In der Bedingungsanalyse wird die Ev. Gemeinde Alt-Tegel strukurell undnach personal Aspekten durchleuchtet. Das Thema Taufe wird schließlich für Kinder im Kindergartenalter aufgearbeitet.
Ein Auszug aus 2.7 Elementare Wahrheiten
Im Dialog mit neugierigen Kindern muss man sich immer darauf gefasst machen, dass ganz allgemeine Fragen zu Gott, Menschenbild und vielem mehr gestellt werden. Auf folgende Fragen möchte ich vorbereitet sein:
• Liebt Gott nur die Getauften? Ist Gott nur für die Getauften da?
Gott nimmt uns schon bei der Geburt an, die Taufe ist ein Zeichen für uns Menschen, dass Gott uns liebt und für uns da ist. Damit wir Menschen uns das bewusst machen, feiern wir in der Taufe, dass Gott uns beschützt und für uns da ist.
• Muss man getauft sein um an Gott zu glauben?
Nein, der Täufling oder bei jungen Täuflingen die Tauffamilie will nur ganz bewusst Ja sagen, dass der Täufling zu Gott gehört. Glauben kann man auch ohne getauft zu sein.
• Darf ich zur Kirche gehören, wenn ich nicht getauft bin?
Ja. Es gibt einige Christen, die nicht getauft sind.
Inhaltsverzeichnis
1. Analyse des Bedingungsfeldes
1.1 Strukturelle Rahmenbedingungen
1.2 Personale Aspekte und Binnendifferenzierung
1.3 Zwischenbilanz
2. Didaktische Analyse
2.1 Vorherige Thementreffen
2.2 Elementare Strukturen vom Thema Taufe
2.3 Zwischenbilanz
2.4 Elementare Zugänge
2.5 Elementare Erfahrungen: Kinder interpretieren Erfahrungen
2.6 Zwischenbilanz
2.7 Elementare Wahrheiten
2.8 Elementare Lernformen: didaktische Entscheidungen
3. Verlaufsplanung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit dient als gemeindepädagogischer Entwurf für ein Praktikum und zielt darauf ab, Kindern im Vorschulalter die christliche Bedeutung der Taufe durch altersgerechte, rituelle und anschauliche Methoden im Kirchraum näherzubringen.
- Analyse des sozialräumlichen Bedingungsfeldes und der Zielgruppe
- Didaktische Aufbereitung des Themas Taufe für 5- bis 6-Jährige
- Entwicklung ritueller Lernformen zur Förderung der kindlichen Gottesbeziehung
- Integration von Taufgegenständen und Symbolik in die pädagogische Arbeit
Auszug aus dem Buch
Elementare Strukturen vom Thema Taufe
Der Spruch auf dem Taufbecken in der ev. Kirchgemeinde Xxxxxxx:
EIN HERR EIN GLAUBE EINE TAUFE aus Eph 4,5
Mit „EIN HERR“ ist Gott gemeint. „EIN GLAUBE“ ist der Glaube an Gott und „EINE TAUFE“ ist das Zeichen für das Geschenk Gottes an uns, dass er uns liebt und schützt.
Weitere Bedeutungen von Taufe:
• „Für die einen hat es mit dem Wasser zu tun. Und mit dem was Wasser bedeuten kann: Leben überhaupt. Und neues Leben von Gott her. Für sie ist die Taufe ein Zeichen dafür, dass Gott <
• Für andere sind es die Worte, die bei der Taufe gesprochen werden: Dass Gott Ja zu uns sagt und uns annimmt, wie wir sind.
• Auch dafür ist die Taufe ein Zeichen: Dass wir zu Jesus gehören und zu seiner Kirche. Und dass seine Gedanken für unser Denken wichtig sind. Dazu wollen viele Menschen bewusst Ja sagen.
• Für viele ist es der Segen, der alle guten Wünsche umfasst, die wir Menschen füreinander haben.“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Analyse des Bedingungsfeldes: Das Kapitel untersucht die strukturellen Rahmenbedingungen der Kirchengemeinde sowie die Zusammensetzung der Kindergruppe und stellt erste Überlegungen zur Interaktion dar.
2. Didaktische Analyse: Hier erfolgt eine theologische und entwicklungspsychologische Auseinandersetzung mit dem Thema Taufe, wobei konkrete Lernziele und didaktische Strategien für die Arbeit mit Kindern formuliert werden.
3. Verlaufsplanung: Dieses Kapitel präsentiert einen detaillierten Ablaufplan für eine Praxiseinheit, inklusive der inhaltlichen Schwerpunkte und der methodischen Umsetzung.
Schlüsselwörter
Taufe, Gemeindepädagogik, Religionspädagogik, Kindergottesdienst, Taufstein, Symbolik, Gott, christliche Erziehung, Rituale, Wasser, Glaubensentwicklung, Kirchgemeinde, Tauffisch, Didaktik, Kindertagesstätte.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit stellt einen gemeindepädagogischen Entwurf dar, um Kindern in einer Kita-Gruppe das christliche Sakrament der Taufe kindgerecht zu vermitteln.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Bedeutung der Taufe, die Symbolik der Taufgegenstände und die Vermittlung von Gottes Barmherzigkeit.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dass die Kinder ein Verständnis für die Taufe als Zeichen der Zusage Gottes und der Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinschaft entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die didaktische Analyse, verknüpft mit entwicklungspsychologischen Ansätzen (Piaget, Fowler, Erikson) zur Gestaltung religionspädagogischer Lernumgebungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil umfasst die Analyse des Bedingungsfeldes, die theologische Strukturierung der Taufe und die detaillierte Planung der pädagogischen Treffen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind Taufe, Gemeindepädagogik, Symbolik, Rituale, Gottesbeziehung und didaktische Planung.
Welche Rolle spielt das "Entchen Maria Magdalena" in diesem Entwurf?
Die Handpuppe dient als Identifikationsfigur und anschauliches Hilfsmittel, um den Kindern den abstrakten Begriff der Schuld und deren Abwaschung durch Gott greifbar zu machen.
Wie werden die Taufgegenstände in die Vermittlung einbezogen?
Die Kinder werden aktiv in den Altarraum eingeladen, um Taufstein und Tauffisch durch eigene Betrachtung und gemeinsames Gespräch kennenzulernen.
- Quote paper
- Mandy Planitzer (Author), 2013, Thema Taufe mit einer Kindergartengruppe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322999