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Bedeutung und Entstehung von emotionaler Mitarbeiterbindung

Titel: Bedeutung und Entstehung von emotionaler Mitarbeiterbindung

Seminararbeit , 2016 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tim Schirmer (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Aufgrund des zunehmenden Fachkräftemangels, dem Konflikt zwischen den Generationen und der demografischen Entwicklung in Deutschland sieht sich die Personalpolitik mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert. Reaktionen auf die Entwicklungen verbergen sich hinter den Schlagworten Organizational Commitment, War for Talents, Employer Branding und Personalmarketing. Unternehmen haben den Wert der Mitarbeiter als Schlüsselfaktor für ihre Wettbewerbsfähigkeit erkannt, sodass sie mittels einer innovativen Unternehmenskultur in Bezug zu aktuellen Trends eine langfristige Mitarbeiterbindung fördern möchten (Hays AG 2016). Etablierte Konzepte werden an die neuen Herausforderungen angepasst und innovative Modelle der Personalentwicklung, Kommunikation und neuartige Führungskonzepte gewinnen an Bedeutung und werden in der Unternehmensstrategie verankert. Der Vergleich des Engagement Index, welcher jährlich von dem Beratungsunternehmen Gallup (2015) veröffentlicht wird zeigt, dass die Anzahl von Mitarbeitern, welche nicht emotional an ihr Unternehmen gebunden sind, tendenziell sinkt. Allerdings haben 15 % der Beschäftigten bereits innerlich gekündigt, während emotional hoch gebundene Mitarbeiter lediglich einen Anteil von ebenfalls 15 % ausmachen. „Die volkswirtschaftlichen Kosten aufgrund von innerer Kündigung belaufen sich auf eine Summe zwischen 73 und 95 Milliarden Euro jährlich.“ (Gallup Deutschland 2015). Studien belegen zudem den positiven Zusammenhang zwischen Mitarbeiterbindung und der Unternehmensperformance (Collins und Smith 2006). Insbesondere bei Top Performern und Mitarbeitern in Schlüsselpositionen lohnt sich der Aufwand eines zielgerichteten Personalmanagements, da diese über spezifisches Wissen hinsichtlich Prozessen und Produkten und hohe Sozial- und Persönlichkeitskompetenzen verfügen (Kwon et al. 2010). Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Ansätzen der Mitarbeiterbindung und der Problemstellung wie sich Mitarbeiter stärker emotional an das Unternehmen binden lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Bedürfnistheorie nach Maslow

2.2 Arten der Mitarbeiterbindung

3 Hintergründe der Mitarbeiterbindung

3.1 Gesellschaftliche Struktur

3.2 Bedeutung für Mitarbeiter und Unternehmen

4 Maßnahmen zur emotionalen Mitarbeiterbindung

4.1 Unternehmenskultur

4.2 Personalführung

4.3 Work-Life-Balance

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die theoretischen Grundlagen und praktischen Hintergründe der Mitarbeiterbindung. Das primäre Ziel ist es, Strategien und Maßnahmen zu identifizieren, durch die Mitarbeiter stärker emotional an ein Unternehmen gebunden werden können, um so dem Fachkräftemangel und den Herausforderungen des demografischen Wandels entgegenzuwirken.

  • Theoretische Modelle der Motivation und Mitarbeiterbindung (z. B. Bedürfnishierarchie nach Maslow)
  • Der Einfluss gesellschaftlicher Strukturen und Generationen-Konflikte (Generation Y) auf die Bindung
  • Bedeutung der emotionalen Bindung für die Unternehmensperformance und Wirtschaftlichkeit
  • Strategische Instrumente wie Unternehmenskultur, Personalführung und Work-Life-Balance

Auszug aus dem Buch

2.1 Bedürfnistheorie nach Maslow

In einem Unternehmen ist es von großer Bedeutung, durch welche Anreize ein Mitarbeiter motiviert werden kann. Die klassischen Motivationstheorien beruhen auf der Identifikation menschlicher Bedürfnisse und dem Anspruch auf Befriedigung. Motive bestimmen Richtung und Dauer des menschlichen Handelns und lassen sich in extrinsische und intrinsische Motive einteilen. Während intrinsische Motive ihre Befriedigung in der Arbeit selbst finden und über einen längeren Zeitraum Einfluss auf das Handeln von Individuen nehmen, werden extrinsische Motive durch äußere Anreize erfüllt und wirken sich nur kurzfristig aus.

Ein namhafter aber auch kontrovers diskutierter Ansatz der Motivationsforschung ist die Bedürfnistheorie nach Abraham Maslow (1954), die davon ausgeht, dass Menschen durch Instinkte, welche den ureigenen Bedürfnissen entsprechen, zu motivieren sind. Maslow beschreibt fünf Klassen von Bedürfnissen, die in einer Pyramide hierarchisch aufgebaut sind. Die Klassen gliedern sich aufsteigend von physiologischen Bedürfnissen, über Sicherheitsbedürfnisse, soziale Bedürfnisse und Selbstwertschätzung bis hin zur Selbstverwirklichung, wie in Abbildung 1 zu sehen ist. Die Erfüllung einer Bedürfnisklasse hat ein Streben nach der nächsthöheren Hierarchieebene zur Folge mit der Voraussetzung, dass die Bedürfnisse der unteren Ebenen erfüllt sind. Selbstverwirklichung ist das höchste Bedürfnis und die Motivation, die individuellen Möglichkeiten zu verwirklichen. Das Modell wird auch in Bezug zu einzelnen Lebensphasen gesetzt, wobei jüngere Menschen nach Befriedigung der sozialen Bedürfnisse und ältere verstärkt nach Selbstverwirklichung streben. Doch gerade diese Anschauungsweise wird als Kritikpunkt der Bedürfnispyramide aufgeführt, da es Menschen gibt, die eine hohe Bedürfnisklasse erreicht haben, obwohl eine niedrigere nicht erfüllt ist (Lippold 2015; Myers et al. 2014).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel als Herausforderungen für die moderne Personalpolitik und führt in das Konzept der emotionalen Mitarbeiterbindung ein.

2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert motivationstheoretische Ansätze, insbesondere die Maslowsche Bedürfnishierarchie, sowie das Drei-Komponenten-Modell des organisationalen Commitments.

3 Hintergründe der Mitarbeiterbindung: Hier werden gesellschaftliche Strukturveränderungen und die ökonomische sowie psychologische Bedeutung der Mitarbeiterbindung für Unternehmen analysiert.

4 Maßnahmen zur emotionalen Mitarbeiterbindung: Das Kapitel beschreibt konkrete personalwirtschaftliche Handlungsfelder, wie die Gestaltung der Unternehmenskultur, Führungsstile und Work-Life-Balance-Initiativen.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz immaterieller Anreize zusammen und betont die Notwendigkeit, Mitarbeiterbindung als zentralen Bestandteil einer modernen Unternehmensstrategie zu verankern.

Schlüsselwörter

Mitarbeiterbindung, Organizational Commitment, Emotionale Bindung, Maslowsche Bedürfnishierarchie, Retention Management, Generation Y, Unternehmenskultur, Personalführung, Work-Life-Balance, Fachkräftemangel, Innere Kündigung, Motivationspsychologie, Employer Branding, Personalentwicklung, Führungseffizienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Bedeutung und Entstehung von emotionaler Mitarbeiterbindung im Kontext des modernen Personalmanagements.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf theoretischen Motivationsmodellen, dem demografischen Wandel, der Unternehmenskultur, Personalführungsmethoden und der Work-Life-Balance.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter durch gezielte, an den individuellen Bedürfnissen ausgerichtete Maßnahmen emotional stärker an sich binden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Theorien und aktueller Studien renommierter Beratungsunternehmen wie Gallup und Hays.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Maslow, Commitment-Modelle) erörtert, bevor gesellschaftliche Hintergründe und praktische Lösungsansätze für das Personalmanagement diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Mitarbeiterbindung, Organizational Commitment, Unternehmenskultur, Führungseffizienz und Generation Y.

Welche Rolle spielt die Generation Y in diesem Dokument?

Die Generation Y wird als eine selbstbewusste, technologieaffine Gruppe beschrieben, die besondere Anforderungen an Work-Life-Balance und Selbstverwirklichung stellt, was Unternehmen zu einer Anpassung ihrer Strategien zwingt.

Warum ist eine hohe emotionale Bindung laut dem Autor wirtschaftlich relevant?

Eine hohe Bindung senkt die Fluktuationsneigung und Fehlzeiten, erhöht die Arbeitsleistung und verhindert die enormen volkswirtschaftlichen Kosten, die durch "innere Kündigungen" entstehen.

Wie bewertet der Autor die Rolle von Führungskräften?

Führungskräfte haben eine entscheidende Vorbildfunktion; durch transformationale Führung können sie die Selbstachtung der Mitarbeiter stärken und so die emotionale Bindung signifikant steigern.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Bedeutung und Entstehung von emotionaler Mitarbeiterbindung
Hochschule
Hochschule Ludwigshafen am Rhein  (Graduate School Rhein-Neckar)
Veranstaltung
Advanced Leadership Skills
Note
1,3
Autor
Tim Schirmer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V344643
ISBN (eBook)
9783668343955
ISBN (Buch)
9783668343962
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mitarbeiterbindung Commitment Unternehmenskultur Personalmanagement Personalbindung Motivation Mitarbeitermotivation Personalentwicklung Generation Y Innere Kündigung emotionale Bindung HR Engagement Employee Engagement Employee Retention Retention Retention Management Affektives Commitment kalkulatorisches Commitment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tim Schirmer (Autor:in), 2016, Bedeutung und Entstehung von emotionaler Mitarbeiterbindung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/344643
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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