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Minne- und Aventiureromane. Kinderminne in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“

Eine klassische Darstellung der Minne?

Titel: Minne- und Aventiureromane. Kinderminne in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“

Hausarbeit , 2014 , 16 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Ältere Deutsche Literatur, Mediävistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll sich mit der literarischen Darstellung der Kinderminne befasst werden. Anhand Konrad Flecks Roman „Flore und Blanscheflur“ soll dabei exemplarisch analysiert werden, was die Kinderminne in der mittelhochdeutschen Literatur gekennzeichnet hat.

Als stoffliche Grundlage dient die Fassung von 1846, herausgegeben von Emil Sommer, da es sich hierbei um die einzige mittelhochdeutsche Ausgabe handelt, die kritisch geprüft wurde. Flecks Roman ist die Übersetzung einer altfranzösischen Dichtung, die er mit seiner Version um über 5000 Verse mit zahlreichen Erläuterungen erweiterte. Die Veröffentlichung von Flecks Fassung wird etwa auf 1220 datiert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Kinderminne - eine klassische Darstellung der Minne dieser Zeit?

2. Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“ und die Kinderminne

2.1 Inhalt des Romans „Flore und Blanscheflur“

2.2 Begriffsklärung von „Minne“ und „Kinderminne“

3. Die Kinderminne in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“

3.1 Die Entwicklung der Kinderminne im Verlauf der Handlung

3.2 Die Kinderminne und ihre Beziehung zu verschiedenen Motiven

3.2.1 Motiv der Wechselbeziehung

3.2.2 Motiv der Kinderminne als Lernphase

3.2.3 Motiv der Erkenntnis

3.3 Standpunkt des Autors zur Kinderminne

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die literarische Darstellung der Kinderminne in Konrad Flecks Werk „Flore und Blanscheflur“, um zu untersuchen, ob diese Form der Liebe als klassische Minne betrachtet werden kann oder eine eigenständige, entwicklungsfähige Liebeskonzeption darstellt.

  • Analyse der kindlichen Liebesentwicklung als bewusste und reife Beziehungsform.
  • Untersuchung zentraler Motive wie Glück, Unglück, Treue und der Minne als Lernprozess.
  • Gegenüberstellung von kindlicher Minne und traditionellem höfischem Minneverständnis.
  • Bewertung des Standpunktes des Autors zur Wertigkeit kindlicher Liebe.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Motiv der Wechselbeziehung

Verschiedenste Wechselbeziehungen und Gegenüberstellungen prägen das Werk Flecks. Dabei stehen etwa das Leben, Glück, Zeit der Minne dem Tod, der Trauer und der Zeit der Trennung gegenüber. Interessant dabei ist, dass die beiden Protagonisten dies bereits relativ früh im Verlaufe der Handlung erkennen und zu reflektieren wissen, wobei an dieser Stelle noch einmal das junge Alter der beiden zu diesem Zeitpunkt angemerkt sei.

„dô mir für der sælden teil unglücke und unheil nâch dînem willen wart gegeben?“ (Vers 1155 - 1157)

„mîn sælde ich verfluoche, diu mich unsælie hât gemaht.“ (Vers 1182 - 1183)

„ich waene sælde sî unstæte; wan ungelücke ist ir gehaz“ (Vers 2296 - 2297)

Die „sælde“ mit dem Gegenstück der „unsælde“ wird dabei sowohl von Blanscheflur (1155 - 1157 und 1182 - 1183) als auch von Flore (2296 - 2297) ausgemacht. Blanscheflur verflucht dabei gar das Glück, da es durch das Ausbleiben, aufgrund der Abwesenheit Flores, ihr erst das Unglück gebracht habe. Ähnlich verhält es sich mit Flore, als er später die Unstetigkeit des Glücks, der „sælde“, erkennt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Kinderminne - eine klassische Darstellung der Minne dieser Zeit?: Einführung in die Thematik und Methodik der Analyse anhand der Fassung von 1846.

2. Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“ und die Kinderminne: Vorstellung des Handlungsverlaufs und Definition der zentralen Begriffe Minne und Kinderminne für den Kontext der Arbeit.

3. Die Kinderminne in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“: Detaillierte Untersuchung der Entwicklung der Kinderminne, ihrer Motive und der Haltung des Autors im Hauptteil der Arbeit.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Kinderminne als eine Form der Liebesbeziehung, die über die klassische höfische Minne hinausgeht.

Schlüsselwörter

Kinderminne, Konrad Fleck, Flore und Blanscheflur, Minne, Liebesbeziehung, Mittelalterliche Literatur, Treue, Wechselbeziehung, Literaturwissenschaft, Mediävistik, Lernphase, Handlungsverlauf, Autorensicht, Glück und Unglück, Liebeskonzeption

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die literarische Darstellung der Kinderminne im Werk „Flore und Blanscheflur“ von Konrad Fleck und prüft, ob diese Liebe als klassisch angesehen werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Entwicklung der Minne zwischen den Kindfiguren Flore und Blanscheflur, die Bedeutung von Treue sowie das Wechselspiel von Glück und Leid.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ergründen, ob die Kinderminne als eine vollwertige, reife Form der Minne anzusehen ist oder ob sie lediglich ein spielerisches Nachahmen darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es erfolgt eine textnahe Analyse des Werks, wobei zentrale Motive herausgearbeitet und sprachliche Belege aus dem Versroman angeführt werden.

Was steht im Hauptteil der Arbeit im Vordergrund?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Handlungsverlaufs, die Analyse spezifischer Motive wie der Wechselbeziehung und der Lernphase sowie die Autorenbewertung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Kinderminne, Flore und Blanscheflur, Literaturgeschichte, Minne, Treue und Liebesgenese charakterisieren.

Warum spielt das Motiv der Treue eine so wichtige Rolle für das Fazit?

Die Treue dient als Unterscheidungsmerkmal zur „falschen“ Minne und beweist, dass die Beziehung der Kinder eine moralische Tiefe besitzt, die über kindliche Spielerei hinausgeht.

Wie bewertet der Autor Konrad Fleck die Liebe zwischen den Kindern?

Fleck wertet die Kinderminne auf, indem er die Charaktere ebenbürtig darstellt und zeigt, dass das Alter kein Ausschlusskriterium für eine ernsthafte Liebesbeziehung darstellt.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Minne- und Aventiureromane. Kinderminne in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“
Untertitel
Eine klassische Darstellung der Minne?
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Schwerpunkte der Literaturwissenschaft - Minne- und Aventiureromane (Mediävistik)
Note
1,6
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V341428
ISBN (eBook)
9783668310315
ISBN (Buch)
9783668310322
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mediävistik Minne Aventiureroman Kinderminne
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Minne- und Aventiureromane. Kinderminne in Konrad Flecks „Flore und Blanscheflur“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/341428
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Leseprobe aus  16  Seiten
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