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Das erste Triumvirat und seine Auswirkungen auf die Römische Republik

Titel: Das erste Triumvirat und seine Auswirkungen auf die Römische Republik

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten

Autor:in: Sophia Hell (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Wie sich aus dem Rückblick zeigt, führte in Rom der Weg zu Diktatur und Principat über die Triumvirate“ - so meint Karl Christ den Untergang der römischen Republik erklären zu müssen. Offensichtlich hatte die res publica vor allem im letzten Jahrhundert vor Christus mit vielen Krisen, Aufständen und Problemen zu kämpfen. Circa fünfhundert Jahre hatte diese Republik bereits hinter sich, als sie in diesen letzten hundert Jahren nach und nach aufgerieben wurde. Wie konnte es dazu kommen?

Die Geschichtsschreibung hat unterschiedliche Sichten auf die Epoche. E. Gruen beispielsweise ist der Meinung, die römische Republik sei bis in die Zeit Caesars durchaus funktionsfähig gewesen, während Hegel die Ansicht vertritt, ein Fortbestand der Republik zu Zeiten Ciceros sei „unmöglich“ gewesen, da es in ihr keinen Halt mehr gegeben habe .

Das Ziel dieser Arbeit wird es sein, hinter den Wahrheitsgehalt dieser Feststellung zu kommen durch eine konkrete Analyse der Vorgeschichte, die zunächst von dem Diktator Sulla geprägt wurde, der bereits einige Schritte in Richtung Fortgang der Republik versuchte. Dann wird insbesondere auf das Jahr 70 v. Chr. eingegangen werden, welches durch das Konsulat des Pompeius und Crassus und deren Bestimmungen eine wichtige Rolle einnimmt. Darauf folgend werden die einzelnen Akteure des Triumvirats vorgestellt und näher beleuchtet, bevor das eigentliche Bündnis von 60 v. Chr. thematisiert wird. Im Anschluss werden die Änderungen, die durch dasselbe hervorgerufen wurden, sowie die Folgen betrachtet, um zum Schluss zu einer endgültigen Feststellung bezüglich der oben genannten These zu kommen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Zur Vorgeschichte des 1. Triumvirats

II. 1. Die Krisen der Römischen Republik bis Sulla

II. 2. Sullas „res publica restituenda“ - die Reformen

II. 3. Die nachsullanischen Krisen

II. 4. 70 v. Chr. : Das Konsulat des Pompeius und Crassus

III. Die Akteure

III. 1. Crassus

III. 2. Pompeius

III. 3. Caesar

IV. Das Erste Triumvirat

V. Das 1. Triumvirat als Zerstörung oder Hilfe für die res publica?

VI. Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle des Ersten Triumvirats im Kontext des Untergangs der Römischen Republik. Das primäre Ziel ist es, die Forschungsfrage zu beantworten, ob das Bündnis zwischen Caesar, Pompeius und Crassus als stabilisierender Faktor für die res publica fungierte oder ob es den Verfall des Staates durch eigennützige Machtpolitik beschleunigte.

  • Analyse der politischen Krisen der Römischen Republik im 1. Jahrhundert v. Chr.
  • Untersuchung der Rolle und Reformen des Diktators Sulla als Ausgangspunkt für spätere Entwicklungen.
  • Porträtierung der individuellen Motive und Machtansprüche der drei Triumvirn.
  • Untersuchung der Entstehung und Arbeitsweise des Bündnisses von 60 v. Chr.
  • Bewertung des Triumvirats als Katalysator für den Zusammenbruch der Republik.

Auszug aus dem Buch

III. 3. Caesar

Gaius Julius Caesar (100-44 v. Chr.) war, den Quellen zufolge, die treibende Kraft hinter dem Ersten Triumvirat und dazu noch eine spannende Persönlichkeit. Anders als seine beiden Kollegen kämpfte er nicht auf der Seite Sullas gegen Cinna und Marius; mehr noch, er war mit Marius sogar verwandt. Deshalb wollte Sulla ihn ursprünglich beseitigen lassen, ließ sich jedoch von Verwandten des Caesar besänftigen.

Caesar gewann schnell die Sympathien des römischen Volkes durch seine Verteidigungsreden vor Gericht. Durch seine umgängliche und freundliche Art brachte er die Bevölkerung auf seine Seite; durch seinen Lebensstil, seine Einladungen zu Gastmählern usw. stärkte er seinen politischen Einfluss.

„Ohne Bedenken gab Caesar gewaltige Summen aus“, noch bevor er überhaupt ein einziges Amt bekleidet hatte, soll er bereits dreizehnhundert Talente Schulden gehabt haben. Er durchlief den cursus honorum und verzichtete auf einen Triumph, um 59 v. Chr. Konsul zu werden. Was er begehrte, war Macht und Ruhm, die beiden Großen, die das hatten, waren für ihn vorerst unerreichbar: Pompeius hatte bereits Feldzüge hinter sich, von denen Caesar nur träumen konnte, und Crassus war so reich, wie Caesar sich das vielleicht mit seinem Schuldenberg gewünscht hatte. Somit hatte auch der spätere Diktator ein Motiv, diese beiden zusammenzubringen und mit ihnen ein Bündnis einzugehen.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Einführung in die Thematik des Untergangs der Römischen Republik und Darlegung der zentralen Fragestellung bezüglich des Ersten Triumvirats.

II. Zur Vorgeschichte des 1. Triumvirats: Überblick über die politischen Krisen ab 133 v. Chr., die Reformversuche Sullas und die Konsolidierung der Macht durch Pompeius und Crassus im Jahr 70 v. Chr.

III. Die Akteure: Detaillierte Betrachtung der Lebensläufe und politischen Motive von Crassus, Pompeius und Caesar als treibende Kräfte der damaligen Epoche.

IV. Das Erste Triumvirat: Analyse der Entstehung des inoffiziellen Bündnisses im Jahr 60 v. Chr. und seiner praktischen Auswirkungen auf die römische Verfassung.

V. Das 1. Triumvirat als Zerstörung oder Hilfe für die res publica?: Kritische Diskussion darüber, inwieweit das Triumvirat zur Stabilisierung oder zur Beschleunigung des Untergangs der Republik beitrug.

VI. Schlussbetrachtung: Synthese der Ergebnisse, die das Triumvirat als Instrument des Eigennutzes identifiziert, welches als Katalysator für den Untergang der Republik wirkte.

Schlüsselwörter

Römische Republik, Erstes Triumvirat, Caesar, Pompeius, Crassus, res publica, Untergang der Republik, Sulla, Machtpolitik, Diktatur, Volkstribunat, Bürgerkrieg, Antike, Politische Krise, Machtstreben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Hintergründen und Auswirkungen des Ersten Triumvirats auf die Römische Republik im 1. Jahrhundert vor Christus.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit beleuchtet die politischen Krisen der Zeit, die Rolle einzelner Akteure wie Sulla, die Ambitionen von Caesar, Pompeius und Crassus sowie die strukturelle Instabilität des römischen Staates.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Es wird untersucht, ob das Bündnis der drei Männer als Hilfe für die in Krisen steckende Republik angesehen werden kann oder ob es primär der individuellen Selbstbereicherung diente und den Untergang des Staates beschleunigte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine quellenbasierte Analyse, wobei sie sich primär auf antike Autoren wie Plutarch, Appian, Sueton und Cassius Dio sowie auf moderne geschichtswissenschaftliche Literatur stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Vorgeschichte und die Reformen Sullas analysiert, gefolgt von einer Charakterstudie der drei Akteure und einer detaillierten Untersuchung des Bündnisschlusses von 60 v. Chr.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen das Erste Triumvirat, die Akteure Caesar, Pompeius und Crassus sowie der Untergang der römischen Republik als zentrales historisches Ereignis.

Warum war das Erste Triumvirat rechtlich gesehen problematisch?

Im Gegensatz zu späteren Bündnissen fehlte dem Ersten Triumvirat jede offizielle Legitimation durch die Volksversammlung oder den Senat; es war eine inoffizielle Koalition, die oft mit Gewalt und Drohungen ihre Ziele durchsetzte.

Welche Rolle spielt Sulla in der Analyse?

Sulla dient als Ausgangspunkt, da seine Diktatur und die anschließenden Reformen, besonders im Hinblick auf das Volkstribunat und das Gerichtswesen, die politische Ausgangslage für die Triumvirn maßgeblich prägten.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das erste Triumvirat und seine Auswirkungen auf die Römische Republik
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Alte Geschichte)
Veranstaltung
Seminar "res novae"
Autor
Sophia Hell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V338676
ISBN (eBook)
9783668306844
ISBN (Buch)
9783668306851
Sprache
Deutsch
Schlagworte
triumvirat auswirkungen römische republik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sophia Hell (Autor:in), 2016, Das erste Triumvirat und seine Auswirkungen auf die Römische Republik, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338676
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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