Verszeilen fast schon den Umfang einer Kurzgeschichte. Hier hebt es sich aber aufgrund der Zeilenumbrüche ab, da man eine Gliederung durch Strophen vergeblich sucht. Wie es für die Gattung üblich ist, wird im Gedicht der neuen Subjektivität in autobiografischer Weise die Empfindungen des Autors vom lyrischen Ich wiedergegeben. In den ersten Zeilen schildert es sein Innenleben, welches von Unwohlsein dominiert wird. Dieses geht so weit, dass er am liebsten aus seiner eigenen Haut flüchten will. Hierbei verweist er auf die Vergangenheit, Gegenwart, spart aber auch keine Zukunftsängste aus, die sogar bis zum Tode reichen. Es fühlt sich von gesellschaftlichen Zwängen eingeengt, als ob es Rechenschaft über sein Leben ablegen müsste. Das lyrische Ich reflektiert über Politik, setzt diese jedoch sofort mit der Stadt, deren Name noch nicht genannt wurde, in Verbindung. Aufgrund der Politik empfindet das lyrische Ich Hass auf die Stadt, der „auf einmal“ erlischt, da die Stadt diesen „Hass verschlingt“ und es „die Stadt [einfach] nicht lassen kann“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Kurze Geschichte der Migration in Deutschland seit dem Barock: Das Kapitel führt in die historische Verflechtung Deutschlands mit Migration seit dem 16. Jahrhundert ein und begründet die Relevanz des Themas für den Deutschunterricht.

2. Sachanalyse: In diesem Teil werden die primären Texte, der Song „Boom Boom Boom“ von K.I.Z. und das Gedicht „Die Stadt, in der ich wohne“ von Godehard Schramm, literaturwissenschaftlich analysiert und in ihre jeweilige Strömung eingeordnet.

3. Fachdidaktische Grundlegung: Das Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte des identitätsorientierten Literaturunterrichts, inklusive der Identitätstheorien von Mead und Habermas sowie die Anwendung des didaktischen 3-Phasen-Modells.

4. Unterrichtssequenz zum Thema „Migration: Heimat und Fremde“ im identitätsorientierten Literaturunterricht: Hier wird die praktische Umsetzung der Unterrichtseinheiten konkretisiert, angefangen bei der Analyse des Hip-Hop Songs bis hin zur produktionsorientierten Arbeit mit dem Gedicht von Schramm.

5. Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die Potenziale des gewählten didaktischen Ansatzes zusammen und diskutiert die Grenzen der Überprüfbarkeit von Lernzielen im Bereich langfristiger Identitätsprozesse.

Schlüsselwörter

Identitätsorientierter Literaturunterricht, Migration, Heimat, Fremde, K.I.Z., Godehard Schramm, Neue Subjektivität, Identitätsbildung, Lyrikdidaktik, 3-Phasen-Modell, gesellschaftliche Relevanz, Fremdenfeindlichkeit, Nationalismus, Identitätsstörung, produktives Schreiben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktische Einbindung moderner lyrischer Texte (Songtexte und Gedichte) in den Deutschunterricht der Oberstufe, um Migration als Thema für die Identitätsbildung zu nutzen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des identitätsorientierten Unterrichts, die Auseinandersetzung mit den Begriffen Heimat und Fremde sowie die Analyse von Texten, die Migration, Nationalismus und gesellschaftliche Widersprüche aufgreifen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Schülern durch die literarische Auseinandersetzung mit der Problematik der „fremden Heimat“ zu helfen, ihre eigene Identität zu stabilisieren und einen reflektierten Umgang mit gesellschaftlichen Gegensätzen zu erlernen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fachdidaktischen Analyse unter Anwendung des „3-Phasen-Modells“ nach Frederking, welches die subjektive Annäherung, die objektive Erschließung und die personale Applikation umfasst.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Identitätsbildung die didaktische Analyse der ausgewählten Texte sowie der konkrete Unterrichtsverlauf der Sequenz detailliert dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Identitätsorientierter Literaturunterricht, Neue Subjektivität, Migration, Heimat, Fremde und produktionsorientierter Unterricht.

Wie unterscheidet sich die methodische Herangehensweise bei K.I.Z. im Vergleich zu Godehard Schramm?

Bei K.I.Z. steht der Einstieg über ein provokantes, mediales Medium (Song) und die Auseinandersetzung mit Kontroversen im Vordergrund, während bei Schramm der Fokus stärker auf der literaturgeschichtlichen Einordnung in die Neue Subjektivität und der biografischen Auseinandersetzung mit dem Wohnort liegt.

Warum ist das Gedicht von Godehard Schramm für das Thema besonders geeignet?

Es bietet die Möglichkeit, das ambivalente Verhältnis zur eigenen Heimatstadt (hier Nürnberg) und deren dunkle Vergangenheit zu thematisieren, was den Schülern hilft, ihr eigenes Selbst- und Weltverhältnis vor einem historischen Kontext zu reflektieren.

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Identitätsorientierter Deutschunterricht in der Unterrichtssequenz „Migration: Heimat und Fremde“ anhand moderner lyrischer Texte von K. I. Z. und Godehard Schramm
Untertitel
Migration als Thema im identitäts- und wertorientierten Deutschunterricht
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur)
Veranstaltung
Migration als Thema im identitäts- und wertorientierten Deutschunterricht
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
39
Katalognummer
V347075
ISBN (eBook)
9783668383791
ISBN (Buch)
9783668383807
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nürnberg Neue Subjektivität Identitätsorientierter Deutschunterricht K. I. Z. Godehard Schramm Schreibdidaktik Boom Boom Boom Hurra! Die Welt geht unter Lyrikunterricht Avantgarde
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, Identitätsorientierter Deutschunterricht in der Unterrichtssequenz „Migration: Heimat und Fremde“ anhand moderner lyrischer Texte von K. I. Z. und Godehard Schramm, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/347075
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Leseprobe aus  39  Seiten
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