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Auslegen als Praxis der ästhetischen Erziehung. Konzeption „des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“ von Gunter und Maria Otto

Titel: Auslegen als Praxis der ästhetischen Erziehung.  Konzeption  „des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“ von Gunter und Maria Otto

Hausarbeit , 2013 , 33 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Carsten Lincke (Autor:in)

Pädagogik - Kunstpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der folgenden Hausarbeit sollen zwei Fragen diskutiert werden: Was versteht Gunter Otto unter Ästhetischer Erziehung? Und welche Rolle spielt hierbei die „Auslegung“ als Methode?

Zu Beginn der Ausführung wird das Grundproblem des scheinbar unproduktiven Umgangs in der Tradition der Ästhetischen Erziehung aufgezeigt. Als Nächstes wird dann seine neue Auffassung einer Ästhetischen Erziehung erläutert. Hierbei werden zum einen der didaktische Blick und zum anderen das Lehren des ästhetischen Verhaltens thematisiert. Darauf folgend wird es um die Frage der Methodik des Auslegens gehen, wobei das Auslegen als eine Methode zwischen Wahrnehmen, Handeln und Verstehen vorgestellt wird.

Hierbei werden auch die Prozeduren der Auslegung als wesentliche Bestandteile Ottos Methodik im Mittelpunkt stehen. Des Weiteren wird ein Versuch der Schematisierung unternommen. Abschließend wird Ottos Methode des Auslegens am Fresko „Das Abendmahl“ von Leonardo da Vinci auf ihre praktische Anwendbarkeit geprüft.

Gunter Otto gliedert sein Buch in zehn Kapitel. Das erste Kapitel führt die Grundproblematik und –Begriffe ein. Im zweiten und dritten Kapitel verweist er auf zwei Auslegungsaspekte: Percept- und Kontextbildung. Die Kapitel vier bis neun vertiefen seine Ausführung des Auslegens an ausgewählten Beispielen aus dem Unterricht. Abschließend, im letzten Kapitel, resümiert Otto über ästhetisches Verhalten.

Die Vorgehensweise des Buches ist die Phänomenologie, genauer die phänomenologische, am Prozess orientierte, Betrachtung. Daher verwendet Gunter Otto, zur Vermeidung eines systematischen oder curricularen Vorgehens, viele Beispiele aus der „Praxis des Bildermachens“, die zeigen sollen „was Auslegen heißen kann“ . Diese Beispiele, „Dokumente aus dem Unterricht“, sollen Zugriffe und Vorgehensweisen verdeutlichen, welche dann theoretisch begründet werden. Insbesondere ist zu benennen, dass Otto Theorie immer nur zur Begründung der Praxis verwendet. Seine Theorien verstehen sich hierbei nicht als grundlegende Neuschöpfungen seiner Vorstellung, sondern knüpfen auch an Argumentationen von anderen Denkern.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: Aufbau und Methode des Buches „Auslegen – Ästhetische Erziehung als Praxis des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“

2. Das Problem des unproduktiven Umgangs in der Ästhetischen Erziehung: Über die Verhinderung des Auslegens in den traditionellen Auffassungen der Ästhetischen Erziehung

3. Eine neue Auffassung von Ästhetischer Erziehung

3. 1. Der didaktische Blick

3. 2. Ästhetisches Verhalten lehren

4. Die Methode des Auslegens: Das Auslegen in Bildern und das Auslegen von Bildern

4. 1. Auslegen: Eine Methode zwischen Wahrnehmen, Handeln und Verstehen

4. 2. Die Prozeduren des Auslegens: Machen, Sprechen, Sammeln

4. 2. 1. Das Machen von Bildern

4. 2. 2. Das Sprechen über Bilder

4. 2. 3. Das Sammeln von Bildern

4. 3. Versuch einer Schematisierung von Ottos Methode des Auslegens

5. Die Methode des Auslegens am Beispiel von Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“

5. 1. Didaktische Intention

5. 2. Ablauf

5. 3. Begründung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Konzeption der "Ästhetischen Erziehung" von Gunter und Maria Otto, insbesondere deren Methode des "Auslegens" als zentralen Bildungsprozess. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine Verbindung von Wahrnehmung, Handeln und Verstehen ein produktiver, emanzipatorischer Kunstunterricht gelingen kann, der sich von traditionellen, einengenden Ansätzen absetzt.

  • Grundlagen und Problematik der traditionellen Ästhetischen Erziehung
  • Die phänomenologisch orientierte Methode des "Auslegens in Bildern und von Bildern"
  • Die drei Prozeduren der künstlerischen Arbeit: Machen, Sprechen und Sammeln
  • Anwendung des Konzepts am Beispiel von Leonardo da Vincis "Das Abendmahl"
  • Mehrperspektivität und der offene Kunstbegriff im schulischen Kontext

Auszug aus dem Buch

4. 1. Auslegen: Eine Methode zwischen Wahrnehmen, Handeln und Verstehen

Für Gunter Otto sei Auslegung eine Methode. Hierzu erscheint es unabwehrbar zu zeigen, was er unter Methode versteht: „Methode haben heißt, den nächsten Auslegungsschritt, die nächste argumentativ gestützte Suchbewegung mit Bewu[ss]tsein auf Grund von Entscheidungen wählen“.

Gunter Otto verweist auf das Auslegen als Methode, welche zwischen zwei Polen zu verstehen sei: Einerseits versteht sich das „Auslegen in Bildern“ als handlungsorientiertes Auslegen und andererseits bezieht sich „Auslegen von Bildern“ auf den Akt des Verstehens von Bildern. D. h. im Auslegen liegt ein „doppelsinniger Vorgang“, der das Machen und das Verstehen von Bildern umfasst.

Die Auslegung bezieht sich auf das Bild, welches sich wiederum „auf die Welt in der wir leben“ bezieht. Die Bilder sind somit als Produkte eines Subjekts Repräsentanten seiner Welt, seiner Lebensweisen. Im gemachten Bild zeigt sich das Subjekt selbst durch das Offenbaren seiner Erfahrung und Erinnerung. Hier sieht Otto die „Vielfalt der Auslegung“, welche durch die Mannigfaltigkeit der möglichen Umsetzungsformen im Bild geschehen, aber sich auch im Verständigungsprozess äußern kann.

Bevor sich das Subjekt über das Bild verständigt oder zu diesem tätig wird, nimmt dieses wahr. Gunter Otto sein Wahrnehmungsbegriff umfasst einen auf Rationalität und Erfahrung begründeten Begriff: Die ästhetische Rationalität. Sein Begriff sei funktional und nicht formal orientiert. Zudem gibt es ohne Wahrnehmung keinen Lernprozess.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Aufbau und Methode des Buches „Auslegen – Ästhetische Erziehung als Praxis des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“: Die Einleitung gibt einen Überblick über Gunter Ottos phänomenologischen Ansatz und skizziert die Fragestellung nach dem Verständnis von Ästhetischer Erziehung und der Methode der Auslegung.

2. Das Problem des unproduktiven Umgangs in der Ästhetischen Erziehung: Über die Verhinderung des Auslegens in den traditionellen Auffassungen der Ästhetischen Erziehung: Dieses Kapitel kritisiert historische und reformerische Ansätze, die durch eine eingeschränkte Sichtweise die notwendige Mehrdeutigkeit und das eigentliche Auslegen in der Kunsterziehung behinderten.

3. Eine neue Auffassung von Ästhetischer Erziehung: Otto stellt hier seine Vision eines offenen Unterrichts vor, der auf einem didaktisch reflektierten Blick und der Lehre ästhetischen Verhaltens basiert, um Vielfalt zuzulassen.

4. Die Methode des Auslegens: Das Auslegen in Bildern und das Auslegen von Bildern: Dieses Kernkapitel definiert das Auslegen als dualen Prozess zwischen Handeln (Machen) und Verstehen (Rezeption) und differenziert die methodischen Prozeduren.

5. Die Methode des Auslegens am Beispiel von Leonardo da Vincis „Das Abendmahl“: Hier wird das theoretische Modell in eine praxisnahe Unterrichtseinheit überführt, um die Mehrperspektivität und Selbsttätigkeit der Lernenden konkret zu erproben.

6. Fazit: Das Fazit resümiert die Bedeutung von Ottos Ansatz für den heutigen Kunstunterricht und betont den notwendigen Verzicht auf starre Theorie zugunsten der lebendigen Erfahrung des Subjekts.

Schlüsselwörter

Ästhetische Erziehung, Auslegen, Gunter Otto, Bildermachen, Bilderverstehen, Ästhetische Rationalität, Mehrperspektivität, Phänomenologie, Kunstpädagogik, Didaktischer Blick, Ästhetisches Verhalten, Bildanalyse, Kreativität, Unterrichtsmethode, Subjektorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die kunstpädagogische Konzeption von Gunter und Maria Otto zur "Ästhetischen Erziehung" und deren zentrales methodisches Instrument, das "Auslegen".

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Kritik an traditionellen Unterrichtsmodellen, die Bedeutung der Subjektorientierung im Kunstunterricht sowie die Prozessorientierung im Umgang mit Bildern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, wie das "Auslegen als Praxis" als handlungs- und erkenntnisorientierte Methode dazu beitragen kann, den Kunstunterricht zu öffnen und echte ästhetische Lernprozesse zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen phänomenologischen Ansatz, der sich an Gunter Ottos eigener Methodik orientiert, um Konzepte durch Beispiele und Dokumente zu begründen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert theoretische Grundlagen (didaktischer Blick, ästhetisches Verhalten), die drei Prozeduren Machen, Sprechen und Sammeln sowie eine praktische Anwendung am Abendmahl-Fresko.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ästhetische Erziehung, Auslegen, Mehrperspektivität, Bildermachen, Bilderverstehen und Ästhetische Rationalität.

Welche Rolle spielt die "Perceptbildung" bei Gunter Otto?

Die Perceptbildung beschreibt die erste Begegnung mit einem Bild, bei der das Wahrgenommene mit den eigenen Erfahrungen, Werten und Erwartungen des Betrachters verknüpft wird.

Warum ist das "Sammeln" für Gunter Otto eine Prozedur des Auslegens?

Sammeln dient dazu, Zusammenhänge (Kontexte) zu erschließen und ermöglicht es Lernenden, sich intensiv mit verschiedenen Facetten eines Bildthemas auseinanderzusetzen, was zur Identitätsbildung beiträgt.

Was kritisiert die Arbeit an der Anwendung des Modells im Unterricht?

Die Arbeit merkt kritisch an, dass Gunter Otto keine konkreten Lösungen liefert, wie das Sammeln als Schülertätigkeit gelingen kann, ohne dass der Lehrer die Vorherrschaft behält oder das Sammeln in ein starres System zwingt.

Inwiefern ist der Verzicht auf Theorie ein Teil der Methode?

Im letzten Abschnitt wird deutlich, dass Otto einen bewussten "Verzicht auf Theorie" postuliert, um den Lernenden Raum für eine freie, subjektive Interpretation zu geben und die bloße "Paukerei" von Fakten zu vermeiden.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Auslegen als Praxis der ästhetischen Erziehung. Konzeption „des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“ von Gunter und Maria Otto
Hochschule
Universität Erfurt  (Professur für Fachdidaktik Kunst)
Note
1,3
Autor
Carsten Lincke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
33
Katalognummer
V336162
ISBN (eBook)
9783668257535
ISBN (Buch)
9783668257542
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gunter und Maria Otto Gunter Otto Bilddeutung Bildinterpretation Ästhetische Erziehung Kunstvermittlung Auslegen von Bildern Kunst Auslegen in Bildern Deutung von Bildern Kunstpraxis Kunsterziehung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carsten Lincke (Autor:in), 2013, Auslegen als Praxis der ästhetischen Erziehung. Konzeption „des Auslegens in Bildern und des Auslegens von Bildern“ von Gunter und Maria Otto, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/336162
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Leseprobe aus  33  Seiten
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