Die vorliegenden Einsendeaufgaben befassen sich mit Qualität und Qualitätsmanagement in der Weiterbildung sowie der Evaluation.
Aus dem Inhalt:
- Förderung und Behinderung von Handeln im Sinne des Qualitätsethos
- Einbindung von freiberuflichen Lehrenden in die Qualitätsentwicklung
- Abgrenzung von wissenschaftlicher Evaluation gegenüber Alltagsbewertungen
- Vor- und Nachteile von Ein- und Mehrgruppendesigns
Inhaltsverzeichnis
Einsendeaufgabe 1
Einsendeaufgabe 2
Einsendeaufgabe 3
Einsendeaufgabe 4
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich aus einer Reihe von Einsendeaufgaben zusammen, die zentrale Aspekte der Qualität in der Erwachsenenbildung sowie methodische Fragen der wissenschaftlichen Evaluation und des Studiendesigns beleuchten. Ziel ist es, theoretische Konzepte wie das Qualitätsethos und moderne Methoden der Qualitätsentwicklung auf praktische Anwendungsszenarien in Bildungseinrichtungen zu übertragen und kritisch zu diskutieren.
- Qualitätsethos in der Erwachsenenbildung
- Einbindung freiberuflicher Lehrender in Qualitätsentwicklungsprozesse
- Unterscheidungsmerkmale zwischen wissenschaftlicher Evaluation und Alltagsbewertung
- Methodische Diskussion von Ein-Gruppen- gegenüber Mehr-Gruppendesigns
Auszug aus dem Buch
Einsendeaufgabe 4
Diskutieren Sie die Vor- und Nachteile von Mehr- gegenüber Gruppendesigns (am Beispiel: Einführung eines neuen IT-gestützten Lehrmittels).
Vorerst definiere ich die Begrifflichkeiten.
Lehrmittel sind Unterrichtsmittel, die normalerweise in der Bildungseinrichtung verbleiben und vom Lehrenden für die Unterrichtsgestaltung genutzt werden. Als Beispiel für ein IT-gestütztes Lehrmittel wähle ich den Einsatz von Laptops mit Internetzugang für die Teilnehmenden der Maßnahme einer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Vorher fand die Maßnahme ohne Laptops statt. Nun können die Teilnehmer ihre Bewerbungsunterlagen während der Maßnahme erstellen und nicht wie vorher – theoretischen Unterricht in der Bildungseinrichtung und das Erstellen der Bewerbungsunterlagen zu Hause.
Das Erhebungsdesign bezieht sich auf die zeitliche und logistische Strukturierung eines Evaluationsprojekts. Hier wird unterschieden zwischen Mehrgruppendesigns und Ein-Gruppen-Designs. Das Ein-Gruppen-Design wird weiter unterteilt in Ein-Gruppen-Design mit Posttest-Messung, Ein-Gruppen-Design mit Pretest-Messung und Posttest-Messung, Ein-Gruppen-Design mit Pretest-Messung/Verlaufsmessungen/Posttest-Messung und Ein-Gruppen-Design mit Zeitreihe. Das Mehr-Gruppen-Design wird unterteilt in Kontrollgruppendesigns, Vergleichsgruppendesigns, Mehr-Gruppen-Design mit Pretest und Posttest-Messung, Mehr-Gruppen-Design mit Pretest-Messung und Posttestmessung mit Erweiterung der Anzahl der Maßnahmengruppen oder zusätzlich mit Verlaufsmessungen oder Zeitreihen wie beim Ein-Gruppen-Design. (vgl. Beywl/Balzer, 2014, S. 82ff)
Zusammenfassung der Kapitel
Einsendeaufgabe 1: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Qualitätsethos in der Erwachsenenbildung und diskutiert förderliche sowie hinderliche Faktoren für dessen Umsetzung innerhalb einer Organisation.
Einsendeaufgabe 2: Hier werden praktische Strategien entwickelt, um freiberufliche Dozenten unter Berücksichtigung ihrer begrenzten zeitlichen Ressourcen aktiv in Qualitätsentwicklungsprozesse einzubinden.
Einsendeaufgabe 3: Dieses Kapitel definiert die wesentlichen Merkmale, die eine systematische wissenschaftliche Evaluation von einer bloßen subjektiven Alltagsbewertung abgrenzen.
Einsendeaufgabe 4: Es erfolgt eine methodische Diskussion über die Vor- und Nachteile verschiedener Erhebungsdesigns am konkreten Beispiel eines IT-gestützten Lehrmitteleinsatzes.
Schlüsselwörter
Qualitätsethos, Erwachsenenbildung, Qualitätsentwicklung, freiberufliche Lehrende, Evaluation, Alltagsbewertung, DeGEval-Standards, Erhebungsdesign, Ein-Gruppen-Design, Mehr-Gruppen-Design, Bildungsmanagement, Qualitätsmanagement, Weiterbildung.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das übergeordnete Thema der Arbeit?
Die Arbeit befasst sich mit qualitätsrelevanten Aspekten in der Erwachsenenbildung, angefangen bei ethischen Haltungen über die Einbindung von Lehrpersonal bis hin zu methodischen Evaluationsfragen.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die Themen umfassen den Begriff des Qualitätsethos, Strategien zur Qualitätsentwicklung, die Differenzierung von Evaluationsansätzen und die kritische Analyse von Studiendesigns.
Was ist das primäre Ziel der Ausführungen?
Das Ziel ist die theoretische Reflexion und praktische Ableitung von Maßnahmen zur Qualitätssteigerung sowie das Verständnis methodischer Grundlagen in der wissenschaftlichen Evaluationspraxis.
Welche methodischen Ansätze werden zur Qualitätsentwicklung diskutiert?
Es werden Instrumente wie Fragebögen, Ideenmanagement, Feedbackbögen, Referentenbewertungen sowie Informationsblätter und Telefonhotlines vorgeschlagen.
Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?
Der Hauptteil gliedert sich in vier spezifische Einsendeaufgaben, die sowohl konzeptionelle Haltungen als auch handlungsorientierte Methoden und wissenschaftstheoretische Vergleiche beinhalten.
Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?
Kernbegriffe sind Qualitätsethos, Evaluation, Qualitätsentwicklung, Ein-Gruppen- und Mehr-Gruppendesigns sowie professionelle Kompetenzen in der Erwachsenenbildung.
Wie unterscheidet sich laut Autor die wissenschaftliche Evaluation von der Alltagsbewertung?
Die wissenschaftliche Evaluation ist durch Systematik, Objektivität, die Nutzung sozialwissenschaftlicher Verfahren und die Einhaltung definierter Gütekriterien gekennzeichnet, was in der Alltagsbewertung fehlt.
Warum ist die Einbindung freiberuflicher Dozenten besonders herausfordernd?
Die Herausforderung liegt darin, dass diese Personengruppe oft nur punktuell an der Institution tätig ist und über begrenzte zeitliche Ressourcen für zusätzliche Aufgaben der Qualitätsentwicklung verfügt.
- Quote paper
- Master of Arts, Dipl. Soz. Päd. (FH) Martina Kellner-Fichtl (Author), 2014, Qualität und Evaluation in der Erwachsenenbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/344976