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Soziale Arbeit durch Bewegungsförderung bei Senioren. Der Rollatortanz

Titel: Soziale Arbeit durch Bewegungsförderung bei Senioren. Der Rollatortanz

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2016 , 18 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Sandra Kraft (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Lebensqualität wird durch eine körperliche Aktivität deutlich beeinflusst. Besonders Ältere nutzen jedoch das gesundheitsförderliche Potenzial von Bewegung zu selten. Der Bewegungsmangel hat sich im höheren Alter zu einem ernsten gesellschaftlichen Gesundheitsproblem entwickelt. Um Einschränkungen, die durch den Prozess des Alterns entstehen können, entgegenzuwirken, ist die Bewegung als Teil eines gesunden Lebensstils zu steigern. Einerseits führt dies zu Vorbeugung von Krankheiten und andererseits wird eine Förderung der Gesundheit erreicht.

Das Arbeiten mit alten Menschen, im Bereich der Bewegungsförderung, ist eine Querschnittaufgabe der Sozialen Arbeit. Im Rahmen unseres Moduls beschäftigten wir uns ausführlich mit unterschiedlichen Einflussfaktoren, die sich sowohl positiv als auch negativ auf die gesundheitliche Entwicklung im Alterungsprozess auswirken können. Fördernde und vorbeugende Maßnahmen zur Gesundheits- und Bewegungsförderung wurden in zahlreichen Sitzungen thematisiert.

In der nachfolgenden Arbeit gehen wir zunächst allgemein auf die Gesundheits- und Bewegungsförderung und deren Relevanz für ältere Menschen ein. Im Anschluss daran beginnen wir mit der Vorstellung unserer Praxisstelle sowie deren dort bestehenden Angebotsvielfalt zur Freizeitgestaltung. Nach einer Kennenlernphase des Hauses entschieden wir uns für die regelmäßige Teilnahme an der Veranstaltung „Rollatortanz“. Nach den ersten Kursstunden entwickelten wir, anhand der bei den Teilnehmern vorliegenden Defizite, unser Konzept zum Thema Bewegungsförderung älterer Menschen. Im Zuge dessen erläutern wir in Kapitel vier die Wirkung von Musik und Tanz auf Senioren.

Unser Konzept beinhaltete zum einen die Förderung der Selbstständigkeit der Mitglieder beim Tanz mit dem Rollator und zum anderen die Unterstützung schwächerer Kursteilnehmer. Anschließend erfolgt eine Reflexion des gesamten Prozesses, indem wir die Schwierigkeiten und Fortschritte näher erläutern. Zum Abschluss dieser Arbeit wird die Bewegungsförderung aus Sicht der Sozialen Arbeit betrachtet. Des Weiteren findet eine kritische Auseinandersetzung mit den bereits vorhandenen Förderungsmaßnahmen im Pflegestift statt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gesundheits- und Bewegungsförderung im Alter

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Relevanz der Bewegungsförderung für ältere Menschen

3. Bewegungsangebote für Senioren am Beispiel des Pflegestiftes „Mediana“

3.1 Vorstellung Mediana

3.2 Angebotsvielfalt

4. Der Rollatortanz als Konzept zur Bewegungsförderung älterer Menschen

4.1 Vorstellung des Angebotes „Rollatortanz“

4.2 Wirkung von Musik und Tanz auf Senioren

4.3 Förderung der Selbstständigkeit beim Tanz mit dem Rollator

5. Reflexion des Prozesses

5.1 Schwierigkeiten

5.2 Fortschritte

6. Relevanz für die Soziale Arbeit

7. Resümee

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Implementierung von Bewegungsangeboten, konkret des „Rollatortanzes“, als Maßnahme der Sozialen Arbeit zur Gesundheitsförderung und Steigerung der Lebensqualität bei Senioren in einem Pflegestift zu untersuchen und praktisch zu reflektieren.

  • Gesundheits- und Bewegungsförderung im Alter
  • Strukturen und Angebote der Freizeitgestaltung in Pflegeeinrichtungen
  • Konzeption und Wirkungsweise des Rollatortanzes
  • Förderung von Selbstständigkeit durch gezielte Bewegungsinterventionen
  • Rolle und Handlungsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit in der Altenpflege

Auszug aus dem Buch

4.2 Wirkung von Musik und Tanz auf Senioren

Die Musik- und Tanztherapie gehört zu den Kreativtherapien. Die Adressatengruppe ist sehr vielseitig. Die Therapieform findet insbesondere Einklang bei psychisch erkrankten sowie älteren Menschen. Denn bereits frühere Erfahrungen in Bezug auf das Tanzen sowie ein allgemeines Interesse an Musik, wirken sich positiv auf die Motivation aus sich auf das Kreativangebot einzulassen. Besonders Menschen, die über ein entsprechendes Talent verfügen, sind offener gegenüber Tanzangeboten und können daraus profitieren. Wenn bereits früher die Interessen in diesem Bereich lagen, ist die Erhaltung eines längerfristigen Engagements gegeben. Die Wirkung von Tanz und Musik trägt zu einer Förderung bzw. Stärkung folgender Faktoren bei:

Soziales Umfeld (Kommunikation)

Lebensfreude (depressionslösend, beruhigend)

Wahrnehmung

Physische Mobilisierung (vgl. KIPP/TRILLING 2006, S.13-17).

Wesentliche Ziele der Musik- und Tanztherapie sind sowohl das eigene Verhalten als auch den Kontakt mit anderen Menschen in den Vordergrund zu rücken. Hierbei sollen Prozesse des emotionalen Erlebens und des kognitiven Verstehens eingeleitet werden. Durch den Umgang mit Tanz und Musik soll eine Wahrnehmungs-, Kontakt- und Handlungsfähigkeit erhalten oder gesteigert werden. Durch den Prozess des Alterns und vor allem durch Veränderungen des Lebens (z. B. der Umzug in eine Pflegeeinrichtung), kann das seelische Wohlbefinden negativ beeinträchtigt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Bewegung im Alter und stellt das Modul sowie die Praxiserfahrung im Pflegestift Mediana als Grundlage der Arbeit vor.

2. Gesundheits- und Bewegungsförderung im Alter: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe und erörtert die Bedeutung körperlicher Aktivität für die Prävention von altersbedingten Beschwerden.

3. Bewegungsangebote für Senioren am Beispiel des Pflegestiftes „Mediana“: Hier wird das Pflegestift als Praxisort vorgestellt und die dort vorhandene Vielfalt an Freizeit- und Bewegungsangeboten beschrieben.

4. Der Rollatortanz als Konzept zur Bewegungsförderung älterer Menschen: Das Kapitel erläutert das Konzept des Rollatortanzes, seine Wirkungsweisen und die gezielte Förderung der Selbstständigkeit bei Kursteilnehmern.

5. Reflexion des Prozesses: Eine kritische Auseinandersetzung mit den im Praktikum aufgetretenen Schwierigkeiten und den erzielten Fortschritten in der Tanzgruppe.

6. Relevanz für die Soziale Arbeit: Die Autorinnen analysieren die Notwendigkeit und Möglichkeiten für die Soziale Arbeit, Bewegungsförderung aktiv als professionelle Aufgabe zu integrieren.

7. Resümee: Das Resümee fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die zukünftige Bedeutung der Altenarbeit sowie die eigene professionelle Haltung dazu.

Schlüsselwörter

Soziale Arbeit, Bewegungsförderung, Senioren, Rollatortanz, Gesundheitsförderung, Altenpflege, Pflegestift Mediana, Selbstständigkeit, Musiktherapie, Kreativtherapie, Mobilität, Prävention, Biografiearbeit, Teilhabe, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Bewegungsförderung für Senioren und veranschaulicht diese am praktischen Beispiel eines wöchentlichen Rollatortanz-Kurses in einem Pflegestift.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themen umfassen die gesundheitlichen Aspekte des Alterns, die Rolle von Kreativtherapien, das Angebotsspektrum in Senioreneinrichtungen und die spezifischen Interventionsmöglichkeiten der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Nutzen des Rollatortanzes für die Mobilität und Lebensfreude der Senioren aufzuzeigen und zu reflektieren, wie Sozialarbeiter diesen Prozess zur Förderung der Selbstständigkeit begleiten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine praxisbegleitende Reflexionsarbeit, die auf Basis von Erfahrungen während eines 150-stündigen Praktikums sowie theoretischer Literatur erstellt wurde.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Einrichtung, die detaillierte Beschreibung des Konzepts „Rollatortanz“, die Reflexion der pädagogischen Arbeit mit der Gruppe sowie die theoretische Herleitung der Relevanz für das Berufsfeld der Sozialen Arbeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Soziale Arbeit, Bewegungsförderung, Senioren, Rollatortanz, Gesundheitsförderung, Altenpflege und Lebensqualität.

Wie wirkt sich der Rollatortanz konkret auf die Senioren aus?

Durch Musik und Tanz werden physische Mobilisierung, soziale Interaktion, kognitive Anregung sowie das psychische Wohlbefinden gefördert, was insbesondere bei dementiell erkrankten Menschen Erinnerungen und Freude wecken kann.

Welche Schwierigkeiten werden bei der Umsetzung des Projekts beschrieben?

Es traten Herausforderungen wie Perfektionismus bei einigen Teilnehmern, Konzentrationsprobleme, strukturelle Defizite in der Gruppendynamik und organisatorische Hürden, etwa durch Personalmangel, auf.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Soziale Arbeit durch Bewegungsförderung bei Senioren. Der Rollatortanz
Hochschule
Hochschule Fulda
Veranstaltung
Bewegungsförderung mit alten Menschen
Note
1,7
Autor
Sandra Kraft (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
18
Katalognummer
V333994
ISBN (eBook)
9783668238466
ISBN (Buch)
9783668238473
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Lebensqualität Aktivität Bewegung Therape Senioren Pflegestift Pflege Sport Alterungsprozess Bewegungsförderung Gesundheit ältere Menschen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Kraft (Autor:in), 2016, Soziale Arbeit durch Bewegungsförderung bei Senioren. Der Rollatortanz, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/333994
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  18  Seiten
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