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Lärm in der Lernumgebung. Lärmquellen, Auswirkungen und mögliche Schutzmaßnahmen

Titel: Lärm in der Lernumgebung. Lärmquellen, Auswirkungen und mögliche Schutzmaßnahmen

Hausarbeit , 2015 , 11 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Tom Winkler (Autor:in)

Biologie - Krankheiten, Gesundheit, Ernährung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie schon das berühmte Zitat des Mediziners Robert Koch, "Die Seuche der Zukunft wird der Lärm sein, und die Menschheit wird den Lärm eines Tages ebenso erbittert bekämpfen müssen wie die Pest oder die Cholera“, zeigt, ist Lärm als gesundheitliches Risiko nicht zu unterschätzen. Auch wenn sich die Hypothese nicht bewahrheitet hat, da sich der Lärm nicht in Epidemien ausbreitet und auch wohl nie durch eine Impfung besiegt wird, erweist sich der Ausspruch dennoch als zukunftsweisend. So fühlen sich nach einer Studie 40 % der Befragten vom Straßenverkehr stark gestört, nur 15 % gaben an davon gar nicht gestört zu werden. Jedoch ist Lärm in der Lernumgebung auch nicht pauschal zu verurteilen da sich moderater Lärm sogar positiv auf die Kreativität auswirken kann wie eine Studie der Universität Chicago ergab. Beim Lärm handelt es sich also um ein Phänomen mit verschiedenen Facetten.

"[Lärm ist] Schall, der für Betroffene unerwünscht ist oder geeignet, sie psychisch, physisch, sozial oder ökonomisch zu beeinträchtigen". Diese Definition trägt der Tatsache Rechnung, dass Schall nicht unbedingt als störend erlebt werden muss, um Schädigungen hervorzurufen. So wie etwa ein Konzert- oder Festivalbesucher den erwünschten Lärm billigt und dabei eine Schädigung seines Gehörs in Kauf nimmt. Auf diese Form von Lärm werde ich in der folgenden Arbeit jedoch weniger eingehen sondern auf den weit unterschätzten Lärm am alltäglichen Lernplatz in zum Beispiel der eigenen Wohnung, der Bibliothek oder in Räumlichkeiten der Universität. Dabei werde ich zunächst einige Grundlagen des Hörens zusammen fassen, mich dann mit den Lärmquellen und den Auswirkungen auf den menschlichen Organismus und den daraus folgenden Auswirkungen auf den Lernprozess auseinander setzen und mich schlussendlich mit möglichen Schutzmaßnahmen gegen den Lärm beschäftigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen des Hörens

3. Lärm in der Lernumgebung

3.1 Lärmquellen

3.2 Auswirkungen auf den Menschen

3.3 Mögliche Schutzmaßnahmen

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht die Einflüsse von Lärm auf die menschliche Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit im Kontext von Lernumgebungen, analysiert die zugrunde liegenden Mechanismen der Schallwahrnehmung und leitet geeignete präventive Schutzmaßnahmen ab.

  • Physikalische und physiologische Grundlagen des menschlichen Gehörs
  • Klassifizierung von Lärmquellen im häuslichen und studentischen Umfeld
  • Analyse medizinischer, psychologischer und sozialer Auswirkungen von Lärm
  • Darstellung des Sägeblatt-Effekts bei Konzentrationsprozessen
  • Strategien für primären, sekundären und tertiären Schallschutz

Auszug aus dem Buch

3.2 Auswirkungen auf den Menschen

Die Folgen einer dauerhaften Lärmaussetzung sind vielfältig und nicht nur auf die bloße Minderung der Hörleistung beschränkt. Grob unterscheitet man in medizinische, psychologische, soziale und ökonomische Auswirkungen des Lärms, wobei ich im Weiteren auf die drei anthropozentrischen Kategorien (medizinisch, psychologisch, sozial) eingehen werde.

Medizinisch gesehen steht natürlich der lärmbedingte Hörverlust im Vordergrund. Dabei tritt die Minderung der Hörleistung beziehungsweise die Änderung der Hörschwellenkurve zunächst im Sprachfrequenzbereich auf, da der Mensch dort besonders empfindlich ist. Daraus folgend zieht eine entsprechend starke Schwerhörigkeit auch sehr schnell soziale Probleme nach sich. Auf diese Folge werde ich jedoch nicht näher drauf eingehen, da dies einen extremen Lärmpegel voraussetzen würde, welcher Lernen quasi unmöglichen machen würde und somit an Lernplätzen vernachlässigbar wenig auftritt.

Es treten aber auch weniger offensichtliche Folgen wie eine neurovegetative Dystonie auf welche zu Störungen des vegetativen Nervensystems führt. Auch Schlafstörungen treten durch nächtlichen Lärm auf was eine Verringerung der Schlaftiefe zur Folge hat. Dadurch verringern sich wichtige nächtliche Erholungs- und Regenerationsprozesse und der Gedächtnis- und Konzentrationsbildende REM-Schlaf wird nicht oder nicht oft genug erreicht. So zeigte ein Studie, dass Studenten mit ausreicht Schlaf sich ein Wortpaar besser merken konnten als die Gruppe ohne Schlaf. Mit diesen Störungen einhergehende Symptome wie Schwindel, Schlaflosigkeit, Migräne, Kopfschmerzen, Herzbeschwerden, Angstgefühle oder Unruhe wirken sich negativ auf die Lern- und Leistungsfähigkeit aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Lärmbelastung ein, definiert Lärm als unerwünschten Schall und skizziert den Aufbau der Untersuchung mit Fokus auf den Lernplatz.

2. Grundlagen des Hörens: Dieses Kapitel erläutert die physiologischen Prozesse der Schallverarbeitung im menschlichen Körper sowie die wissenschaftlichen Skalen (Dezibel, Phon, Sone) zur Messung von Lautstärke und Lautheit.

3. Lärm in der Lernumgebung: Dieser Hauptteil analysiert spezifische Lärmquellen, die vielschichtigen Auswirkungen auf Gesundheit und Konzentration sowie verschiedene Kategorien des Schallschutzes zur Verbesserung der Lernbedingungen.

Schlüsselwörter

Lärm, Lernumgebung, Schallwahrnehmung, Gehör, Konzentration, Sprachfrequenzbereich, Dezibel, Phonskala, Sone-Skala, Sägeblatt-Effekt, Schallschutz, Lärmbelastung, Leistungsfähigkeit, Stress, Psychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Lärm an Lernplätzen und untersucht, wie sich verschiedene Schallpegel auf die Konzentration und den Lernerfolg auswirken.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Anatomie des Hörens, den psychologischen Auswirkungen von Störgeräuschen sowie praktischen Maßnahmen zum Schallschutz in der Lernumgebung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein Verständnis für die negativen Folgen von Lärm bei geistiger Arbeit zu schaffen und aufzuzeigen, wie durch gezielte Schutzmaßnahmen die Lernumgebung optimiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien zu Lärmwirkungen, psychoakustischen Grundlagen und verkehrsbedingten Störfaktoren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Lärmquellen, unterteilt die Auswirkungen in medizinische, psychologische und soziale Bereiche und differenziert zwischen primärem, sekundärem und tertiärem Schallschutz.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Lärmbelastung, Konzentrationsfähigkeit, Sägeblatt-Effekt, psychoakustische Skalierung sowie die Kategorisierung von Schutzmaßnahmen.

Was genau ist der sogenannte Sägeblatt-Effekt?

Dieser Effekt beschreibt das Phänomen, dass die Konzentrationsfähigkeit nach einer Lärmstörung abrupt abfällt und danach erst wieder mühsam aufgebaut werden muss, was kontinuierliches Lernen erschwert.

Gibt es auch positive Aspekte von Lärm, die in der Arbeit erwähnt werden?

Ja, unter Bezugnahme auf Studien wird erwähnt, dass moderater Hintergrundlärm unter bestimmten Bedingungen die Kreativität fördern kann, sofern ein gewisser Lautstärkepegel nicht überschritten wird.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Lärm in der Lernumgebung. Lärmquellen, Auswirkungen und mögliche Schutzmaßnahmen
Note
1,3
Autor
Tom Winkler (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
11
Katalognummer
V323892
ISBN (eBook)
9783668230811
ISBN (Buch)
9783668230828
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lärm lernumgebung lärmquellen auswirkungen schutzmaßnahmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tom Winkler (Autor:in), 2015, Lärm in der Lernumgebung. Lärmquellen, Auswirkungen und mögliche Schutzmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323892
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Leseprobe aus  11  Seiten
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