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Wortschatzarbeit in der Grundschule

Untersuchung der Lehrwerke "Pusteblume" und "Flex und Flora"

Titel: Wortschatzarbeit in der Grundschule

Hausarbeit , 2016 , 13 Seiten , Note: 2,1

Autor:in: Sarah Lux (Autor:in)

Didaktik - Germanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Wortschatzarbeit geht es nicht nur darum, den Wortschatz im mentalen Lexikon zu erweitern, sondern auch darum, den Zugriff auf diesen zu sichern und zu optimieren. Dazu zählt die Worterkennung beim Hören und Lesen sowie die Wortfindung beim Sprechen und Schreiben. Andere Ziele der Wortschatzarbeit sollten laut Ulrich das Beherrschen eines möglichst großen rezeptiven und produktiven Wortschatzes und die Sensibilisierung für Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Wörtern und Lesarten sein.

Im Folgenden werden verschiedene Zugänge für die Wortschatzarbeit erörtert und anschließend zwei Lehrwerke, die in der Grundschule genutzt werden auf Aufgaben zur Wortschatzarbeit untersucht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Wortschatzarbeit

2.1 Tradierte Wortschatzarbeit

2.2 Lexikonorientierte Wortschatzarbeit

2.3 Textorientierte Wortschatzarbeit

2.4 Semantikorientierte Wortschatzarbeit

3. Untersuchung zweier Lehrwerke

3.1 Pusteblume

3.2 Flex und Flora

3.3 Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den verschiedenen theoretischen Ansätzen der Wortschatzarbeit im Grundschulunterricht und untersucht, wie diese Konzepte in aktuellen Lehrwerken umgesetzt werden, um den Lernzuwachs der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

  • Traditionelle, lexikonorientierte, textorientierte und semantikorientierte Wortschatzarbeit.
  • Analyse der Lehrwerke "Pusteblume" und "Flex und Flora".
  • Untersuchung der Förderung von Kompetenzen durch spezifische Aufgabenformate.
  • Reflexion über die Bedeutung von expliziter versus impliziter Wortschatzvermittlung.

Auszug aus dem Buch

2.4 Semantikorientierte Wortschatzarbeit

Der Ausgangspunkt besteht in der Ansicht, dass das mentale Lexikon strukturiert ist, also dass zwischen den Elementen (Morpheme, Simplizia, Wortbildungsprodukte, Phraseologismen, Kollokationen) eine Beziehung besteht, wie mentale Klassen, Gruppen, Sorten oder Kategorien. Der Zugang zu diesen Systemen erfolgt durch psychische, physische oder kognitive Aktivierung.

Für die semantikorientierte Wortschatzarbeit können drei Maxime formuliert werden: Die erste Maxime lautet: Neben der traditionellen Wortschatzarbeit sollte eine kognitiv orientierte Semantiktheorie anwenden. Die Speicherung von Lexemen im mentalen Lexikon kann mit Hilfe verschiedener Modelle beschrieben werden. Deshalb wird hier der Begriff „semantische Merkmale“ verwendet, die den semantischen Status von gespeicherten Einheiten im mentalen Lexikon wiedergeben, während manche Kategorien nach ihrer mentalen Relevanz untersucht werden sollten.

Die zweite Maxime heißt: Die Kontrollinstanz ist die Ansicht, dass Lexeme in mehrdimensionalen Netzen im Gehirn gespeichert ist. Diese Lexeme, die mit ihren semantischen, formalen und funktionalen Merkmalen gespeichert sind, lassen sich als Knoten in den Netzen vorstellen. Daraus folgt, dass je mehr Wörter ein Schüler kennt, desto einfacher wird es ihm fallen, neue Wörter zu lernen. Diese neuen Wörter werden mit den bereits vorhandenen Wörternetz verknüpft. Aus diesem Grund sollten Wörter nie isoliert oder einzeln gelernt werden.

Die letzte Maxime besagt: „Semantikorientierte Wortschatzarbeit ist Textarbeit!“ (Pohl/Ulrich 2011: 161). Da wir in Texten kommunizieren, sollten Wortbedeutungen im Kontext gelernt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung definiert die Ziele der Wortschatzarbeit, insbesondere die Erweiterung und Sicherung des Wortschatzes im mentalen Lexikon sowie die Untersuchung zweier Grundschullehrwerke.

2. Wortschatzarbeit: Dieses Kapitel erörtert vier theoretische Ansätze zur Wortschatzdidaktik, von tradierten Methoden bis hin zu semantikorientierten, textbasierten Konzepten.

3. Untersuchung zweier Lehrwerke: Hier werden die Lehrwerke "Pusteblume" und "Flex und Flora" anhand konkreter Aufgabenstellungen auf ihre Strategien zur Wortschatzerweiterung hin analysiert.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass in den analysierten Lehrwerken zu wenige explizite Wortschatzübungen vorhanden sind und ein "nebenbei" erfolgendes Lernen dominiert.

Schlüsselwörter

Wortschatzarbeit, Mentales Lexikon, Grundschule, Sprachdidaktik, Pusteblume, Flex und Flora, Textstrukturierungskompetenz, Sprachbetrachtung, Lexem, Wortschatzerweiterung, Kompetenzorientierung, Wortfeld, implizites Lernen, explizites Lernen, Sprachbewusstsein

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht theoretische Ansätze der Wortschatzdidaktik und deren praktische Umsetzung in ausgewählten Grundschullehrwerken.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die verschiedenen Konzepte der Wortschatzvermittlung, wie die lexikon- oder textorientierte Arbeit, sowie deren Anwendung im Schulalltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, wie Lehrwerke zur Wortschatzarbeit beitragen und welche Kompetenzen sie bei Schülerinnen und Schülern fördern.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es erfolgt eine theoretische Herleitung der Wortschatzarbeit auf Basis fachdidaktischer Literatur sowie eine qualitative Analyse von Aufgaben aus den Lehrwerken "Pusteblume" und "Flex und Flora".

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erörterung verschiedener Ansätze der Wortschatzarbeit und eine anschließende detaillierte Untersuchung der beiden genannten Lehrwerke.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wortschatzarbeit, mentales Lexikon, Textstrukturierungskompetenz und sprachliche Kompetenzförderung.

Welche Rolle spielen Gedankenschwärme in den untersuchten Lehrwerken?

Gedankenschwärme werden in beiden Werken primär als vorbereitendes Instrument zur Themenstrukturierung vor der eigentlichen Textproduktion eingesetzt.

Warum kritisieren die Autoren das "nebenbei" erfolgte Wortschatzlernen?

Die Kritik basiert darauf, dass eine isolierte oder rein implizite Vorgehensweise oft nicht ausreicht, um eine nachhaltige und differenzierte Wortschatzerweiterung und ein tiefes Sprachverständnis zu gewährleisten.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wortschatzarbeit in der Grundschule
Untertitel
Untersuchung der Lehrwerke "Pusteblume" und "Flex und Flora"
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig
Note
2,1
Autor
Sarah Lux (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
13
Katalognummer
V323311
ISBN (eBook)
9783668224773
ISBN (Buch)
9783668224780
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wortschatz Grundschule Lehrwerke Wörter Schule
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Lux (Autor:in), 2016, Wortschatzarbeit in der Grundschule, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/323311
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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