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Aspekte des common sense

Titel: Aspekte des common sense

Essay , 2016 , 17 Seiten

Autor:in: Dr. Werner Schneider (Autor:in)

Philosophie - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die hier vorgestellten und erörterten Philosophien des common sense und des Gesunden Menschenverstandes differieren aufgrund des unterschiedlichen ontologischen und pragmatischen Kontextes, in den sie eingebettet sind.

Jede der Theorien ist unter Einbeziehung ihrer Prämissen maßgeblich und erlaubt keine mit den anderen Lehren kompatible objektive Wesensbestimmung des common sense und Gesunden Menschenverstandes.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Grundgedanken

Zur Geschichte

Das Ethos des Gesunden Menschenverstandes

Kann man das Weltbild des common sense beweisen?

Der Begriff des sensus communis bei Immanuel Kant

Fazit

Zielsetzung und Themen

Die Arbeit untersucht die verschiedenen philosophischen Konzepte des Common Sense und des Gesunden Menschenverstandes, wobei der Fokus auf ihrer Einbettung in unterschiedliche ontologische und pragmatische Kontexte liegt, um eine objektive Wesensbestimmung kritisch zu hinterfragen.

  • Historische Entwicklung des Common-Sense-Begriffs (Schottische Schule, Thomas Reid)
  • Das Ethos des Gesunden Menschenverstandes im Alltag und Diskurs
  • Versuche der Beweisführung für das Common-Sense-Weltbild (G.E. Moore)
  • Die Bedeutung des sensus communis in der Philosophie Immanuel Kants
  • Die Ambivalenz von Common Sense als alltagstaugliche Vernunft versus Trivialität

Auszug aus dem Buch

Kann man das Weltbild des common sense beweisen?

Normalerweise wird man diese Frage für abstrus halten: Wer in aller Welt wünscht Beweise dafür, dass es eine Außenwelt gibt, Dinge im Raum, zeitliche Abläufe und für alles eine Ursache gibt? Meinen Nachbarn muss ich davon nicht überzeugen, nur der idealistische Philosoph weiß, daß das alles keine externe Realität hat.

George Edward Moore (1873-1958) hat es unternommen, die Skeptiker eines Besseren zu belehren. In einem Artikel aus dem Jahr 1939 unternahm er es, dem nur auf alltägliche Überzeugung gestützten common sense einen stichhaltigen Beweis für die Existenz einer Außenwelt an die Hand zu geben.

Nach weitgespannten -sprachanalytischen- Auseinandersetzungen mit den Begriffen ‚Bewusstsein‘, ‚Dinge im Raum‘ und ‚außen‘ lieferte er gegen Ende seiner Vorlesung den folgenden „Beweis“: „Ich kann […] beweisen, dass zwei menschliche Hände existieren. Wie? Indem ich meine beiden Hände hochhebe, mit der rechten Hand eine bestimmte Geste mache und sage ‚Hier ist eine Hand‘, und dann hinzufüge, wobei ich mit der linken Hand eine bestimmte Geste mache ‚Hier ist noch eine‘. Und wenn ich, indem ich dies tue, ipso facto die Existenz von Außendingen bewiesen habe, werden Sie alle einsehen, dass ich es auch auf eine Vielzahl von Weisen tun kann: es ist überflüssig, noch weitere Beispiele anzuhäufen.“

Zusammenfassung der Kapitel

Grundgedanken: Die Arbeit führt in die empirische Gewissheit des Alltags ein und stellt die Arbeitshypothese auf, dass ein gesunder Menschenverstand sich durch besonnenes Urteilsvermögen und Selbstkritik auszeichnet.

Zur Geschichte: Dieses Kapitel zeichnet die Ursprünge bei Thomas Reid und die Auseinandersetzung der Schottischen Schule mit den skeptischen Positionen von Locke, Hume und Berkeley nach.

Das Ethos des Gesunden Menschenverstandes: Hier wird der ethische Anspruch des Common Sense diskutiert, der über eine bloße Faktenbehauptung hinausgeht und eine moralische Haltung gegenüber der Gemeinschaft einfordert.

Kann man das Weltbild des common sense beweisen?: Das Kapitel beleuchtet den sprachanalytischen Beweisversuch von G.E. Moore zur Existenz der Außenwelt und hinterfragt dessen Wirksamkeit gegenüber radikalen Skeptikern.

Der Begriff des sensus communis bei Immanuel Kant: Diese Sektion analysiert die komplexe und teils ambivalente Bewertung des sensus communis durch Kant als Probierstein der Wahrheit und Element der Moralphilosophie.

Fazit: Die Arbeit schließt mit der Feststellung, dass der Common Sense kein statisches Faktum ist, sondern erst durch situativen Gebrauch Konturen gewinnt und als Basis sowie Korrektiv für wissenschaftliches Denken fungiert.

Schlüsselwörter

Common Sense, Gesunder Menschenverstand, Sensus communis, Thomas Reid, Immanuel Kant, G.E. Moore, Außenwelt, Wahrnehmung, Vernunft, Urteilsvermögen, Ethos, Philosophiegeschichte, Erkenntnistheorie, Wissenschaftsverständnis, Alltagspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der philosophischen Untersuchung des Begriffs "Common Sense" bzw. "Gesunder Menschenverstand" und dessen unterschiedlicher Interpretation in der Geistesgeschichte.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Felder sind die historische Entwicklung der Schottischen Schule, die erkenntnistheoretische Debatte um die Außenwelt sowie die Einordnung des Begriffs in das Werk von Immanuel Kant.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aufzuzeigen, dass der Common Sense keine einheitliche objektive Wesensbestimmung zulässt, sondern je nach Kontext unterschiedliche Funktionen erfüllt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor wählt eine geisteswissenschaftliche, philosophiehistorische Analyse, die durch die Auseinandersetzung mit Primärquellen und fachspezifischer Sekundärliteratur gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Herleitung, die moralphilosophische Bedeutung des Begriffs, die Beweisversuche für das Common-Sense-Weltbild und eine detaillierte Kant-Exegese.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Sensus communis, Erkenntnistheorie, Vernunft, Alltagspraxis und die Philosophie von Thomas Reid und Immanuel Kant charakterisiert.

Wie bewertet der Autor G.E. Moores Beweisversuch?

Der Autor sieht Moores Vorgehen als eine Bestätigung der alltäglichen Gewissheit, bezweifelt jedoch, dass diese „Beweisführung“ einen Skeptiker wie Hume oder Berkeley philosophisch überzeugen könnte.

Welche Ambivalenz sieht Kant im Common Sense?

Kant wertet den Common Sense einerseits als lebensdienliche alltagspraktische Vernunft, warnt andererseits aber vor dessen Nutzung als Vorwand für Denkfaulheit oder populäre Simplifikationen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aspekte des common sense
Autor
Dr. Werner Schneider (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V345381
ISBN (eBook)
9783668353367
ISBN (Buch)
9783668353374
Sprache
Deutsch
Schlagworte
common sense gesunder Menschenverstand Wesensbestimmung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dr. Werner Schneider (Autor:in), 2016, Aspekte des common sense, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/345381
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Leseprobe aus  17  Seiten
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