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Das Erleben und Verhalten des Menschen in ökonomischen Kontexten. Kritische Reflexion der empirisch psychologischen und der komplementären Zugänge

Titel: Das Erleben und Verhalten des Menschen in ökonomischen Kontexten. Kritische Reflexion der empirisch psychologischen und der komplementären Zugänge

Hausarbeit , 2016 , 14 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B. Kaefer (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Erleben und Verhalten von Menschen kann in vielerlei Hinsicht erforscht werden. Gegenstand der ökonomischen Psychologie, als Teilgebiet der empirischen Wirtschaftspsychologie, ist jedoch der Bezug auf wirtschaftende Individuen.

Doch diese wissenschaftliche Richtung ist nicht frei von Spannungen. Diese Arbeit versucht einzelne Aspekte der empirischen Psychologie und eines komplementäreren Ansatzes zu hinterfragen, mit dem Ziel ab Kapitel 5 die allgemeine Verwendungsbestimmung der Erkenntnisse kritisch und persönlich zu reflektieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Abgrenzung zur klassischen ökonomischen Lehre

3 Die empirische Wirtschaftspsychologie

4 Die Jung‘sche Analytische Psychologie – Ein komplementärer Ansatz

4.1 Das kollektive Unbewusste nach C. G. Jung

4.2 Kritik der Jung’schen Theorie

5 Die Ohnmacht des Menschen im wirtschaftlichen Kontext

5.1 Entscheidungsarchitekur – Ein Spannungsfeld

5.2 Das Grundproblem „Gier“

6 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die kritische Reflexion des menschlichen Verhaltens und Erlebens in ökonomischen Kontexten durch die Gegenüberstellung empirisch-psychologischer Erkenntnisse mit tiefenpsychologischen Ansätzen nach C. G. Jung, um Manipulationsmechanismen in der modernen Wirtschaftswelt zu hinterfragen.

  • Gegenüberstellung von klassischer ökonomischer Lehre und Psychologie
  • Analyse von Urteilsheuristiken und deren Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen
  • Integration der Jung’schen Archetypenlehre zur Deutung menschlicher Motive
  • Kritische Beleuchtung der "Entscheidungsarchitektur" und des libertären Paternalismus
  • Diskussion über Achtsamkeit als Werkzeug zur Autonomie gegenüber manipulativen Einflüssen

Auszug aus dem Buch

Die Ohnmacht des Menschen im wirtschaftlichen Kontext

Wie vorangegangen erläutert, bietet uns die empirische Psychologie also eine Möglichkeit die Menschen mit ihren grundlegenden und nach Jung sogar angeborenen Motiven zu verstehen. Ebenso ist es möglich Entscheidungen von Menschen zu erklären, die keineswegs immer rational abgehandelt werden.

Doch was geschieht mit all diesen Erkenntnissen? Sollte es dem Menschen nicht somit möglich sein, sein Konsumverhalten und sein Verlangen nach Geld kritisch zu hinterfragen. Sodann könne ein jeder für sich einen Weg einschlagen, der seinen grundlegenden Wünschen entspricht. Grundlegende Wünsche, die meiner Meinung nach, humanistischen Theorien entsprechen. Dort wo nach Gerrig (2015, S. 524) die gesunde Persönlichkeit, die nach Glück und Selbstverwirklichung strebt, gefeiert wird.

Kirchler (2011, S. 33) schreibt, dass die Realisierung guter Vorsätze unter anderem durch menschliche Trägheit, Willensschwäche und Zeitmangel verhindert wird. Und so führt Kirchler weiter aus, dass es sinnvoll ist, wenn „Entscheidungsarchitekten“, in seinem Beispiel Politiker, einen kleinen Stoß geben, damit sich Bürger zum eigenen Wohl verhalten, jedoch ohne deren Entscheidungsfähigkeit einzuschränken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Kurze Einführung in die Thematik der ökonomischen Psychologie und die Zielsetzung der Arbeit, die bestehenden Spannungsfelder wissenschaftlich und persönlich zu reflektieren.

2 Abgrenzung zur klassischen ökonomischen Lehre: Gegenüberstellung des rationalen ökonomischen Menschenbildes mit der psychologischen Sichtweise, die soziale und psychische Motive hervorhebt.

3 Die empirische Wirtschaftspsychologie: Erläuterung von Urteilsheuristiken und wie diese zu einer Abweichung vom rationalen ökonomischen Entscheidungsmodell führen.

4 Die Jung‘sche Analytische Psychologie – Ein komplementärer Ansatz: Vorstellung der Konzepte von C. G. Jung, insbesondere des kollektiven Unbewussten, als Ergänzung zur empirischen Psychologie.

4.1 Das kollektive Unbewusste nach C. G. Jung: Detaillierte Betrachtung der Archetypen als universale Strukturen der Psyche und deren Bedeutung für die Persönlichkeit.

4.2 Kritik der Jung’schen Theorie: Wissenschaftskritische Einordnung von Jungs Theorien in den historischen Kontext des Behaviorismus und aktuelle Forschungsdebatten.

5 Die Ohnmacht des Menschen im wirtschaftlichen Kontext: Diskussion über die moralische Verantwortung und die Möglichkeiten des Menschen, sich trotz psychologischer Manipulation kritisch zu verhalten.

5.1 Entscheidungsarchitekur – Ein Spannungsfeld: Analyse des "Nudging"-Konzepts und der ethischen Problematik des libertären Paternalismus.

5.2 Das Grundproblem „Gier“: Verknüpfung der archetypischen Schattenseite mit der ökonomischen Problematik eines exzessiven Konsumstrebens.

6 Schlussbetrachtung: Plädoyer für Achtsamkeit als Mittel der bewussten Entscheidungsfindung und zur Bewahrung der menschlichen Autonomie gegenüber ökonomischer Manipulation.

Schlüsselwörter

Wirtschaftspsychologie, Entscheidungsarchitektur, Urteilsheuristiken, C. G. Jung, kollektives Unbewusstes, Archetypen, Libertärer Paternalismus, Nudging, Gier, Konsumverhalten, Achtsamkeit, Rationalitätsprinzip, Autonomie, Tiefenpsychologie, Manipulation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das menschliche Erleben und Verhalten in wirtschaftlichen Kontexten, indem sie klassische ökonomische Annahmen durch die Brille der empirischen Wirtschaftspsychologie und der analytischen Psychologie nach Jung betrachtet.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Entscheidungsforschung, die psychologische Manipulation (Nudging), die Bedeutung von Archetypen für menschliche Motive und die ethischen Implikationen des libertären Paternalismus.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Verhaltensweisen von Menschen in wirtschaftlichen Zusammenhängen kritisch zu hinterfragen und Wege zur Stärkung der persönlichen Autonomie durch Aufklärung und Achtsamkeit aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der theoretische Analysen aus der Wirtschaftspsychologie mit tiefenpsychologischen Erkenntnissen kombiniert, um diese kritisch-reflektierend zu verknüpfen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Diskrepanzen zwischen ökonomischem Rationalmodell und tatsächlichem Verhalten (Heuristiken) analysiert, gefolgt von einer tiefenpsychologischen Ergänzung und einer kritischen Auseinandersetzung mit "Entscheidungsarchitekten".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Entscheidungsarchitektur, Urteilsheuristiken, kollektives Unbewusstes, Archetypen, Nudging, Gier, Achtsamkeit und Wirtschaftspsychologie.

Wie bewertet der Autor das Konzept der Entscheidungsarchitektur?

Der Autor erkennt den gut gemeinten Ansatz hinter dem libertären Paternalismus an, warnt jedoch davor, dass Entscheidungsarchitekten diese Macht oft missbrauchen, um menschliche Ohnmacht für wirtschaftliches Wachstum auszunutzen.

Welche Rolle spielt der Begriff "Gier" in der Arbeit?

Gier wird als ein dominanter "Schatten" identifiziert, der durch die Unterdrückung archetypischer Werte entsteht und dazu führt, dass ökonomisches Handeln auf Kosten anderer und der eigenen Selbstverwirklichung erfolgt.

Was schlägt der Autor als Lösung für die Manipulation durch die Wirtschaft vor?

Der Autor empfiehlt eine gesteigerte Selbstaufklärung und die Anwendung der Achtsamkeitsmethode, um aus automatisierten Verhaltensmustern auszusteigen und eigene, authentische Entscheidungen zu treffen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Erleben und Verhalten des Menschen in ökonomischen Kontexten. Kritische Reflexion der empirisch psychologischen und der komplementären Zugänge
Hochschule
Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung  (Fachbereich für Gesundheitsförderung, Sport und Sozialwirtschaft)
Veranstaltung
Business Psychology
Note
1,0
Autor
B. Kaefer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
14
Katalognummer
V341853
ISBN (eBook)
9783668316911
ISBN (Buch)
9783668316928
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wirtschaftspsychologie Erleben VErhalten ökonomischer Kontext psychologisch komplementär
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B. Kaefer (Autor:in), 2016, Das Erleben und Verhalten des Menschen in ökonomischen Kontexten. Kritische Reflexion der empirisch psychologischen und der komplementären Zugänge, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/341853
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Leseprobe aus  14  Seiten
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