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Historischer Materialismus und die Grundlagen des Marxismus. Ein kurzer Überblick

Titel: Historischer Materialismus und die Grundlagen des Marxismus. Ein kurzer Überblick

Essay , 2013 , 4 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Gino Krüger (Autor:in)

Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Karl Marx und Friedrich Engels sind die wohl bekanntesten Vertreter der politischen und sozialen Bewegung des Kommunismus, ihr Denktypus und ihre Lehren gelten noch heute als maßgebende Richtschnur und Inspiration für eine eigenständige Analyseform, die den Anspruch erhebt soziale und ökonomische Phänomene (wie beispielsweise die Verstetigung der Interdependenz zwischen den modernen bzw. postmodernen Nationen) vollständig und rein deskriptiv erklären zu können. Des Weiteren ist ihr Wirken noch immer von praktischer Bedeutung, da ihre politischen Ideen in den verbliebenen, kommunistisch bzw. sozialistisch orientierten Ländern der Welt (zumindest partiell) Anwendung findet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der historische Materialismus als Theorie

2.1 Ontologische Grundlagen und Menschenbild

2.2 Geschichte als Wissenschaft und materielle Produktion

3. Soziale Organisation und Klassengegensätze

3.1 Produktionsverhältnisse und Arbeitsteilung

3.2 Entstehung von Eigentum und Klassenbildung

3.3 Die Geschichte als Klassenkampf

4. Revolution und der Übergang zur kommunistischen Gesellschaft

4.1 Paradigmenwechsel der Ideologien

4.2 Die bürgerliche Gesellschaft des 19. Jahrhunderts

4.3 Maßnahmen zur Etablierung der kommunistischen Ordnung

5. Fazit: Korrosion des Staates und Assoziation

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des historischen Materialismus nach Karl Marx und Friedrich Engels, um dessen Bedeutung für das Verständnis sozioökonomischer Entwicklungen und politischer Umbrüche darzulegen und die daraus abgeleitete Transformation zur kommunistischen Gesellschaft zu analysieren.

  • Ontologische Fundierung des historischen Materialismus
  • Die zentrale Rolle der materiellen Produktion für die soziale Organisation
  • Analyse der Klassengegensätze und des Klassenkampfes
  • Mechanismen des gesellschaftlichen Paradigmenwechsels durch Revolutionen
  • Die Transformation zur klassenlosen Gesellschaft und das Ende der staatlichen Herrschaft

Auszug aus dem Buch

Die erste (deskriptive) Prämisse des historischen Materialismus

Die erste (deskriptive) Prämisse des historischen Materialismus ist demnach, dass der Mensch imstande sein muss zu leben, um eine historische Entwicklung durchlaufen zu können (wie er es tatsächlich getan hat und noch immer tut). Ergo muss er „materielles Leben“ produzieren (Lebensmittel erzeugen), um seine primären Bedürfnisse zu befriedigen und somit sein Überleben zu gewährleisten. Die zweite Annahme des historischen Materialismus artikuliert, dass die Befriedigung eines Bedürfnisses unmittelbar in der Erzeugung neuer Bedürfnisse resultiert. Des Weiteren argumentieren Marx und Engels, dass sobald die Menschen ihre materielle Subsistenz gewährleistet haben, beginnen sie neue Menschen zu produzieren (d.i. Fortpflanzung), woraus das erste soziale Verhältnis entsteht – die Familie.

Die Konklusion, welche Marx und Engels aus diesen Beobachtungen ziehen ist, dass die produktive Tätigkeit des Menschen sich in der Art der sozialen Organisation manifestiert, was bedeutet, dass jede historische und gegenwärtige Form des menschlichen Zusammenlebens lediglich ein Ausfluss der jeweiligen Produktionsverhältnisse dieser Gesellschaft ist. Dieser Zusammenschluss zu einer Gemeinschaft, d.i. der Verkehr mit anderen Individuen, stellt nach Marx und Engels ein notwendiges Bedürfnis der Individuen dar, der dem Zweck der Produktion als Mittel dient. Aus diesem Bedürfnis entstehen folglich: 1. Die physische Organisation, d.i. die Art und Weise der Produktion; 2. Das Bewusstsein, d.i. das Wissen der Individuen von der Notwendigkeit der gesellschaftlichen Organisation zum Zweck der Produktion; und 3. Die Sprache als Medium des Verkehrs. Aus der gesellschaftlichen Organisation resultiert wiederum eine Steigerung der Produktivität und damit verbunden ein Anstieg der Bedürfnisse und der Bevölkerung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Marx und Engels für die moderne Gesellschaftsanalyse dar und führt in die Relevanz ihrer Lehren für aktuelle ökonomische Fragestellungen ein.

2. Der historische Materialismus als Theorie: Dieses Kapitel erläutert die ontologischen Annahmen des historischen Materialismus, insbesondere das Menschenbild als produzierende Lebensform und die Geschichte als deskriptive Quelle der Erkenntnis.

3. Soziale Organisation und Klassengegensätze: Hier wird der Zusammenhang zwischen Produktionsverhältnissen, Arbeitsteilung und der Entstehung von Privateigentum sowie sozialen Klassen detailliert untersucht.

4. Revolution und der Übergang zur kommunistischen Gesellschaft: Dieses Kapitel analysiert den Prozess des Klassenkampfes, die Rolle der Ideologie bei Umbrüchen und die konkreten Schritte zur Transformation durch die kommunistische Revolution.

5. Fazit: Korrosion des Staates und Assoziation: Das Fazit beschreibt die langfristige Perspektive der Aufhebung staatlicher Herrschaft zugunsten einer assoziativen gemeinschaftlichen Koordination.

Schlüsselwörter

Historischer Materialismus, Karl Marx, Friedrich Engels, Produktion, Klassenkampf, Proletariat, Bourgeoisie, Privateigentum, Revolution, Soziale Organisation, Kommunismus, Arbeitsteilung, Ideologie, materielle Verhältnisse, Assoziation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Grundpfeiler des historischen Materialismus nach Marx und Engels, von der materiellen Produktion bis zur Vision einer klassenlosen Gesellschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die menschliche Arbeitsweise, die Evolution der sozialen Organisation, die Entstehung von Eigentum und der Prozess des Klassenkampfes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die interne Logik des historischen Materialismus nachzuzeichnen und aufzuzeigen, wie aus Produktionsverhältnissen gesellschaftliche Strukturen und schlussendlich revolutionäre Bewegungen entstehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine deskriptiv-analytische Methode, um die Kausalzusammenhänge innerhalb der marxschen Theorie auf der Basis historischer und ökonomischer Beobachtungen zu systematisieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die Entstehung von Klassen durch Eigentum, die Rolle der Ideologie bei Machtwechseln und die konkreten ökonomischen Maßnahmen der kommunistischen Revolution.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind historischer Materialismus, Klassenkampf, materielle Produktion, Revolution, Proletariat und die Korrosion des Staates.

Wie interpretieren Marx und Engels das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft?

Individuen schließen sich nach ihrer Theorie aus dem notwendigen Bedürfnis der Produktion zusammen; die Gesellschaftsform ist dabei stets ein Ausfluss der jeweiligen Produktionsverhältnisse.

Was geschieht laut der Analyse nach der Revolution?

Nach der erfolgreichen Revolution durch das Proletariat kommt es zu einer schrittweisen Auflösung der Arbeitsteilung, des Klassengegensatzes und letztlich zum Ersatz des Staates durch einen Koordinationsmechanismus.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Historischer Materialismus und die Grundlagen des Marxismus. Ein kurzer Überblick
Hochschule
Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Positionen der Modernen Politischen Philosophie
Note
1,3
Autor
Gino Krüger (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
4
Katalognummer
V322191
ISBN (eBook)
9783668213562
ISBN (Buch)
9783668213579
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Marx Engels Marxismus Historischer Materialismus Politische Ökonomie Dialektik Natur des Menschen Vernunft Produktionsverhältnisse Herrschaft Klassen Klassenkampf
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gino Krüger (Autor:in), 2013, Historischer Materialismus und die Grundlagen des Marxismus. Ein kurzer Überblick, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/322191
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Leseprobe aus  4  Seiten
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