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Armut in den USA. Wie reagiert die amerikanische Politik auf Armut und erweisen sich diese Mittel als geeignet?

Titel: Armut in den USA. Wie reagiert die amerikanische Politik auf Armut und erweisen sich diese Mittel als geeignet?

Hausarbeit , 2015 , 18 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Benjamin Kahle (Autor:in)

Geowissenschaften / Geographie - Regionalgeographie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In folgender Arbeit soll als Leitfrage erarbeitet werden, wie die amerikanische Politik auf Armut reagiert, diese zu bekämpfen versucht und ob diese Mittel sich als geeignet erweisen. Hierfür wird zuerst definiert, wie in den USA Armut gemessen wird und wer somit als arm gilt. Dazu werden verschiedene Armutsgruppen und die räumliche Verteilung von Armut untersucht, bevor auf die politische Bekämpfung von Armut eingegangen wird. Hier sollen zwei unterschiedliche Ansätze, die einer demokratischen und einer republikanischen Regierung erläutert werden, um diese Grundlagen auf die heute wichtigen Programmen zu übertragen. Im Anschluss sollen Fallbeispiele aus unterschiedlichen Bereichen die Disparitäten zwischen arm und reich besser verdeutlichen.

Spricht man über die Vereinigten Staaten von Amerika kommen schnell viele Leitgedanken und Erinnerungen von Bildern aus den Medien zum Vorschein. Man denkt an eine starke Bevölkerung, die den amerikanischen Traum leben und sich vom Tellerwäscher zum Millionär hocharbeiten können. Und in diesem Land soll es Armut geben? Wenn man genauer hinter die Fassade schaut, erkennt man die andere Seite der USA. Die Seite, über die Medien und Politiker ungern berichten, um den Freiheitsgedanken und Traum vom reich werden aufrechtzuerhalten.

Wir reden über einen Staat, der mit einem jährlichen Bruttoinlandsprodukt von 16,8 Billionen US-Dollar und einem BIP pro Kopf von 52000 US-Dollar in der Lage ist circa 45 Millionen arme Menschen zu generieren, mit dem Trend, dass es in den nächsten Jahren noch mehr werden. Im Lehrbuch für Volkswirtschaftslehre von Samuelsen und Nordhaus wird Armut als Zustand, in dem Menschen ein unzureichendes Einkommen beziehen, definiert und auch N. Gregory Mankiw beschreibt in seinem Standardwerk Armut als Stromgröße, also als Einkommensarmut. Doch wie geht ein Staat, in dem das Bestreben nach freier Marktwirtschaft extrem hoch ist, mit Armut um?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Armut in den Vereinigten Staaten von Amerika

2.1. Messung von Armut

2.2. Armutsquoten

3. Bekämpfung von Armut

4. Welfare in der Gegenwart

5. Disparitäten innerhalb des Landes

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Armut in den USA, analysiert die politischen Reaktionen darauf und prüft, ob die angewandten Maßnahmen zur Armutsbekämpfung als geeignet betrachtet werden können.

  • Definition und Messmethoden von Armut in den USA
  • Historische Entwicklung der Armutsquoten und sozioökonomische Faktoren
  • Vergleich politischer Ansätze zur Armutsbekämpfung (Demokraten vs. Republikaner)
  • Staatliche Wohlfahrtsprogramme und deren aktuelle Herausforderungen
  • Regionale Disparitäten anhand von Fallbeispielen (Rustbelt, Sunbelt, Washington D.C.)

Auszug aus dem Buch

2.1. Messung von Armut

Um Armut überhaupt messen zu können, ist es notwendig, dass man im Vorwege festlegt ab wann man als arm gilt. Es sind also Schwellenwerte aufzustellen, die als Grenzwerte für arm und nicht arm dienen sollen.

Vor und während des Zweiten Weltkriegs war die Messung von Armut von eher geringer Bedeutung. Abgesehen von der Weltwirtschaftskrise 1929 und die Einführung des New Deal Programmes unter Franklin D. Roosevelt im Jahr 1933 (GRELL UND LAMMERT 2013, S. 85), begann das Interesse an Armutszahlen erst in den 1950er Jahren. Ab 1963 kam es dabei zu einer grundlegenden Entwicklung bei der Messung von Armut. Die Analystin des Landwirtschaftsministeriums Mollie Orshansky fand in Studien heraus, dass ein durchschnittlicher amerikanischer Haushalt etwa ein Drittel des Nettoeinkommens für Lebensmittel ausgibt. Daraus entwickelte sie einen Warenkorb mit Konsumprodukten, der die grundlegenden Produkte aus den Kategorien Lebensmittel, Wohnen, Transport, Kleidung und Gesundheit beinhaltet haben. Aus diesem Warenkorb, stellte Orshansky Einkommens-Schwellenwerte auf, die definierten wieviel Nettoeinkommen nötig ist, um nicht als arm zu gelten (RAINWATER 1992, S. 197). Diese Orshansky-Methode findet in ihren Grundzügen bis heute bei der Armutsmessung in den Vereinigten Staaten ihre Anwendung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Armut im Kontext des amerikanischen Traums ein und formuliert die Leitfrage nach der Effektivität der US-amerikanischen Armutspolitik.

2. Armut in den Vereinigten Staaten von Amerika: Das Kapitel erläutert die methodischen Grundlagen der Armutsmessung in den USA mittels der Orshansky-Methode und analysiert historische sowie aktuelle Armutsquoten.

3. Bekämpfung von Armut: Dieser Abschnitt vergleicht die unterschiedlichen politischen Strategien zur Armutsbekämpfung, insbesondere den "War on Poverty" unter Johnson sowie den liberalen Ansatz der Reagan-Ära.

4. Welfare in der Gegenwart: Hier werden aktuelle staatliche Sozialleistungen wie das SNAP-Programm und das Gesundheitssystem (Medicaid/Medicare) auf ihre Wirksamkeit und Reichweite hin untersucht.

5. Disparitäten innerhalb des Landes: Anhand der Beispiele Rustbelt, Sunbelt und Washington D.C. werden die regionalen Unterschiede und die Folgen des wirtschaftlichen Strukturwandels verdeutlicht.

6. Fazit: Das Fazit bewertet die Ergebnisse der Untersuchung und kommt zu dem Schluss, dass die bisherige Politik nicht ausreicht, um die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich zu schließen.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen, Berichte und wissenschaftlichen Standardwerke.

Schlüsselwörter

Armut, USA, Armutsquote, Sozialpolitik, Wohlfahrtsstaat, Orshansky-Methode, New Deal, War on Poverty, Disparitäten, Rustbelt, Sunbelt, Einkommensarmut, Medicaid, Welfare, Washington D.C.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Ausmaß und der Bekämpfung von Armut in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Messung von Armut, die politische Reaktion durch verschiedene Regierungen, die Rolle aktueller Wohlfahrtsprogramme sowie die regionalen Unterschiede zwischen Armut und Reichtum.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist zu erarbeiten, wie die amerikanische Politik auf Armut reagiert, diese zu bekämpfen versucht und ob die eingesetzten Mittel in der Praxis als geeignet gelten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine deskriptive Analyse amtlicher Daten des U.S. Census Bureau sowie auf einen Vergleich historischer politischer Ansätze und Fallstudien zu spezifischen Regionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodischen Grundlagen der Armutsmessung, die politische Historie der Sozialreformen, eine Übersicht aktueller Hilfsprogramme sowie die Untersuchung regionaler Disparitäten anhand von Fallbeispielen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören Armut, Sozialpolitik, Wohlfahrt, Armutsquote, politische Ansätze und regionale Disparitäten.

Welche Rolle spielt die "Orshansky-Methode" in den USA?

Sie bildet das grundlegende statistische Verfahren zur Bestimmung der Armutsgrenze, welches auf dem Verhältnis von Nahrungsmittelkosten zum Gesamteinkommen eines Haushalts basiert.

Warum wird Detroit als Fallbeispiel angeführt?

Detroit dient als Beispiel für eine vom wirtschaftlichen Strukturwandel (Postfordismus) stark betroffene Industriestadt, die heute mit einer überdurchschnittlich hohen Armutsquote kämpft.

Wie unterscheidet sich die Situation in Washington D.C. von anderen Städten?

Washington D.C. verdeutlicht die extreme Disparität, da sich hier in unmittelbarer Nähe zu den Zentren politischer Macht (Kapitol/Weißes Haus) Viertel mit sehr hoher Armutsdichte befinden.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Armut in den USA. Wie reagiert die amerikanische Politik auf Armut und erweisen sich diese Mittel als geeignet?
Hochschule
Christian-Albrechts-Universität Kiel  (Geographisches Institut)
Veranstaltung
Hauptseminar Stadt- und Regionalmanagement
Note
2,3
Autor
Benjamin Kahle (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
18
Katalognummer
V344913
ISBN (eBook)
9783668346086
ISBN (Buch)
9783668346093
Sprache
Deutsch
Schlagworte
armut politik mittel
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Benjamin Kahle (Autor:in), 2015, Armut in den USA. Wie reagiert die amerikanische Politik auf Armut und erweisen sich diese Mittel als geeignet?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/344913
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