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Was ist Guter Unterricht? Ein Angebots-Nutzungs-Modell Helmkes und 10 Merkmale Guten Unterrichts

Title: Was ist Guter Unterricht? Ein Angebots-Nutzungs-Modell Helmkes und 10 Merkmale Guten Unterrichts

Exam Revision , 2016 , 18 Pages

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit beschäftige ich mich mit der Frage, was guten Unterricht ausmacht. Dazu werde ich das Angebots-Nutzung-Modell Helmkes erläutern, sowie 10 Merkmale guten Unterrichts anführen, die er vorschlägt. Außerdem werde ich mich intensiver mit der Klassenführung beschäftigen und das Merkmal im Hinblick auf PISA und die Hattie-Studie beleuchten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorbemerkung

2. Einleitung

3. PISA 2000

4. Empirische Wende

5. ANM Helmke

6. 10 Merkmale guten Unterrichts

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Definition und die Bedingungen von Unterrichtsqualität im deutschen Schulsystem unter Einbeziehung empirischer Befunde, insbesondere der PISA-Studie 2000. Das primäre Ziel ist es, das „Angebots-Nutzungs-Modell“ (ANM) von Andreas Helmke zu beleuchten, dessen Grenzen aufzuzeigen und die Relevanz spezifischer Qualitätsmerkmale wie Klassenführung für den Lernerfolg zu analysieren.

  • Die Auswirkungen und Konsequenzen der PISA-Studie 2000 für das deutsche Bildungssystem.
  • Die Entwicklung und Bedeutung der „empirischen Wende“ in der deutschen Bildungspolitik.
  • Die theoretische Fundierung und Funktionsweise des Angebots-Nutzungs-Modells (ANM) von Helmke.
  • Die Analyse der 10 Merkmale guten Unterrichts als Instrument zur Diagnose und Verbesserung.
  • Die zentrale Rolle der Klassenführung (Classroom Management) für ein effektives Lernklima und die Optimierung der Lernzeit.

Auszug aus dem Buch

7. Merkmal der Klassenführung (Classroom management)

Im Folgenden werde ich mich näher mit dem Merkmal der Klassenführung beschäftigen. Die Wirksamkeit von guter Klassenführung ist unbestritten. Kein anderes Merkmal, mit Ausnahme von der kognitiven Schülerleistung, ist so eindeutig und konsistent mit dem Leistungsniveau verknüpft, wie die Klassenführung (Wang 1993). Auch die Hattie-Studie hat eine Effektstärke des „Classroom-Managements“ mit d=0,52 auf den Lernerfolg nachgewiesen (Hattie 2013). Selbst die Anstrengungsbereitschaft war mit d=0,62 stark. Die Hattie-Studie ist eine Meta-Studie, die die Effektstärke aller Merkmale, sowohl schulisch, als auch außerschulisch mit d=0,40 bewertet. Bis d=0,60 ist der Effekt als moderat und über 0,60 als groß zu bezichnen. In Deutschland wurde zuletzt in der DESI-Studie die Wirksamkeit der Klassenführung untersucht. Sie korreliert dabei signifikant mit dem Leistungszuwachs und dem Lerninteresse. Auch die MARKUS-Studie kann Aussagen über die Klassenführung treffen.

Demnach unterschieden sich die Klassen, die am besten abgeschnitten hatten, und die Klassen, die am schlechtesten abschnitten, am deutlichsten in dem Merkmal der Klassenführung voneinander. Die effiziente Klassenführung ist dabei nicht nur ein Merkmal, das erfüllt werden sollte, sondern es handelt sich dabei um eine Basiskompetenz der Lehrerprofessionalität. Neben der diagnostischen Kompetenz, der unterrichtsmethodischer Kompetenz und der fachlichen Kompetenz ist demnach die Klassenführungskompetenz für den Lernerfolg von entscheidender Bedeutung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorbemerkung: Diese Einleitung benennt die verwendeten Fachbücher von Andreas Helmke als theoretische Basis für die erstellte Zusammenfassung.

2. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die öffentliche Diskussion um guten Unterricht und die Anstöße durch die PISA-Studie, die den Bedarf an wissenschaftlich fundierten Qualitätskriterien verdeutlichten.

3. PISA 2000: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der PISA-Studie 2000 zusammen, die Schwächen im deutschen Schulsystem aufdeckte und eine Reformdebatte bezüglich Bildungsstandards und Evaluation auslöste.

4. Empirische Wende: Der Abschnitt beschreibt den bildungspolitischen Paradigmenwechsel hin zur Outputorientierung und die Notwendigkeit, empirische Forschung als Grundlage für Unterrichtsgestaltung zu akzeptieren.

5. ANM Helmke: Hier wird das „Angebots-Nutzungs-Modell“ als zentraler Erklärungsansatz für Unterrichtswirkungen eingeführt, das den Unterricht als wechselseitigen Prozess zwischen Lehrangebot und schülerseitiger Nutzung betrachtet.

6. 10 Merkmale guten Unterrichts: Dieses Kapitel listet und erläutert die von Helmke vorgeschlagenen, empirisch fundierten Kriterien, die als Orientierungspunkte für die Diagnose und Verbesserung von Unterricht dienen sollen.

Schlüsselwörter

Unterrichtsqualität, PISA 2000, Angebots-Nutzungs-Modell, Helmke, Klassenführung, Classroom Management, Empirische Wende, Lernaktivität, Lehrerprofessionalität, Bildungsstandards, Lernprozesse, Unterrichtsmethoden, Evaluation, Lernklima, Schulentwicklung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Zusammenfassung über die Faktoren, die guten Unterricht ausmachen, basierend auf den Modellen von Andreas Helmke und aktuellen empirischen Erkenntnissen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen die PISA-Studie, die empirische Wende in der Bildung, das Angebots-Nutzungs-Modell (ANM) sowie konkrete Qualitätsmerkmale wie Klassenführung und Methodenvielfalt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die komplexen Wirkmechanismen von Unterricht zu entwickeln, um mittels theoretischer Modelle eine evidenzbasierte Verbesserung der Unterrichtspraxis zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender pädagogischer Standardwerke und Meta-Studien, wie etwa die Arbeiten von John Hattie und die PISA-Untersuchungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert das ANM-Modell, diskutiert die 10 Merkmale guten Unterrichts und widmet sich vertiefend der Bedeutung einer effizienten Klassenführung als Basiskompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Publikation?

Unterrichtsqualität, Klassenführung, Angebots-Nutzungs-Modell, Empirie und Lehrerprofessionalität sind die zentralen Begriffe der Arbeit.

Was unterscheidet das ANM-Modell von anderen Ansätzen?

Im Gegensatz zu Modellen, die nur den Input des Lehrers betrachten, integriert das ANM die Rolle der Schülerinnen und Schüler als aktive Nutzer des Angebots.

Wie bewertet die Arbeit die Kritik an Merkmalskatalogen?

Die Arbeit räumt ein, dass Merkmale nicht als starres "Rezept" zu verstehen sind, sondern als Orientierungshilfen, die individuell und flexibel an den Kontext angepasst werden müssen.

Warum ist die Klassenführung laut Hattie und Kounin so entscheidend?

Sie gilt als eine der wirksamsten Basiskompetenzen, da sie die aktive Lernzeit maximiert und durch Routinen und klare Strukturen die Basis für erfolgreiche Lernprozesse schafft.

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Details

Title
Was ist Guter Unterricht? Ein Angebots-Nutzungs-Modell Helmkes und 10 Merkmale Guten Unterrichts
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2016
Pages
18
Catalog Number
V340564
ISBN (eBook)
9783668303836
ISBN (Book)
9783668303843
Language
German
Tags
Helmke Angebots-Nutzungs-Modell ANM Guter Unterricht 10 Merkmale PISA Hattie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2016, Was ist Guter Unterricht? Ein Angebots-Nutzungs-Modell Helmkes und 10 Merkmale Guten Unterrichts, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/340564
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