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Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert. Rompler von Löwenhalt und die 'Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen'

Titel: Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert. Rompler von Löwenhalt und die 'Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen'

Hausarbeit , 2013 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Philipp Zeidler (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die sogenannten ‚Sprachgesellschaften‘ spielten eine nicht unwesentliche Rolle im geisteswissenschaftlichen Leben des deutschen Sprach- und Kulturraums im 17. Jahrhundert – auch oder gerade weil man zu diesem Zeitpunkt noch nicht von „einer“ zusammenhängenden, voll ausgebildeten deutschen Sprache sprechen konnte.

Die vorliegende Arbeit soll sich nun exemplarisch mit einer der Sprachgesellschaften der damaligen Zeit befassen, der ‚Aufrichtigen Gesellschaft von der Tannen‘ und ihrem Stifter, Jessaias Rompler von Löwenhalt. Hierbei soll eine möglichst umfassende Betrachtung erfolgen. Dazu gehört zunächst die Betrachtung des Begriffes ‚Sprachgesellschaften‘ und ihrer Bedeutung und Rezeption.

Danach soll das Umfeld der Tannengesellschaft, das heißt die historische Situation zu Beginn des 17. Jahrhunderts allgemein und vor allem für die Stadt Straßburg im speziellen, näher beleuchtet werden. Aber auch auf die zwei zur damaligen Zeit in der Stadt vorherrschenden Geisteshaltungen, der Humanismus mit Matthias Bernegger als seiner zentralen Figur sowie die Reformorthodoxie, angeregt von Johannes Schmidt, soll eingegangen werden. Alles in allem sollen diese Betrachtungen der Frage dienen, inwiefern sich die Umstände der damaligen Zeit in der Sprachgesellschaft und dem Wirken und den Ansichten Romplers niedergeschlagen haben. Neben der Betrachtung der Person des Dichters soll ein weiteres Kernelement dieser Arbeit aus der Betrachtung der Vorrede seines Gedichtbandes „Erstes Gebüsch seiner Reimgetichte“ bestehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zum Begriff „Sprachgesellschaft“

3. Die Stadt Straßburg und ihr gesellschaftliches Umfeld

4. Das Leben Romplers

5. Die Gesellschaft und die Vorrede von Romplers Gedichtband

6. Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht exemplarisch die „Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen“ und das Wirken ihres Stifters Jessaias Rompler von Löwenhalt im historischen Kontext des 17. Jahrhunderts. Dabei wird analysiert, wie sich die soziopolitische Situation der Stadt Straßburg und die damaligen Geistesströmungen auf die Arbeit und die Zielsetzung der Sprachgesellschaft auswirkten.

  • Die historische Rolle und Rezeption von Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert.
  • Das soziopolitische und konfessionelle Umfeld Straßburgs unter dem Einfluss von Humanismus und Reformorthodoxie.
  • Biografische Analyse und Lebensstationen von Jessaias Rompler von Löwenhalt.
  • Untersuchung der Zielsetzungen der „Aufrichtigen Gesellschaft von der Tannen“ anhand der Vorrede zum „Ersten Gebüsch“.
  • Die Bewertung der Sprachgesellschaft als kulturelle und patriotische Institution in einer kriegsgeplagten Zeit.

Auszug aus dem Buch

3. Die Stadt Straßburg und ihr gesellschaftliches Umfeld

Die Situation in Straßburg zur damaligen Zeit zu betrachten ist insofern von Relevanz, als dass sich Literatur im 17. Jahrhundert in sehr starkem Maße an Orten und Regionen konzentrierte. Zentren wie Wolfenbüttel, Heidelberg, Nürnberg, Schlesien oder eben Straßburg stehen für das, was heute als Literatur des Humanismus, der Gegenreformation und des Barock gilt. Straßburg befand sich, aufgrund seiner Lage an einem strategisch wichtigen Rheinübergang, im Interessengebiet mehrerer Parteien und Interessengruppen (der Habsburger, Schweden und Franzosen). Von all diesen Parteien gab es mehrmals Angebote, Vertragsverhandlungen und politische und militärische Forderungen, welche in der Stadt von einem komplizierten Verwaltungsapparat behandelt werden mussten.

Es gab also stets Kräfte mit teils gegensätzliche Interessen, welche die Stadt bedrängten und sie unter ihre Herrschaft bringen bzw. sie sich zumindest hörig machen wollten. Man kann sagen, dass „[d]as Sprachliche und die aufrichtigen […] Bemühungen in Richtung auf eine neue deutsche Nationalkultur […] einzig in Straßburg konsequent aufgegriffen worden [sind]“, wobei dort „das nationale Moment noch stärker hervorgekehrt wurde“ – was mit Sicherheit auch auf die Einflüsse und Interessen aus dem „nicht-deutschen“ Raum zurückzuführen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung skizziert die Bedeutung der Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert und benennt das Ziel der Arbeit, die „Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen“ und ihren Stifter Rompler wissenschaftlich zu erschließen.

2. Zum Begriff „Sprachgesellschaft“: Dieses Kapitel erörtert die historische Entstehung von Sprachgesellschaften nach italienischem und niederländischem Vorbild sowie deren Zielsetzungen in Bezug auf Sprachreinigung und -pflege.

3. Die Stadt Straßburg und ihr gesellschaftliches Umfeld: Der Text analysiert die strategische Lage Straßburgs im 17. Jahrhundert sowie das Wirken von Humanismus und Reformorthodoxie in der Region.

4. Das Leben Romplers: Hier werden die wenigen biographischen Fakten über Jessaias Rompler von Löwenhalt zusammengetragen und seine Verbindungen zu den Prinzen und zum badischen Hof beleuchtet.

5. Die Gesellschaft und die Vorrede von Romplers Gedichtband: Dieses Kapitel analysiert das einzige erhaltene Dokument der Tannengesellschaft, die Vorrede zum „Ersten Gebüsch“, hinsichtlich ihrer inhaltlichen Aussagekraft über die Gesellschaft.

6. Fazit: Das Fazit bewertet die Leistungen der Tannengesellschaft als Kulturpatriotismus und ordnet ihre Rolle im literarhistorischen Kontext des Barock ein.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit verwendeten Quellen und Forschungsliteratur.

Schlüsselwörter

Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen, Jessaias Rompler von Löwenhalt, Sprachgesellschaften, Straßburg, 17. Jahrhundert, Barock, Sprachreinigung, Humanismus, Reformorthodoxie, Literaturgeschichte, Kulturpatriotismus, Pietismus, Erstes Gebüsch, Vorrede, Geisteswissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der „Aufrichtigen Gesellschaft von der Tannen“, einer eher wenig erforschten Sprachgesellschaft des 17. Jahrhunderts, und ihrem Stifter Jessaias Rompler von Löwenhalt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der Sprachgesellschaften, die soziokulturellen Verhältnisse in Straßburg zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges sowie die sprachreformerischen Bestrebungen Romplers.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist eine umfassende Betrachtung der Tannengesellschaft, wobei insbesondere geklärt werden soll, wie sich die Umstände der Zeit und die Einflüsse lokaler Geistesgrößen in Romplers Wirken widerspiegeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es wird eine historisch-analytische Methode angewandt, die durch die Auswertung biographischer Daten und die Interpretation der erhaltenen Vorrede zum „Ersten Gebüsch“ gestützt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des historischen Umfelds in Straßburg, die Biografie von Jessaias Rompler sowie eine inhaltliche Auswertung der Vorrede zu seinem Gedichtband von 1647.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sprachgesellschaften, Barock, Straßburg, Rompler von Löwenhalt, Sprachreinigung und Aufrichtigkeit.

Welche Rolle spielte die Stadt Straßburg für die Arbeit der Gesellschaft?

Straßburg bildete das intellektuelle Umfeld, in dem durch den Konflikt zwischen Humanismus (Matthias Bernegger) und Reformorthodoxie (Johannes Schmidt) ein spezifischer geistiger Bezugsrahmen für Rompler und seine Gesellschaft entstand.

Warum ist die Forschungslage zur „Aufrichtigen Gesellschaft von der Tannen“ so schwierig?

Aufgrund fehlender Satzungen und Sitzungsprotokolle gilt die Forschungslage als sehr dürftig; die Arbeit ist daher stark auf die Interpretation der Vorrede zum „Ersten Gebüsch“ angewiesen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert. Rompler von Löwenhalt und die 'Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen'
Hochschule
Universität Erfurt
Note
1,3
Autor
Philipp Zeidler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
17
Katalognummer
V343156
ISBN (eBook)
9783668330054
ISBN (Buch)
9783668330061
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sprachgesellschaft Tannengesellschaft Jessaias Rompler von Löwenhalt Straßburg 17. Jahrhundert
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Philipp Zeidler (Autor:in), 2013, Sprachgesellschaften im 17. Jahrhundert. Rompler von Löwenhalt und die 'Aufrichtige Gesellschaft von der Tannen', München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/343156
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Leseprobe aus  17  Seiten
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