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Ulrich Becks "Risikogesellschaft". Das Verhältnis zwischen Laien und Experten unter Bedingungen einfacher und reflexiver Modernisierung

Titel: Ulrich Becks "Risikogesellschaft". Das Verhältnis zwischen Laien und Experten unter Bedingungen einfacher und reflexiver Modernisierung

Essay , 2013 , 9 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Sven Böttger (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Angesichts aktueller und in der nahen Vergangenheit liegender Lebensmittelskandale erscheinen Ulrich Becks Thesen zur Risikogesellschaft aktueller denn je. Im Folgenden soll diese Risikogesellschaft mit ihren zentralen Elementen kurz beschrieben werden, um dann ausführlich Ulrich Becks Thesen zum Verhältnis zwischen Laien und Experten darzustellen.

Hierbei wird dieses Verhältnis zuerst im Zuge einfacher Modernisierung dargestellt, um nach kurzer Thematisierung der Unterschiede zwischen einfacher und reflexiver Modernisierung in der Umbruchphase, dieses Verhältnis im Zuge reflexiver Modernisierung in der Risikogesellschaft zu beschreiben.

Schließlich werde ich meine eigene Meinung zu diesem Verhältnis darstellen und ein kurzes Fazit ziehen. Grundlage für die folgenden Ausführungen sind das Buch „Risikogesellschaft – Auf dem Weg in eine andere Moderne“ von Ulrich Beck, insbesondere die Kapitel I und VII, die Mitschriften und Unterlagen aus dem Seminar, sowie Sekundärliteratur.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Risikogesellschaft
  • Einfache Modernisierung
  • Reflexive Modernisierung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Der Essay untersucht das Verhältnis zwischen Laien und Experten in der Risikogesellschaft nach Ulrich Beck. Er beleuchtet die Entwicklung dieses Verhältnisses in der einfachen und reflexiven Modernisierung, um anschließend die spezifischen Herausforderungen der Risikogesellschaft zu analysieren.

  • Die Risikogesellschaft als neuzeitlicher Typ der Industriegesellschaft
  • Die Rolle der einfachen und reflexiven Modernisierung
  • Die Bedeutung von Individualisierung in der Risikogesellschaft
  • Die zunehmende Bedeutung von Wissenschaftskritik und Fallibilismus
  • Das Verhältnis zwischen Laien und Experten in der Risikogesellschaft

Zusammenfassung der Kapitel

  • Risikogesellschaft: Dieses Kapitel beschreibt die zentralen Elemente der Risikogesellschaft nach Ulrich Beck. Es beleuchtet die Abgrenzung zur klassischen Industriegesellschaft und die besonderen Herausforderungen, die mit der Entstehung von globalen Gefahren verbunden sind.
  • Einfache Modernisierung: Dieses Kapitel analysiert das Verhältnis zwischen Laien und Experten in der Phase der einfachen Modernisierung. Es zeigt die Dominanz von Experten und die ungebrochene Wissenschaftsgläubigkeit der Laien auf.
  • Reflexive Modernisierung: Dieses Kapitel beleuchtet die Veränderungen im Verhältnis zwischen Laien und Experten im Kontext der reflexiven Modernisierung. Es beschreibt die Entstehung von Wissenschaftskritik und den Verlust an Autorität der Experten.

Schlüsselwörter

Risikogesellschaft, einfache Modernisierung, reflexive Modernisierung, Laien, Experten, Wissenschaftskritik, Fallibilismus, Individualisierung, globale Gefahren, Umwelt, Technologie, Gesellschaft, Politik, Wissenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Kernkonzept der "Risikogesellschaft" nach Ulrich Beck?

Die Risikogesellschaft beschreibt eine moderne Industriegesellschaft, in der die Produktion von Reichtum zunehmend von der Produktion technischer und ökologischer Risiken (z. B. Atomkraft, Klimawandel) begleitet wird.

Wie verändert sich das Verhältnis zwischen Laien und Experten?

Während in der "einfachen Modernisierung" Experten unhinterfragt dominierten, führt die "reflexive Modernisierung" zu einer Wissenschaftskritik, bei der Laien Expertenwissen skeptischer gegenüberstehen.

Was versteht Beck unter "reflexiver Modernisierung"?

Es ist die Phase, in der die Grundlagen der Industriegesellschaft durch ihre eigenen Folgen (Risiken) in Frage gestellt werden, was zu einem gesellschaftlichen Umbruch führt.

Welche Rolle spielt die Individualisierung in diesem Prozess?

Traditionelle Bindungen (Klasse, Familie) lösen sich auf, wodurch Individuen gezwungen sind, ihre Lebensentwürfe und den Umgang mit globalen Gefahren selbst zu gestalten.

Warum ist Wissenschaftskritik ein zentrales Element der Risikogesellschaft?

Da Risiken oft unsichtbar sind und wissenschaftlich definiert werden müssen, gleichzeitig aber Wissenschaftler sich oft widersprechen, verliert die Wissenschaft ihr Monopol auf die Wahrheit.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ulrich Becks "Risikogesellschaft". Das Verhältnis zwischen Laien und Experten unter Bedingungen einfacher und reflexiver Modernisierung
Note
1,0
Autor
Sven Böttger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
9
Katalognummer
V335028
ISBN (eBook)
9783668248540
ISBN (Buch)
9783668248557
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ulrich becks risikogesellschaft verhältnis laien experten bedingungen modernisierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sven Böttger (Autor:in), 2013, Ulrich Becks "Risikogesellschaft". Das Verhältnis zwischen Laien und Experten unter Bedingungen einfacher und reflexiver Modernisierung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/335028
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  9  Seiten
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