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Erinnerung bei Doron Rabinovici. Über die Notwendigkeit der Erinnerung für die Folgegenerationen der Shoa

Titel: Erinnerung bei Doron Rabinovici. Über die Notwendigkeit der Erinnerung für die Folgegenerationen der Shoa

Essay , 2012 , 8 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Birgit Goldbecker (Autor:in)

Literaturwissenschaft - Moderne Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieser Text beschäftigt sich mit der Problematik des Erinnerns und Vergessens in der heutigen Gesellschaft. Hierfür werden Rabinovicis Ansichten und Texte als Beispiel genommen und näher erläutert.

Rabinovici ist ein Autor, der in seinen literarischen wie auch in einigen seiner historischen Werke das Leben nach der Shoa thematisiert. Ein Aspekt, der ihn als Person der sogenannten Zweiten Generation besonders betrifft. Themen wie Identität, die Frage nach historischer Wahrheit oder die Erinnerung durchziehen viele seiner Texte.

Dabei geht es ihm nicht nur um die Beteiligten an einem solchen Ereigniss, sondern um alle Menschen, vor allem heute im Zeitalter einer pluralen Öffentlichkeit. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, sondern es soll aus der Vergangenheit gelernt werden. Aber gerade in einer globalisierten Gesellschaft sieht er die Gefahr, dass Vergangenes in Vergessenheit gerät, wodurch die Notwendigkeit von Erinnerung immer mehr in den Vordergrund tritt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Erinnerung bei Doron Rabinovici

2.1. Bedeutung von Erinnern und Vergessen

2.2. Instanzen und Auslöser des Erinnerns

2.3. Historische Forschung und das Erinnern

3. Analyse des Romans Ohnehin

3.1. Thematik von Erinnern und Vergessen im Roman

3.2. Handlungsstränge und Figurenkonstellationen

3.3. Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die zentrale Bedeutung des Erinnerns an die Shoa im literarischen Werk von Doron Rabinovici. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie der Autor das Spannungsfeld zwischen persönlicher Vergangenheit, historischer Wahrheit und dem gesellschaftlichen Auftrag zum Erinnern gestaltet und welche Rolle Verdrängung und Reflexion dabei einnehmen.

  • Theoretische Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Erinnern und Vergessen bei Rabinovici.
  • Analyse der Rolle von Orten, Ereignissen und Dingen als Auslöser für Erinnerungsprozesse.
  • Untersuchung der Verbindung zwischen historischer Forschung und literarischer Aufarbeitung.
  • Detaillierte Interpretation des Romans "Ohnehin" hinsichtlich seiner Leitthematik.
  • Reflexion der transkulturellen Dimension des Erinnerns im heutigen Wien.

Auszug aus dem Buch

Die Bedeutung von Erinnern und Vergessen

Dennoch sieht Rabinovici einen wichtigen Zusammenhang zwischen Vergessen und Erinnern. Ohne das Vergessen gäbe es seiner Meinung nach das Erinnern nicht. Durch das Vergessen werden die Gedanken geordnet und der Fokus auf das Wesentliche gerichtet. Es bietet also eine Voraussetzung für das Erinnern.

Dieses Erinnern spielt für Juden eine besondere Rolle. Rabinovici verdeutlicht, dass für Juden die Zeit ein wichtiger Identifikationsfaktor ist und sie sich vor allem durch Zeit und damit durch das Erinnern definieren und nicht, wie andere Bevölkerungsgruppen, mit einem Ort. Zudem wird daraus deutlich, dass in der heutigen Gesellschaft, in der örtliche Grenzen leichter überschritten werden, das Erinnern wichtiger wird.

Die Juden im heutigen Wien sind keine direkten Nachfahren von denen, die die Shoa überlebt haben. Dennoch ist es für sie kaum möglich die jüdischen Erinnerungen zu ignorieren, was für Rabinovici auch keine Option wäre. Für ihn gibt es keinen bruchlosen Übergang von der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg mit der danach. Es entstand Misstrauen gegenüber der Zivilisation, dem Recht und der Kultur. Das Ereignis der Shoa hat stattgefunden und die Erinnerungen daran werden nicht vergehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Shoa-Thematik in Rabinovicis Werk ein und skizziert die methodische Ausrichtung der Analyse.

2. Erinnerung bei Doron Rabinovici: In diesem Kapitel wird die theoretische Position des Autors zum notwendigen Spannungsverhältnis zwischen Erinnern und Vergessen sowie die Verknüpfung mit historischer Forschung erläutert.

3. Analyse des Romans Ohnehin: Das Kapitel untersucht anhand des Romans "Ohnehin", wie individuelle Schicksale und gesellschaftliche Strukturen in Wien die fortwährende Präsenz der Vergangenheit verdeutlichen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung von Rabinovici als Autor der zweiten Generation zusammen und unterstreicht die bleibende Relevanz seiner Reflexionen über das Erinnern.

Schlüsselwörter

Doron Rabinovici, Erinnerung, Shoa, Vergessen, Wien, Zeitgeschichte, Ohnehin, Identität, Zweite Generation, Nationalsozialismus, Literaturwissenschaft, historische Wahrheit, Vergangenheitsbewältigung, Transkulturalität, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der literarischen Auseinandersetzung von Doron Rabinovici mit der Shoa und der zentralen Bedeutung des Erinnerns in seinem Werk.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die Dialektik von Erinnern und Vergessen, die Rolle der Zeit für jüdische Identität und die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit in der heutigen Wiener Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Rabinovici das Erinnern als moralische Notwendigkeit thematisiert und inwiefern dieses in seinen Romanen, insbesondere in "Ohnehin", ästhetisch verarbeitet wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sowohl theoretische Essays des Autors als auch die erzählerische Struktur seines Romans "Ohnehin" interpretiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Begriffs "Erinnerung" bei Rabinovici und eine detaillierte textimmanente Analyse der Figurenkonstellationen und Motive im Roman "Ohnehin".

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Shoa, Erinnerungskultur, Identitätsbildung, österreichische Nachkriegsgeschichte und literarische Aufarbeitung geprägt.

Inwiefern spielt der Roman "Ohnehin" eine zentrale Rolle für die Argumentation?

Der Roman dient als konkretes Fallbeispiel, um zu zeigen, wie unterschiedliche Figuren mit Traumata umgehen und wie sich die Vergangenheit in der Gegenwart manifestiert.

Welche Rolle nimmt der Autor Doron Rabinovici als Teil der "Zweiten Generation" ein?

Als Vertreter der sogenannten "Zweiten Generation" verflechtet Rabinovici die eigene Perspektive auf die NS-Vergangenheit mit zeitgenössischen Fragen der Gesellschaft und Identität.

Welche Bedeutung haben die Figuren wie Hans Kerber oder Guttmann?

Diese Figuren fungieren als Antagonisten oder Repräsentanten verschiedener Umgangsweisen mit der Vergangenheit – von der Verdrängung des Täters bis hin zum schmerzhaften Erinnern des Überlebenden.

Ende der Leseprobe aus 8 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Erinnerung bei Doron Rabinovici. Über die Notwendigkeit der Erinnerung für die Folgegenerationen der Shoa
Hochschule
Universität Paderborn
Note
1,3
Autor
Birgit Goldbecker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
8
Katalognummer
V324206
ISBN (eBook)
9783668236943
ISBN (Buch)
9783668236950
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Shoa Juden Rabinovici Erinnerung Vergangenheit Vergessen NS-Vergangenheit Rechtsextremisums jüdisches Leben
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Birgit Goldbecker (Autor:in), 2012, Erinnerung bei Doron Rabinovici. Über die Notwendigkeit der Erinnerung für die Folgegenerationen der Shoa, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/324206
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  8  Seiten
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