In der vorliegenden Arbeit werden die Chancen und Risiken des humorvollen Werbens herausgestellt. Konsumenten sind über Jahre hinweg einer Fülle von Informationen durch verschiedenartige Werbung ausgesetzt, sie unterliegen einer ständigen Reizüberflutung wie z.B. Broschüren, Fernsehen oder mobiles Internet.
Dies bedeutet, dass man sich als Konsument der Werbewirkung kaum noch entziehen kann. Die Werbeindustrie macht sich mit Humor als Stilmittel dies zu Nutze, um Werbeerfolg und Absatz zu sichern und sich von anderen Konkurrenten abzusetzen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Der Humor
2.1. Definition von Humor
2.2 Entstehung von Humor
2.3 Gesellschaftlicher Umgang mit Humor
3. Humor als Werbestrategie
3.1 Definition von Werbung
3.1.1 Werbung als Marketing-Mix
3.1.2 Werbung als Kommunikationsbotschaft
3.2 Der Einfluss humorvoller Werbung
3.2.1 Humor in der Werbung als Beeinflussungsmechanismus
3.2.2 Glaubwürdigkeit der Marketingkommunikation
3.3 Produkterforderliche Eigenschaften
4. Mögliche Auswirkungen von Humor in der Werbung
4.1 Der Vampir-Effekt
4.2 Der Wear-out-Effekt
5. Praxisorientierte Anwendung für Humor in der Werbung
5.1 Fehlplatzierung von Werbung
5.2 Positive Beispiele für Humor in der Werbung
6. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Chancen und Risiken von Humor als Stilmittel in der modernen Werbung vor dem Hintergrund einer zunehmenden Informationsüberflutung der Konsumenten, mit dem Ziel aufzuzeigen, wie humorvolle Werbebotschaften effektiv zur Absatzsicherung und Differenzierung vom Wettbewerb eingesetzt werden können.
- Psychologische Grundlagen und Entstehung von Humor
- Einfluss von Humor auf Werbewirkung und Glaubwürdigkeit
- Analyse von Werbeeffekten (Vampir- und Wear-out-Effekt)
- Produkt- und zielgruppenspezifische Strategien
- Fallbeispiele zur Fehlplatzierung und erfolgreichen Anwendung
Auszug aus dem Buch
3.1.1 Werbung als Marketing-Mix
Eine Werbestrategie für das Marketing wird mit der Detailplanung für den Marketing-Mix anfangen. Darunter versteht man die von Unternehmen zu einem gewissen Zeitpunkt getroffene Kombination von marketingpolitischen Instrumenten, um auf einem Zielmarkt gewisse erwünschte Reaktionen hervorzurufen. Also Schritte, die man unternehmen kann, um Einfluss auf den Absatz eines Produktes zu nehmen.
Wie man in Abbildung 2 sehen kann, handelt es sich um die sogenannten 4 P´s: Produktpolitik (Product), Preispolitik (Price), Distributionspolitik (Place) und Kommunikationspolitik (Promotion).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Herausforderung der Werbeindustrie in einer reizüberfluteten Welt und stellt die grundlegende Forschungsfrage nach den Auswirkungen von Humor auf den Werbeerfolg.
2. Der Humor: Hier werden die begriffliche Definition sowie die wesentlichen theoretischen Ansätze zur Entstehung von Humor, wie etwa die Inkongruenztheorie, erläutert.
3. Humor als Werbestrategie: Dieses Kapitel verknüpft die Humortheorie mit dem Marketing-Mix und untersucht, wie humorvolle Werbung als Kommunikationsinstrument die Markenwahrnehmung und Glaubwürdigkeit beeinflussen kann.
4. Mögliche Auswirkungen von Humor in der Werbung: Die Untersuchung konzentriert sich hier auf spezifische Phänomene wie den Vampir-Effekt, bei dem der Humor das Produkt in den Schatten stellt, sowie den Wear-out-Effekt bei wiederholter Nutzung.
5. Praxisorientierte Anwendung für Humor in der Werbung: Anhand konkreter Beispiele wird dargelegt, welche Risiken durch Fehlplatzierung entstehen und welche Faktoren für eine erfolgreiche, positive Gestaltung humorvoller Werbeanzeigen entscheidend sind.
6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Humor bei korrekter, produktbezogener Integration ein mächtiges Instrument zur Kundenbindung und Differenzierung ist, sofern er verständlich und sympathisch vermittelt wird.
Schlüsselwörter
Humor, Werbestrategie, Konsumentenverhalten, Marketing-Mix, Werbewirkung, Inkongruenztheorie, Vampir-Effekt, Wear-out-Effekt, Markenimage, Produktplatzierung, Glaubwürdigkeit, Kommunikation, Reizüberflutung, Werbebotschaft, Werbeerfolg.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert den Einsatz von Humor als strategisches Stilmittel in der Werbung, um die Aufmerksamkeit der Konsumenten in einem gesättigten Markt zu gewinnen und den Werbeerfolg zu steigern.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Die Schwerpunkte liegen auf den psychologischen Grundlagen des Humors, den werbestrategischen Einflüssen, den potenziellen Risiken für die Werbewirkung und der praktischen Umsetzung anhand von Fallbeispielen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, die Chancen und Risiken des humorvollen Werbens gegenüberzustellen und Kriterien zu identifizieren, die eine positive Resonanz beim Kunden sicherstellen.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?
Die Autorin stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, unter anderem durch die Betrachtung psychologischer Modelle wie dem Inkongruenz-Auflösungs-Modell und der Produkt-Farben-Matrix von Weinberger.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Fundamente des Humors, die strategische Einordnung im Marketing-Mix, eine Wirkungsanalyse (Vampir-/Wear-out-Effekt) sowie eine praxisnahe Betrachtung von Werbebeispielen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?
Zu den zentralen Begriffen zählen Humor, Werbestrategie, Vampir-Effekt, Wear-out-Effekt, Markenimage, Konsumentenverhalten und Werbewirkung.
Warum ist der "Vampir-Effekt" ein kritisches Thema für Werbende?
Der Vampir-Effekt beschreibt das Risiko, dass der Humor so unterhaltsam oder dominierend wirkt, dass die eigentliche Werbebotschaft oder das beworbene Produkt vom Konsumenten nicht mehr wahrgenommen wird.
Wie unterscheidet sich der Umgang mit Humor in Deutschland im internationalen Vergleich?
Laut der Analyse gilt die deutsche Werbung im Vergleich zu den USA oder Großbritannien oft als sachlicher und weniger humorvoll, was auf historische und kulturelle Unterschiede zurückgeführt wird.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2015, Humor in der Werbung. Chance oder Risiko?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/345337