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Markennamen als Phänomen des Sprachwandels

Markenlinguistik - Werbesprache - Sprachwandel

Titel: Markennamen als Phänomen des Sprachwandels

Seminararbeit , 2015 , 27 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Alida Ott (Autor:in)

Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachübergreifend)

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts entwickeln sich Markennamen zu einem festen Bestandteil der Alltagssprache. [...] Weltweit sind über 10 Millionen Warenzeichen registriert und täglich begegnen einem Konsumenten bis zu 300 Markennamen. Bei der Fülle an Markennamen müssen Unternehmer besonders kreativ werden, was die Gestaltung und die Verbreitung ihrer Namen anbelangt.

Besonders bekannt geworden sind Kunstnamen wie GOOGLE oder Entlehnungen wie APPLE oder TEMPO. Dabei haben sich einige Markennamen zu Gattungsbegriffen entwickelt, das bedeutet, sie werden appellativisch verwendet und stehen nicht mehr nur für die Marke selbst, sondern auch für Produkte der gleichen Art.

In dieser Arbeit soll es speziell um diese Markennamen gehen. Es soll herausgefunden werden, inwiefern sie als Phänomen des Sprachwandels die Alltagssprache beeinflussen und wie häufig sie verwendet werden. Hierfür soll zuerst der forschungstheoretische Hintergrund der Markennamen erläutert werden. Der Theorieteil bezieht sich dabei zunächst auf Markennamen im Allgemeinen. Im ersten Abschnitt wird ihr onymischer Status geklärt, Wortschöpfungstechniken vorgestellt und ihre Funktionen erläutert.

Im Zweiten Teil werden die Arten des Sprachwandels erklärt, die für Markennamen relevant sind, bevor im Anschluss appellativische Markennamen definiert werden. Die Analyse bezieht sich auf letztere und soll Aufschluss über die Häufigkeit der Verwendung, Ursachen der Appellativierung und den daraus resultierenden Konsequenzen geben. Im Fazit sollen die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick für weitere Forschungsansätze gegeben werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsstand

2.1 Markennamen: Definition und onymischer Status

2.1.1 Wortschöpfungstechniken von Markennamen

2.1.2 Funktionen und Anforderungen

2.2 Sprachwandel durch Markennamen

2.2.1 Wortschatzerweiterung durch Wortbildung

2.2.2 Wortschatzerweiterung durch Wortartenwechsel

2.2.3 Semantischer Sprachwandel

2.3 Appellativische Markennamen

3 Analyse

3.1 Beschreibung appellativischer Markennamen

3.2 Ursachen der Appellativierung von Markennamen

3.3 Korpusanalyse zur Häufigkeit der Verwendung appellativischer

3.3.1 Methode und Vorstellung des Korpus

3.3.2 Analyse der Markennomen

3.3.3 Analyse der Markenverben

3.3.4 Zusammenfassung der Ergebnisse

4 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Markennamen als Phänomen des Sprachwandels, wobei der Fokus auf appellativisch verwendeten Begriffen liegt. Ziel ist es zu ergründen, wie diese Namen die Alltagssprache beeinflussen, welche Ursachen ihrer Appellativierung zugrunde liegen und wie häufig sie in Sprachkorpora nachgewiesen werden können.

  • Linguistische Einordnung und onymischer Status von Markennamen
  • Prozesse des Sprachwandels durch Wortschatzerweiterung und Wortartenwechsel
  • Kriterien für die Appellativierung von Markennamen
  • Empirische Korpusanalyse zur Verwendungshäufigkeit von Marken-Nomen und -Verben

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Funktionen und Anforderungen

Während ein Markenname früher durch Zufall entstanden sein kann, steckt heute eher strategisches Benennungsmarketing hinter einer Kreation. Denn die Anforderungen an einen Markennamen sind enorm gestiegen. Durch die exponentiell steigende Anzahl agierender Markennamen verschärft sich die Wettbewerbssituation stetig.

Markennamen sollen als Teil der Werbekommunikation nicht nur Produkte oder Dienstleistungen identifizieren und unterscheidbar machen, sondern darüber hinaus Aufmerksamkeit erregen und das Kaufinteresse der Zielgruppe wecken. Das Erregen von Aufmerksamkeit spielt hier eine besonders wichtige Rolle, denn ein Konsument kommt täglich mit etwa 300 Marken in Kontakt. Bei einer derartigen Reizüberflutung bleiben einem Hersteller oft nur wenige Sekunden, um die Aufmerksamkeit eines potentiellen Käufers zu erreichen. Daher sollten Markennamen vor allem kurz, prägnant, verständlich, wohlklingend, auffällig und originell sein.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Markennamen als Teil der Alltagssprache und Darstellung der Forschungsziele sowie der methodischen Vorgehensweise.

2 Forschungsstand: Erläuterung der Definition von Markennamen, ihrer onymischen Einordnung sowie der verschiedenen Mechanismen des Sprachwandels im Kontext von Markenartikeln.

3 Analyse: Empirische Untersuchung appellativischer Markennamen und Markenverben anhand des Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) zur Bestimmung ihrer Verwendungshäufigkeit und linguistischen Merkmale.

4 Fazit: Zusammenfassung der Analyseergebnisse, wonach appellativische Markennamen signifikant den Sprachwandel beeinflussen und die Appellativierung von verschiedenen sprachlichen und außersprachlichen Faktoren abhängt.

Schlüsselwörter

Markennamen, Sprachwandel, Appellativierung, Korpusanalyse, Wortschatzerweiterung, Wortartenwechsel, Deonymisierung, Markennomen, Markenverben, Onomastik, Werbekommunikation, DeReKo, Sprachökonomie, Polysemierung, Produktnamen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die sprachwissenschaftliche Bedeutung von Markennamen, die sich als Gattungsbegriffe etabliert haben (appellativische Markennamen), und deren Einfluss auf den Sprachwandel.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Wortbildung von Markennamen, den Prozessen der Bedeutungserweiterung (Polysemierung) und der Frage, wie diese Namen in den allgemeinen Wortschatz übergehen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Häufigkeit der Verwendung dieser appellativierten Namen zu analysieren und die linguistischen Ursachen sowie die Konsequenzen für das deutsche Sprachsystem darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine korpuslinguistische Methode angewandt, bei der spezifische Marken-Nomen und -Verben im Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) quantitativ ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Bestandsaufnahme, eine detaillierte Beschreibung der gewählten Markennamen und die anschließende Korpusanalyse mit Ergebnisdiskussion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Appellativierung, Markennamen, Sprachwandel, Wortartenwechsel und Deonymisierung definieren.

Warum unterscheidet die Autorin zwischen Markennomen und Markenverben?

Die Unterscheidung ist notwendig, da Markenverben (wie „googeln“ oder „skypen“) eine spezifische Dynamik des Wortartenwechsels und eine andere Verwendungshäufigkeit aufweisen als bloße Markennomen.

Spielt die Art der Wortbildung eine Rolle für die Appellativierung?

Nein, die Analyse kommt zu dem Schluss, dass die Art der Wortbildung (z.B. Kunstwörter oder Komposita) nicht ausschlaggebend dafür ist, ob ein Markenname appellativisch verwendet wird.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Markennamen als Phänomen des Sprachwandels
Untertitel
Markenlinguistik - Werbesprache - Sprachwandel
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft)
Veranstaltung
Sprachwandel
Note
2,3
Autor
Alida Ott (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
27
Katalognummer
V334128
ISBN (eBook)
9783668238787
ISBN (Buch)
9783668238794
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marke Markennamen Brands Kunstnamen Appellativierung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alida Ott (Autor:in), 2015, Markennamen als Phänomen des Sprachwandels, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/334128
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  27  Seiten
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