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Ostersynode im Lateran. Folgen des Papstwahldekrets für den Investiturstreit

Titel: Ostersynode im Lateran. Folgen des Papstwahldekrets für den Investiturstreit

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2009 , 17 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Clara Göbel (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll sich mit der Kirchenreform des 11. Jahrhundert beschäftigen. Das Hauptaugenmerk soll dabei auf den Schriften über die Ostersynode im Lateran und das damit verbundene Papstwahldekret von 1059 gerichtet werden.

Die Geschichte der Forschung zum Papstwahldekret zeigt zahlreiche Kontroversen schon in der Zeitgeschichte auf. Obwohl die Quellenlage zum Gesamtkomplex des Investiturstreits sehr gut ist, gilt es, die Richtigkeit genaustens zu überprüfen.

Speziell um das Papstwahldekret gibt es eine große Anzahl von Schriften. Forschungsansatz gab in erster Linie der Fakt, dass zwei unterschiedliche Fassungen überliefert wurden. Festzuhalten ist außerdem, dass diese Verordnung weniger für den historischen Verlauf von Bedeutung für die Forschung war, sondern viel eher textkritisch betrachtet wurde.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Vorwort

2 Forschungsdiskussion

3 Gesamtüberblick

3.1 Die Ursprünge der Kirchenreform

3.1.1 Klosterreformen des Abendlandes

3.1.2 Das Reformpapsttum

4 Die Lateransynode vom 13. April 1059

4.1 Ausgangssituation

4.2 Das Synodalschreiben

4.3 Das Papstwahldekret

4.3.1 Formaler Aufbau

4.3.2 Inhalt

4.3.3 Ziele und Folgen der Synode

4.3.4 Die Rolle des Papstwahldekrets im Investiturstreit

5 Ergebnisse der Kirchenreform

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Bedeutung der Ostersynode im Lateran von 1059 und insbesondere des dort verabschiedeten Papstwahldekrets. Das primäre Ziel besteht darin, die Folgen dieses Dekrets für den Verlauf und die Dynamik des Investiturstreits zwischen dem päpstlichen Stuhl und dem weltlichen Machtbereich des Kaisers herauszuarbeiten.

  • Die Wurzeln und die Entwicklung der Kirchenreform im 11. Jahrhundert.
  • Die Analyse des Papstwahldekrets von 1059 hinsichtlich Aufbau und Inhalt.
  • Die Auswirkungen der Synodenbeschlüsse auf die Wahlpraxis und die Rolle des Kaisers.
  • Die Rolle der Kardinäle und die Formierung des Reformpapsttums.
  • Die historische Einordnung des Dekrets im Kontext des Investiturstreits und des Konflikts mit Heinrich IV.

Auszug aus dem Buch

4.3.2 Inhalt

Vermutlicherweise war es für Nikolaus II. deshalb von so besonderer Bedeutung ein Gesetz gegen die Aufstellung von Gegenpäpsten zu verabschieden, da er sich selbst gegen einen solchen weltlich bestimmten Vertreter durchsetzen musste. Er spricht daher geradezu flehend zu seinen untergeordneten Klerikern: "Daher müssen wir, wenn es Eurer Brüderlichkeit gefällt, künftigen Fällen mit der Hilfe Gottes klug entgegentreten und für den Zustand der Kirche in späterer Zeit Vorsorge treffen, damit nicht - was fern sei - wiederauflebende Übel die Oberhand gewinnen."

Daran knüpft der Papst zunächst eine geregelte Vorgehensweise, im Zusammenhang mit dem Tod von Bischöfen. Auch diese soll in Zukunft in erster Linie von der hohen Geistlichkeit ausgehen, danach beschreibt er den weiteren Werdegang vom Aufstieg eines Bischofs zum Papst. Dabei erklärt er die Kardinalbischöfe, als diejenigen, "die den gewählten Bischof in die Spitzenstellung des apostolischen Amtes befördern".

Den Kardinalbischöfen wurde also der größte Einfluss auf die Wahl zugeteilt. Sobald diese ihre Vorauswahl getroffen haben, legt Nikolaus II. fest, "daß sie dann möglichst bald die Kardinalkleriker zu sich heranziehen sollen" Erst im Anschluss daran sollen Klerus und Volk der Wahl beipflichten, "damit sich nicht die Krankheit der Käuflichkeit bei irgendeiner Gelegenheit einschleicht"

Der Papst liefert damit klare Bestimmungen zur Wahl eines Nachfolgers.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Vorwort: Der Autor erläutert die persönliche Motivation für die Themenwahl und den Fokus auf die Ostersynode von 1059.

2 Forschungsdiskussion: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die wissenschaftlichen Kontroversen und die unterschiedlichen Phasen der Forschung zum Papstwahldekret.

3 Gesamtüberblick: Hier werden die historischen Ursprünge der Kirchenreform des 11. Jahrhunderts, insbesondere die Bedeutung von Klosterreformen und die Entwicklung des Reformpapsttums, dargestellt.

4 Die Lateransynode vom 13. April 1059: Dieser Hauptteil analysiert die Ausgangssituation, das Synodalschreiben sowie detailliert das Papstwahldekret, seine Ziele und seine Rolle im Investiturstreit.

5 Ergebnisse der Kirchenreform: Das Kapitel reflektiert die strukturellen Veränderungen innerhalb der Kirche und das neue Selbstverständnis des Papsttums nach der Reformphase.

Schlüsselwörter

Investiturstreit, Papstwahldekret, Ostersynode, Lateran, Kirchenreform, Nikolaus II., Hildebrand, Gregor VII., Laieninvestitur, Simonie, Reformpapsttum, Kardinalbischöfe, Machtpolitik, Kaiser, Cluny.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Ostersynode im Lateran von 1059 und untersucht insbesondere die Auswirkungen des dort beschlossenen Papstwahldekrets auf den Investiturstreit.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Entstehung der Kirchenreform, die Entwicklung des Reformpapsttums, die rechtlichen Aspekte der Papstwahl und die Spannungen zwischen geistlicher und weltlicher Macht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Folgen des Papstwahldekrets für die Legitimation und Praxis der Papstwahl sowie dessen Bedeutung für den späteren Konflikt zwischen Papst Gregor VII. und König Heinrich IV. aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Quellen und Forschungsliteratur, um die historische Entwicklung und die textliche Überlieferung des Dekrets einzuordnen.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Fokus?

Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Analyse der Lateransynode, dem Aufbau und Inhalt des Papstwahldekrets sowie den daraus resultierenden Zielen und den historischen Folgen für die institutionelle Kirche.

Durch welche Schlüsselbegriffe ist die Arbeit charakterisiert?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Kirchenreform, Papstwahldekret, Investiturstreit, Simonie und das Selbstverständnis des Reformpapsttums geprägt.

Warum war das Gesetz gegen die Aufstellung von Gegenpäpsten für Nikolaus II. so wichtig?

Da sich Nikolaus II. selbst in einer Situation befand, in der er sich gegen einen weltlich bestimmten Gegenpapst durchsetzen musste, war die rechtliche Festlegung eines geregelten Wahlverfahrens für ihn essenziell.

Welche Rolle spielten die Kardinalbischöfe nach dem Dekret von 1059?

Den Kardinalbischöfen wurde durch das Dekret die zentrale Rolle bei der Vorauswahl eines neuen Papstes zugeteilt, um den Einfluss von Laien und weltlichen Herrschern zu minimieren.

Inwieweit hatte der Kaiser nach dem Dekret noch Einfluss auf die Papstwahl?

Obwohl das Dekret die Wahl zunehmend kanonisierte, blieb dem Kaiser formal eine gewisse Ehrerbietung und Mitsprache gewahrt, wobei die Praxis der kaiserlichen Einflussnahme weiterhin umstritten und Gegenstand des Investiturstreits blieb.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ostersynode im Lateran. Folgen des Papstwahldekrets für den Investiturstreit
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Geschichte)
Veranstaltung
Der Investiturstreit
Note
2,0
Autor
Clara Göbel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V342465
ISBN (eBook)
9783668324909
ISBN (Buch)
9783668324916
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ostersynode lateran folgen papstwahldekrets investiturstreit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Clara Göbel (Autor:in), 2009, Ostersynode im Lateran. Folgen des Papstwahldekrets für den Investiturstreit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/342465
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Leseprobe aus  17  Seiten
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