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Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968 - 1983

Titel: Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968 - 1983

Essay , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sven Böttger (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Folgenden möchte ich den transnationalen Charakter des alternativen Milieus näher betrachten, mit Schwerpunkt auf den äußeren Kontakt und weniger der inneren Struktur. Die bisherigen und die weiteren Ausführungen beziehen sich dabei auf das alternative Milieu im Zeitraum von 1968 bis 1983.

Zwar wird der Höhepunkt des alternativen Milieus der Zeitspanne von 1978 bis 1982 zugeordnet, jedoch werden Beschreibungen auch auf Grund der Aussagen von Aktivisten gemacht, welche noch während des Krieges oder der Nachkriegszeit geboren wurden. Nach der Definition des alternativen Milieus von Dieter Rucht, welche ich auf Grund der speziellen Thematik in dieser Arbeit hier nicht vollständig ausführen werde, begann die Entwicklung des alternativen Milieus „ab den späten 1960er und frühen siebziger Jahren“ und setzte sich im Wesentlichen aus „den Geburtsjahrgängen 1940 bis 1970“ zusammen. Geprägt wurde es zentral von „der >>68er-Generation<<“.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968-1983

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den transnationalen Charakter des alternativen Milieus in Westdeutschland zwischen 1968 und 1983, mit einem besonderen Fokus auf die Bedeutung von Auslandsreisen, den interkulturellen Austausch und das Vorbild der dänischen Alternativkultur für die Politisierung der eigenen Generation.

  • Die transnationale Dimension und Heterogenität des alternativen Milieus.
  • Einflussfaktoren der Sozialisation der 68er-Generation.
  • Die Rolle des alternativen Tourismus und alternativer Reiseführer.
  • Das politische Interesse an Dänemark und der dortigen Alternativkultur.
  • Konfliktlinien zwischen politischem Anspruch und Lebensstil in der Bundesrepublik.

Auszug aus dem Buch

Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968-1983

Heterogenität war ein zentrales Merkmal des alternativen Milieus im Zeitraum von 1968 bis 1983 (vgl. Reichardt/Siegfried, 2010: S. 16, 68), in der inneren Struktur (vgl. ebd.: S.19 – 20, 68, 89) wie auch im äußeren Kontakt (vgl. ebd.: S.13, 19, 22), und damit einhergehend Offenheit und eine gewisse Neugier dem Fremden gegenüber. Im Folgenden soll diese Heterogenität in einem transnationalen Sinn aufgefasst werden (vgl. ebd.: S. 13). Dabei ist dieser „internationale Bezug […] Kernelement <<alternativer>> Identität“ (ebd.: S. 113), welcher das alternative Milieu von anderen Milieus unterschied und Distinktionsfunktion hatte.

Im Inneren waren Migranten, ausländische Studierende wie auch afroamerikanische GIs Teil des alternativen Milieus, während im Äußeren Kontakte zu Genossen im Ausland geknüpft, andere Länder bereist, nach ausländischen Vorbildern für neue Aktionsformen und Lebensstile gesucht und der eigene Horizont erweitert wurde. Dabei gab es häufig Verknüpfungen mit anderen Bewegungen, die teils ebenfalls transnational ausgerichtet waren (vgl. ebd.: S.89, 69), wie der Reisebewegung, der Jugendbewegung, der Frauenbewegung, religiösen Bewegungen, revolutionären Bewegungen, Freiheitsbewegungen, der Umweltbewegung, internationalen Solidaritätsbewegungen und weiteren Bewegungen, die sich oft dem linken Spektrum zuordnen ließen (vgl. ebd.: S. 76, 82, 22).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968-1983: Dieses Kapitel erläutert die Heterogenität, den transnationalen Identitätsbezug und die kulturellen sowie politischen Bindeglieder des alternativen Milieus innerhalb des untersuchten Zeitraums.

Schlüsselwörter

Alternatives Milieu, Transnationalität, 68er-Generation, Alternativer Tourismus, Dänemark, Politische Kultur, Gegenkultur, Sozialisation, Identität, Distinktion, Linke Politik, Lebensstile, Jugendbewegung, Westdeutschland, Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den transnationalen Charakter und die kulturellen sowie politischen Hintergründe des alternativen Milieus in Westdeutschland in den Jahren 1968 bis 1983.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Bedeutung von Auslandsreisen, der Rezeption dänischer Alternativmodelle und den Einflüssen der Sozialisation auf die politische Einstellung der 68er-Generation.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu verstehen, wie sich der transnationale Charakter des Milieus entwickelte und welche Rolle dabei externe Vorbilder und die Suche nach authentischen Lebensformen spielten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert primär auf einer Literaturanalyse, insbesondere auf den Kapiteln des Werkes von Sven Reichardt und Detlef Siegfried über das alternative Milieu.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Kindheit und Politisierung der Aktivisten, dem Phänomen des alternativen Reisens als Distinktionsmerkmal und dem Vorbildcharakter Dänemarks für die bundesrepublikanische Linke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem 68er-Generation, alternatives Milieu, transnationaler Austausch, dänische Alternativkultur und Politisierung.

Warum übte Dänemark eine so große Faszination auf die deutsche Alternativbewegung aus?

Dänemark galt als politisch liberaleres und reformbereiteres Vorbild, dessen gesellschaftliche Strukturen – etwa in Form von Kommunen oder linken Parteien – als erstrebenswert für einen Wandel in der Bundesrepublik wahrgenommen wurden.

Inwiefern spielte das Reisen eine politische Rolle?

Reisen diente nicht nur der Erholung, sondern war eine „Kombination aus Vergnügungslust und politischem Anspruch“, wobei das Aufsuchen gegenkultureller Projekte im Ausland der persönlichen politischen Horizonterweiterung und Vernetzung diente.

Welche Schattenseiten des alternativen Milieus werden thematisiert?

Die Arbeit beleuchtet auch negative Aspekte wie Gruppenzwänge, autoritäre Tendenzen in manchen Projekten sowie die Frustration, die aus der Diskrepanz zwischen politischem Anspruch und der Realität resultierte.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968 - 1983
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Note
1,0
Autor
Sven Böttger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V335030
ISBN (eBook)
9783668248267
ISBN (Buch)
9783668248274
Sprache
Deutsch
Schlagworte
charakter milieus
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Böttger (Autor:in), 2013, Der transnationale Charakter des alternativen Milieus 1968 - 1983, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335030
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Leseprobe aus  11  Seiten
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