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"Stuttgart 21". Gesetzliche Grundlagen und Bauflächenmanagement

Title: "Stuttgart 21". Gesetzliche Grundlagen und Bauflächenmanagement

Term Paper , 2016 , 11 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Florian Gleisle (Author)

Law - Public Law / Administrative Law

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Bereits sehr lange befassen sich die verschiedenen Bereiche aus Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit mit dem Milliardenprojekt „Stuttgart 21“. Ausschlaggebend war nicht die Tieferlegung des Stuttgarter Hauptbahnhofs, sondern die Schnellstrecke zwischen Stuttgart und Ulm.

Im Gedankengang dieses Bauprojekts brachte Professor Gerhard Heimerl den Bau des Untergrund-/ Durchgangsbahnhofs in Stuttgart ins Gespräch. Hintergrund dieser Überlegung war, den Durchgangsverkehr des Schnellzuges „Inter City“ von Mannheim nach Karlsruhe zu ermöglichen. Konkret wurde das Jahrhundertprojekt jedoch erst 1994 durch die Stuttgarter Nachrichten publiziert, in welchen der Stuttgarter Durchgangsbahnhof im Vordergrund des Bauprojekts stand. Zeitgleich kamen auch die ersten Pläne für die Bebauungsflächen und somit auch für die Neugestaltung der Stadt an die Öffentlichkeit. Der Finanzierungsfaktor und die immer stärker aufkommenden Antisympathien der Bürger stellten die Bauträger sowie die Investoren immer wieder vor neue Probleme, welche die Realisierung des Projekts unmöglich machten. Am 17. Juli 2007 konnten sich der Bund, das Land Baden-Württemberg, die Deutsche Bahn und die Stadt Stuttgart auf die grundsätzliche Finanzierung des Bauprojekts „Stuttgart 21“ einigen. Unterschrieben wurde die Finanzierungsvereinbarung am 01. April 2009, im gleichen Jahr wurde auch mit den ersten Bauarbeiten begonnen. Der Durchgangsbahnhof in Stuttgart sowie die dazugehörigen Bahnanlagen sollen im Jahr 2019 realisiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Planung und Entwicklung von Stuttgart 21

3 Gesetzliche Grundlagen

3.1 Funktionen des Baurechts

3.2 Rechtsgrundlagen des Baurechts

4 Bauflächenmanagement

4.1 Bebauung freier Flächen

4.2 Der neue Tiefbahnhof

4.3 Umsetzungen der nachhaltigen Möglichkeiten

4.3.1 Nachhaltiges Bauflächenmanagement

4.3.2 Nachhaltigkeit freier Flächen

4.3.3 Nachhaltigkeit des Tiefbahnhofs

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Großprojekt „Stuttgart 21“ unter besonderer Berücksichtigung der Planungshistorie, der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der städtebaulichen Herausforderungen des Bauflächenmanagements. Dabei wird kritisch hinterfragt, inwiefern das Projekt unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit realisiert wird und wie sich das Spannungsfeld zwischen ökonomischer Entwicklung und ökologischer sowie gesellschaftlicher Verantwortung gestaltet.

  • Historische Planung und Entwicklung des Projekts Stuttgart 21
  • Rechtliche Grundlagen und Funktionen des Baurechts
  • Herausforderungen und Konzepte des Bauflächenmanagements
  • Nachhaltigkeitsbetrachtung der baulichen Umsetzung und des Tiefbahnhofs
  • Kritische Analyse des gesellschaftlichen und politischen Konfliktpotenzials

Auszug aus dem Buch

4.3.3 Nachhaltigkeit des Tiefbahnhofs

Um eine optimale Beschaffenheit eines unterirdischen Bauprojekts zu realisieren, müssen nachhaltige Aspekte eingehalten werden. Nicht nur um die Nutzbarkeit des Bahnhofs für die Fahrgäste zu ermöglichen, sondern auch um nachhaltig zu systematisieren. So muss dieses tiefgründige Gebäude das ganze Jahr über eine konstante Temperatur aufweisen, sprich im Sommer gekühlt und im Winter dementsprechend isoliert sein. Dabei hat das Planungsbüro Trojan Trojan + Partner den Bahnhofskomplex nachhaltig entworfen, so ist die Wärmeregulierung durch die großen Glaskuppeln auf der Bahnhofshalle sichergestellt. Sie verhindern ein übermäßiges aufheizen, somit ist ein zusätzliches aufheizen bzw. abkühlen und der damit verbundene Energieverbrauch nicht notwendig. (Deutsche Bahn AG, 2006) Jedoch sind diese Glaskuppeln nicht nur für die Wärmeversorgung entworfen worden, sondern auch die Lichtverhältnisse des Tiefbahnhofs sollen dabei eine einnehmende Rolle spielen. So muss auf künstliches Licht am Tag ca. nur acht Stunden zurückgegriffen werden. Verstärkt wird dieser Effekt des einfallenden Lichts durch die Anbringung von Reflexionsflächen an der Unterseite der Schalendecke. Die jetzige historische Bahnhalle bleibt weiterhin erhalten, wodurch kaum zusätzlicher Platz in Anspruch genommen werden muss, gleichzeitig fügt sie sich weiterhin gut in das Stadtbild von Stuttgart ein. (Deutsche Bahn AG, 2005)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Entstehung und die komplexen Hintergründe des Bahnprojekts Stuttgart 21 von der ersten Vision bis zum Baubeginn.

2 Planung und Entwicklung von Stuttgart 21: Dieses Kapitel beschreibt die technischen und infrastrukturellen Details des Projekts, einschließlich der Umgestaltung des Bahnknotens und der Neubaustrecke nach Ulm.

3 Gesetzliche Grundlagen: Es werden die rechtlichen Rahmenbedingungen des öffentlichen Baurechts sowie die gesellschaftlichen Konflikte und der politische Widerstand gegen das Projekt erörtert.

4 Bauflächenmanagement: Dieser Abschnitt thematisiert die knappen Siedlungsflächen in Stuttgart und analysiert die nachhaltige Planung der Flächennutzung sowie des neuen Tiefbahnhofs.

5 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert die Projekthistorie, die politischen Folgen der Bürgerproteste und bewertet die Nachhaltigkeitsaspekte im Kontext der konsumorientierten Stadtentwicklung.

Schlüsselwörter

Stuttgart 21, Bahnprojekt, Bauflächenmanagement, Nachhaltigkeit, Tiefbahnhof, Baurecht, Stadtentwicklung, Infrastruktur, Bürgerprotest, Lebensqualität, Grundgesetz, Verkehrswende, Siedlungsbau, Projektplanung, Land Baden-Württemberg

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Großprojekt „Stuttgart 21“ und untersucht dessen Planung, rechtliche Fundierung und die städtebauliche Umsetzung unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Bahnprojekts, dem Umgang mit knappen Bauflächen in der Stadt Stuttgart sowie der Analyse von Nachhaltigkeitskonzepten im Tiefbau.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, das Spannungsfeld zwischen dem notwendigen Ausbau der Infrastruktur und den ökologischen sowie gesellschaftlichen Anforderungen an eine nachhaltige Stadtplanung aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung von Planungsunterlagen, rechtlichen Grundlagen und öffentlichen Dokumenten zum Projekt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die gesetzlichen Grundlagen des Baurechts, die technische Planung des Bahnhofsneubaus und das Management der freiwerdenden Bauflächen analysiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Stuttgart 21, Bauflächenmanagement, Nachhaltigkeit, Stadtentwicklung und Infrastruktur.

Wie beeinflussten die Proteste die politische Landschaft in Stuttgart?

Die anhaltenden Proteste führten zur politischen Stärkung der Grünen, was sich in der Landtagswahl 2011 und der Oberbürgermeisterwahl 2012 sowie der Durchführung einer Volksabstimmung widerspiegelte.

Welche Rolle spielen die Glaskuppeln beim Tiefbahnhof?

Die Glaskuppeln dienen der natürlichen Lichtversorgung zur Reduktion von Kunstlicht sowie der thermischen Wärmeregulierung des unterirdischen Bahnhofskomplexes.

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Details

Title
"Stuttgart 21". Gesetzliche Grundlagen und Bauflächenmanagement
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,3
Author
Florian Gleisle (Author)
Publication Year
2016
Pages
11
Catalog Number
V322540
ISBN (eBook)
9783668217263
ISBN (Book)
9783668217270
Language
German
Tags
Stuttgart 21 Bauflächenmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Gleisle (Author), 2016, "Stuttgart 21". Gesetzliche Grundlagen und Bauflächenmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322540
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