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Die Bedeutung der Aktie als Anlage für die Altersvorsorge im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Relevanter denn je?

Title: Die Bedeutung der Aktie als Anlage für die Altersvorsorge im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Relevanter denn je?

Seminar Paper , 2014 , 17 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Timo Schmale (Author)

Business economics - Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting

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Summary Excerpt Details

Aufgrund der Kürzungen des allgemeinen Rentenniveaus verringert sich der Anteil der gesetzlichen Rentenversicherung (GRV) an den Einkommen der Rentner mittelfristig in den nächsten Jahren auf folgende Werte: 2020, 2035 und 2050 auf nur noch 81%, 65% und 56%. Folglich wird die GRV dauerhaft nicht mehr als eine Basisversorgung im Alter dargestellt werden können. Ohne das immer mehr in den Mittelpunkt rückende Drei-Säulen-System, bei welchem vor allem die betriebliche sowie private Altersvorsorge eine viel größere Rolle einnimmt, werden sich die Ruheständler von morgen den gewohnten Lebensstandard (auch im Vergleich mit den heutigen Rentnern) nicht mehr leisten können.

Die derzeit am Geld- und Kapitalmarkt erzielbaren Minizinsen gleichen die aktuellen Preissteigerungsraten nicht aus. Somit ist das Problem einer negativen Realrendite gegeben. Je länger die Phase historisch niedriger Zinsen andauert, umso stärker schlägt sich der ausbleibende Zinseszins-Effekt auf die Ersparnisse der Bürger nieder. Genau hier nehmen die negativen Realrenditen eine stark unterschätze Wirkung ein.

Unterm Strich wachsen die Vermögen nicht mehr, sie schrumpfen. Das führt dazu, dass mehr denn je privat vorgesorgt werden sollte, wenn der Wunsch nach gleichem Lebensstandard im Alter dauerhaft gehalten werden soll. Ein Übriges trägt das konservative Anlageverhalten der Deutschen im Allgemeinen bei, da dies einen deutlich höheren Aufwand erfordert als es bisher bei Vorsorgeaufwendungen der Fall war.

Vor allem jetzt muss die konservative Anlagepolitik auf den Prüfstand gestellt werden und ein breiterer Anlagemix aus chancenträchtigeren Anlageklassen, gepaart mit bereits vorhandenden staatlichen Fördermaßnahmen, genutzt werden. Mit entsprechender Streuung sollte die Anlageklasse Aktie einen besonderen Schwerpunkt erhalten. Die unternehmerische Beteiligung spielt gerade über längere Zeiträume, wie es bei der Altersvorsorge vorgesehen ist, ihre Stärken aus. Mit einem breit diversifizierten Anlage-Portfolio lassen sich langfristig gesehen die bei kurzer Laufzeit nicht weg zu diskutierenden Risiken reduzieren. Zur Optimierung, der immer dringlicher benötigten und geforderten privaten Altersvorsorge, kann die Aktie evtl. als ein wichtiger Baustein zur Lösung des Problems beitragen, bzw. ein Renditebringer sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Demographische Entwicklung trifft auf historisches Zinstief

2.1 Rückläufige Geburtenrate bei steigender Lebenserwartung

2.2 Gesetzesänderungen der Regierung

2.3 Negative Realzinsen

3. Die Aktie als Langfristanlage

3.1 Die unternehmerische Beteiligung als Langfristinvestment zur Altersvorsorge

3.2 Verknüpfung staatlicher Förderungen mit Aktienanlagen

4. Zusammenfassung, Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Relevanz der Aktie als Anlageform für die private Altersvorsorge im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Dabei wird analysiert, inwiefern die gesetzliche Rentenversicherung an ihre Grenzen stößt und welche Rolle Aktieninvestments in einer diversifizierten Altersvorsorgestrategie spielen können.

  • Demographischer Wandel und dessen Auswirkungen auf das Rentensystem
  • Herausforderungen durch niedrige Zinsen und negative Realrenditen
  • Vorteile der Aktie als langfristiges Anlageinstrument
  • Nutzen von Cost-Average-Effekten bei Sparplänen
  • Kombination von staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten mit Aktienanlagen

Auszug aus dem Buch

3. Die Aktie als Langfristanlage

Aufgrund der in Kapitel 2 beschriebenen Ausgangssituation sollten sich die deutschen Sparer für Ihre Altersvorsorge Alternativen in anderweitige Anlageklassen umsehen, um die Möglichkeit zum realen Aufbau eines entsprechenden Kapitalstocks zu nutzen. Hier kann durchaus die Anlage in Aktien bzw. Aktienfonds in Betracht gezogen werden. Denn die empirische Betrachtung zeigt, dass die Ängste vor der Aktie als langfristige Anlageklasse unbegründet sind. Bereits Öfteren konnte man zum Thema Aktien in den letzten Wochen und Monaten sinngemäß den Zeitungen entnehmen, Dividendentitel können durchaus die besseren Zinspapiere sein. Wer in Aktien investieren möchte, sollte einen Blick auf dividendenstarke Aktien werfen. Diese liefern durch ihre Ausschüttungen zum einen regelmäßige Erträge. Damit ähneln sie Anleihen, nur dass die Dividenden jährlich neu festgelegt werden. Vor allem dies kann aber im aktuellen Marktumfeld passend sein. Denn schließlich geben Unternehmen in gewisser Weise die Preissteigerungen schlussendlich an die Verbraucher weiter. Das heißt, es besteht bei steigenden Gewinnen durchaus die Maßgabe, welche auch häufig gerade von Aktionären gefordert wird, die Gewinnausschüttungen entsprechend anzupassen. Zum anderen bieten sie die Chance auf Wertzuwachs durch Kursgewinne. Somit verbinden qualitativ hochwertige Dividendentitel die Vorzüge von Aktien und Anleihen. Durch die vereinnahmten Dividenden, welche häufig zumindest bei Fondslösungen gleich wieder thesauriert werden, können auch kleinere Kurssprünge abgefedert werden. Diesen Effekt kann man bei Betrachtung nachfolgender Grafik erkennen, welche den Unterschied zwischen Performance vs. Kursindex am Beispiel des Dax symbolisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die Grenzen der gesetzlichen Rentenversicherung und die Notwendigkeit, aufgrund sinkender Rentenniveaus und des Niedrigzinsumfelds privates Vorsorgevermögen stärker in renditeorientierte Anlagen zu investieren.

2. Demographische Entwicklung trifft auf historisches Zinstief: Dieser Abschnitt analysiert die Belastung des Umlageverfahrens durch den demographischen Wandel sowie die negativen Auswirkungen der Niedrigzinspolitik und inflationsbedingter realer Wertverluste auf private Ersparnisse.

3. Die Aktie als Langfristanlage: Hier wird die Eignung von Aktieninvestments als langfristiges Instrument zur Altersvorsorge diskutiert, wobei insbesondere die Chancen von Dividendentiteln sowie die Kombination mit staatlich geförderten Vorsorgekonzepten betont werden.

4. Zusammenfassung, Schlussbemerkung: Der Autor resümiert, dass ein Umdenken bei der Altersvorsorge unumgänglich ist und empfiehlt eine stärkere Nutzung von Sachwerten wie Aktien, um den Lebensstandard im Alter trotz widriger Rahmenbedingungen zu sichern.

Schlüsselwörter

Altersvorsorge, Aktie, Niedrigzinsumfeld, Rentensystem, Demographischer Wandel, Realzins, Realrendite, Sparquote, Dividendentitel, Cost-Average-Effekt, Langfristanlage, Diversifikation, Zinseszins, Kapitalanlage, Rentenlücke

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit thematisiert die Notwendigkeit der privaten Altersvorsorge unter dem Druck des demographischen Wandels und des historisch niedrigen Zinsniveaus.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rente, die Auswirkungen der Geldpolitik der EZB auf Sparguthaben und das Potenzial von Aktieninvestments für den Vermögensaufbau.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, warum die Aktie als Anlageklasse in der privaten Altersvorsorge relevanter denn je ist, um den Lebensstandard trotz Zinstiefs zu erhalten.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse, die Auswertung aktueller wirtschaftlicher Daten sowie die Untersuchung von Korrelationen zwischen Demographie, Zinspolitik und Renditeentwicklungen.

Was wird inhaltlich im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert zunächst die makroökonomischen Rahmenbedingungen (Demographie, Zinsen, Inflation) und leitet daraus die Strategie ab, Aktien als langfristiges Investment und in Verbindung mit staatlichen Förderungen zu nutzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den prägenden Schlüsselwörtern zählen Demographischer Wandel, Altersvorsorge, Realzins, Aktie, Dividendentitel und Kosten-Durchschnitts-Effekt.

Warum ist das klassische Sparbuch laut dieser Arbeit nicht mehr zeitgemäß?

Aufgrund negativer Realzinsen verliert das auf dem Sparbuch angelegte Kapital langfristig an Kaufkraft, wodurch die Rentenlücke eher wächst als sich schließt.

Wie kann der sogenannte Cost-Average-Effekt bei Aktien-Sparplänen helfen?

Durch das regelmäßige Investment fester Beträge erwirbt der Anleger bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile, was kurzfristige Marktschwankungen glättet und den Durchschnittseinstandskurs optimiert.

Welche Rolle spielen Dividenden für den langfristigen Anlageerfolg?

Dividenden bieten regelmäßige Erträge und wirken ähnlich wie Zinszahlungen, wobei sie zudem die Möglichkeit bieten, durch Reinvestition den Zinseszinseffekt zu verstärken.

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Details

Title
Die Bedeutung der Aktie als Anlage für die Altersvorsorge im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Relevanter denn je?
College
Frankfurt School of Finance & Management
Course
Bankbetriebswirt
Grade
1,3
Author
Timo Schmale (Author)
Publication Year
2014
Pages
17
Catalog Number
V338209
ISBN (eBook)
9783668276949
ISBN (Book)
9783668276956
Language
German
Tags
Bedeutung Aktie Anlage Altersvorsorge Niedrigzinsumfeld Portofoliomanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Schmale (Author), 2014, Die Bedeutung der Aktie als Anlage für die Altersvorsorge im aktuellen Niedrigzinsumfeld. Relevanter denn je?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/338209
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