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Die Legitimität der Abtreibung. Kritische Analyse und Auseinandersetzung mit Peter Singers Werk „Praktische Ethik“

Titel: Die Legitimität der Abtreibung. Kritische Analyse und Auseinandersetzung mit Peter Singers Werk „Praktische Ethik“

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Lisa Maria Hoffmann (Autor:in)

Philosophie - Praktische (Ethik, Ästhetik, Kultur, Natur, Recht, ...)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die folgende wissenschaftliche Arbeit fokussiert sich auf Singers Legitimationsversuch der pränatalen Tötung. Wann ist es rechtens ein Leben zu nehmen? Welchen Wert haben fötale Homo sapiens im Rahmen Singers Ethikkonzeption? Hat seine „Praktische Ethik“ das Potenzial die Abtreibungsdebatte zu beenden? Diese Fragen stehen im Zentrum der Arbeit.

Um den Rahmen der Arbeit nicht zu überschreiten, beschränkt sich die Betrachtung allgemein auf Föten und Embryonen, wobei Föten mit Beeinträchtigung und postnatale Tötungen nicht gesondert beleuchtet werden. Da „im Zusammenhang mit derartigen Fragen [...] die Art des Denkens und Analysierens, die die Philosophen praktizieren, tatsächlich einen Unterschied ausmachen [kann]“ (ebd., S. 10), soll zuvorderst der Präferenzutilitarismus behandelt werden. Daran anschließend – um im Weiteren Singers Argumentationsstruktur nachvollziehen zu können – folgen grundlegende Aspekte in Peter Singers „Praktische[r] Ethik“, darunter das Prinzip der gleichen Interessensabwägung und seine Differenzierung zwischen den Begriffen Person und Mensch.

Daran anknüpfend soll konkret die Thematik Abtreibung behandelt werden: Zuvorderst wird detailliert Peter Singers Position und ihre Konsequenzen dargestellt, wobei vor allem Singers Bewertung bezüglich der Qualität fötalen Lebens und die Rolle dessen Potenzialität im Vordergrund stehen soll. In einem nächsten Schritt folgt eine kritische Analyse Singers ethischer Konzeption und der hierfür zugrundeliegenden Argumentation. Die Schlussbetrachtung der Arbeit besteht aus einem kurzen Resümee, vordergründig jedoch aus der Rekapitulation und Rezension der gewonnen Erkenntnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Grundzüge der Ethik Singers

2.1. Prinzip der gleichen Interessensabwägung

2.2. Differenzierung der Begriffe Person und Mensch

3. Schwangerschaftsabbruch

3.1. Peter Singers Position und ihre Konsequenzen

3.1.1. Die Qualität des Lebens von Föten

3.1.2. Potenzialität

4. Kritische Analyse

5. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die moralphilosophische Legitimation des Schwangerschaftsabbruchs im Rahmen des Präferenzutilitarismus von Peter Singer. Ziel ist es zu klären, welchen moralischen Wert fötales Leben gemäß Singers Ethikkonzeption besitzt und ob sein Ansatz eine tragfähige Grundlage für die Abtreibungsdebatte bietet.

  • Grundprinzipien der Ethik von Peter Singer
  • Differenzierung zwischen den Begriffen Mensch und Person
  • Qualität und moralischer Status fötalen Lebens
  • Auseinandersetzung mit dem Potenzialitätsargument
  • Kritische Analyse der praktischen Anwendbarkeit und Konsistenz des Präferenzutilitarismus

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Die Qualität des Lebens von Föten

Durch die Trennung der Begriffe Mensch und Person und der Bejahung der kontinuierlichen Entwicklung von befruchtetem Ei zum Menschen lautet die Kardinalfrage Singers praktischer Ethik in Bezug auf die Abtreibungsdebatte – wie sich gezeigt hat – nicht mehr

>>[w]ann beginnt menschliches Leben?<<, weil sich herausgestellt hat, dass die Bejahung, der Fötus sei ein lebendiges menschliches Wesen nicht gleichzeitig die Frage beantwortet, ob es unrecht ist, ihn zu töten. Wir können den Fötus nun als das betrachten, was er ist – die wirklichen Eigenschaften, die er besitzt –, und können sein Leben nach demselben Maßstab bewerten wie das Leben von Wesen, die ähnliche Eigenschaften haben, aber nicht zu unserer Spezies gehören. (Singer 2013³, S. 245).

Somit besteht Singers Vorschlag darin, den Wert fötalen Lebens anhand seiner Eigenschaften zu bewerten, indem man jenes mit anderen Lebewesen auf einer ähnlichen Stufe vergleicht. Eigenschaften, die ihm zufolge über moralische Relevanz verfügen, sind – wie bereits hervorging – Selbstbewusstsein, Rationalität, Autonomie, Bewusstsein und Empfindungsfähigkeit (vgl. ebd., S. 246). Anhand dieses Bewertungsschemas kommt er zu der Folgerung, dass „sogar ein Fisch mehr Anzeichen von Bewusstsein zeigen [würde]“ (ebd.) als ein weniger als 18 Wochen alter Fötus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Das Kapitel führt in die aktuelle ethische Debatte um das Lebensrecht und die Problematik von Abtreibungen ein, wobei der Fokus auf dem präferenzutilitaristischen Ansatz von Peter Singer liegt.

2. Grundzüge der Ethik Singers: Hier werden das Prinzip der gleichen Interessensabwägung sowie die zentrale Unterscheidung zwischen Mensch und Person als Fundament für Singers ethische Argumentation erarbeitet.

3. Schwangerschaftsabbruch: Dieses Kapitel analysiert Singers Position zur Abtreibung, wobei insbesondere die Bewertung fötalen Lebens nach dessen Qualitäten und das Potenzialitätsargument kritisch beleuchtet werden.

4. Kritische Analyse: Die Arbeit untersucht die Konsistenz und praktische Anwendbarkeit von Singers Theorie und hinterfragt, ob die gewählten kognitiven Kriterien für ein Lebensrecht ausreichend begründet sind.

5. Schlussbetrachtung: Es wird resümiert, dass Singers Theorie aufgrund praktischer Umsetzungsschwierigkeiten und inkonsequenter Argumentation in Bezug auf Potenzialität und Schadensbegriff die Abtreibungsdebatte nicht abschließend klären kann.

Schlüsselwörter

Peter Singer, Präferenzutilitarismus, Schwangerschaftsabbruch, Interessensabwägung, Personenstatus, Mensch, Potenzialität, Lebensrecht, Empfindungsfähigkeit, Ethik, moralische Relevanz, Selbstbewusstsein, Rationalität, Tötungsverbot.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der ethischen Rechtfertigung von Abtreibungen aus der Sicht des australischen Philosophen Peter Singer und seiner Schrift „Praktische Ethik“.

Welche zentralen Themenfelder deckt der Text ab?

Die Arbeit behandelt den Präferenzutilitarismus, die moralische Unterscheidung zwischen Personen und Nicht-Personen sowie die spezifische Bewertung von fötalem Leben in der Schwangerschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Auseinandersetzung mit Singers Argumentationsstruktur, um zu prüfen, ob sein Modell der Interessenabwägung eine adäquate Lösung für die ethische Abtreibungsdebatte darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine philosophisch-analytische Methode, um Singers ethische Thesen auf Basis seiner eigenen Werke zu rekonstruieren und anschließend einer kritischen, argumentativen Prüfung zu unterziehen.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der theoretischen Grundlagen Singers (Prinzipien, Personenbegriff) und die Anwendung dieser Prinzipien auf die Abtreibungsproblematik, inklusive einer kritischen Analyse der Argumente.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind die „Interessensabwägung“, „Personenstatus“, „Speziesismus“ und „Präferenzutilitarismus“.

Warum unterscheidet Singer zwischen „Mensch“ und „Person“?

Die Unterscheidung dient dazu, den moralischen Schutzstatus von biologischen Eigenschaften (Zugehörigkeit zur Spezies) abzukoppeln und stattdessen an kognitive Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein und Rationalität zu binden.

Wie bewertet Singer die „Potenzialität“ eines Fötus?

Singer lehnt das Potenzialitätsargument ab; für ihn ist das aktuelle Vorhandensein von Bewusstsein und Interessen entscheidend, während ein bloßes Potenzial zur Personwerdung keinen gegenwärtigen Schutzanspruch begründet.

Was ist der Kern der Kritik an Singers Prinzip der Interessensabwägung?

Die Autorin kritisiert, dass das Prinzip zu vage ist, da hypothetische Interessen nur schwer einschätzbar sind und Singer keine klaren Kriterien für die konkrete Abwägung zwischen verschiedenen Lebewesen liefert.

Welche Schlussfolgerung zieht die Arbeit über Singers Theorie?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Singers Legitimationsversuch der Abtreibung theoretische Inkonsequenzen aufweist und die moralische Komplexität des Themas sowie die Schwere des potenziellen Schadens nicht ausreichend berücksichtigt.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Legitimität der Abtreibung. Kritische Analyse und Auseinandersetzung mit Peter Singers Werk „Praktische Ethik“
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Moralphilosophie
Note
1,7
Autor
Lisa Maria Hoffmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V346644
ISBN (eBook)
9783668360754
ISBN (Buch)
9783668360761
Sprache
Deutsch
Schlagworte
legitimität abtreibung kritische analyse auseinandersetzung peter singers werk praktische ethik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lisa Maria Hoffmann (Autor:in), 2016, Die Legitimität der Abtreibung. Kritische Analyse und Auseinandersetzung mit Peter Singers Werk „Praktische Ethik“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/346644
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Leseprobe aus  20  Seiten
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