Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Germanistik - Linguistik

Untersuchung des Züricher Textanalyserasters und seiner Anwendbarkeit auf Schülertexte

Titel: Untersuchung des Züricher Textanalyserasters und seiner Anwendbarkeit auf Schülertexte

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2014 , 22 Seiten , Note: 2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Meine Arbeit geht der Frage nach, wie wir als Rezipienten wahrgenommene Texte bewerten, welche Kriterien wir für eine angemessene Bewertung zugrunde legen müssen und mit welchen Schwierigkeiten sich die Textlinguistik auseinandersetzen muss. Daraus ergibt sich dann die Möglichkeit zu bewerten, ob ein wahrgenommener Text eine gute oder schlechte Qualität besitzt. Was definieren wir als guten Text und was als schlechten Text? Was macht die Qualität eines Textes aus? Welche Faktoren müssen erfüllt sein, damit im Kopf des Rezipienten möglichst genau der Text inhaltlich ankommt, den der Verfasser übermitteln wollte?

Wichtig ist die Beantwortung dieser Fragen unter anderem im Bereich der schulischen Bildung. Schüler eignen sich von Beginn ihrer Schullaufbahn, vor allem im Deutschunterricht, Kompetenzen an, die sie im Laufe der Jahre immer besser dazu befähigen sollen, ein umfassendes Textverständnis zu erlangen. Dieses Textverständnis ist auch nötig, um selbst gute Texte verfassen zu können.

Daher gehe ich in meiner Arbeit nicht nur der Frage nach, wie Textqualität bewertet werden kann, sondern auch, welche Kompetenzen und Rahmenbedingungen gegeben sein sollten, damit Schüler einen guten Text verfassen können. Hier beziehe ich mich auch auf den Bildungsplan Gymnasium in Baden-Württemberg für das Fach Deutsch.

Zugrunde legen werde ich dabei das Bewertungskonzept des Züricher Textanalyserasters. Dieses Raster kann Lehrenden als hilfreiches Instrument dienen, um geeignete Kriterienkataloge zu erarbeiten, die in den jeweiligen Klassenstufen zur Bewertung von Schülertexten angewendet werden können.

Nach dem theoretischen Teil meiner Arbeit werde ich zwei Schülertexte der Klasse 8/9 anhand der zuvor erläuterten Kriterien und Bewertungsmöglichkeiten miteinander vergleichen und bewerten. Die Bewertung erfolgt zum einen in verbalisierter Form und zusätzlich mit dem Versuch einer Notengebung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen und Probleme der Textbewertung

2.1 Differenzierte Bewertung der Textsorten

2.2 Rahmenbedingungen der Textanfertigung

2.3 Problematik der Textqualität

3. Das Züricher Textanalyseraster

4. Bewertung zweier Schülertexte

4.1 Schülertext 1

4.2 Schülertext 2

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das „Züricher Textanalyseraster“ als wissenschaftliches Instrument zur Textbewertung und prüft dessen Anwendbarkeit auf die Leistungsbeurteilung von Schülertexten im Deutschunterricht der Sekundarstufe I. Dabei wird insbesondere hinterfragt, inwieweit das Raster Lehrkräften helfen kann, über die rein inhaltliche Ebene hinaus auch sprachliche und strukturelle Kriterien differenziert und transparent zu erfassen.

  • Grundlagen und Herausforderungen der Textqualität und Textbewertung.
  • Einführung und Erläuterung des Züricher Textanalyserasters und seiner drei Dimensionen.
  • Analyse und Vergleich von zwei Schülertexten der 8. Jahrgangsstufe anhand des Rasters.
  • Reflektion der Bedeutung von Schreibprozessen und Kriterienkatalogen für den Unterricht.
  • Diskussion über den Einfluss neuer Medien und der „Parlando“-Sprache auf die Textproduktion.

Auszug aus dem Buch

3. Das Züricher Textanalyseraster

Textbewertung im schulischen Bereich heißt immer auch, den Schülern eine Rückmeldung zu ihren Arbeiten zu geben. Eine verständliche und nachvollziehbare Rückmeldung des Lehrers beinhaltet die Chance, die Schreibkompetenz der Schüler zu verbessern. Da der Bewertungsschwerpunkt bislang meist auf den inhaltlichen Aspekten eines Textes gelegen hat, ist es nötig, neue Konzepte zu entwickeln, die sich auch mit der sprachlichen Qualität von Texten produktiv und für die Schüler in ihrer Schreibentwicklung förderlich, auseinandersetzen. Im Zuge des Züricher Sprachfähigkeiten-Projekts entstand das Züricher Textanalyseraster. Dieses Raster wurde für eine wissenschaftliche Analyse von Texten entwickelt und eignet sich daher in dieser Form nicht für eine direkte Anwendung im schulischen Bereich.

Allerdings kann es durchaus als Grundlage für die Formulierung von klassen- und altersstufenabhängigen Kriterienkatalogen bei der Bewertung von Schülertexten dienen. Es bietet sogar die Möglichkeit, die Anforderungskriterien an die Qualität der Texte gemeinsam mit den Schülern im Unterricht zu erarbeiten und zu besprechen, was einer Ausbildung des Sprechens über Textqualität zusätzlich sehr dienlich ist und die Kompetenzen der Schüler im Bereich Textproduktion erweitern kann. Das Züricher Textanalyseraster orientiert sich im Ansatz an folgenden fünf Dimensionen der Textqualität: Grundgrößen, Sprachrichtigkeit, Angemessenheit wie Verständlichkeit und Kohärenz, Ästhetische Qualitäten und inhaltliche Relevanz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Texten und führt in die theoretische Problematik der Textbewertung sowie die Relevanz für den schulischen Kontext ein.

2. Grundlagen und Probleme der Textbewertung: Dieses Kapitel erörtert die Herausforderungen der Textbeurteilung, wie etwa die fehlende Einheitlichkeit und die Schwierigkeit, unterschiedliche Textsorten mit einem universellen Raster zu bewerten.

2.1 Differenzierte Bewertung der Textsorten: Hier wird aufgezeigt, dass verschiedene Textsorten unterschiedliche kommunikative Anforderungen stellen, was eine einheitliche Bewertung erschwert.

2.2 Rahmenbedingungen der Textanfertigung: Dieser Abschnitt thematisiert, wie Zeitdruck und die Stresssituation bei Klassenarbeiten die Qualität von Schülertexten beeinflussen können.

2.3 Problematik der Textqualität: Es wird die „Weg-Metapher“ als Annäherung an den Textqualitätsbegriff eingeführt und das Phänomen „Parlando“ in modernen Texten kritisch beleuchtet.

3. Das Züricher Textanalyseraster: Die Vorstellung des Rasters erfolgt hier, unterteilt in die Dimensionen Grundgrößen, Sprachrichtigkeit und Angemessenheit, als systematisches Instrument zur Textanalyse.

4. Bewertung zweier Schülertexte: In diesem praktischen Teil werden zwei Schülertexte der 8. Klasse unter Anwendung des Rasters analysiert und bewertet.

4.1 Schülertext 1: Eine detaillierte Analyse eines als Unfallbericht verfassten Textes, der die Aufgabenstellung einer „Geschichte“ verfehlt hat.

4.2 Schülertext 2: Die Analyse einer Geschichte, bei der die Schülerin die Anforderungen und den Bildimpuls erfolgreich umgesetzt hat.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das Raster eine wertvolle Grundlage bietet, eine ganzheitliche Textbewertung jedoch den Einbezug der Schreibprozesse und eine stärkere Kommunikation darüber erfordert.

Schlüsselwörter

Textlinguistik, Züricher Textanalyseraster, Textqualität, Schülertexte, Schreibkompetenz, Textbewertung, Parlando, Textsorten, Bildungsplan, Aufsatzkorpus, Schreibprozess, Kohärenz, Sprachrichtigkeit, Feedback, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen der Textbewertung und der praktischen Anwendung des Züricher Textanalyserasters im Deutschunterricht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert auf die Definition von Textqualität, die Analyse von Schreibkompetenzen und die Herausforderungen einer fairen und objektiven Notengebung bei Schülertexten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, zu evaluieren, ob das wissenschaftlich fundierte Züricher Textanalyseraster als hilfreiches Instrument für Lehrer dienen kann, um Schülertexte differenzierter zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine literaturgestützte theoretische Erarbeitung des Analyserasters vorgenommen, gefolgt von einer fallorientierten, qualitativen Anwendung des Rasters auf zwei konkrete Schülertexte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Rasters sowie die praktische Erprobung desselben an Schülertexten eines Aufsatzkorpus unter Berücksichtigung bildungsplan-relevanter Kompetenzen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Textqualität, Textanalyseraster, Schreibkompetenz und didaktische Textbewertung.

Wie unterscheidet sich die Bewertung der beiden Schülertexte?

Schülertext 1 verfehlte die Textsorten-Anforderung (Unfallbericht statt Geschichte), während Schülertext 2 die Aufgabenstellung erfolgreich erfüllte und sprachlich komplexer gestaltet war.

Warum ist laut der Arbeit der Fokus auf Rechtschreibfehler allein problematisch?

Die Arbeit argumentiert, dass eine zu starke Fehlerorientierung von der eigentlichen „Wegqualität“ und der inhaltlich-strukturellen Qualität eines Textes ablenkt, die jedoch für die kommunikative Absicht entscheidend sind.

Welche Rolle spielt das „Parlando-Phänomen“ in der heutigen Textproduktion?

Es beschreibt die Tendenz von Schülern, durch moderne Kommunikationsmedien einen mündlich geprägten, direkteren und weniger an formellen Schreibregeln orientierten Stil in schriftliche Texte einfließen zu lassen.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Untersuchung des Züricher Textanalyserasters und seiner Anwendbarkeit auf Schülertexte
Note
2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
22
Katalognummer
V323964
ISBN (eBook)
9783668232198
ISBN (Buch)
9783668232204
Sprache
Deutsch
Schlagworte
untersuchung züricher textanalyserasters anwendbarkeit schülertexte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2014, Untersuchung des Züricher Textanalyserasters und seiner Anwendbarkeit auf Schülertexte, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323964
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  22  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum