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Die Macht des Künstlers in der Romantik anhand der Ballade 'Des Sängers Fluch' von Ludwig Uhland

Title: Die Macht des Künstlers in der Romantik anhand der Ballade 'Des Sängers Fluch' von Ludwig Uhland

Term Paper (Advanced seminar) , 2012 , 14 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Thomas Petrikowski (Author)

German Studies - Modern German Literature

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Summary Excerpt Details

Ludwig Uhland hat mit "Des Sängers Fluch" eines der bedeutendsten Werke der Romantik-Epoche geschaffen – und begründete die historische Ballade. In der 1814 entstandenen Ballade wird die Ohnmacht des Sängers in Bezug auf seinen Machtbereich verdeutlicht. Sie behandelt das Martyrium des Gesanges, der Kunst. Diese Hausarbeit wird sich mit der Frage beschäftigen, wie die Rolle und vor allem der Einfluss des Dichters zur Zeit der Epoche Romantik nach Ansicht von Ludwig Uhland ausgesehen hat. Hatten Dichter Einfluss und Macht oder war ihr Schaffen von Ohnmacht geprägt? Zudem wird der Einfluss der mittelalterlichen Volksdichtung, des Minnesangs, bei Uhland näher beleuchtet. Uhland hat in "Des Sängers Fluch" zahlreiche Mittelalter-Motive wie den Minnesang einfließen lassen. Ludwig Uhland hatte sich sein ganzes Leben lang mit dem Mittelalter und insbesondere dessen Literatur auseinandergesetzt.

Im Analyse-Kapitel soll die Ballade unter Rücksicht verschiedener Arbeiten, die sich intensiv mit "Des Sängers Fluch" beschäftigt haben, genau untersucht und gedeutet werden. Sie gilt als eine der schonungslosesten Abrechnungen mit dem Sänger-Status.

Unter Romantikern hatte Uhland einen hohen Stellenwert und war Teil der Tübinger Sonntagszeitung, die im frühen 19. Jahrhundert wirkte. Des Weiteren soll die Idee Uhlands von der Romantik verdeutlicht werden. Während einer Zeitspanne von mehr als einem Jahr hatte Uhland in der Tübinger Sonntagszeitung seine Romantik-Definitionen veranschaulicht. In den Aufsätzen „Über subjektive und objektive Dichtung“, „Über das Romantische“ und „Das Wesen der Poesie“ schildert Uhland seine Sicht von Poesie und von romantischen Elementen. Dabei greift Uhland die Idee des Unendlichen auf, nach der jeder dichterische Geist strebt, aber letztlich bei dem Versuch scheitert.

Abschließend sollen zum Schluss die Erkenntnisse der einzelnen Kapitel zusammengetragen und ein Fazit gezogen werden. Zudem soll kurz die Frage erörtert werden, wie sich Ludwig Uhlands Ballade "Des Sängers Fluch" inhaltlich zu ähnlichen Balladen von Schiller oder Goethe verhält.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Des Sängers Fluch

2.1 Form und Inhalt

2.2 Analyse

2.3 Deutungsansätze

3. Uhlands Bemühungen um die Romantik

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Machtverhältnis zwischen Kunst und Herrschaft anhand von Ludwig Uhlands Ballade „Des Sängers Fluch“. Dabei steht insbesondere die Frage im Mittelpunkt, ob der Dichter in der Epoche der Romantik tatsächliche politische Macht ausübte oder ob sein Schaffen primär von Ohnmacht geprägt war.

  • Die Analyse der Rolle und des Einflusses des Dichters in der Romantik.
  • Die Untersuchung der mittelalterlichen Einflüsse, insbesondere des Minnesangs, bei Uhland.
  • Die Deutung der Ballade „Des Sängers Fluch“ als Allegorie auf den Untergang der Dichtung.
  • Die Verknüpfung von Uhlands theoretischen Schriften zur Romantik mit seinem literarischen Werk.

Auszug aus dem Buch

2.2 Analyse

Die Ballade Des Sängers Fluch von Ludwig Uhland behandelt den Machtkampf zwischen Kunst und Herrschaft. Sie unterscheidet sich stark von seiner sonstigen Lyrik und hat aufgrund ihrer Radikalität kaum etwas mit der romantischen Lyrik Uhlands gemein. Als romantisch kann lediglich gelten, womit Uhland die Fallhöhe aufbaute: „das bis zum blauen Meer glänzende hehre Schloß, umlagert vom Prunk der Gärten, der finster-bleiche Herrscher auf dem Thron, vor ihm das edle Sängerpaar, neben ihm die vollmondhaft milde Königin, die aus Trotz zu frommer Rührung erweichten Gefolgsleute“.

Diese romantischen und idyllischen Elemente werden gleich in der zweiten Strophe durch die Beschreibung des Königs konterkariert. Dieser wird als Tyrann dargestellt und ist der Gegenpol zu den beiden empfindsamen Sängern, die sein Herz erweichen wollen. Uhland schrieb die Ballade in einer abgewandelten Nibelungen-Strophe. Der Beginn ist im Stile mittelalterlicher Epen konzipiert. Das zeigt sich eindeutig anhand der Stilmittel, die Uhland für Des Sängers Fluch verwendet hat. Dazu gehören die Technik der Wiederaufnahme eines Substantivs durch ein Personal oder Demonstrativpronomen („Des Königs trotz’ge Krieger, sie beugen sich vor Gott“, 30; „Der Alte mit der Harfe, der saß auf schmuckem Roß“, 11), die anaphorische Häufung von Charaktereigenschaften („Denn was er sinnt, ist Schrecken, und was er blickt, ist Wut“, 7), die Zeilen-Antithetik („Der ein’ in goldnen Locken, der andre grau von Haar“, 10) und der gleichmäßige Bau einiger Verse zum Zwecke der Steigerung („Die Höflingsschar… Des Königs trotz’ge Krieger… Die Königin…“, 29-31).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Werk „Des Sängers Fluch“ ein, stellt die Forschungsfrage nach der Macht des Dichters in der Romantik und erläutert die methodische Vorgehensweise sowie den Kontext der zeitgenössischen Publizistik Uhlands.

2. Des Sängers Fluch: Dieses Kapitel analysiert formal und inhaltlich die Ballade, untersucht verschiedene Deutungsansätze und betrachtet die allegorische Darstellung des Konflikts zwischen Kunst und Macht.

3. Uhlands Bemühungen um die Romantik: Hier werden Uhlands theoretische Aufsätze zur Definition der Romantik, des „Unendlichen“ und der Rolle des Künstlers dargelegt und in Bezug zu seinem dichterischen Schaffen gesetzt.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass Uhland die Illusion der Macht der Kunst durch den Gesang radikal dekonstruiert und den Dichter als machtlos gegenüber politischer Unmenschlichkeit darstellt.

Schlüsselwörter

Ludwig Uhland, Des Sängers Fluch, Romantik, Ballade, Kunst und Macht, Dichterrolle, Mittelalterrezeption, Minnesang, Subjektivität, Objektivität, Das Unendliche, Historische Ballade, Allegorie, Poetik, Ohnmacht des Gesanges.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Spannungsfeld zwischen Kunst und Herrschaft, illustriert an Ludwig Uhlands berühmter Ballade „Des Sängers Fluch“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Macht und Ohnmacht der Dichtung, die Bedeutung des Mittelalters für die Romantiker und die theoretischen Konzepte Uhlands zum Wesen der Poesie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es zu klären, ob der Dichter nach Ansicht Uhlands in der Romantik als politisch einflussreiche Figur gesehen werden kann oder ob sein Werk eher das Scheitern dieses Anspruchs thematisiert.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine detaillierte Textanalyse unter Einbeziehung zeitgenössischer Sekundärliteratur und setzt die Ballade in Kontext zu Uhlands eigenen theoretischen Schriften.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine formale und analytische Betrachtung der Ballade sowie eine theoretische Auseinandersetzung mit Uhlands Verständnis von Romantik und Dichtkunst.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie „Des Sängers Fluch“, „Romantik“, „Dichterrolle“, „Machtkampf“, „Allegorie“ und „Mittelalterrezeption“ beschreiben.

Wie unterscheidet sich Uhlands Ballade von Werken etwa von Goethe?

Während bei Goethe und Schiller Sänger und Herrscher oft in einer harmonischen Einheit stehen, bricht Uhland mit dieser Illusion und zeigt das Scheitern des Sängers vor der Tyrannis.

Welche Bedeutung hat das „Vergessen“ im Kontext der Ballade?

„Vergessen“ ist der zentrale Begriff des Fluchs; da der Gesang die Macht hat, Geschichte zu bewahren, führt sein Verstummen zwangsläufig zum Untergang des Königreichs und zum Vergessen der Herrscher.

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Details

Title
Die Macht des Künstlers in der Romantik anhand der Ballade 'Des Sängers Fluch' von Ludwig Uhland
College
University of Cologne  (Institut für deutsche Sprache und Literatur I)
Course
Lyrik der Romantik Hauptseminar
Grade
2,0
Author
Thomas Petrikowski (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V338765
ISBN (eBook)
9783668283725
ISBN (Book)
9783668283732
Language
German
Tags
macht künstlers romantik ballade sängers fluch ludwig uhland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Thomas Petrikowski (Author), 2012, Die Macht des Künstlers in der Romantik anhand der Ballade 'Des Sängers Fluch' von Ludwig Uhland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338765
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