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Zum Einfluss eines Vorurteils auf das Sprachbewusstsein der andaluz-Sprechenden

„No hablamos mal, hablamos andaluz“

Titel: Zum Einfluss eines Vorurteils auf das Sprachbewusstsein der andaluz-Sprechenden

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 29 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit „Los andaluces no hablamos mal, hablamos andaluz“ wird Antonio Narbona Jiménez in dem gleichnamigen Artikel zur andalusischen Varietät im regionalen Diario de Sevilla zitiert und spricht damit gleich einen Kernaspekt der Soziolinguistik zum andaluz an: Das andaluz sei eine unschöne Art, Spanisch zu sprechen.

Um ein innerhalb der Soziolinguistik oft untersuchtes Phänomen handelt es sich beim Sprachbewusstsein der Sprecher. Mit diesem setzt sich auch Narbona in seinem Aufsatz „Sobre la conciencia lingüística“ ausführlich auseinander und geht dabei ebenfalls auf die häufig diskutierte Einstellung ein, dass das andaluz ein schlecht gesprochenes Spanisch sei. Allerdings behandelt er diese Thematik nur im Ansatz, weshalb dieser Aspekt nun umso detaillierter und differenzierter betrachtet werden soll, insbesondere auf Grund dessen, dass sich dieses Vorurteil längst etabliert hat und Vorurteile am ehesten durch ausführliche Untersuchungen geklärt werden können.

Das Ziel dieser Arbeit ist es also, die Beziehung zwischen dem Vorurteil und dem Sprachbewusstsein der andaluz-Sprechenden zu untersuchen und Aussagen darüber zu formulieren, inwiefern Vorurteile jener Art sich auf das Sprachbewusstsein auswirken können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Las hablas andaluzas – ein Überblick

2.1 Das Wesen des andaluz – Worum handelt es sich beim andaluz?

2.2 Das andaluz aus historischer Perspektive

3 Zum Phänomen des Sprachbewusstseins

3.1 Sprachbewusstsein – Definition

3.2 Überblick zum Forschungsstand: Sprachbewusstsein der Andalusier

4 Ein klassisches Vorurteil: Die Wahrnehmung des andaluz als ein schlecht gesprochenes Spanisch

4.1 Vorurteile – eine Begriffsklärung

4.2 Einzelne Aspekte des Vorurteils

4.2.1 Das andaluz sei eine schwer verständliche Sprachform

4.2.2 Das andaluz sei eine vulgäre Sprachform

4.3 Die Ausgangsproblematik: Wann gilt ein Sprachgebrauch als gut oder schlecht?

4.4 Verbreitung des Vorurteils durch die Kommunikationsmedien

5 Auswirkungen des Vorurteils auf das Sprachbewusstsein – ein Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist es, die soziolinguistische Beziehung zwischen dem Vorurteil, das andaluz sei eine "schlecht gesprochene" Variante des Spanischen, und dem Sprachbewusstsein der andaluz-Sprechenden zu untersuchen und zu analysieren, wie sich solche stigmatisierenden Einstellungen auf die Sprachwahrnehmung auswirken.

  • Historische und linguistische Einordnung des andaluz
  • Definition und Konzepte des Sprachbewusstseins
  • Analyse sprachlicher Vorurteile und deren gesellschaftliche Wurzeln
  • Einfluss der Kommunikationsmedien auf die Etablierung von Stereotypen
  • Zusammenhang zwischen Bildungszugang, Prestige und Sprachbewusstsein

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Das andaluz sei eine schwer verständliche Sprachform

Das Vorurteil, dass das andaluz ein schlecht gesprochenes Spanisch sei, soll im Rahmen dieser Arbeit in zwei Komponenten gegliedert werden.

Eine Komponente bezieht sich dabei auf das Problem der Verständlichkeit des andaluz. Dabei handelt es sich um eine Auffassung, die darauf zurückzuführen ist, dass der Sprachgebrauch der andaluz-Sprechenden oft zu Verständnisschwierigkeiten bei denen führt, die geographisch oder soziokulturell anderen Gruppen angehören und für die das andaluz entsprechend befremdlich klingt (Carbonero Cano 2003:123).

Obwohl die Variation innerhalb einer Sprache von verschiedenen Parametern abhängig ist, zeigt die geographische Herkunft des Sprechers Unterschiede am ehesten an, da mit einer größeren geographischen Entfernung auch größere sprachliche Unterschiede einhergehen, was wiederrum auf historische, geographische oder politische Faktoren zurückzuführen ist (González Cruz 1995:717).

Verständnisschwierigkeiten dieser Art können aber auch vorkommen, wenn die Sprecher keinen als andaluz bezeichneten Sprachgebrauch vorweisen. Unterstellt man einem bestimmten Sprachgebrauch also Unverständlichkeit, darf dies nicht auf die jeweilige Varietät oder eine geographische Gegend zurückgeführt werden. Stattdessen ist die Verständlichkeit abhängig von der individuellen Fähigkeit, kommunizieren und sich verständlich machen zu können (Carbonero Cano 2003:124).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die soziolinguistische Thematik des andaluz ein und definiert das Ziel, den Einfluss des Vorurteils einer „schlechten“ Sprache auf das Sprachbewusstsein zu untersuchen.

2 Las hablas andaluzas – ein Überblick: Dieses Kapitel ordnet das andaluz linguistisch und historisch ein und diskutiert die wissenschaftliche Debatte um die Bezeichnung als Dialekt oder Varietät.

3 Zum Phänomen des Sprachbewusstseins: Es erfolgt eine theoretische Fundierung des Sprachbewusstseins sowie ein Überblick über den Forschungsstand bezüglich der Selbstwahrnehmung andalusischer Sprecher.

4 Ein klassisches Vorurteil: Die Wahrnehmung des andaluz als ein schlecht gesprochenes Spanisch: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Vorurteile bezüglich Verständlichkeit und Vulgarität, hinterfragt Kriterien für „guten“ Sprachgebrauch und beleuchtet die Rolle der Medien bei der Verbreitung von Stereotypen.

5 Auswirkungen des Vorurteils auf das Sprachbewusstsein – ein Fazit: Das Fazit zieht den Schluss, dass Vorurteile insbesondere Sprecher mit geringem Sprachwissen beeinflussen können und betont die Notwendigkeit einer reflektierteren Wahrnehmung der andalusischen Varietät.

Schlüsselwörter

Andaluz, Sprachbewusstsein, Soziolinguistik, Sprachvorurteile, Dialekt, Varietät, Medien, Sprachprestige, andalusische Identität, Sprachnormen, Verständlichkeit, Vulgarität, Sprachgeschichte, Sprachwissen, Kommunikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem soziolinguistischen Phänomen, dass das andaluz oft als „schlecht gesprochenes Spanisch“ stigmatisiert wird und untersucht die Auswirkungen dieser Vorurteile auf das Sprachbewusstsein der Sprecher.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der andalusischen Varietäten, die Definition von Sprachbewusstsein, die psychologische Natur von Vorurteilen sowie deren Verbreitung durch Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Beziehung zwischen gesellschaftlichen Vorurteilen gegenüber dem andaluz und dem daraus resultierenden Sprachbewusstsein der Sprecher zu analysieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretisch-analytische Methode, die auf soziolinguistischer Fachliteratur basiert, um die Auswirkungen medialer und gesellschaftlicher Diskursmuster auf die Sprachwahrnehmung kritisch zu hinterfragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition von Sprachbewusstsein, die Dekonstruktion spezifischer Vorurteile bezüglich Verständlichkeit und Vulgarität sowie die Analyse des medialen Einflusses auf die andalusische Identität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakteristische Begriffe sind Sprachbewusstsein, andaluz, Soziolinguistik, Vorurteil, Sprachprestige, Medien und andalusische Identität.

Warum wird das andaluz in den Medien oft als „vulgär“ dargestellt?

Diese Darstellung resultiert oft aus einer mangelnden linguistischen Differenzierung und einer unreflektierten Übernahme von Klischees, die das andaluz fälschlicherweise als Abweichung von der korrekten Norm stigmatisieren.

Welche Rolle spielt die Bildung für das Sprachbewusstsein?

Ein höherer Bildungszugang führt laut Arbeit zu einem differenzierteren Sprachbewusstsein, welches den Sprecher resistenter gegen die Verinnerlichung von externen Vorurteilen und Minderwertigkeitskomplexen macht.

Ende der Leseprobe aus 29 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zum Einfluss eines Vorurteils auf das Sprachbewusstsein der andaluz-Sprechenden
Untertitel
„No hablamos mal, hablamos andaluz“
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
29
Katalognummer
V342887
ISBN (eBook)
9783668330603
ISBN (Buch)
9783668330610
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Soziolinguistik Sprachbewusstsein Andaluz Vorurteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Zum Einfluss eines Vorurteils auf das Sprachbewusstsein der andaluz-Sprechenden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/342887
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  29  Seiten
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