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Mobbing am Arbeitsplatz. Begriffsbestimmung, Arten und Handlungsempfehlungen zur Prävention in Unternehmen

Titel: Mobbing am Arbeitsplatz. Begriffsbestimmung, Arten und Handlungsempfehlungen zur Prävention in Unternehmen

Seminararbeit , 2014 , 24 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Isabelle Karg (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Überblick zum aktuellen Stand der Mobbingforschung aufzuzeigen. Dafür werden Kriterien zur Begriffsbestimmung von Mobbing herausgearbeitet, Mobbinghandlungen und -arten betrachtet sowie ein typischer Mobbingverlauf beschrieben. Des Weiteren werden die Mobbingursachen, rechtliche Aspekte und Mobbingfolgen aufgezeigt. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für einen präventiven Umgang mit Mobbing in Unternehmen vorgeschlagen und das Phänomen Mobbing im Kontext der Sinn-Inszenierung betrachtet.

Menschen definieren ihre Gruppenzugehörigkeit über ähnliches Aussehen und gleichartiges Verhalten sowie über Identifikation. Dabei neigen soziale Gruppen dazu, andersartige und dadurch fremd und bedrohlich erscheinende Menschen auszugrenzen. Ausgrenzungen finden, wie in allen sozialen Einheiten, auch im Unternehmenskontext statt. Bspw. werden im Zuge von Personalentscheidungen Bewerber aufgrund bestimmter Kriterien selektiert. Unternehmenskulturen können dazu führen, dass sich Bewerber nicht für ein Unternehmen interessieren oder Mitarbeiter ein Unternehmen verlassen. Eine besonders langwierige und gesundheitsschädigende Ausgrenzungsform in Unternehmen stellt Mobbing dar.

Der Begriff Mobbing im Unternehmenskontext wurde in Deutschland Anfang der Neunziger-Jahre durch den deutsch-schwedischen Mobbingforscher Heinz Leymann bekannt. Er genießt als „Begründer der modernen Mobbingforschung“ ein hohes Ansehen. Ihm ist es zu verdanken, dass Mobbing stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt ist und seit einigen Jahren auch von Unternehmen ernster genommen wird. Nach Esser (2006) und Langenhoff et al. (2002) handelt es sich bei Mobbing um ein in Deutschland weit verbreitetes betriebliches Problem. Die Mobbingquote liegt in der erwerbstätigen Bevölkerung bei 2,7 Prozent. Das entspricht in absoluten Zahlen rund eine Million Erwerbstätige und bedeutet, dass in einem Unternehmen mit 100 Mitarbeitern von zwei bis drei Mobbingvorfällen ausgegangen werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Mobbing am Arbeitsplatz

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Handlungen und Strategien

2.3 Arten

2.4 Verlauf

2.5 Ursachen

2.6 Rechtliche Aspekte

2.7 Folgen

2.8 Handlungsempfehlungen und präventive Maßnahmen

3 Mobbing im Kontext der Sinn-Inszenierung

4 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit gibt einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Mobbingforschung, analysiert die Ursachen, den Verlauf sowie rechtliche Rahmenbedingungen und erarbeitet Handlungsempfehlungen für Unternehmen, wobei ein besonderer Fokus auf dem Phänomen Mobbing im Kontext der Sinn-Inszenierung liegt.

  • Grundlagen und Begriffsdefinition von Mobbing am Arbeitsplatz
  • Analyse der Mobbingursachen und typischer Verlaufsprozesse
  • Rechtliche Aspekte, Schutzpflichten des Arbeitgebers und Handlungsmöglichkeiten für Betroffene
  • Folgen von Mobbing für Opfer, Täter und das Unternehmen
  • Präventionsstrategien und die Bedeutung von Sinn-Inszenierung (Sensemaking)

Auszug aus dem Buch

2.4 Verlauf

Mobbing wird von vielen Forschern als ein Fünfphasenverlauf beschrieben (vgl. Abbildung 1). In der ersten Phase des Mobbingverlaufs stellt sich ein Konflikt ein. Der Übergang in die zweite Phase des Phasenmodells erfolgt, wenn der Konflikt eskaliert und mit einer psychischen Traumatisierung einhergeht. Dafür muss eine der Parteien unterlegen und ohne Hilfe aus ihrem Umfeld sein. Das Mobbingopfer steht zum Ende dieser Phase als Sündenbock da und ist bereits stigmatisiert. Die dritte Phase ist von scheiternden Wiedereingliederungsversuchen geprägt. Der gemobbte Kollege wird von der Belegschaft ignoriert und ausgegrenzt. Akzeptanz und Respekt schwinden. Die Stigmatisierung hält an und Krankheiten entstehen. Daraufhin sucht das Opfer Ärzte und Psychologen auf, die durch Fehldiagnosen (Phase 4), die aus mangelnder Erfahrung und Abwehrhaltung resultieren, die Lage nicht verbessern können. Der Mobbingverlauf endet bei vielen Opfern in der letzten Phase mit chronischen Erkrankungen und dem Ausscheiden aus der Arbeitswelt aufgrund von Kündigung, langfristiger Krankschreibung oder Frührente. Die Umwelt ist überzeugt, dass das Opfer an Charakterfehlern leidet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Mobbing ein, erläutert die Relevanz in deutschen Unternehmen und umreißt die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit.

2 Mobbing am Arbeitsplatz: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Begriffsbestimmung, beschreibt verschiedene Strategien, Arten und Ursachen sowie rechtliche Aspekte und Folgen von Mobbing, ergänzt durch präventive Handlungsempfehlungen.

3 Mobbing im Kontext der Sinn-Inszenierung: Es wird analysiert, wie Mobbing als Extremsituation das Bedürfnis nach Sinnstiftung beeinflusst und welche Rolle Führungskräfte bei der Vermeidung von bloßen Inszenierungen spielen.

4 Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel resümiert die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf notwendige zukünftige Schritte in der Mobbingprävention und Forschung.

Schlüsselwörter

Mobbing, Arbeitsplatz, Mobbingforschung, Konfliktprozess, Sinnstiftung, Sensemaking, Fürsorgepflicht, Betriebsrat, Mobbingprävention, Stigmatisierung, Unternehmenskultur, Arbeitsrecht, Psychische Gesundheit, Mobbingopfer, Mobbingtäter

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen Phänomen Mobbing am Arbeitsplatz, analysiert dessen Ursachen, Verlauf und Folgen sowie die Möglichkeiten zur Prävention und Intervention in Organisationen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit beleuchtet neben den psychologischen und sozialen Aspekten von Mobbing auch die rechtlichen Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber sowie die Bedeutung von Führung und Sinnstiftung im Arbeitskontext.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, einen fundierten Überblick über den aktuellen Stand der Mobbingforschung zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen präventiv und angemessen mit diesem betrieblichen Problem umgehen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Aufarbeitung bestehender theoretischer Modelle und empirischer Studien zur Mobbingforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsbestimmungen, Mobbing-Phasenverläufe, Ursachencluster, rechtliche Ansprüche für Betroffene sowie konkrete Handlungsempfehlungen für Führungskräfte und Unternehmen detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mobbing, Arbeitsplatz, Konfliktprozess, Sinnstiftung, Fürsorgepflicht, Mobbingprävention, Stigmatisierung und Unternehmenskultur.

Wie unterscheidet sich Mobbing von alltäglichen Konflikten?

Laut dem wissenschaftlichen Verständnis von Mobbing sind Regelmäßigkeit, Dauerhaftigkeit, ein Machtungleichgewicht und die Absicht zur Schikane sowie gesundheitliche Folgen entscheidende Unterscheidungsmerkmale zu vereinzelten Konflikten.

Warum ist das Konzept der Sinn-Inszenierung für die Mobbingprävention relevant?

Das Konzept verdeutlicht, dass Führungskräfte in Krisenzeiten wie Mobbingvorfällen durch echte Kommunikation und Struktur zur Stabilisierung beitragen müssen, statt das Problem durch bloße Inszenierungen zu verdrängen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mobbing am Arbeitsplatz. Begriffsbestimmung, Arten und Handlungsempfehlungen zur Prävention in Unternehmen
Hochschule
Universität Potsdam  (Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Führung, Organisation und Personal)
Veranstaltung
Sinn-Inszenierungen in ökonomisch-sozialen Systemen
Note
2,0
Autor
Isabelle Karg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V322397
ISBN (eBook)
9783668215689
ISBN (Buch)
9783668215696
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mobbing psychische Gewalt Job Arbeitswelt Arbeitsplatz bossing staffing Anti-Mobbing-Gesetz Mobbingopfer Ansprüche des Mobbingopfers
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabelle Karg (Autor:in), 2014, Mobbing am Arbeitsplatz. Begriffsbestimmung, Arten und Handlungsempfehlungen zur Prävention in Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322397
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Leseprobe aus  24  Seiten
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