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Aspekte der systematischen betrieblichen Weiterbildung. Organisationselemente und -kulturen

Titel: Aspekte der systematischen betrieblichen Weiterbildung. Organisationselemente und -kulturen

Hausarbeit , 2016 , 27 Seiten

Autor:in: Markus Volk (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Organisationales Lernen bedeutet, dass die Organisation im gesamten lernt. Dabei wird der Fokus auf die Veränderungsfähigkeit des Ganzen gerichtet, wodurch Kernkompetenzen besondere Bedeutung erhalten. Kernkompetenzen bei den einzelnen Bestandteilen der Organisation, in Form von Abteilungen und letztlich Menschen sichern dabei erst die benötigte Flexibilität und Veränderungsfähigkeit. Diese Fähigkeit auf Veränderungen zu reagieren benötigt die persönliche Bereitschaft und Motivation zu Veränderungen, um wirksam zu werden.

In dieser Arbeit werden folgende Themen des Bildungsmanagement in kurzen abgeschlossenen Abhandlungen erläutert:

1.) Was ist unter „organisatiorischem Lernen“ zu verstehen und wie kann es durch systematische betriebliche Weiterbildung intensiviert werden?

2.) Warum ist eine Beschränkung der Evaluation betrieblicher Weiterbildung auf die Ermittlung der Zufriedenheit der Teilnehmer und ggf. ihrer Vorgesetzten nicht hinreichen? Welche zusätzlichen Erfolgsbestimmungen sind aus Sicher des Unternehmens relevant?

3.) Welches sind die wichtigsten Organisationselemente?

4.) Welche typischen Ansätze kennen Sie, Organisationskultur zu beeinflussen?

5.) Fassen Sie kurz die Kernaspekte zusammen auf die man bei der Implementation von Wissensmanagement aus psychologische Perspektive
achten sollte?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1: Was ist unter „organisatiorischem Lernen“ zu verstehen und wie kann es durch systematische betriebliche Weiterbildung intensiviert werden?

Aufgabe 2: Warum ist eine Beschränkung der Evaluation betrieblicher Weiterbildung auf die Ermittlung der Zufriedenheit der Teilnehmer und ggf. ihrer Vorgesetzten nicht hinreichen? Welche zusätzlichen Erfolgsbestimmungen sind aus Sicher des Unternehmens relevant?

Aufgabe 3: Welches sind die wichtigsten Organisationselemente?

Aufgabe 4: Welche typischen Ansätze kennen Sie, Organisationskultur zu beeinflussen?

Aufgabe 5: Fassen Sie kurz die Kernaspekte zusammen auf die man bei der Implementation von Wissensmanagement aus psychologische Perspektive achten sollte?

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den strategischen und operativen Aspekten des Bildungsmanagements in Unternehmen. Das primäre Ziel besteht darin, betriebliche Weiterbildung als zentrales Element der Organisationsentwicklung und des Wissensmanagements zu begreifen, um durch systematische Planung und Evaluation die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

  • Grundlagen und Intensivierung des organisationalen Lernens
  • Methoden und Notwendigkeit einer ganzheitlichen Evaluation von Weiterbildungsmaßnahmen
  • Analyse der zentralen Organisationselemente und deren Zusammenspiel
  • Ansätze und Herausforderungen bei der bewussten Gestaltung von Organisationskultur
  • Psychologische Aspekte und kritische Erfolgsfaktoren bei der Implementierung von Wissensmanagement

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 1: Was ist unter „organisatiorischem Lernen“ zu verstehen und wie kann es durch systematische betriebliche Weiterbildung intensiviert werden?

Organisationales Lernen bedeutet, dass die Organisation im gesamten lernt. Dabei wird der Fokus auf die Veränderungsfähigkeit des Ganzen gerichtet, wodurch Kernkompetenzen besondere Bedeutung erhalten. Kernkompetenzen bei den einzelnen Bestandteilen der Organisation, in Form von Abteilungen und letztlich Menschen sichern dabei erst die benötigte Flexibilität und Veränderungsfähigkeit. Diese Fähigkeit auf Veränderungen zu reagieren benötigt die persönliche Bereitschaft und Motivation zu Veränderungen, um wirksam zu werden.

Eine Lernende Organisation beginnt auf Basis von Beobachtung eigenen Vorgehens Änderungen bestehender Routinen für die Zukunft, passt die Struktur an und kann dabei auch die Perspektive der Umwelt einnehmen. Die bedeutet, dass eine lernende Organisation den Blickwinkel benötigt, den normalerweise Außenstehende haben. Ebenso muss eine Lernende Organisation eine grundlegende Flexibilität mitbringen, um sich selbst beim Lernvorgang weiter zu entwickeln.

Organisationales Lernen als kontinuierlicher Prozess reagiert auf Anforderungen, die über die aktuell vorhandene Wissensbasis hinausgehen und stellt einen dauerhaften Teil permanenter Organisationsentwicklung dar. Andere Elemente permanenter Organisationsentwicklung können temporär vorhanden sein, wie es bei Prozess Redesign häufig der Fall ist. Der Prozess organisationalen Lernens verändert dabei die Wissensbasis einer Organisation, beispielsweise eines Unternehmens. Die Wissensbasis eines Unternehmens beinhaltet das Wissen seiner Teile, also der Mitarbeiter, sofern auf dieses Wissen wirksam zugegriffen werden kann. Welches Wissen für ein Unternehmen relevant ist ändert sich fortwährend, kann verbessert werden, stellt eine wirtschaftlich bedeutsame Ressource dar und ist stets mit Nichtwissen gekoppelt.

Kapitelzusammenfassungen

Aufgabe 1: Das Kapitel erläutert, dass organisationales Lernen als kontinuierlicher Prozess die Veränderungsfähigkeit einer Organisation stärkt und eng mit der betrieblichen Weiterbildung verknüpft ist.

Aufgabe 2: Hier wird dargelegt, warum eine reine Zufriedenheitsbefragung bei der Evaluation nicht ausreicht und stattdessen eine kontextbezogene Analyse der Wirkungen auf Unternehmensprozesse notwendig ist.

Aufgabe 3: Dieser Abschnitt definiert die zentralen Organisationselemente – Personen, Aufgaben und Hilfsmittel – und ihre Bedeutung für die Organisationsstruktur.

Aufgabe 4: Das Kapitel behandelt verschiedene Ansätze zur Beeinflussung der Organisationskultur, wobei insbesondere die Rolle von Vertrauen und der Umgang mit Krisen hervorgehoben werden.

Aufgabe 5: Es werden die psychologischen Kernaspekte bei der Implementierung von Wissensmanagement diskutiert, insbesondere die Notwendigkeit der frühzeitigen Mitarbeiterbeteiligung zur Vermeidung von Widerständen.

Schlüsselwörter

Bildungsmanagement, Organisationales Lernen, Betriebliche Weiterbildung, Organisationsentwicklung, Wissensmanagement, Evaluation, Organisationskultur, Change Management, Kompetenzentwicklung, Stakeholder, Transfererfolg, Prozessmanagement, Unternehmenskultur, Akzeptanz, Mitarbeitermotivation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strategische Gestaltung von Bildungsmanagement in Unternehmen, um organisationales Lernen und Wissensmanagement effektiv zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf organisationalem Lernen, der Evaluation von Weiterbildung, Organisationsdesign, Unternehmenskultur und der psychologisch fundierten Einführung von Wissensmanagement.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie betriebliche Weiterbildung über reines Anpassungslernen hinaus als treibende Kraft für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen genutzt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Konzepte der Organisationslehre, Pädagogik und des Prozessmanagements unter Einbeziehung relevanter Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Praxisaufgaben des Bildungsmanagements, von der Bedarfsanalyse über die Evaluation bis hin zur Implementierung komplexer Wissenssysteme.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissensmanagement, organisatorisches Lernen, Evaluation, Akzeptanz und Organisationskultur.

Warum reicht die Messung der Teilnehmerzufriedenheit für eine Evaluation nicht aus?

Zufriedenheit ist oft positiv verzerrt und gibt keinen Aufschluss darüber, ob das gelernte Wissen tatsächlich in produktives Anwendungsverhalten transferiert wurde.

Was ist die größte Hürde bei der Einführung von Wissensmanagement?

Psychologische Widerstände der Mitarbeiter gegenüber Neuerungen sowie die Angst vor Wissensverlust oder unklaren Zielsetzungen gelten als wesentliche Barrieren.

Wie lässt sich die Organisationskultur gezielt beeinflussen?

Die Beeinflussung ist komplex; Ansätze wie der Krisenansatz oder der Macher-Ansatz können in Abhängigkeit von der Bereitschaft und den Zielen der Organisation zur Veränderung beitragen.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aspekte der systematischen betrieblichen Weiterbildung. Organisationselemente und -kulturen
Hochschule
Rheinland-Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern-Landau
Autor
Markus Volk (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
27
Katalognummer
V335164
ISBN (eBook)
9783668252042
ISBN (Buch)
9783668252059
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bildungsmanagement Organisationsentwicklung Wissensmanagement Evaluation Qualitätssicherung Organisationselemente Implementierung von Wissensmanagement Organisatorisches Lernen systematische betriebliche Weiterbildung psychologische Aspekte des Wissensmanagement
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Markus Volk (Autor:in), 2016, Aspekte der systematischen betrieblichen Weiterbildung. Organisationselemente und -kulturen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335164
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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