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Die Bedeutung der Freiheit für die Gesellschaft. Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Stuart Mill

Title: Die Bedeutung der Freiheit für die Gesellschaft. Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Stuart Mill

Term Paper , 2015 , 9 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Kira Lewandowski (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

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Von Aristoteles, über Rousseau und Kant, bis hin zu Karl Marx – im Laufe der Geschichte haben sich die Vorstellungen und Ansichten in Bezug auf den Menschen, die Freiheit und die Prinzipien einer idealen Gesellschaft, nach denen die Menschen miteinander leben sollen, gewandelt. Während man in der Antike eher davon ausging, dass das Leben vorherbestimmt sei und jedem eine bestimmte Aufgabe zukommt, liegt die Gestaltung des Lebens im neuzeitlichen Denken eher im Ermessen eines jeden Menschen selbst.

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Überlegungen von Thomas Hobbes und John Stuart Mill. Insbesondere geht es um die Freiheit innerhalb der Gesellschaft, wie diese dort auftritt und welche Bedeutung ihr zukommt. Dazu ist es zunächst erforderlich, sowohl Menschenbilder als auch Freiheitsbegriffe der beiden Philosophen darzulegen. Grundlage dafür bilden die Werke „Leviathan“ von Thomas Hobbes und „Über die Freiheit“ von John Stuart Mill.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Menschenbild und Freiheitsbegriff

1.1 Thomas Hobbes

1.2 John Stuart Mill

2 Freiheit in der Gesellschaft

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der Freiheit innerhalb einer Gesellschaft durch einen vergleichenden Blick auf die staatstheoretischen Überlegungen von Thomas Hobbes und John Stuart Mill. Dabei wird analysiert, wie beide Denker das Verhältnis zwischen dem Individuum und der Macht der Gesellschaft definieren und welche Rolle der Staat bzw. soziale Strukturen in diesem Kontext spielen.

  • Anthropologische Grundlagen und Menschenbild bei Hobbes und Mill
  • Die Definition des Begriffs der Freiheit in den Werken "Leviathan" und "Über die Freiheit"
  • Das Spannungsfeld zwischen individueller Handlungsfreiheit und gesellschaftlicher Regulierung
  • Vergleichende Analyse staatlicher Eingriffsbefugnisse
  • Relevanz der klassischen Theorien für moderne Fragestellungen zur Meinungsfreiheit

Auszug aus dem Buch

1.1 Thomas Hobbes

Sein Menschenbild begründet Thomas Hobbes auf dem Naturzustand, einem Gedankenexperiment, in dem er von der Abwesenheit einer Staatsgewalt ausgeht und in dem die Menschen nicht von Gesetzen reguliert werden, sondern ein jeder unter der Leitung seiner eigenen Vernunft steht. Bezüglich physischer und geistiger Fähigkeiten ist die menschliche Beschaffenheit von Natur aus gleichermaßen verteilt. Sollten die Ausprägungen dennoch unterschiedlich sein, so ist es nicht der Fall, dass daraus für jemanden ein ungerechter Vorteil resultieren würde. Es sei nämlich sogar dem Schwächsten möglich, den Stärksten mithilfe von List oder durch den Zusammenschluss mit anderen Schwachen zu töten.

Durch den Mangel einer regulierenden Instanz, gilt der Vorsatz „Gewalt mit Gewalt zu vertreiben“ und es herrscht der Zustand eines Krieges aller gegen alle. Gründe, wieso die Menschen einander feindselig gegenüber treten, sind Konkurrenz, Verteidigung, sowie das Streben nach Anerkennung. Weil jeder ein Recht auf alles hat, was ihm aktuell oder für die Zukunft zur Sicherung seines Lebens als nützlich erscheint, ist es stets nötig davon ausgehen, dass niemand unter der Prämisse der Selbsterhaltung vor der gewaltsamen Aneignung eines Gutes, das auch für jemand anderen von Interesse ist, zurückweicht. Begegnen sich zwei Menschen, die dasselbe wollen, muss sich einer unterwerfen oder er wird getötet. Demnach herrscht bei den Menschen untereinander Furcht, Gewalt und Unsicherheit. Hobbes zufolge ist der Mensch also ein von Leidenschaften getriebenes, egoistisches Wesen, das gewaltsam und gegebenenfalls auch durch Mord für die Erhaltung seines Selbst sorgt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Freiheitsbegriffs ein und stellt die beiden zentralen Werke „Leviathan“ und „Über die Freiheit“ als theoretische Basis für den Vergleich vor.

1 Menschenbild und Freiheitsbegriff: Dieses Kapitel erläutert die anthropologischen Voraussetzungen beider Philosophen, wobei Hobbes den Naturzustand als kriegerisch und Mill das Individuum als souverän betrachtet.

1.1 Thomas Hobbes: Hier wird Hobbes' Fokus auf Selbsterhaltung, Furcht und das daraus resultierende Bedürfnis nach einem Souverän im Naturzustand detailliert dargelegt.

1.2 John Stuart Mill: Dieser Abschnitt beschreibt Mills Auffassung des Menschen als Individuum, das seinen Nutzen maximiert und in einem Freiheitsbereich innerhalb der Gesellschaft agiert.

2 Freiheit in der Gesellschaft: Dieses Kapitel vergleicht die praktischen Implikationen der Theorien, insbesondere wie staatliche Gewalt und soziale Normen die individuelle Freiheit einschränken oder schützen.

Schlüsselwörter

Thomas Hobbes, John Stuart Mill, Leviathan, Freiheit, Naturzustand, Menschenbild, Souverän, Gesellschaft, Staat, Meinungsfreiheit, Individuum, Selbsterhaltung, Krieg aller gegen alle, Nützlichkeit, politische Macht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit vergleicht die unterschiedlichen Ansätze von Thomas Hobbes und John Stuart Mill bezüglich der Freiheit und deren Bedeutung für das Zusammenleben in einer Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind das jeweilige Menschenbild, der Begriff der Freiheit, die Notwendigkeit von staatlicher Regulierung und das Verhältnis des Einzelnen zur gesellschaftlichen Macht.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Konzepte beider Philosophen gegenüberzustellen, um aufzuzeigen, wie sie Freiheit und die Grenzen gesellschaftlicher Einmischung begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin wendet die Methode der vergleichenden Literaturanalyse an, basierend auf den Primärquellen „Leviathan“ von Hobbes und „Über die Freiheit“ von Mill.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der individuellen Menschenbilder und Freiheitsbegriffe sowie eine anschließende Analyse der Freiheitsbeschränkungen in einem staatlich organisierten Gefüge.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Naturzustand, Souverän, Tyrannei der Mehrheit, Selbsterhaltung, gesellschaftlicher Fortschritt und individuelle Souveränität.

Inwiefern unterscheidet sich die Begründung von staatlicher Macht bei den beiden Autoren?

Während bei Hobbes der Staat zur Verhinderung des kriegerischen Naturzustands notwendig ist, sieht Mill den Staat eher in der Pflicht, die individuelle Freiheit vor dem Druck der Mehrheit zu schützen.

Wie bezieht die Autorin die Theorien auf die heutige Zeit?

Im Fazit wird die Relevanz der Theorien anhand des Internets und der Internetzensur (z.B. in China) diskutiert, um die Aktualität der Debatte um Freiheit und Kontrolle zu verdeutlichen.

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Details

Title
Die Bedeutung der Freiheit für die Gesellschaft. Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Stuart Mill
College
Ruhr-University of Bochum  (Philosophie I)
Grade
1,7
Author
Kira Lewandowski (Author)
Publication Year
2015
Pages
9
Catalog Number
V322477
ISBN (eBook)
9783668223905
ISBN (Book)
9783668223912
Language
German
Tags
Thomas Hobbes John Stuart Mill Staatsphilosophie Freiheit Gesellschaft Vergleich Leviathan Über die Freiheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Kira Lewandowski (Author), 2015, Die Bedeutung der Freiheit für die Gesellschaft. Ein Vergleich zwischen Thomas Hobbes und John Stuart Mill, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322477
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