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Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin

Vom Volk erzwungen oder vom Kurfürsten durchgesetzt?

Titel: Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin

Essay , 2016 , 5 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: R. Gerg (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit dem Thesenanschlag Martin Luthers am 31. Oktober 1517 begann sich eine reformatorische Bewegung zu entwickeln, die sich schon bald rasant verbreitete. In der heutigen Hauptstadt Berlin wurde die Reformation jedoch erst nach erbitterten Kämpfen zwischen den Landesherrn und der Bevölkerung offiziell durch Kurfürst Joachim II. 1539 eingeführt. Dieser Essay geht den Fragen nach, warum die Einführung der Reformation in Berlin so umstritten war und warum sie sich so lange hinzog.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Vom Volk erzwungen oder vom Kurfürsten durchgesetzt? Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Einführungsprozess der Reformation in der Stadt Berlin im 16. Jahrhundert, mit dem zentralen Ziel zu klären, inwieweit dieser Wandel durch den Druck der Bevölkerung erzwungen oder durch den landesherrlichen Willen von Kurfürst Joachim II. initiiert wurde.

  • Die Spannung zwischen lutherischer Bevölkerung und katholisch geprägter kurfürstlicher Führung.
  • Die Rolle von Wanderpredigern und der Verbreitung reformatorischer Schriften.
  • Die religiöse Politik unter Joachim I. und der Widerstand in der kurfürstlichen Familie.
  • Der Übergang zur offiziellen Reformation unter Joachim II. und die neue Kirchenordnung.

Auszug aus dem Buch

Vom Volk erzwungen oder vom Kurfürsten durchgesetzt? Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin

Diesen Vers soll der Hofjunker von Otterstaedt an die Tür des Schlafgemachs von Joachim I., Kurfürst von Brandenburg (1499-1535), geschrieben haben (vgl. Rieger, S. 40). Zum Ausdruck kommt hier allerdings nicht nur die Meinung eines Einzelnen, sondern sehr wahrscheinlich die damalige allgemeine Stimmung der Bevölkerung in der Mark Brandenburg gegenüber ihrem Kurfürsten. Der Vers richtet sich insbesondere gegen die kompromisslose Haltung Joachims I. in Bezug auf die reformatorischen Bewegungen innerhalb der Mark, die dieser rücksichtslos unterdrücken ließ. Doch wie kam es zu der angespannten Stimmung zwischen Volk und Kurfürst in Brandenburg und wer setzte sich schlussendlich durch?

Ausgangspunkt ist der Thesenanschlag des augustinischen Mönchs und späteren Theologieprofessors Martin Luther in Wittenberg im Jahr 1517. Das Auflehnen gegenüber dem Ablasshandel, einer katholischen Praxis, die die Vergebung von Sünden durch das Kaufen von Ablassbriefen vorsah, blieb auch in der Mark Brandenburg und insbesondere in der Stadt Berlin nicht unbemerkt. Vor allem Reisende und Handelsleute sollen die Geschehnisse aus Wittenberg in die Mark Brandenburg getragen haben, in der die reformatorischen Lehren bereits kontrovers diskutiert wurden. Bereits 1517 gab es hier Protestaktionen gegen die katholische Ablasspraxis, z. B. konnte Johann Tetzel, Dominikanermönch und Ablassprediger, im Oktober desselben Jahres keine Ablassbriefe in Beelitz verkaufen. Anders erging es ihm jedoch in der Stadt Berlin, in der noch kein ernstzunehmender Protest gegen die Ablasspraxis zu spüren war (vgl. Rieger, S. 22f.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vom Volk erzwungen oder vom Kurfürsten durchgesetzt? Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin: Das Kapitel analysiert die Dynamik zwischen der lutherischen Bevölkerung Berlins und der unterdrückerischen Religionspolitik der brandenburgischen Kurfürsten im 16. Jahrhundert.

Schlüsselwörter

Reformation, Berlin, Joachim I., Joachim II., Mark Brandenburg, Martin Luther, Ablasshandel, Konfessionspolitik, Kirchenordnung, Luthertum, Kurfürst, Religion, Religionsgeschichte, Reformation in Berlin, Reformatorische Bewegungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der historischen Einführung der Reformation in Berlin und der Frage, ob diese ein von oben verordneter Prozess oder das Ergebnis eines sozialen Drucks durch die Bevölkerung war.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen zählen die religiöse Opposition innerhalb der Bevölkerung, die strikte katholische Haltung der Kurfürsten Joachim I. und Joachim II. sowie der Weg hin zur offiziellen neuen Kirchenordnung.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das primäre Ziel ist die Klärung der Akteursrollen: Es soll aufgezeigt werden, dass die Bevölkerung durch ihr Verhalten den Landesherrn letztlich zur Annahme des lutherischen Glaubens zwang.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung relevanter Fachliteratur und Monographien zur Berliner Reformationsgeschichte basiert.

Was wird im Hauptteil des Essays behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Chronologie von 1517 bis zur offiziellen Einführung 1539, den Widerstand im kurfürstlichen Haus sowie die Auswirkungen der regionalen Reformationsbewegungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Reformation, Konfessionspolitik, Kurfürst Joachim II. und Berliner Stadtgeschichte charakterisiert.

Welche Rolle spielte Elisabeth von Dänemark in diesem Prozess?

Elisabeth von Dänemark stellte durch ihr öffentliches Bekenntnis zum lutherischen Abendmahl einen bewussten Affront gegen die katholische Politik ihres Ehemannes Joachim I. dar.

Wie unterschied sich die Politik von Joachim II. von der seines Bruders Johann von Küstrin?

Während Johann von Küstrin in seinem Herrschaftsgebiet die lutherischen Bewegungen frühzeitig tolerierte, versuchte Joachim II. in der Kurmark zunächst, einen katholisch orientierten Kompromiss zu finden, bevor er sich dem Druck der Bevölkerung beugte.

Ende der Leseprobe aus 5 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin
Untertitel
Vom Volk erzwungen oder vom Kurfürsten durchgesetzt?
Hochschule
Universität Potsdam  (Historisches Institut)
Veranstaltung
Seminar: Deutschland im Konfessionellen Zeitalter (1517-1618)
Note
1,3
Autor
R. Gerg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
5
Katalognummer
V338875
ISBN (eBook)
9783668284227
ISBN (Buch)
9783668284234
Sprache
Deutsch
Schlagworte
einführung reformation stadt berlin volk kurfürsten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
R. Gerg (Autor:in), 2016, Die Einführung der Reformation in der Stadt Berlin, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338875
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Leseprobe aus  5  Seiten
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