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Die Ästhetisierung des Frauenfußballs in den Medien. Eine Analyse

Die sexuelle Darstellung der Nationalmannschaft im Zuge der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011

Titel: Die Ästhetisierung des Frauenfußballs in den Medien. Eine Analyse

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 26 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Sport - Medien und Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Anhand ausgewählter (Foto-)Beispiele soll mit dieser Arbeit gezeigt werden, wie im Vorfeld und während der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft die mediale Darstellung der deutschen Nationalmannschaft und einzelner Spielerinnen ausfällt. Dabei geht es um die visuell-ästhetischen sowie sexuell konnotierten Inszenierungen und (Selbst-)Präsentation der Sportlerinnen.

Bewertungen der sportlichen Leistung durch Medien bleiben hier außen vor. Vielmehr sollen ausschnittsweise visualisierte Inszenierungen vorgestellt und beschrieben werden. Zentrale Fragestellungen, die hier beleuchtet werden sollen, sind:

(1) Wie stellen Medien Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft (visuell) dar? (2) Wie nutzen werbetreibende Unternehmen Fußballerinnen als Testimonials und wie werden sie dargestellt? (3) Inwieweit inszenieren sich Fußballerinnen selbst und inwieweit nutzen sie sexuell konnotierte visuelle Darstellungsformen zur Aufmerksamkeitserregung und -steigerung?

Zur Bearbeitung der Fragen soll zunächst eine theoretische Beschreibung der Visualisierung und Ästhetisierung im medial vermittelten Sport vorgenommen werden. Dabei soll insbesondere auf die einzelnen Ebenen und Perspektiven mittels denen sich eine Ästhetisierung differenzieren lässt und die im weiteren Verlauf dieser Arbeit wichtig sind, eingegangen werden. Der zweite Hauptteil beschäftigt sich zunächst mit Geschlecht und Mediensport im Allgemeinen, ehe eine Verknüpfung zwischen Ästhetisierung und geschlechtsspezifischen Darstellungsformen vorgenommen werden soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Themeneinleitung und Fragestellungen

2 Visualisierung und Ästhetisierung im medial vermittelten Sport

3 Frauen im Mediensport

3.1 Visualisierung und Ästhetisierung von Sportlerinnen in den Medien

3.2 Die Rolle des Körpers

3.3 Sexualisierung und Erotisierung von Sportlerinnen

4 Zusammenfassung und Fazit

5 Kritische Betrachtung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die visuelle Inszenierung von Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft im Kontext der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 und analysiert, inwieweit Ästhetisierungs- und Sexualisierungsstrategien in der medialen Berichterstattung sowie in der werblichen Kommunikation angewandt werden.

  • Mediale Darstellung von Fußballerinnen
  • Ästhetisierung im Sportjournalismus
  • Sexualisierung als Vermarktungsstrategie
  • Selbstinszenierung von Athletinnen
  • Rolle des Körpers als Kapital

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Rolle des Körpers

Der (visualisierte) menschliche Körper ist das erste sichtbare Zeichen von Identität und Geschlechtszugehörigkeit (vgl. Kleindienst-Cachay & Kunzendorf, 2003, S. 113). Auch die fotografische Darstellung von Sportlerinnen in sportlichen, aber passiven Situationen verweist auf „die Relevanz des Körpers als Medium für die Konstruktion von Geschlechtsdifferenzen“ (Hartmann-Tews & Rulofs, 2002, S. 132). Der Sport gilt als ein körperzentriertes Sozialsystem (Hartmann-Tews & Rulofs, 2004, S. 122). Hiernach ist auch der Körper von zentralem Interesse bei der Berichterstattung und visuellen Darstellung von Sportlern und Sportlerinnen.

Einen Sonderfall stellt der (Frauen-)fußball dar. Lange Zeit galt oder gilt der Fußball als „Arena der Männlichkeit“ (unter anderem Schaaf & Nieland, 2011b, S. 15), in der Fußballerinnen klischeehaft als Mannweiber bezeichnet werden, die zwar gut Fußball spielen können, indes aufgrund ihres stämmigen und burschikosen Auftretens nicht dem typischen weiblichen Schönheitsideal entsprechen. Sportlerinnen aus diesen männlich dominierten Sportarten wie Fußball sehen sich oftmals mehr dazu genötigt – sei es aus persönlichen Gründen oder aus Marketingzwecken – ihre Weiblichkeit in den Vordergrund zu stellen, als Athletinnen aus (ästhetisch-kompositorischen) Individualsportarten. Eine Inszenierung der Weiblichkeit erfolgt dann „über den gezielten Einsatz von Gender-Symbolen wie Kleidung, Make-up, Nagellack, einer aufwendigen Frisur, Schmuck und der Hervorhebung der sekundären Geschlechtsmerkmale“ (Schaaf & Nieland, 2011b, S. 19).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themeneinleitung und Fragestellungen: Vorstellung des Slogans der Frauen-WM 2011 und Definition der zentralen Forschungsfragen zur medialen Darstellung der Nationalmannschaft.

2 Visualisierung und Ästhetisierung im medial vermittelten Sport: Theoretische Herleitung der Bedeutung von Bildern im Sport und Erläuterung der verschiedenen Ästhetisierungsebenen (Mikro, Meso, Makro).

3 Frauen im Mediensport: Analyse der quantitativen und qualitativen Berichterstattung über Frauen im Sport unter Berücksichtigung von Geschlechterstereotypen.

3.1 Visualisierung und Ästhetisierung von Sportlerinnen in den Medien: Untersuchung der spezifischen Bildmotive und der Unterrepräsentanz von Sportlerinnen in der Sportfotografie.

3.2 Die Rolle des Körpers: Diskussion der Bedeutung des Körpers als Identitätsmerkmal und Medium der Geschlechterkonstruktion im Fußball.

3.3 Sexualisierung und Erotisierung von Sportlerinnen: Betrachtung der Strategien zur Steigerung des Marktwerts durch erotische Inszenierung und deren mediale Wirkung.

4 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der medialen und werblichen Vermarktung von Spielerinnen.

5 Kritische Betrachtung und Ausblick: Reflexion über die Grenzen der Arbeit und Anregungen für weiterführende empirische Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Frauenfußball, Medien, Ästhetisierung, Visualisierung, Sportberichterstattung, Sexualisierung, Gender-Symbole, Vermarktung, Testimonials, Nationalmannschaft, Sportlerinnen, Körperinszenierung, FIFA Frauen-WM 2011, Mediensport, PR-Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die mediale und werbliche Darstellung von Fußballerinnen der deutschen Nationalmannschaft während der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011 im Hinblick auf Ästhetisierungs- und Sexualisierungsprozesse.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der visuellen Sportkommunikation, den Geschlechterrollen im Mediensport sowie den Vermarktungsmechanismen im Umfeld eines sportlichen Großereignisses.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, erste Tendenzen und Hinweise darauf zu liefern, wie Medien und Werbetreibende durch gezielte Inszenierungen von Sportlerinnen sowohl Aufmerksamkeit generieren als auch geschlechterstereotypische Bilder reproduzieren.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine explorative, theoretisch fundierte Analyse, die bestehende Erkenntnisse der Kommunikationswissenschaft auf aktuelle Bildbeispiele aus dem Umfeld der Frauen-WM 2011 anwendet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der medialen Ästhetisierung, eine Analyse der Darstellung von Frauen im Sport sowie eine konkrete Untersuchung der werblichen Kommunikation und Körperinszenierung von Nationalspielerinnen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlüsselwörter sind Ästhetisierung, Sexualisierung, Frauenfußball, Medieninszenierung und kommerzielle Vermarktung von Sportlerinnen.

Welche Rolle spielt Fatmire Bajramaj als Fallbeispiel in der Arbeit?

Bajramaj dient als prominentes Beispiel für eine Sportlerin, die ihr Image gezielt durch private Werbeverträge und körperbetonte Inszenierungen vermarktet, um ihren Marktwert als Markenbotschafterin zu steigern.

Warum wird die Berichterstattung über den Frauenfußball kritisch gesehen?

Die Kritik entzündet sich an der Gefahr, dass Sportlerinnen weniger als leistungsstarke Akteurinnen, sondern als Objekte männlicher Sexualphantasien dargestellt werden, was traditionelle Geschlechterbilder festigt.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Ästhetisierung des Frauenfußballs in den Medien. Eine Analyse
Untertitel
Die sexuelle Darstellung der Nationalmannschaft im Zuge der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2011
Hochschule
Deutsche Sporthochschule Köln  (Institut für Kommunikations- und Medienforschung)
Veranstaltung
M.A. Sport, Medien- und Kommunikationsforschung: Ästhetisierung und Visualisierung des Sports
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
26
Katalognummer
V345401
ISBN (eBook)
9783668351257
ISBN (Buch)
9783668351264
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frauenfußball Fußball Visualisierung Ästhetisierung Sexualisierung Frauen-WM 2011 Deutscher Fußball-Bund DFB Nationalmannschaft Terstimonial Kontextualisierung Weiblichkeit Medien Mediensport Sportkommunikation Sportverband
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2011, Die Ästhetisierung des Frauenfußballs in den Medien. Eine Analyse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/345401
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Leseprobe aus  26  Seiten
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