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Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation von Schülern?

Titel: Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation von Schülern?

Seminararbeit , 2015 , 24 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Marcel Christ (Autor:in)

Didaktik - BWL, Wirtschaftspädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Lichte andauernder Debatten um die durch den sozioökonomischen Status der Schüler/innen bedingte Bildungsungerechtigkeit in Ländern wie Österreich oder Deutschland untersucht der vorliegende Beitrag den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation.

Das theoretische Fundament bildet die Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan (2000). Diese Motivationstheorie unterscheidet verschiedene Motivationsformen, wobei für nachfolgende Arbeit insbesondere die identifizierte Regulation, eine eher autonome Form der Motivation, von Bedeutung ist, da sie die Relevanz widerspiegelt, die eine Person einer (Lern)Handlung aufgrund der Bedeutung für deren angestrebte Ziele beimisst.

Mehrere Forschungsarbeiten konnten bereits Zusammenhänge zwischen dem sozioökonomischem Hintergrund und der Bildungsaspiration von Schüler/inne/n nachweisen (z. B. Salami, 2008), weshalb eine Beziehung zwischen sozialer Herkunft und identifizierter Regulation vermutet wird. In einer Sekundärdatenanalyse wurde der Datensatz der LOTUS-Studie, einer Längsschnittstudie mit 882 Einträgen, die in 24 Schulklassen berufsbildender mittlerer und höherer Schulen an acht Standorten in Österreich durchgeführt wurde, analysiert (70,6 % weiblich, Durchschnittsalter 14.49 Jahre). Es wurden Korrelationsanalysen für Daten von zwei Messzeitpunkten realisiert, um den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation bzw. identifizierter Regulation zu überprüfen. Die Ergebnisse sprechen gegen eine Beziehung zwischen den Variablen. Korrelationsanalysen zur Untersuchung des Einflusses des Geschlechts auf die Stärke des Zusammenhangs von sozialer Herkunft und identifizierter Regulation wiesen keine signifikanten Resultate aus.

Dies legt die Vermutung nahe, dass weder die soziale Herkunft noch das Geschlecht direkt mit der identifizierten Regulation zusammenhängen. Die Diskussion geht daher, unter Berücksichtigung der Limitationen der Arbeit, auf weitere mögliche Einflussfaktoren und Zusammenhänge ein.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theorie und Forschungsstand

3. Eckdaten der empirischen Untersuchung

3.1 Stichprobenbeschreibung

3.2 Operationalisierung und Analyseverfahren

4. Empirische Befunde

5. Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft von Schülerinnen und Schülern und deren Lernmotivation, wobei insbesondere die identifizierte Regulation als autonome Motivationsform im Fokus steht. Basierend auf der Selbstbestimmungstheorie nach Deci und Ryan wird analysiert, ob sozioökonomische Faktoren die Motivation beeinflussen und ob sich hierbei geschlechtsspezifische Unterschiede zeigen.

  • Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation
  • Selbstbestimmungstheorie (SDT) und identifizierte Regulation
  • Sekundärdatenanalyse basierend auf der LOTUS-Studie
  • Untersuchung von geschlechtsspezifischen Unterschieden
  • Ableitung von Implikationen für die Bildungsförderung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Jeder Mensch verdient, ja hat ein Recht darauf, die für ihn bzw. sie bestmögliche Bildung zu genießen. Deshalb ist es unerlässlich, vorherrschende Ungleichheiten oder unterschiedliche Startbedingungen, welche möglicherweise den Bildungserfolg oder überhaupt die Teilhabe am Bildungsgeschehen beeinträchtigen, zu identifizieren, mit dem Ziel, diese zu kompensieren. Soziale Unterschiede zwischen den Elternhäusern von Schüler/inne/n und deren teils immenser Einfluss auf die Teilhabe am sowie den Erfolg im Bildungswesen sind immer wieder Gegenstand gesellschaftspolitischer Debatten (z. B. Bacher, 2003; DGB, 2015; DIE WELT, 2013).

So verfügen sozioökonomisch privilegierte Schüler/innen durchschnittlich über einen Leistungsvorsprung von einem ganzen Schuljahr über solche aus schwächeren Schichten – und das nicht etwa in Entwicklungsländern sondern in Nationen wie Österreich oder Deutschland, sogenannten Erste Welt-Staaten also (OECD, 2003; OECD, 2012). Die Tatsache, dass in Österreich zwischen den PISA-Studien von 2003 und 2012 hinsichtlich der Chancengleichheit keinerlei Veränderung zu verzeichnen sind (ebd.), unterstreicht die Notwendigkeit, Effekte sozialer Hintergründe zu untersuchen, um konkrete Handlungsstrategien daraus abzuleiten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel erläutert die Relevanz der Bildungsungerechtigkeit und führt die Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation ein.

2. Theorie und Forschungsstand: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Selbstbestimmungstheorie dargelegt und der aktuelle Forschungsstand zu sozialen Einflüssen auf Bildungsaspirationen diskutiert.

3. Eckdaten der empirischen Untersuchung: Dieses Kapitel beschreibt das Design der LOTUS-Studie sowie die Stichprobenzusammensetzung und die angewandten Analysemethoden.

4. Empirische Befunde: Es werden die Ergebnisse der Korrelationsanalysen präsentiert, welche die aufgestellten Hypothesen statistisch überprüfen.

5. Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse, hinterfragt die Limitationen der Untersuchung und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Bildungsgerechtigkeit, Soziale Herkunft, Lernmotivation, Identifizierte Regulation, Selbstbestimmungstheorie, LOTUS-Studie, Schulleistung, Bildungsaspiration, Korrelationsanalyse, Geschlechtsunterschiede, sozioökonomischer Hintergrund, Pädagogische Psychologie, Bildungsforschung, Sekundärdatenanalyse, Schülerinnen und Schüler.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die soziale Herkunft von Schülern einen direkten Einfluss auf deren Lernmotivation hat, insbesondere auf die Form der identifizierten Regulation.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf Bildungsungleichheit, der Selbstbestimmungstheorie und der quantitativen Überprüfung von Zusammenhängen zwischen sozioökonomischem Status und motivationalen Aspekten.

Was ist die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage ist, ob und inwieweit sich die soziale Herkunft von Schülern auf deren identifizierte Lernmotivation auswirkt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative Sekundärdatenanalyse, bei der Daten der Längsschnittstudie LOTUS mittels Korrelationsanalysen nach Pearson und Spearman ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die detaillierte Beschreibung des Datensatzes, die statistische Auswertung der Daten sowie die kritische Diskussion der gewonnenen Erkenntnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlagworte sind Bildungsgerechtigkeit, soziale Herkunft, Lernmotivation, identifizierte Regulation und die Selbstbestimmungstheorie.

Bestätigen die Ergebnisse die aufgestellten Hypothesen?

Nein, die statistischen Analysen zeigen keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der sozialen Herkunft und der identifizierten Regulation, weshalb die Hypothesen verworfen werden müssen.

Welche Rolle spielt das Geschlecht in der Analyse?

Die Untersuchung prüfte, ob das Geschlecht den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Motivation moderiert, konnte hierfür jedoch keine signifikanten Belege finden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation von Schülern?
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Veranstaltung
Forschungsfragen der Wirtschaftspädagogik
Note
1,3
Autor
Marcel Christ (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
24
Katalognummer
V335604
ISBN (eBook)
9783668256859
ISBN (Buch)
9783668256866
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ESCS Lernmotivation Schule Selbstbestimmungstheorie soziale Herkunft identifizierte Regulation Korrelationsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Christ (Autor:in), 2015, Besteht ein Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Lernmotivation von Schülern?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335604
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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