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Zahlungsbereitschaft von Privatpersonen für den Umweltschutz in West- und Osteuropa

Titel: Zahlungsbereitschaft von Privatpersonen für den Umweltschutz in West- und Osteuropa

Seminararbeit , 2016 , 58 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Tatiana Prusakova (Autor:in), Pascal Nebe (Autor:in)

VWL - Umweltökonomie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit hat das Ziel, das Umweltbewusstsein - ausgedrückt als Zahlungsbereitschaft für eine bessere Umwelt - in Ost- und Westeuropa zu analysieren.

Eine der Hauptherausforderungen der aktuellen jetziger Zeitepoche ist das Bevölkerungswachstum. Während 2014 mehr als 7 Milliarden Menschen auf der Erde lebten, wird momentan davon ausgegangen, dass die Zahl bis zum Jahre 2050 auf 9,1 Milliarden steigen wird. Vornehmlich wird das Bevölkerungswachstum in den Entwicklungsländern stattfinden, wo die Bevölkerung von 5,6 Mrd. auf knapp 7,9 Mrd. anwachsen wird.

In den Industrieländern genießen die Bürger hohe Lebensstandards, die sie weiterhin für sich beanspruchen. In den ärmeren Ländern hingegen besteht ein sogenannter Konsumaufholbedarf. Das bedeutet, dass Menschen mehr Wohlstand nach westlichem Vorbild für sich und ihre eigene Familien anstreben. Bedingt wird dies durch die mit der Globalisierung einhergehende Anpassung der Lebensweisen, der Konsumgewohnheiten und des Wirtschaftens.

Im Fokus dieser Arbeit steht individuelle Zahlungsbereitschaft als Messung des Umweltbewusstseins. Während das Umweltbewusstsein mehrere Komponenten beinhaltet, sind für das Vorantreiben der nötigen Veränderung Richtung mehr Nachhaltigkeit vor allem die Verhaltensabsichten und das Verhalten essenziell. In der realen Welt müssen Menschen oft zwischen verschiedenen, sich wiedersprechenden Interessen abwägen. Wenn die Entscheidung zugunsten des Umweltschutzes ausfällt, spricht man von jener Zahlungsbereitschaft für eine bessere Umwelt. Dieser Zusammenhang bedingt die Wahl der Messung für die vorliegende Analyse.

Diese Arbeit vergleicht ost- und westeuropäische Länder. Diese spezielle Länderthematik ist durch mehrere Überlegungen bedingt. Ein verbreitetes Vorurteil – auch als »konventionelle Weisheit« bezeichnet – besagt, dass Bürger westlicher Länder umweltbewusster sind als Menschen im Osten. Viele osteuropäische, ehemals kommunistische Länder sind mittlerweile EU-Mitglieder oder streben den EU-Beitritt an. Die EU als Gemeinschaft beansprucht eine Vorreiterrolle im Klimaschutz und verfolgt ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Um diese zu erreichen, ist die aktive Mitwirkung von Bürger in jedem Mitgliedsland notwendig.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Themenrelevanz

1.2 Motivation der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Begriffsdefinition

2.2 Überblick der Theorien und Hypothesenaufstellung

3 Modell

3.1 Datenbasis

3.2 Modellbeschreibung

3.2.1 Variablen

3.2.1.1 Abhängige Variablen

3.2.1.2 Unabhängige Variablen

3.2.2 Regressionsmodell

4 Regressionsanalyse

4.1 Deskriptive Statistik

4.2 Ergebnisse

5 Fazit

5.1 Schlussfolgerung und politische Handlungsempfehlungen

5.2 Kritische Würdigung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das individuelle Umweltbewusstsein, operationalisiert als Zahlungsbereitschaft für eine bessere Umwelt, im Vergleich zwischen ost- und westeuropäischen Ländern unter Berücksichtigung demografischer, einstellungsbezogener und länderspezifischer Faktoren.

  • Analyse der Unterschiede in der Zahlungsbereitschaft zwischen Ost- und Westeuropa.
  • Einfluss von sozioökonomischen Faktoren wie Alter, Einkommen und Bildung.
  • Untersuchung der Auswirkungen von Wertvorstellungen und politischer Einstellung auf das Umweltbewusstsein.
  • Einbezug länderspezifischer Rahmenbedingungen wie BIP und politisches System.
  • Überprüfung der Wohlstands- und Postmaterialismushypothese.

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffsdefinition

Seit den 1960er wird das Umweltbewusstsein sozial- und wirtschaftswissenschaftlich erforscht, wobei unter dem Oberbegriff »Umweltbewusstsein« (auf Englisch »environmental concern«, EC abgekürzt) diverse Aspekte als Untersuchungsobjekte analysiert werden. Das Spektrum reicht u.a. von Kenntnissen zu den Umweltproblemen über Werte und Einstellungen bis hin zu umweltbewussten Verhalten sowie einem Verhaltensvorhaben (Klineberg et al. 1998; 734). Trotz des großen wissenschaftlichen Interesses am Umweltbewusstsein, wurde bis dato kein Konsens darüber erreicht, welche Faktoren das Umweltbewusstsein ausmachen und wie es am besten dargestellt oder gemessen werden kann (Marquart-Pyatt 2008; 1313). Jüngste Studien zählen einige hundert Ansätze zur Messung von Umweltbewusstsein. Auf Grund der kontroversen Diskussion und der fehlenden Konzeptualisierung und Validierung der Ansätze wird sogar von der «Anarchie der Messung» gesprochen (Hawcroft und Milfont 2010; 143).

Die Schwierigkeit liegt in erster Linie in der großen Komplexität des Begriffes »Umweltbewusstsein« sowie dessen Ausdrucksweisen (Wissen, Erkenntnisse, politische Unterstützung, persönliche Handlung etc.), die sehr vielfältig und nicht selten sogar widersprüchlich sind. Beispielsweise gaben in einer länderübergreifenden Meinungsumfrage mehr als drei Viertel der Befragten an, dass sie der folgenden Aussage zustimmen oder stark zustimmen: „Es bedarf bindende internationale Abkommen zur Bewerkstelligung der Umweltprobleme“. In der gleichen Befragung stimmte jedoch mehr als die Hälfte der Befragten stark zu, dass fast alles, was die Menschen machen, der Umwelt schadet. Gleichzeitig vertrat über 50% der Befragten die Meinung, dass die moderne Wissenschaft – mit wenig Veränderung für die Lebensweise – Umweltprobleme lösen kann. (Marquart-Pyatt 2008; 1313). Ähnliche Diskrepanzen werden in anderen Untersuchungen ebenfalls festgestellt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Skizziert die Relevanz des Umweltschutzes im Kontext des Bevölkerungswachstums und der globalen Ressourcennutzung sowie die Motivation zur Untersuchung der Zahlungsbereitschaft.

2 Theoretische Grundlagen: Definiert den Begriff Umweltbewusstsein und erläutert relevante Theorien wie die Wohlstands- und Postmaterialismushypothese zur Erklärung der Zahlungsbereitschaft.

3 Modell: Beschreibt die Datenbasis basierend auf dem World Values Survey und erläutert das logistische Regressionsmodell sowie die verwendeten abhängigen und unabhängigen Variablen.

4 Regressionsanalyse: Präsentiert die deskriptive Statistik sowie die Ergebnisse der Regressionsrechnungen zur Identifikation der Einflussfaktoren auf die Zahlungsbereitschaft.

5 Fazit: Fasst die Prüfung der aufgestellten Thesen zusammen, gibt Handlungsempfehlungen für politische Entscheidungsträger und schließt mit einer kritischen Würdigung der Analyse.

Schlüsselwörter

Umweltbewusstsein, Zahlungsbereitschaft, Westeuropa, Osteuropa, World Values Survey, Regressionsanalyse, Wohlstandshypothese, Postmaterialismus, Umweltschutz, Umweltorganisationen, ökologische Einstellung, politische Partizipation, Nachhaltigkeit, Einkommen, gesellschaftliche Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Umweltbewusstsein von Bürgern in Ost- und Westeuropa, indem sie untersucht, inwieweit verschiedene Faktoren deren Zahlungsbereitschaft für Umweltschutzmaßnahmen beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit verknüpft Ansätze aus der Sozial- und Wirtschaftswissenschaft, um den Einfluss von individuellen Merkmalen (wie Alter, Einkommen) und länderspezifischen Rahmenbedingungen auf das ökologische Handeln zu beleuchten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Unterschiede in der Zahlungsbereitschaft zwischen West- und Osteuropa zu identifizieren und zu erklären, warum bestimmte Bevölkerungsgruppen eher bereit sind, finanzielle oder zeitliche Opfer für die Umwelt zu erbringen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quantitative Makroanalyse durchgeführt, wobei die Daten des World Values Survey genutzt und mittels einer binären logistischen Regressionsanalyse ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Modellbeschreibung, der Auswahl der Variablen (Regressoren) und der anschließenden Durchführung der Regressionsanalyse, um die Korrelationen zwischen den Einflussfaktoren und der Zahlungsbereitschaft zu prüfen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Umweltbewusstsein, Zahlungsbereitschaft (Willingness to Pay), Ost-West-Vergleich, Postmaterialismus, nachhaltiges Verhalten und Regressionsanalyse.

Warum unterscheidet die Arbeit zwischen aktiver und hypothetischer Zahlungsbereitschaft?

Diese Differenzierung ist wichtig, da die hypothetische Bereitschaft lediglich Einstellungen widerspiegelt, während die aktive Bereitschaft (z.B. Spenden oder Aktivismus) durch reale Restriktionen wie Zeit- und Geldmangel eingeschränkt sein kann.

Welche Rolle spielt die kommunistische Vergangenheit für die Ergebnisse?

Die Arbeit untersucht, ob die staatssozialistische Vergangenheit und das damit verbundene politische System einen bleibenden Einfluss auf das heutige Umweltbewusstsein und die externe Kontrollüberzeugung in osteuropäischen Ländern ausüben.

Warum wurde der "Corruption Perception Index" (CPI) aus dem Modell entfernt?

Der CPI wurde entfernt, weil bei der Prüfung auf Kollinearität festgestellt wurde, dass dieser Index zu stark mit dem BIP korrelierte, was die Validität der Modellergebnisse beeinträchtigt hätte.

Welche Handlungsempfehlungen leitet der Autor ab?

Zu den Empfehlungen gehören unter anderem die allgemeine Steigerung des Wohlstandes und des Bildungsniveaus in Osteuropa sowie eine stärkere Sensibilisierung für die positive Verknüpfung von Umweltschutz und langfristigem Familienwohl.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zahlungsbereitschaft von Privatpersonen für den Umweltschutz in West- und Osteuropa
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre Makroökonomische Theorie und Politik Prof. Dr. Paul J.J. Welfens)
Note
1,0
Autoren
Tatiana Prusakova (Autor:in), Pascal Nebe (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
58
Katalognummer
V336865
ISBN (eBook)
9783668305427
ISBN (Buch)
9783668305434
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Zahlungsbereitschaft Umwelt Nachhaltigkeit Regressionsanalyse Ost-vs. Westeuropa nachhaltiges Verhalten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tatiana Prusakova (Autor:in), Pascal Nebe (Autor:in), 2016, Zahlungsbereitschaft von Privatpersonen für den Umweltschutz in West- und Osteuropa, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/336865
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  58  Seiten
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