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Direkte Instruktion. Geschichte und Grundlagen einer Unterrichtsmethode

Title: Direkte Instruktion. Geschichte und Grundlagen einer Unterrichtsmethode

Presentation (Elaboration) , 2016 , 13 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Saskia Leiendecker (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Das Thema dieser Ausarbeitung ist die „Direkte Instruktion“. Es soll die Bezeichnung „Direkte Instruktion“ zunächst genauer erklärt und grundlegende Informationen genannt werden. Anschließend wird die Entstehungsgeschichte in Bezug auf Jürgen Wiechmann und sein Buch „12 Unterrichtsmethoden“ genauer dargelegt.

Daraufhin werden die drei Arbeitsschritte der „Direkten Instruktion“ nach Jürgen Wiechmann bzw. Rosenshine, Präsentation, gemeinsames Üben und individuelles Üben, beschrieben. Abschließend sollen Studienbezüge die Wirksamkeit der Methode verdeutlichen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. „Direkte Instruktion“ – Allgemeines

3. Entstehung

4. Indikation der Methode

5. Methodenmuster

5.1 Präsentation/ Demonstration

5.2 Gemeinsames Üben

5.3 Individuelles Üben

5.4 Hinweise zum Anfang und zum Ende der Stunde

6. Studienbelege

7. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit erläutert die Methode der "Direkten Instruktion" als systematisches Unterrichtskonzept, beleuchtet deren Entstehungsgeschichte und analysiert die praktischen Umsetzungsschritte zur effektiven Wissensvermittlung und Lernförderung.

  • Grundlagen und Definition der Direkten Instruktion
  • Historischer Kontext und Entwicklung der Methode
  • Die drei zentralen Arbeitsschritte (Präsentation, Gemeinsames Üben, Individuelles Üben)
  • Empirische Belege zur Wirksamkeit der Methode
  • Rolle der Lehrkraft bei der Steuerung des Lernprozesses

Auszug aus dem Buch

5.2 Gemeinsames Üben

Zu Beginn des zweiten Arbeitsschritts des Gemeinsamen Übens sind die Schüler auf dem Stand, dass sie das neue Thema bereits kennengelernt, es allerdings noch nicht gelernt haben. So heißt es im zweiten Arbeitsschritt: aktives und gemeinsames Lernen.

Das bedeutet, dass die Schüler sich so lange mit dem Lernziel beschäftigen, bis es sicher im Gedächtnis verankert ist. Die Kernregel dieser Phase lautet: „Viele und kurzschrittige Fragen stellen, um die aktive Nutzung des neuen Wissens herauszufordern.“ (Wiechmann, 2015, S. 44). In der Praxis sieht die Umsetzung demnach so aus, dass die Lehrkraft eine Frage stellt und ein Schüler auf die Frage antwortet. Der Lehrer gibt eine Rückmeldung auf die Antwort und stellt eine weitere Frage, die nun ein anderer Schüler beantworten muss. Diese Methode wird solange in der gesamten Klasse durchgeführt, bis alle die richtigen Antworten können.

Für die Art der Rückmeldung durch die Lehrkraft werden klare Regeln benannt:

Ist die Antwort des Schülers richtig, gibt die Lehrkraft eine kurze und klare Bestätigung, wie „Ja“, oder „Genau“.

Ist die Antwort nur weitgehend richtig, nennt die Lehrkraft selbst die richtige Antwort, gibt ein positives, aber eingeschränktes Feedback, wie „Ja, aber das war nicht ganz richtig...“. Anschließend lässt sie die richtige Antwort von dem Schüler wiederholen und gibt, wenn diese nun richtig ist, eine positive Rückmeldung.

Ist die Antwort jedoch falsch, was durch fehlerhaftes oder fehlendes Wissen zu erklären ist, korrigiert und erklärt die Lehrkraft die Antwort kurz und knapp in Bezug auf die Präsentationsphase und lässt auch hier die richtige Antwort von dem Schüler wiederholen und gibt, wenn die Antwort richtig ist, eine kurze und klare Bestätigung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Direkten Instruktion ein und umreißt den Aufbau sowie die Zielsetzung der wissenschaftlichen Ausarbeitung.

2. „Direkte Instruktion“ – Allgemeines: Das Kapitel definiert die Direkte Instruktion als stark lehrergeleitete Methode und ordnet sie in den Kontext der aktiven Informationsverarbeitung ein.

3. Entstehung: Hier wird die historische Entwicklung der Methode in den 1960er Jahren dargelegt, wobei die Bedeutung der Klassenführung und die Arbeit von Barak Rosenshine hervorgehoben werden.

4. Indikation der Methode: Dieses Kapitel erläutert die Anwendungsmöglichkeiten der Methode, insbesondere bei Lernstörungen und allgemeinen Lernschwächen in verschiedenen Unterrichtssettings.

5. Methodenmuster: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert den dreistufigen Prozess der Direkten Instruktion sowie ergänzende Aspekte zur Stundenplanung.

5.1 Präsentation/ Demonstration: Fokus liegt auf der zielgerichteten und kleinschrittigen Einführung neuer Lerninhalte durch die Lehrkraft.

5.2 Gemeinsames Üben: Hier wird die Phase des interaktiven Lernens durch häufiges Fragen und unmittelbares Feedback thematisiert.

5.3 Individuelles Üben: Kapitel über die eigenständige Anwendung des Gelernten durch die Schüler ohne direkte Steuerung durch die Lehrkraft.

5.4 Hinweise zum Anfang und zum Ende der Stunde: Behandelt die Notwendigkeit der Lernzieltransparenz und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Hausaufgaben.

6. Studienbelege: Dieses Kapitel fasst empirische Studien wie die „Follow-Through“-Studie oder die Hattie-Analyse zusammen, um die Wirksamkeit der Methode zu belegen.

7. Resümee: Die Schlussbetrachtung fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und betont die Erfolgsaussichten der Methode bei strukturierter Anwendung.

Schlüsselwörter

Direkte Instruktion, Unterrichtsmethode, Lernstörungen, Informationsverarbeitung, Lehrkraft, Präsentation, Gemeinsames Üben, Individuelles Üben, Klassenführung, Cognitive Load Theory, Lernerfolg, Lernförderung, Overlearning, Hattie-Studie, Bildungsinitiative

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept der "Direkten Instruktion" als strukturierte Unterrichtsmethode, die den Lernprozess stark lehrergesteuert durch definierte Phasen führt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung, der methodische Ablauf (Präsentation, Üben), die historische Entwicklung sowie die wissenschaftliche Evidenz zur Wirksamkeit der Methode.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Methode der Direkten Instruktion genau zu erklären, ihre Anwendbarkeit bei Lernstörungen aufzuzeigen und ihre Wirksamkeit durch Studien zu untermauern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung und Literaturanalyse sowie der Auswertung bestehender Forschungsbefunde und Metaanalysen (u.a. Hattie, Swanson).

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Methode, deren Entstehungsgeschichte, eine detaillierte Darstellung des dreistufigen Methodenmusters und eine Zusammenfassung empirischer Studienbelege.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Direkte Instruktion, Lernstörungen, Lehraktivität, strukturierter Unterricht, Feedback und Wissensvermittlung.

Welche Rolle spielt die "Cognitive Load Theory" für die Methode?

Die Theorie dient als Begründung für die Entlastung des Informationsverarbeitungssystems, indem Grundkenntnisse durch gezieltes Üben gesichert und Lernziele direkt verfolgt werden.

Warum lehnt Wiechmann Hausaufgaben direkt nach einer Direkten Instruktion ab?

Er argumentiert, dass Hausaufgaben den straffen Start der nächsten Stunde verzögern würden, da sie erst besprochen und korrigiert werden müssten, statt direkt mit der neuen Präsentation zu beginnen.

Wie unterscheidet sich die Rolle der Lehrkraft im Individuellen Üben?

Im Vergleich zu den ersten beiden Phasen muss die Lehrkraft hier ihre steuernde Funktion reduzieren, um ein eigenständiges Arbeiten der Schüler zu ermöglichen, ohne jedoch die Überwachung des Fortschritts aufzugeben.

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Details

Title
Direkte Instruktion. Geschichte und Grundlagen einer Unterrichtsmethode
College
University of Siegen
Grade
1,3
Author
Saskia Leiendecker (Author)
Publication Year
2016
Pages
13
Catalog Number
V340341
ISBN (eBook)
9783668301962
ISBN (Book)
9783668301979
Language
German
Tags
Direkte Instruktion Didaktik Pädagogik Wiechmann Methoden Unterricht
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Saskia Leiendecker (Author), 2016, Direkte Instruktion. Geschichte und Grundlagen einer Unterrichtsmethode, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/340341
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