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Case Management in der Sozialen Arbeit

Titel: Case Management in der Sozialen Arbeit

Hausarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Ausarbeitung stellt zunächst mit der Entstehungsgeschichte und den Merkmalen vor was CM bedeutet bzw. was es leisten soll. Danach wird phasenvereinzelt das Modell von Neuffer beschrieben, welches einen Einblick in eine praxisnahe Anwendung gewähren soll. Hier wird es als klientenorientiertes Konzept dargestellt und konzentriert sich auf die Arbeit mit mehrfach belasteten Personen im Sozialwesen, weshalb die Perspektive aus dem Gesundheits- oder Klinikbereich ausgelassen wird.

Im Angesicht der oben genannten Kritikdarstellung soll anschließend auf die Frage eingegangen werden wie die Anwendung eines solchen Modells gelingen kann bzw. welche Faktoren zu dessen Chancen und Grenzen für die Praxisanwendung gezählt werden können. Dabei wird das Kompetenzanforderungsprofil des Case Managers fokussiert und die sozialwissenschaftliche Perspektive aufgezeigt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Geschichtlicher Aspekt

3. Merkmale von Case Management

4. Das Sechs-Phasen-Modell nach Manfred Neuffer

4.1. Erste Phase - Erstberatung

4.2 Zweite Phase - Assessment

4.3 Dritte Phase – Entwurf des Hilfeplans

4.4 Vierte Phase – Hilfeplanung

4.5 Fünfte Phase – Kontrollierte Durchführung

4.6 Sechste Phase – Evaluation

5. Chance und Grenzen im Case Management

5.1 Qualifizierung der Case Manager

5.2 Sozialwissenschaftliche Perspektive

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept des Case Managements in der Sozialen Arbeit, wobei ein besonderer Fokus auf der praxisnahen Anwendung des Sechs-Phasen-Modells nach Manfred Neuffer liegt, um die methodische Effizienz und die Herausforderungen in der professionellen Fallarbeit zu beleuchten.

  • Historische Entwicklung des Case Managements in den USA und Deutschland
  • Strukturelle Analyse des Sechs-Phasen-Modells nach Manfred Neuffer
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit zwischen aktivierendem Sozialstaat und klientenorientierter Unterstützung
  • Qualifikationsprofile und Kompetenzanforderungen an Case Manager
  • Kritische Reflexion über Chancen, Grenzen und die ethische Fundierung der Methode

Auszug aus dem Buch

4.2 Zweite Phase - Assessment

Die Phase des „Assessments“ bezeichnet und analysiert den „Ist-Zustand“, in dem versucht wird, sich ein Bild von den Ursachen der Probleme zu machen, die Beurteilung der eigenen Zukunft des Hilfesuchenden zu erfahren und um herauszufinden, welche Disposition bzw. Erwartungen vorhanden sind.

Für diesen Abschnitt ist die Bedeutung der Analyse der Problemlage erwähnenswert, da diese das Ausmaß des Unterstützungsbedarfs ermittelt und demzufolge den gesamten Hilfeprozess beeinflusst. Gemeint ist hier der Versuch eine psychosoziale Diagnose zu erzielen, der sich an den Komponenten der Psychologie bedient. Beide Fachlichkeiten bearbeiten die innerpsychologischen Zusammenhänge, wobei die Soziale Arbeit die im Lebensumfeld bestehenden Aspekte stärker fokussiere. Wendt unterteilt diese Analyse des Teilabschnitts in vier Dimensionen: „Umwelt (äußere Situation), Innenwelt (innere Situation), Lebensgeschichte und Lebensperspektiven“. Aus dieser Erforschung sollen die Stärken, Schwächen, Beziehungen und Abhängigkeiten des Klienten feststellbar werden.

Außerdem soll für den Ist-Zustand die Erörterung des sozialen Status‘ und des Bildungsstands hilfreich sein. Neuffer unterstreicht hierzu, dass der Berater nicht alleine beurteilen soll, sondern eine gemeinsame Einschätzung der Situation mit dem Klienten sowie mit den Beteiligten der (ehemaligen) Institution erfolgen soll.

Allerdings wird die Diagnose mit vorausgehender Anamnese von Kritikern unterbewertet. So heißt es: Die innerpsychologischen Zusammenhänge würden zu „oberflächlich“ behandelt werden. Neuffer hingegen ist der Ansicht, dass sich die Methode durchaus als therapeutische Hilfe bewähren kann und nur der Begriff „Diagnose“ scheinbar umstritten sei. Die Soziale Arbeit sieht sich somit mit dem Folgeprozess konfrontiert, da genau diese fachliche Urteile, also Urteile von Menschen mit professionell anerkannten Berufsbezeichnungen, zu Unterbewertungen von sozialarbeiterischen Handlungen führen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den gesellschaftlichen Wandel und dessen Auswirkungen auf die Anforderungen an die Soziale Arbeit, wodurch die Notwendigkeit von Case Management als Methode zur Effizienzsteigerung und Netzwerkarbeit hervorgehoben wird.

2. Geschichtlicher Aspekt: Dieses Kapitel zeichnet die Ursprünge des Case Managements in den 70er Jahren im US-amerikanischen Gesundheitssystem nach und beschreibt die Übertragung auf den deutschen Kontext als Instrument sozialstaatlicher Steuerung.

3. Merkmale von Case Management: Hier werden die verschiedenen Formen des Case Managements, insbesondere die Unterscheidung zwischen administrativer Systemsteuerung und personaler Handlungsebene, sowie die damit verbundenen ökonomischen und fachlichen Herausforderungen thematisiert.

4. Das Sechs-Phasen-Modell nach Manfred Neuffer: Dieses Kapitel bietet eine detaillierte, phasenweise Darstellung des Modells von Neuffer, das als praxisorientierter Leitfaden für den Hilfeprozess von der Erstberatung bis zur Evaluation fungiert.

5. Chance und Grenzen im Case Management: Dieser Abschnitt analysiert das Kompetenzprofil des Case Managers sowie die sozialwissenschaftliche Perspektive und diskutiert kritisch die Spannungsfelder zwischen professionellem Auftrag und strukturellen Rahmenbedingungen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die methodischen Kernaspekte zusammen und betont, dass der Erfolg des Case Managements entscheidend von der qualifizierten Rollengestaltung der Fachkräfte und der Fähigkeit zur Vertrauensherstellung abhängt.

Schlüsselwörter

Case Management, Soziale Arbeit, Manfred Neuffer, Hilfeplanung, Assessment, Einzelfallhilfe, Netzwerkarbeit, Sozialstaat, Qualifizierung, Kompetenzprofil, Evaluation, Klientenorientierung, Systemsteuerung, Ressourcenorientierung, Sozialwissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Anwendung von Case Management in der Sozialen Arbeit anhand des Sechs-Phasen-Modells nach Manfred Neuffer.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, der phasenweisen Prozessstruktur, den Kompetenzanforderungen an Case Manager sowie der kritischen Diskussion der Methode im Kontext moderner Sozialpolitik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, ein praxisnahes Verständnis für die Anwendung von Case Management zu schaffen und die Chancen sowie Grenzen dieses Instruments kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Ausarbeitung, die auf einer umfassenden Literaturanalyse basiert und das Phasenmodell nach Neuffer als systemischen Rahmen für die Soziale Arbeit nutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung des Sechs-Phasen-Modells sowie in eine kritische Auseinandersetzung mit der Qualifizierung von Fachkräften und den sozialwissenschaftlichen Implikationen der Methode.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Case Management, Hilfeplanung, Assessment, Netzwerkarbeit und die Qualifizierung von Fachkräften in der Sozialen Arbeit.

Was unterscheidet das deutsche Case Management von den angelsächsischen Modellen?

Während die Ursprünge im Ausland stark durch die Effizienzoptimierung im Gesundheitssystem geprägt waren, fokussiert das deutsche Modell stärker auf die Einbettung in das gesamte Sozialsystem und die Optimierung sozialpolitischer Hilfeprozesse.

Warum ist das Thema Qualifizierung für Case Manager so wichtig?

Da der Titel „Case Manager“ keine geschützte Bezeichnung ist, spielen das Kompetenzprofil, die fachliche Ausbildung und die ethische Grundhaltung eine entscheidende Rolle für eine vertrauensvolle Klientenarbeit und das Vermeiden rein ökonomischer Fehlsteuerungen.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Case Management in der Sozialen Arbeit
Hochschule
Hochschule RheinMain
Veranstaltung
Case Management
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V339258
ISBN (eBook)
9783668328518
ISBN (Buch)
9783668328525
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Case Management Fallanalyse Manfred Neuffer Phasen-Modell Kinder- und Jugendhilfe advocacy Assessment
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Case Management in der Sozialen Arbeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/339258
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