Diese Arbeit stellt eine Vorlesungsmitschrift zum Thema "Einführung in die Gender Studies" dar.
Aus dem Inhalt:
- Einführung;
- Begriffsklärung;
- Grundlagentexte Virginia Woolf;
- Karin Hausen;
- Regina Becker Schmidt;
- Theorien der Gender Studies;
- Sex Gender Unterscheidung;
- Doing Gender
Inhaltsverzeichnis
15.10.2013 Einführung
22.10.2013 2.Begriffsklärung/Entstehung (verkürzte Vorlesung)
29.10.2013 3. Begriffserklärung …Teil 2
05.11.2013 4. Vorlesung- Begriffe
12.11. 2013 5. Vorlesung-wichtige Begriffe
19.11.2013 6. Vorlesung: Grundlagentexte-Virgina Woolf (1882-1941)
26.11.2013 7. Vorlesung: Woolf (Rest)/ Karin Hausen
03.12.2013 8. Vorlesung: Hausen
10.12.2013 9. Vorlesung: Regina Becker Schmidt
07.01.2014 10.Vorlesung: Teil:C: Theorien der Gender Studies
14.01.2014 11. Vorlesung: sex-gender Unterscheidung
21.01.2014 12. Vorlesung:
28.01.2014 13. Vorlesung: Doing Gender…
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit vermittelt ein grundlegendes Verständnis der Gender Studies als interdisziplinäres Forschungsfeld, das gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse analysiert, kritisch hinterfragt und die theoretische Entwicklung von der Frauenforschung bis hin zu konstruktivistischen Ansätzen wie "Doing Gender" nachzeichnet.
- Grundlegende Begriffsklärungen zu Geschlechterforschung, Feminismus und Patriarchat
- Historische Entwicklung von Frauenbewegungen und deren Einfluss auf die Theoriebildung
- Analyse der Geschlechterverhältnisse durch Konzepte wie Sphärentrennung und "doppelte Vergesellschaftung"
- Diskussion theoretischer Perspektiven: Liberaler Feminismus, Differenzfeminismus und Konstruktivismus
- Kritische Auseinandersetzung mit der klassischen Sex-Gender-Unterscheidung
Auszug aus dem Buch
A Room of One’s Own (1929)- berühmtester Essay
Erste (informell erzählte) Sozialgeschichte von Frauen der englischen Literatur
→ meistzitierter Text der Frauen- und Geschlechterforschung
Ursprung: Vortrag, der an Frauen-Colleges gehalten wurde
Nimmt die großen Themen der Frauen und Geschlechterforschung im Bereich der Literatur -und Kulturkritik vorweg (thematisiert ohne selbst dieser Bewegung anzugehören)
Entwickelt ein Ideal der Androgynität* von Kulturschaffenden mit denen die Geschlechterdifferenz überwunden werden soll um ein Höchstmaß an künstlerischer Kreativität freizusetzen
Zusammenfassung der Kapitel
15.10.2013 Einführung: Die Einleitung diskutiert anhand einer Langzeitstudie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie die bestehenden gesellschaftlichen Herausforderungen und Drucksituationen für Frauen.
22.10.2013 2.Begriffsklärung/Entstehung (verkürzte Vorlesung): Dieses Kapitel definiert die Gender Studies als junges Lehrgebiet mit gesellschaftspolitischen Wurzeln und grenzt den Begriff von reiner Politik ab.
29.10.2013 3. Begriffserklärung …Teil 2: Hier wird das Verhältnis-Dreieck nach Nina Degele beleuchtet und die historische Entwicklung der Frauenbewegung in drei Wellen skizziert.
05.11.2013 4. Vorlesung- Begriffe: Dieses Kapitel erläutert forschungsrelevante Begriffe wie Segregation sowie Deklarationen zur Beseitigung von Diskriminierung.
12.11. 2013 5. Vorlesung-wichtige Begriffe: Der Fokus liegt auf der Verankerung von Grundrechten und der Analyse verschiedener Formen der Diskriminierung, inklusive des Begriffs Androzentrismus.
19.11.2013 6. Vorlesung: Grundlagentexte-Virgina Woolf (1882-1941): Dieses Kapitel analysiert Virgina Woolfs Essay als richtungsweisenden Text für die Gender Studies und diskutiert die Bedingungen künstlerischer Arbeit.
26.11.2013 7. Vorlesung: Woolf (Rest)/ Karin Hausen: Nach dem Abschluss zu Woolfs Essay führt dieses Kapitel in die Arbeit von Karin Hausen zur Polarisierung der Geschlechtscharaktere ein.
03.12.2013 8. Vorlesung: Hausen: Dieses Kapitel vertieft den historischen Umbruch um 1800 und die Entstehung der bürgerlichen Geschlechtercharaktere als stabilisierendes Ordnungsmuster.
10.12.2013 9. Vorlesung: Regina Becker Schmidt: Hier wird die Erweiterung der Kritischen Theorie durch Becker-Schmidt und das Konzept der doppelten Vergesellschaftung vorgestellt.
07.01.2014 10.Vorlesung: Teil:C: Theorien der Gender Studies: Dieses Kapitel betrachtet Theorien als Erkenntniswerkzeuge und leitet in das Werk von Simone de Beauvoir ein.
14.01.2014 11. Vorlesung: sex-gender Unterscheidung: Der Fokus liegt auf der begrifflichen Abgrenzung zwischen biologischem (Sex) und sozialem Geschlecht (Gender) als Meilenstein der Forschung.
21.01.2014 12. Vorlesung:: Dieses Kapitel wiederholt konstruktivistische Ansätze und bildet die Brücke zu mikrosoziologischen Perspektiven.
28.01.2014 13. Vorlesung: Doing Gender…: Das abschließende Kapitel erläutert den "Doing Gender"-Ansatz von West und Zimmermann, der Geschlecht als handelnd hergestellte Praxis begreift.
Schlüsselwörter
Gender Studies, Frauenforschung, Feminismus, Sex-Gender-Unterscheidung, Androzentrismus, Patriarchat, Doing Gender, Konstruktivismus, Soziale Ungleichheit, Gesellschaftliche Struktur, Diskriminierung, Identitätsbildung, Doppelorientierung, Machtverhältnisse, Epistemologie.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine strukturierte Einführung in die Gender Studies, indem sie die theoretische Entwicklung, zentrale Begriffe und verschiedene wissenschaftliche Perspektiven auf Geschlechterverhältnisse zusammenfasst.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der Frauenbewegung, die Analyse von Geschlechtscharakteren, die Sex-Gender-Unterscheidung sowie konstruktivistische Ansätze in der Geschlechterforschung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das Ziel ist es, den Blick auf Geschlecht als soziale und kulturelle Strukturkategorie zu schärfen und die Bedingungen zu verstehen, unter denen Geschlechterverhältnisse entstehen, hierarchisiert und theoretisch analysiert werden.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt einen interdisziplinären Ansatz, der Ansätze aus Soziologie, Philosophie, Geschichte und Literaturkritik kombiniert, um sowohl makrosoziologische Strukturen als auch mikrosoziologische Interaktionsprozesse zu analysieren.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil deckt eine chronologische Vorlesungsreihe ab, von den theoretischen Grundlagen bei Woolf und Beauvoir über Hausens Sozialgeschichte bis hin zu modernen Ansätzen wie der Ethnomethodologie und dem Konzept des "Doing Gender".
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Schlüsselbegriffe sind Gender Studies, Konstruktivismus, Androzentrismus, Sex-Gender-Unterscheidung, Patriarchat, doppelte Vergesellschaftung und Doing Gender.
Was unterscheidet die "einfache" von der "doppelten" Vergesellschaftung nach Becker-Schmidt?
Während die einfache Vergesellschaftung die Einbindung in ökonomische Produktionsverhältnisse (Kapital-Arbeit) beschreibt, postuliert Becker-Schmidt eine doppelte Vergesellschaftung, da Frauen zusätzlich über geschlechtsspezifische Anforderungen und die Sphäre der Hausarbeit in gesellschaftliche Machtstrukturen eingebunden sind.
Was besagt die These des "Doing Gender"?
Der "Doing Gender"-Ansatz von West und Zimmermann besagt, dass Geschlecht keine natürliche Eigenschaft ist, sondern in alltäglichen Interaktionen durch sichtbares Verhalten und soziale Zuschreibungen ständig neu hergestellt wird.
- Quote paper
- Ella Lamper (Author), 2013, Zusammenfassung zu "Grundlagen und neue Entwicklungen der Gender Studies", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/324053