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"In a Station of the Metro" als repräsentatives Beispiel für Ezra Pounds imagistische Dichtung

Titel: "In a Station of the Metro" als repräsentatives Beispiel für Ezra Pounds imagistische Dichtung

Hausarbeit (Hauptseminar) , 1995 , 25 Seiten , Note: gut

Autor:in: Angelika Felser (Autor:in)

Amerikanistik - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit soll Aufschluss über Ezra Pounds imagistische Dichtung geben. Dazu werden die Faktoren erläutert, die zu seinem Verständnis von Imagismus und dessen Idealbild von Dichtung führten.

Neben Einflüssen bestimmter Zeitgenossen Pounds, wie zum Beispiel Thomas Ernest Hulme, spielte auch orientalische Poetik, besonders die japanische Form des sogenannten „Haiku“, eine große Rolle bei Pounds Suche nach dem idealen „Bild“, dem Vortex, welches er in „Lustra“, seiner Gedichtssammlung mit inhaltlich kürzeren Gedichten, gefunden zu haben scheint.

„In a Station of the Metro“, das wohl bekannteste Gedicht dieser Sammlung, übertrifft alle Gedichte der Imagisten an Konzentration. Es soll als repräsentatives Beispiel für Pounds Dichtung dienen. Inhaltlich offenbart das Geicht ein bestimmtes Bild der „modernen Stadt“, welches in Anlehnung an Baudelaires „A Une Passante“ kurz illustriert werden soll.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I Einleitung

II „Imagism“

II.1 Die Ideale des Imagismus

II.2 Entscheidende Einflüsse auf Pounds Dichtung

T. E. Hulme – Haiku – Vorticism

III „In a Station of the Metro“

III.1 Das Gedicht als repräsentatives Beispiel für Pounds imagistische Dichtung

III.2 Das Bild der „modernen Stadt“

IV Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Ezra Pounds Gedicht „In a Station of the Metro“ als zentrales und repräsentatives Beispiel für seine imagistische Dichtung. Ziel ist es, die ästhetischen Grundlagen und Einflüsse – insbesondere T. E. Hulmes Theorien, das japanische Haiku und die Vorticism-Bewegung – zu erläutern und aufzuzeigen, wie Pound durch die Technik des „Image“ eine neuartige, konzentrierte Bildsprache zur Darstellung der modernen großstädtischen Erfahrung entwickelte.

  • Theoretische Grundlagen und Ideale des Imagismus
  • Einfluss der orientalischen Poetik und des Haiku auf Ezra Pound
  • Übergang vom Imagismus zum Vorticism und das Konzept des „Vortex“
  • Analyse von „In a Station of the Metro“ als „one-image poem“
  • Kritik an Anonymität und Isolation in der modernen Stadt

Auszug aus dem Buch

III.1 Das Gedicht als repräsentatives Beispiel für Pounds imagistische Dichtung

Im Artikel über „Vorticism“ beschreibt Pound, wie er zum Verfassen dieses Gedichts („[...] the […] hokku-like sentence“) kam: „Three years ago (1911) in Paris I got out of a „metro“ train at La Concorde, and saw suddenly a beautiful face, and then another and another […] and I tried all day to find words for what this had meant to me, and I could not find any words that seemed to me worthy, or as lovely as that sudden emotion […].“

Seine Schwierigkeit, exakt das auszudrücken, was er dabei empfunden hat und seine Eindrücke zu reproduzieren, überwindet er, indem er nicht Worte, sondern Farben verwendet: „And that evening […] I found, suddenly, the expression. I do not mean that I found words, but there came an equation […] not in speech, but in little splotches of colour […] That is to say, my experience in Paris should have gone into paint.“ „[…] It was […] the beginning for me of a new language in colour […].“

Er hätte sich ebenso z.B. der Bildhauerei bedienen können, jedoch sei Farbe das erste angemessene Medium für das gewesen, was er mit Worten nicht auszudrücken vermochte. Dieser Gedanke entspricht der Vorticism-Bewegung, denn im Sinne des Vortizismus sollten alle Künste unter eine Rubrik gefasst werden, und die einzelnen Künstler sollten Analogien zu ihrer eigenen Kunstform bei denen ihrer Kollegen finden. Indem Pound bei der Verarbeitung seiner Metro-Eindrücke auf die Malerei zurückgreift, überschreitet er sozusagen sein eigenes Metier und wird selbst zum Maler. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Pound seine eigene imagistische Dichtung aus einem solchen Blickwinkel heraus definiert („[...] a sort of poetry where painting or sculpture seems as if were „just coming over into speech“.“)

Zusammenfassung der Kapitel

I Einleitung: Die Einleitung verortet das Gedicht im Kontext der Imagismus-Dekade und stellt die Forschungsfrage nach Pounds imagistischer Dichtung.

II „Imagism“: Dieses Kapitel erläutert die Grundsätze des Imagismus und untersucht die prägenden Einflüsse auf Ezra Pounds Dichtungsverständnis.

II.1 Die Ideale des Imagismus: Hier werden die Kernthesen der Bewegung und Pounds Forderungen an eine präzise, bildhafte Dichtung detailliert dargelegt.

II.2 Entscheidende Einflüsse auf Pounds Dichtung: Das Kapitel analysiert die Rolle von T. E. Hulme, das Haiku und den Vorticism als entscheidende Formgeber für Pounds Ästhetik.

III „In a Station of the Metro“: Dieser Teil widmet sich der konkreten Analyse des namensgebenden Gedichts als Resultat von Pounds theoretischer Arbeit.

III.1 Das Gedicht als repräsentatives Beispiel für Pounds imagistische Dichtung: Hier wird der Entstehungsprozess des Gedichts und seine technische Umsetzung als „one-image poem“ untersucht.

III.2 Das Bild der „modernen Stadt“: Dieser Abschnitt interpretiert die inhaltliche Dimension des Gedichts hinsichtlich Themen wie Entfremdung, Isolation und Anonymität in der Großstadt.

IV Resümee: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und bestätigt das Gedicht als Erfüllung von Pounds künstlerischem Streben nach dem „Vortex“.

Schlüsselwörter

Imagismus, Ezra Pound, In a Station of the Metro, Haiku, Vorticism, Bildsprache, Moderne, Anonymität, Metamorphose, Lyrik, Literaturgeschichte, Poetische Theorie, Isolation, Symbolismus, Vortex.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Ezra Pounds Dichtung, insbesondere das Gedicht „In a Station of the Metro“, im Kontext der imagistischen Strömung des frühen 20. Jahrhunderts.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf den ästhetischen Prinzipien des Imagismus, dem Einfluss japanischer Dichtformen (Haiku) und der kritischen Auseinandersetzung mit der modernen Stadt.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Pound durch die Reduktion von Sprache und die Konzentration auf ein zentrales Bild sein Ideal eines „harten, klaren und konzentrierten“ Gedichts verwirklicht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine literaturwissenschaftliche Analyse von Pounds poetischer Doktrin mit einer vergleichenden Interpretation seines Gedichts und dessen Kontextualisierung durch Einflüsse anderer Autoren wie Baudelaire und Hulme.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Imagismus, die Untersuchung der Einflüsse durch Haiku und Vorticism sowie die detaillierte inhaltliche und formale Analyse des Gedichts „In a Station of the Metro“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Imagismus, Vortex, moderne Stadt, Anonymität, Isolation und das Konzept der „super-position“ in der Lyrik.

Warum spielt das japanische Haiku eine so große Rolle für Pound?

Pound sah im Haiku eine Technik, die es ermöglicht, einen flüchtigen Sinneseindruck durch ein einziges, präzises Bild („Image“) auszudrücken, ohne dabei auf sentimentale oder abstrakte Erklärungen zurückgreifen zu müssen.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Symbolismus und Imagismus bei Pound?

Die Arbeit betont, dass Pound den französischen Symbolismus für seine „Unschärfe“ kritisierte und stattdessen ein objektives, direktes Bild bevorzugte, das im Gegensatz zu einem Symbol keine starre, sondern eine variable Bedeutung haben sollte.

Welche Bedeutung hat das Bild der „modernen Stadt“ in der Interpretation?

Die moderne Stadt wird im Gedicht als ein Ort der Anonymität und Isolation verstanden, an dem das Individuum in der Menschenmasse untergeht und seine Einzigartigkeit verliert, was Pound durch den Kontrast von Gesichtern und Blütenblättern verbildlicht.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
"In a Station of the Metro" als repräsentatives Beispiel für Ezra Pounds imagistische Dichtung
Hochschule
Universität Münster  (Anglistik)
Veranstaltung
Die frühe Lyrik Ezra Pounds
Note
gut
Autor
Angelika Felser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
1995
Seiten
25
Katalognummer
V335234
ISBN (eBook)
9783668251328
ISBN (Buch)
9783668251335
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Haiku Imagismus Vortizismus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Angelika Felser (Autor:in), 1995, "In a Station of the Metro" als repräsentatives Beispiel für Ezra Pounds imagistische Dichtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335234
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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