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"City of Life and Death". Wie prägt der Film die kollektive Erinnerung des Nanjing-Massakers und die nationale Identität Chinas?

Titel: "City of Life and Death". Wie prägt der Film die kollektive Erinnerung des Nanjing-Massakers und die nationale Identität Chinas?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2013 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Henriette Frädrich (Autor:in)

Kulturwissenschaften - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der vorliegenden Arbeit soll eine Analyse des Spielfilms „City of Life and Death“ erfolgen, welcher das Massaker japanischer Soldaten in der damaligen chinesischen Hauptstadt Nanjing im Jahre 1937 aufgreift. Ich möchte untersuchen, welche Auswirkungen die Rezeption des Erinnerungsfilms „City of Life and Death“ auf die kollektive Erinnerung des Nanjing-Massakers und daraus folgend auf die nationale Identität der chinesischen Bevölkerung hat.

Zuerst werden wir uns ansehen, welche Rolle Medien, insbesondere der Film, für die kulturelle Erinnerung eines historischen Ereignisses spielen. Hierfür wollen wir festhalten, welche Kriterien einen Film zu einem sogenannten Erinnerungsfilm machen (s. 1.3). Im zweiten Abschnitt dieses Essays soll neben einer historischen Einordnung des Nanjing-Massakers in die Geschichte Chinas (s. 2.1), eine kinematografische Analyse des Spielfilms CoLaD erfolgen (s. 2.2), um daran anschließend anhand seiner Rezeption herausarbeiten zu können, welchen Einfluss dieser auf die nationale Identität Chinas hat (s. 2.3). Das Ergebnis möchte ich in einem Fazit zusammenfassen; auch sollen hier über dieses Essay hinaus gehende Aspekte angesprochen werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Kulturelle und kollektive Erinnerung – Eine Einführung

1.1 Fragestellung

1.2 Kulturelle Erinnerung durch Medien

1.3 Der Erinnerungsfilm

2. Kulturelle und kollektive Erinnerung des Massakers von Nanjing in China durch den Film „City of Life and Death“

2.1 Das Massaker von Nanjing als Teil der nationalen Identität Chinas – Eine historische Einordnung

2.2 Filmanalyse von „City of Life and Death“

2.3 Auswirkungen von „City of Life and Death“ auf das kollektive Gedächtnis und die nationale Identität Chinas

3. Fazit und weitere Fragen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der Spielfilm „City of Life and Death“ als Erinnerungsmedium fungiert und welche Auswirkungen seine Rezeption auf das kollektive Gedächtnis des Massakers von Nanjing sowie die daraus resultierende nationale Identität der chinesischen Bevölkerung hat.

  • Theoretische Grundlagen zur kulturellen und kollektiven Erinnerung
  • Definition und Analyseparameter des „Erinnerungsfilms“
  • Historische Kontextualisierung des Massakers von Nanjing
  • Kinematografische Analyse von „City of Life and Death“ (werkimmanent und filmtranszendent)
  • Diskussion über den Einfluss auf die chinesisch-japanischen Beziehungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Filmanalyse von „City of Life and Death“

Bei dem Spielfilm CoLaD handelt es sich um einen Kriegsfilm, der die Geschehnisse während des Massakers von Nanjing darstellt. Er setzt am 13.12.1937 ein, als die japanischen Truppen Nanjing besetzten. Drehbuchautor und Regisseur Lu Chuan sammelte in einer zwei-jährigen Recherchephase weltweit authentisches Material; darunter auch Tagebucheinträge japanischer Soldaten. Erst nach zwei weiteren Jahren, darunter ein Jahr Beurteilung durch die chinesische Zensurbehörde, wurde CoLaD am 22.04.2009 zum ersten Mal in den chinesischen Kinos veröffentlicht. Bereits nach zweieinhalb Wochen wurden umgerechnet ca. 20 Millionen US-Dollar (150 Millionen RMB) eingespielt, was Lu Chuans Werk zu einem Box Office Hit in China machte.

Zunächst werde ich eine werkimmanente Analyse durchführen und aufdecken, mit welchen kinematografischen Mitteln die historischen Ereignisse repräsentiert werden. Anhand einer genauen Betrachtung der Regieanweisungen des Filmemachers lässt sich erkennen, welches Bild bzw. welche Aussage der Regisseur über das Massaker vermitteln möchte. Die folgenden Kriterien sollen der Analyse des Films CoLaD dienen: Der Bildausschnitt bzw. die -größe vermittelt uns Nähe oder Distanz zum Geschehen, der Kamerawinkel gibt uns die Perspektive zur Wahrnehmung des Vorfalls vor, die Bewegung der Kamera, sowie die Wahl von Ton, Musik und Licht provozieren bestimmte Emotionen beim Zuschauer. Letztlich verdeutlicht die Montage bzw. der Schnitt des Bildmaterials zu einem Gesamtwerk die Wahl der narrativen Darstellung der historischen Geschehnisse durch den Regisseur.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kulturelle und kollektive Erinnerung – Eine Einführung: Dieses Kapitel legt die theoretischen Grundlagen dar, indem es Begriffe wie kollektives und kulturelles Gedächtnis nach Jan und Aleida Assmann erläutert und die Rolle von Medien bei der Konstruktion gesellschaftlicher Erinnerung definiert.

2. Kulturelle und kollektive Erinnerung des Massakers von Nanjing in China durch den Film „City of Life and Death“: Hier erfolgt eine historische Einordnung des Massakers, gefolgt von einer detaillierten Filmanalyse (werkimmanent und filmtranszendent) sowie einer Untersuchung der Auswirkungen des Werkes auf die nationale Identität Chinas.

3. Fazit und weitere Fragen: Das Fazit fasst zusammen, wie der Film durch seine liberal-humanistische Perspektive die kollektive Erinnerung aufbricht und Raum für eine empathische Auseinandersetzung zwischen China und Japan schafft.

Schlüsselwörter

Kulturelles Gedächtnis, Kollektives Gedächtnis, Nanjing-Massaker, City of Life and Death, Lu Chuan, Erinnerungsfilm, Filmanalyse, Nationale Identität, Kriegsfilm, China, Japan, Historische Aufarbeitung, Medienwissenschaft, Filmsemiotik, Erinnerungskultur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie der chinesische Spielfilm „City of Life and Death“ ein historisches Ereignis – das Massaker von Nanjing – darstellt und welche Rolle er dabei spielt, das kollektive Gedächtnis einer Nation zu formen oder zu verändern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Konzepte des kulturellen und kollektiven Gedächtnisses, die filmtheoretische Analyse von Kriegsfilmen und die Untersuchung der nationalen Identitätsbildung in China durch visuelle Medien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu untersuchen, wie die Rezeption des Films „City of Life and Death“ die kollektive Erinnerung an das Nanjing-Massaker beeinflusst und ob er einen Beitrag zur Öffnung einer empathischeren Kommunikation in den chinesisch-japanischen Beziehungen leisten kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine werkimmanente und filmtranszendente Filmanalyse angewendet, ergänzt durch einen theoretischen Rahmen basierend auf den Gedächtnistheorien von Jan und Aleida Assmann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine historische Einordnung des Massakers, eine kinematografische Analyse (Bildausschnitt, Ton, Licht, Montage) des Films sowie eine Diskussion der öffentlichen Rezeption und politischen Einordnung des Werkes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie kulturelles Gedächtnis, Erinnerungsfilm, nationale Identität, Nanjing-Massaker und Filmsemiotik charakterisiert.

Warum wird der Regisseur Lu Chuan als Wegbereiter betrachtet?

Er gilt als Wegbereiter, weil er in „City of Life and Death“ erstmals in einem populären chinesischen Film japanische Soldaten nicht nur als „Bestien“, sondern als Menschen mit individuellem Leid darstellt und damit ein gesellschaftliches Tabu bricht.

Wie bewertet die Autorin die Wirkung des Films auf die nationale Identität?

Die Autorin bewertet den Film als wertvoll, da er die starre Opferrolle der chinesischen Bevölkerung durch eine liberal-humanistische Perspektive herausfordert und somit zu einer differenzierteren nationalen Identität beitragen kann.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"City of Life and Death". Wie prägt der Film die kollektive Erinnerung des Nanjing-Massakers und die nationale Identität Chinas?
Hochschule
Technische Universität Berlin  (Fak.1- Geisteswissenschaften)
Veranstaltung
Seminar: Interkulturelle Filmanalyse: Das Massaker von Nanjing
Note
1,3
Autor
Henriette Frädrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
16
Katalognummer
V337305
ISBN (eBook)
9783656987673
ISBN (Buch)
9783656987680
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nanjing-Massaker Filmanalyse City of Life and Death Erinnerungsfilm Kollektives Gedächtnis
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Henriette Frädrich (Autor:in), 2013, "City of Life and Death". Wie prägt der Film die kollektive Erinnerung des Nanjing-Massakers und die nationale Identität Chinas?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/337305
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Leseprobe aus  16  Seiten
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