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Der Qualitätsbegriff im Requirements und Software Engineering

Titel: Der Qualitätsbegriff im Requirements und Software Engineering

Seminararbeit , 2014 , 16 Seiten , Note: 2

Autor:in: Dipl.-Ing. Stefan Strell (Autor:in)

Informatik - Software

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit behandelt die Qualität im Rahmen von Requirements und Software Engineering. Das bedeutet die Qualität muss einerseits im Aspekt der Anforderungsanalyse und andererseits für das konkrete Softwareprojekt selbst analysiert werden. Dazu werden im Rahmen des Requirements Engineering funktionale und nicht-funktionale Anforderungen beleuchtet. Ziel dieser Arbeit ist es, einen aktuellen Forschungsstand im Rahmen der Qualität von Requirements & Software Engineering aufzuzeigen.

Um die Qualität von Software zu klassifizieren und zu messen sind nicht nur das Softwareprodukt selbst, sondern auch dessen funktionale und nicht-funktionale Anforderungen nötig. Das Ziel, eine exakte und eindeutige Definition von Software Qualität zu erhalten, ist nach heutigem Stand der Forschung nicht möglich, da es nicht „das eine Kriterium, mit dem sich Software-Qualität in direkter Weise und vor allem quantitativ verbinden lässt“ gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Motivation

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Definitionen der Begriffe Software Qualität & Requirements Engineering

2.1 Software Qualität

2.2 Requirements Engineering

3 Software Qualität & Non-functional Requirements

3.1 Klassifikationsschemas und Software-Qualitätsmodelle

3.2 Qualitätsmodelle im Projektmanagement & Reifegradmodelle

4 Zusammenfassung & Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Definition und Messbarkeit von Softwarequalität innerhalb des Requirements und Software Engineerings. Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu analysieren, funktionale sowie nicht-funktionale Anforderungen zu beleuchten und Wege zur besseren Verankerung von Qualitätsbewusstsein in der Praxis aufzuzeigen.

  • Herausforderungen der Definition von Softwarequalität
  • Rolle funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen
  • Methoden und Modelle zur Messbarkeit von Qualität
  • Vergleich verschiedener Ansätze im Software Engineering und Projektmanagement

Auszug aus dem Buch

2.1 Software Qualität

Wie eingangs beschrieben gibt es für den Terminus Software Qualität keine eindeutige und überall gültige Definition. Die Qualität von Software-Systemen wird, wie in [KP96] beschrieben, je nach Sichtweise und Verwendung immer wieder neu definiert. Denn ein Benutzer hat in der Regel andere Vorstellungen von Qualität wie ein Entwickler oder Projektmanager.

In der ISO/IEC 9126 wird deshalb die Qualität von Software eher allgemein gültig in folgendem Satz definiert: „Software Qualität ist die Gesamtheit der Merkmale und Merkmalswerte eines Software-Produkts, die sich auf dessen Eignung beziehen, festgelegte Erfordernisse zu erfüllen“ ([HO13], vgl. [ISO01]).

Wallmüller und Hoffmann bieten in ihren Werken ([WA01, HO13]) ebenfalls unterschiedliche Sichtweisen auf die Qualität der Software an. So wird in [WA01] das Qualitätsmanagement in der Softwareentwicklung hervorgehoben, wohingegen in [HO13] die Software-Qualität direkt angesprochen wird. Hoffmann betont in seinem Werk außerdem, dass „nicht das eine Kriterium“ gibt, „mit dem sich Software Qualität in direkter Weise […] verbinden lässt“. „Vielmehr verbergen sich hinter dem Begriff vielschichtige Kriterien, von denen sich einige […] gegenseitig ausschließen“ [HO13]. Dies bezieht sich in weiterer Sicht auf die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen, wie Abbildung 2 zeigt. Wallmüller hingegen stützt sich auf den Lifecycle Prozess, der im ISO/IEC-Standard vorgegeben ist (vgl. [WA01]). Auch Cadle und Yates zielen in ihrem Werk [CY08] wie auch Hoffmann und Wallmüller auf die allgemeinere Sichtweise von Software Qualität ab. Cadle und Yates beschreiben allerdings die Perspektive eines Projektmanagers oder -leiters in einem Softwareentwicklungsprojekts, wohingegen Hoffmann und Wallmüller als Zielgruppe die Softwareentwickler und IT Experten ansprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Motivation für die Arbeit dar und beschreibt den Aufbau der Untersuchung sowie die grundlegende Problemstellung der Qualitätsdefinition im Software Engineering.

2 Definitionen der Begriffe Software Qualität & Requirements Engineering: Hier werden die zentralen Begriffe definiert und die Bedeutung funktionaler sowie nicht-funktionaler Anforderungen für den Entwicklungsprozess hervorgehoben.

3 Software Qualität & Non-functional Requirements: Das Kapitel analysiert verschiedene Klassifikationsmodelle und Qualitätsansätze, wobei ein besonderer Fokus auf die Messbarkeit nicht-funktionaler Anforderungen gelegt wird.

4 Zusammenfassung & Ausblick: Diese Sektion fasst die Erkenntnisse zusammen und diskutiert zukünftige Anforderungen, um Qualität nachhaltig in Theorie und Praxis des Software Engineerings zu verankern.

Schlüsselwörter

Softwarequalität, Requirements Engineering, Non-functional Requirements, Software Engineering, Qualitätsmodell, ISO/IEC 9126, Projektmanagement, Softwarelebenszyklus, Messbarkeit, Anforderungsanalyse, Softwareprodukte, Prozessqualität, Stakeholder, Qualitätssicherung, Standardisierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der komplexen Thematik der Softwarequalität und deren Definition im Kontext des Requirements und Software Engineerings.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Definition von Softwarequalität, die Rolle funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen sowie verschiedene Qualitätsmodelle und Messansätze.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, einen aktuellen Forschungsstand zur Definition von Qualität in Requirements und Software Engineering aufzuzeigen und zu klären, wie diese Qualität in der Praxis bestimmt und eingesetzt wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich etablierter Standards, Modelle und Thesen verschiedener Experten auf dem Gebiet der Softwaretechnik.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden Definitionen für Softwarequalität und Requirements Engineering analysiert, verschiedene Klassifikationsschemata (wie der Software Quality Tree) verglichen und Ansätze aus dem Projektmanagement sowie Reifegradmodelle vorgestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Softwarequalität, Requirements Engineering, nicht-funktionale Anforderungen, Qualitätsmodelle und Prozessmessbarkeit.

Wie unterscheidet sich der Ansatz von Cadle und Yates von dem anderer Autoren?

Cadle und Yates nehmen stärker die Perspektive von Projektmanagern und -leitern ein, während andere behandelte Autoren wie Hoffmann und Wallmüller eher Entwickler und IT-Experten adressieren.

Warum ist eine einheitliche Definition von Softwarequalität laut Autor so schwierig?

Aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen der Beteiligten, der variierenden Art der Softwareanwendungen sowie der Problematik, dass viele Anforderungen erst nach dem Entwicklungszyklus messbar werden, konnte bisher keine allgemein gültige Definition gefunden werden.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Qualitätsbegriff im Requirements und Software Engineering
Hochschule
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt  (Application Engineering)
Veranstaltung
Seminar
Note
2
Autor
Dipl.-Ing. Stefan Strell (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
16
Katalognummer
V333991
ISBN (eBook)
9783668237100
ISBN (Buch)
9783668237117
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Software Qualität Requirements Engineering Software Engineering Quality-Aware Software Engineering
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dipl.-Ing. Stefan Strell (Autor:in), 2014, Der Qualitätsbegriff im Requirements und Software Engineering, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/333991
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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