In dieser Arbeit werden die Begriffe Qualitätsmanagement und Qualitätszertifizierung dargestellt und anhand eines Beispiels dargelegt, nach welchen Kriterien die Zertifizierung für gesundheitsorientierte Fitnessstudios mit dem TÜV-Fitness-Siegel erfolgt.
Aus dem Inhalt:
- Qualitätsmanagement und Qualitätszertifizierung;
- Investion;
- Finanzierung;
- Controlling
Inhaltsverzeichnis
QUALITÄTSMANAGEMENT UND QUALITÄTSZERTIFIZIERUNG
a) Definition der Begriffe, Darstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede
b) Vier Hauptkriterien für gesundheitsorientierte Fitness-Studios für das TÜV- Fitness-Siegel
c) Erfüllung der Kriterien im eigenen Ausbildungsbetrieb
d) Vor –und Nachteile einer Zertifizierung beim TÜV- Rheinland
e) Aktuelle Kosten für eine Zertifizierung beim TÜV – Rheinland und Anzahl der zertifizierten Fitnessanlagen
INVESTITION
a) Vorteilhaftigkeit der geplanten Investition nach der Kapitalwertmethode
b) Vorteilhaftigkeit der geplanten Investition nach der Zinsfußmethode
FINANZIERUNG
a) Finanzierungsmöglichkeiten für den Kraftausdauerzirkel:
b) Ziele und Zwecke des Reformpakets „ Basel III“
CONTROLLING
a) Erläuterung der Balance- Scorecard, Unterschiede zu den klassischen Controlling- Systemen:
b) Vision: „Erhöhung des Anteils weiblicher Mitglieder“ :
c) Tabellenkalkulation – Kennzahlensystem:
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Einsendeaufgabe im Fachmodul BWL IV analysiert betriebswirtschaftliche Fragestellungen in der Fitnessbranche, insbesondere im Kontext von Qualitätsmanagement, Investitionsrechnung, Finanzierungsstrategien und strategischem Controlling.
- Analyse der Anforderungen und Kriterien für eine TÜV-Rheinland Qualitätszertifizierung in Fitnessstudios.
- Durchführung einer Investitionsrechnung mittels Kapitalwert- und Zinsfußmethode für eine geplante Anschaffung.
- Untersuchung von Finanzierungsformen wie externer Fremdfinanzierung und Leasing sowie der Auswirkungen von Basel III.
- Anwendung der Balanced Scorecard als Instrument zur strategischen Unternehmenssteuerung am Beispiel der Neukundengewinnung.
Auszug aus dem Buch
a) Definition der Begriffe, Darstellung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Bei der Verwendung der Begriffe „Qualitätsmanagement“ und „Qualitätszertifizierung“ kommt es vielmals zu deren Verwechselung. Zwar geht es in beiden Fällen um „Qualität“, d. h. um Produkte und Dienstleistungen, welche die Erwartungen der Benutzer bei der Nutzung (Produkte) bzw. nach der Inanspruchnahme (Dienstleistung) erfüllen. Was im Detail mit der „Qualität“ geschieht, ist jedoch so unterschiedlich wie die beiden Begriffe „Management“ und „Zertifizierung“.
Das „Qualitätsmanagement“ beschäftigt sich mit allen Aktivitäten und Vorgängen, die sich auf die Planung, Steuerung und Kontrolle der Leistungsqualität eines Unternehmens beziehen, während die „Qualitätszertifizierung“ eine Bescheinigung bzw. Kennzeichnung von Produkten und Dienstleistungen darstellt, die dem Kunden eine gewisse Qualitätsgewähr bietet und so die Auswahl erleichtern soll. Hat ein Produkt eine Zertifizierung, so entspricht es bestimmten Normen und verfügt über bestimmte Qualitätskriterien.
Sowohl im Rahmen der Kontroll-, Steuerungs-, und Regelungsprozesse des Qualitätsmanagements als auch in der Qualitätszertifizierung werden Merkmale des Leistungs- bzw. Qualitätsmanagement-Prozesses gemessen bzw. kontrolliert, dann die gemessenen Ist-Werte mit den Soll-Werten verglichen und die Ergebnisse dieses Vergleichs beurteilt. Diese Aktionen geschehen innerhalb der Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung.
Zusammenfassung der Kapitel
QUALITÄTSMANAGEMENT UND QUALITÄTSZERTIFIZIERUNG: Dieses Kapitel differenziert zwischen internem Qualitätsmanagement und externer Zertifizierung und prüft die Erfüllbarkeit der TÜV-Kriterien am Beispiel eines Mikrostudios.
INVESTITION: Hier wird die wirtschaftliche Vorteilhaftigkeit einer geplanten Investition rechnerisch mittels Kapitalwertmethode und Zinsfußmethode bewertet.
FINANZIERUNG: Das Kapitel erörtert verschiedene Möglichkeiten der Fremd- und Eigenfinanzierung für einen Kraftausdauerzirkel und erläutert die regulatorischen Ziele von Basel III.
CONTROLLING: Hier erfolgt eine theoretische Einführung in die Balanced Scorecard sowie eine praktische Anwendung zur Erhöhung des weiblichen Mitgliederanteils inklusive Kennzahlenableitung.
Schlüsselwörter
Qualitätsmanagement, Qualitätszertifizierung, TÜV-Rheinland, Investitionsrechnung, Kapitalwertmethode, Zinsfußmethode, Fremdfinanzierung, Leasing, Basel III, Controlling, Balanced Scorecard, Kennzahlensystem, Unternehmensstrategie, Fitnessbranche, Mitgliederbindung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt zentrale betriebswirtschaftliche Aspekte in einem Fitness-Ausbildungsbetrieb, die von der Zertifizierung über Investitionsentscheidungen bis hin zur Finanzierung und dem strategischen Controlling reichen.
Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?
Die Themenfelder umfassen Qualitätsmanagement, Investitionsrechnung (Kapitalwert- und Zinsfußmethode), Finanzierungsmöglichkeiten sowie Controlling mittels Balanced Scorecard.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die theoretische Auseinandersetzung mit betriebswirtschaftlichen Instrumenten und deren praktische Anwendung auf die spezifische Situation eines Fitness-Studios (Musterfit GmbH).
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Zur Anwendung kommen quantitative Methoden der Investitionsrechnung sowie strategische Management-Tools wie die Balanced Scorecard zur Zielerreichung.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Prüfung von TÜV-Zertifizierungsstandards, Berechnungen zur Vorteilhaftigkeit von Investitionen, Erläuterungen zu Finanzierungsinstrumenten und die Aufstellung einer Balanced Scorecard für eine spezifische Unternehmensvision.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Qualitätsmanagement, Investitionsrechnung, Fremdfinanzierung, Basel III, Controlling und Balanced Scorecard.
Warum ist eine Zertifizierung für ein Mikrostudio wie "Musterfit" laut Autor problematisch?
Das spezifische Konzept des Mikrostudios, das auf Zeitersparnis und einfache Zirkelkonzepte setzt, lässt sich nur schwer mit den komplexen Ausstattungs- und Prozessvorgaben (wie Sauna, Cardio-Geräte) einer TÜV-Zertifizierung vereinen.
Welche Rolle spielt die "Balanced Scorecard" in der Arbeit?
Die Balanced Scorecard wird als strategisches Steuerungsinstrument genutzt, um das Ziel "Erhöhung des Anteils weiblicher Mitglieder" operationalisierbar zu machen und über vier verschiedene Perspektiven mit konkreten Kennzahlen zu verknüpfen.
Welches Ergebnis liefert die Investitionsrechnung für das geplante Projekt?
Die Investition erweist sich als vorteilhaft, da der Kapitalwert größer als Null ist und der interne Zinsfuß mit 8,34 % über dem geforderten Kalkulationszinssatz von 8 % liegt.
- Arbeit zitieren
- Master of Arts Leonie Gath (Autor:in), 2011, Qualitätsmanagement und Zertifizierung von Fitnessstudios durch den TÜV Rheinland, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323601