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Ist die Quantitätstheorie passé? Zum Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation

Titel: Ist die Quantitätstheorie passé? Zum Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation

Essay , 2015 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lukas Lögler (Autor:in)

VWL - Geldtheorie, Geldpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die aktuelle wirtschaftliche Lage der Eurozone und die derzeitigen und prognostizierten Inflationswerte haben die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) in den Fokus der Medien und der Öffentlichkeit gerückt. Dabei kommt zwangsläufig die Frage nach der Grundlage der zwischen den Befürwortern und Kritikern intensiv diskutierten gegenwärtigen Politik auf.

Die Quantitätstheorie stellt als Element einer solchen Grundlage für die EZB seit ihrer Gründung ein wichtiges Instrument zur Entscheidungsfindung in geldpolitischen Fragen dar. Das vorliegende Essay stellt dar, inwieweit die Quantitätstheorie derzeit noch Gültigkeit besitzt und welche Rolle die Gelmengenentwicklung für die geldpolitische Strategie des Eurosystems spielt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichte und Entwicklung der Quantitätstheorie

3 Die Gültigkeit der Quantitätstheorie heutzutage

4 Die Rolle der Geldmengenentwicklung für die Geldpolitik der EZB

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Ziel dieses Essays ist es, die aktuelle Gültigkeit der Quantitätstheorie zu untersuchen und deren Relevanz für die geldpolitische Strategie der Europäischen Zentralbank (EZB) im Kontext der Geldmengenentwicklung zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Quantitätstheorie von Oresmius bis Friedman
  • Empirische Untersuchung der Gültigkeit monetaristischer Ansätze in der Gegenwart
  • Analyse der zwei Säulen Strategie der EZB und deren Bezug zur Geldmenge
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Geldmengenaggregaten für die Zentralbankpolitik

Auszug aus dem Buch

3 Die Gültigkeit der Quantitätstheorie heutzutage

Um die Gültigkeit der Quantitätstheorie in der nahen Vergangenheit und Gegenwart zu bestimmen, muss vor allem auch auf die Entwicklung ihrer Bedeutung für die Zentralbanken der großen Volkswirtschaften dieser Welt eingegangen werden. Um 1970 traten in den Ländern der kapitalistischen Welt steigende Inflationsraten zunehmend mit sich ausweitender Arbeitslosigkeit auf, was der bis dahin vorherrschenden monetaristischen Liquiditätspräferenztheorie wiedersprach. Zudem endete 1973 das Bretton-Woods-System und Friedmans Version der Quantitätsgleichung und -theorie wurde bereitwillig als zutreffende Theorie akzeptiert.

Ab diesem Zeitpunkt nutzten viele Zentralbanken, wie etwa das Federal Reserve System (die FED) der USA und die Deutsche Bundesbank, die Theorie als Grundlage ihrer gelpolitischen Maßnahmen und die Geldmengenpolitik gewann an Bedeutung. Fast so schnell wie diese Bedeutung zunahm ging sie jedoch auch wieder zurück. In den USA wurde eine geldmengenorientierte Geldpolitik in den frühen 1980er Jahren fallengelassen, da der Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation zusammengebrochen schien. Seit diesem Zeitpunkt wurden zumindest in der englischsprachigen Welt Geldmengenaggregate als ungeeignetes Mittel für mittelfristige Ziele angesehen. Dem Beispiel der FED folgten in den nächsten Jahren viele große Zentralbanken, zuletzt verabschiedete sich die Schweizer National Bank (SNB) von der geldmengenorientierten Politik, so dass nur noch die Deutsche Bundesbank bis zu ihrer Ablösung durch die EZB 1999 an der Politik festhielt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die aktuelle wirtschaftliche Lage der Eurozone ein und stellt die zentrale Fragestellung zur anhaltenden Gültigkeit der Quantitätstheorie für die EZB vor.

2 Geschichte und Entwicklung der Quantitätstheorie: Hier wird der historische Ursprung der Quantitätstheorie von frühen Beobachtungen im 14. Jahrhundert bis hin zur modernen Formulierung durch Irving Fisher und Milton Friedman nachgezeichnet.

3 Die Gültigkeit der Quantitätstheorie heutzutage: Dieses Kapitel diskutiert die abnehmende Bedeutung monetaristischer Geldpolitik bei großen Zentralbanken sowie wissenschaftliche Analysen, die den erklärenden Gehalt der Theorie kritisch beleuchten.

4 Die Rolle der Geldmengenentwicklung für die Geldpolitik der EZB: Das Kapitel erläutert, wie die EZB bei ihrer Gründung die Quantitätstheorie als Pfeiler ihrer zwei Säulen Strategie integrierte und wie sich diese Bedeutung über die Zeit veränderte.

5 Fazit: Der Abschnitt fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass die Quantitätstheorie zwar einen erklärenden Wert behält, ihre Bedeutung für die praktische Geldpolitik jedoch stark abgenommen hat.

Schlüsselwörter

Quantitätstheorie, Geldmengenwachstum, Inflation, EZB, Geldpolitik, Preisstabilität, Geldmenge M3, Monetarismus, Transmissionsprozess, Umlaufgeschwindigkeit, Geldmengenaggregate, Eurosystem, Irving Fisher, Milton Friedman, Geldmengenziele

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die historische und aktuelle Relevanz der Quantitätstheorie des Geldes und hinterfragt deren Nutzen als Grundlage für moderne geldpolitische Strategien von Zentralbanken.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Evolution der Quantitätsgleichung, die empirische Überprüfung ihres Zusammenhangs mit der Inflation und die praktische Anwendung durch die EZB und andere Zentralbanken.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, inwieweit die Quantitätstheorie heute noch Gültigkeit besitzt und welche Rolle die Geldmengenentwicklung für die Strategie des Eurosystems tatsächlich spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um ein Essay, das auf einer Literaturanalyse verschiedener wirtschaftswissenschaftlicher Publikationen und Analysen bekannter Ökonomen wie Graff, Woodford und Nelson basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die historische Entwicklung, die kritische Diskussion der Gültigkeit durch verschiedene Ökonomen sowie die konkrete Implementierung der Geldmengensteuerung durch die EZB seit 1999.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Quantitätstheorie, Inflation, Geldmengenwachstum, EZB und Preisstabilität.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der EZB im Vergleich zur Bundesbank?

Die Arbeit zeigt auf, dass die EZB zu Beginn ihre Strategie stark an die Deutsche Bundesbank anlehnte, um Stabilität und Vertrauen zu gewinnen, die Bedeutung der Geldmenge jedoch seitdem kontinuierlich reduziert hat.

Was besagt das in der Arbeit erwähnte Goodharts Gesetz?

Goodharts Gesetz postuliert, dass ein statistischer Zusammenhang zwischen ökonomischen Variablen zusammenbricht, sobald dieser als gezieltes Instrument der Politiksteuerung verwendet wird.

Warum wurde die Geldmengenorientierung laut der Arbeit in den USA aufgegeben?

In den USA wurde dieser Ansatz in den frühen 1980er Jahren verworfen, da der beobachtbare Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation als nicht mehr stabil und somit als ungeeignet für mittelfristige Ziele betrachtet wurde.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Ist die Quantitätstheorie passé? Zum Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre)
Veranstaltung
Geld- und Währungstheorie
Note
1,3
Autor
Lukas Lögler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
13
Katalognummer
V334946
ISBN (eBook)
9783668247406
ISBN (Buch)
9783668247413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
EZB Inflation Geld Geldpolitik Euroraum Quantitätsgleichung Verkehrsgleichung Fisher Geldmenge Geldmengenaggregate FED Eurozone Europäische Zentralbank
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lukas Lögler (Autor:in), 2015, Ist die Quantitätstheorie passé? Zum Zusammenhang zwischen Geldmengenwachstum und Inflation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/334946
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Leseprobe aus  13  Seiten
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