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„Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Eine Grounded-Theory-Studie über ein (traditionelles) Konzept zum Erwerb von Alkoholkompetenz und Alkoholmündigkeit

Titel: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Eine Grounded-Theory-Studie über ein (traditionelles) Konzept zum Erwerb von Alkoholkompetenz und Alkoholmündigkeit

Forschungsarbeit , 2015 , 33 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Alkoholkonsum ist eng mit der Kultur unterschiedlicher Regionen verbunden. Trinkkulturen regeln die Anlässe, Orte, Mengen und Zugehörigkeiten in Verbindung mit Rauschverhalten.

Die vorliegende Untersuchung rekonstruiert ein in der Tradition und Trinkkultur eingebettetes Konzept der Erziehung zur Trinkkompetenz und Mündigkeit in Bezug auf Alkoholkonsum. Das methodische Vorgehen orientiert sich an der Methodologie der Grounded Theory. Entwickelt wurde ein theoretisches Modell der gesellschaftlich/traditionell praktizierten Alkoholsuchtprävention innerhalb einer Trinkkultur. Im Rahmen der elterlichen Alkoholkonsumerziehung werden, neben auftretenden Kulturphänomenen, Verhalten und Einstellungen der Eltern zu den Rauscherfahrungen ihrer Kinder beschrieben. Außerdem wird ein Zusammenhang zwischen dem Konzept des Erwerbs von Alkoholkompetenz und Alkoholmündigkeit und dem reduzierten Alkoholkonsum nach der Adoleszenz hergestellt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. theoretischer Kontext

1.1. Forschungsrückblick

1.2. Erste Überlegungen / Mögliche Forschungsfragen

1.3. Forschungsfeld

2. methodisches Vorgehen

2.1. Grounded Theory

2.2. teilnehmende Beobachtung

2.3. offener Fragebogen

3. Theoriegenerierung und aktuelle Forschung

3.1. Erste Phase der Theoriegenerierung / Memos zur Kategorienbildung

3.2. Zweite Phase der Theoriegenerierung/ Auswertung der Fragebögen

3.2.1. Auswertung der Grunddaten

3.2.2. Das Kategoriensystem nach Auswertung der Fragebögen

3.2.3. Der Trinkanlass

3.2.4. Elternverhalten

3.2.5. Einstellung zu jugendlichem Alkoholkonsum

3.2.6. Reduzierung des Konsums im Erwachsenalter

4. gesellschaftliche und politische Hintergründe zur aktuellen Antialkoholkampagne

5. Diskussion und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht ein in der dörflichen Tradition verankertes Konzept der Erziehung zur Alkoholkompetenz und -mündigkeit, um den Zusammenhang zwischen elterlichem Verhalten und dem Alkoholkonsum von Jugendlichen sowie dessen Reduzierung im Erwachsenenalter zu analysieren.

  • Traditionelle dörfliche Trinkkultur und ihre Rituale
  • Elterliches Erziehungsverhalten und Vorbildfunktion
  • Methodik der Grounded Theory zur Theoriebildung
  • Vergleich von Risikokompetenz vs. strikter Abstinenzprävention

Auszug aus dem Buch

3.2.3. Der Trinkanlass

Wie bereits in der Benennung des Forschungsfeldes beschrieben, finden im Dorf eingebettet in Gebräuche, Rituale, Vereinsleben und Kirchenjahr in den sozialen Gruppen oder für die gesamte Dorfgemeinschaft zahlreiche Feste, Feiern und Anlässe statt. Im Kirchenjahr gibt es das Osterfeuer, das Pfarrfest, den Martinsumzug, lebendige Adventskalender und das Krippenspiel. Die Vereine veranstalten Schützenfest, Sportlerball, Sportfest, Königsball, Musikerfest, Kohl- und Maigänge. In den Gruppen, Cliquen und Nachbarschaften lädt man sich zur Hochzeit, Hochzeitsjubiläen und Geburtstagen ein. Traditionelle Gebräuche und Rituale werden vor allem in den Nachbarschaften gepflegt. Zur Hochzeit gibt es Kränzchen, Polterabend, Junggesellenverabschiedung und Böllern. Kränzchen werden auch zu verschiedenen Hochzeitsjubiläen begangen. Zur Geburt eines Kindes veranstaltet man ein „Kind pissen lassen“. Wenn jemand ein Haus baut, gibt er ein Richtfest. Zum 1. Mai werden Maibäume gesetzt und an Pfingsten bekommt jeder Haushalt und/oder die unverheirateten jungen Frauen einen Pfingstbaum ans Haus gestellt. Nach der Beerdigung eines Nachbarn wird in der Dorfkneipe „das Fell versoffen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. theoretischer Kontext: Erläutert den Forschungsrückblick, relevante wissenschaftliche Fragestellungen und die Charakteristik des dörflichen Forschungsfeldes.

2. methodisches Vorgehen: Beschreibt die Anwendung der Grounded Theory, inklusive teilnehmender Beobachtung und der Erstellung eines offenen Fragebogens.

3. Theoriegenerierung und aktuelle Forschung: Präsentiert die Ergebnisse der Kategorienbildung, die Analyse des Elternverhaltens und die Faktoren für einen reduzierten Alkoholkonsum im Erwachsenenalter.

4. gesellschaftliche und politische Hintergründe zur aktuellen Antialkoholkampagne: Analysiert den Wandel der gesellschaftlichen Risikowahrnehmung und die Kritik an der aktuellen Suchtpräventionspolitik.

5. Diskussion und Ausblick: Synthetisiert die Ergebnisse im Kontext der Alkoholmündigkeit und gibt Anregungen für weiterführende Forschungsschwerpunkte.

Schlüsselwörter

Alkoholkonsum, Trinkkultur, Grounded Theory, Alkoholmündigkeit, Suchtprävention, Jugendalter, Dorfleben, Erziehungsverhalten, Risikokompetenz, Sozialisation, Tradition, Trinkrituale, Konsumreduktion, Adoleszenz, Elternverhalten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studie primär?

Die Studie untersucht, wie ein in dörflichen Traditionen verwurzeltes Konzept der Alkoholerziehung zur sogenannten Alkoholkompetenz und -mündigkeit beiträgt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen der dörfliche Alkoholkonsum in festlichen Kontexten, die Rolle der Eltern als Erziehende und die Entwicklung des Konsumverhaltens vom Jugend- zum Erwachsenenalter.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Rekonstruktion eines erlernten, traditionellen Konzepts der Suchtprävention und die Hinterfragung, ob dieses gegenüber staatlichen Abstinenzprogrammen Vorteile bietet.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt die Methodologie der Grounded Theory, um durch teilnehmende Beobachtung und offene Fragebögen induktiv eine Theorie aus den Daten zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Theoriegenerierung in Phasen, wobei Kategorien wie "Trinkanlass", "Elternverhalten" und "Einstellung zu jugendlichem Alkoholkonsum" im Detail analysiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alkoholmündigkeit, Trinkkultur, Sozialisation, Risikokompetenz und Grounded Theory.

Warum spielt das "Dorfleben" eine so wichtige Rolle für das Ergebnis?

Das Dorf bietet durch soziale Kontrolle und eingebettete Rituale einen geschützten Rahmen, in dem Alkoholkonsum sozial integriert stattfindet, statt als isoliertes "deviantes" Verhalten von Jugendlichen aufzutreten.

Welche Rolle spielt die "Trinkkultur" bei der Reduzierung des Konsums?

Die Studie zeigt, dass der Konsum im Erwachsenenalter oft intrinsisch durch Vernunft und neue Lebensrollen abnimmt, was gegen die Wirksamkeit rein externer Sanktionen spricht.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
„Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Eine Grounded-Theory-Studie über ein (traditionelles) Konzept zum Erwerb von Alkoholkompetenz und Alkoholmündigkeit
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta  (ISBS)
Veranstaltung
Handlungsfeld Suchthilfe
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
33
Katalognummer
V334132
ISBN (eBook)
9783668238305
ISBN (Buch)
9783668238312
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Alkohol Konsum Sucht Trinken Trinkkultur Rauschverhalten Erziehung Prävention Grounded-Theory
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2015, „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen!“ Eine Grounded-Theory-Studie über ein (traditionelles) Konzept zum Erwerb von Alkoholkompetenz und Alkoholmündigkeit, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/334132
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Leseprobe aus  33  Seiten
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